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Kommentar: Kabelloses Laden am iPhone - 6 Monate später

Seit gut sechs Monaten ist das iPhone X nun erhältlich, das iPhone 8 und iPhone 8 Plus sogar schon ein bisschen länger. Mit diesen drei iPhone-Modellen hat Apple im vergangenen Jahr erstmals auch das kabellose Laden per Qi-Standard in seinem Smartphone verbaut, nachdem man sich zuvor lange dagegen gewehrt hatte. Die Begründung hierfür war sogar einigermaßen einleuchtend: Während das Laden zwar ohne das physische Einstöpseln eines Kabels geschieht, muss die verwendete Ladestation auch weiterhin per Kabel mit einer Stromquelle verbunden werden, was eher Nachteile als Vorteile mit sich bringe. Dies waren seinerzeit die Aussagen von Apples Marketing-Chef Phil Schiller zu dem Thema.

Heute, ein gutes halbes Jahr später muss ich sagen: Er hatte Recht. Ich persönlich nutze diese Funktion nach einigen Tests inzwischen so gut wie überhaupt nicht mehr. Grund hierfür ist vor allem die Tatsache, dass das kabellose Laden mit einem Ladepad das iPhone ein ganzes Stück weit unflexibler macht. So muss es in diesem Falle beispielsweise stets an ein und demselben Ort, nämlich auf dem Ladepad, verbleiben, während es sich zumindest in einem gewissen Radius bewegen lässt, wenn es an einem Kabel hängt.

Eine ähnlich negative Auswirkung auf die Flexibilität ergibt sich auch bei der Nutzung des iPhone während des Ladeprozesses. Kann man das Gerät beim kabelgebundenen Laden in die Hand nehmen und damit arbeiten, ist dies beim kabellosen Laden nur stark eingeschränkt möglich. Am ehesten hat man dabei noch Erfolg, wenn man kein Ladepad, sondern einen Ladeständer nach Qi-Standard verwendet. Gerade auch beim iPhone X mit Face ID ist dies sogar die einzig sinnvolle Variante des Ladens, wenn man das iPhone währenddessen nutzen möchte.

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