Wer schon einmal in Dubai, Abu Dhabi oder den anderen Ländern der Vereinigten Arabischen Emirate geurlaubt hat, wird eventuell bereits bemerkt haben, dass es dort nicht möglich ist, Apples FaceTime zu nutzern. Dies ist aufgrund von örtlichen Gesetzen blockiert, was Apple natürlich nicht unbedingt zusagt. Nun kommt aber offenbar ein wenig Bewegung in die Sache. Wie CNBC berichtet, befindet sich Apple derzeit in Verhandlungen mit der Regierung der Emirate, um den hauseigenen Video-Chat Dienst auf seinen Geräten in Zukunft zu ermöglichen.
Derzeit geben die Gesetze in den Vereinigten Arabischen Emiraten vor, dass ausschließlich terrestrische Video-Chat Dienste von örtlichen Anbietern genutzt werden dürfen, die zudem horrende Gebühren nach sich ziehen. Auf den in den VAE verkauften iPhones und iPads ist FaceTime von Haus aus deaktiviert, was zu einem florierenden Schwarzmarkt mit Geräten von außerhalb der Region geführt hat. Auch Änderungen an den Regionseinstellungen und die Nutzung von VPN-Diensten haben in der Vergangenheit teilweise Erfolg gehabt.
Angeblich sollen die Verhandlungsführer von Apple auch von Kollegen von Microsoft unterstützt werden, deren Video-Chat Dienst Skype ebenfalls unter die Blockade der VAE-Regierung fällt.
Nachdem Apple gestern seine offiziellen Quartalszahlen vorgelegt hat, ziehen nun auch die Marktbeobachter von IDC und Strategy Analytics nach. Der Vorteil: Die Analysten setzen die Zahlen ins Verhältnis zu den anderen Smartphone-Herstellern. Dabei wird ersichtlich, dass Apples Marktanteil auf dem weltweiten Smartphone-Markt im ersten Quartal 2018 leicht zulegen konnte - und das obwohl Samsung seine neuen Flaggschiff-Modelle Galaxy S9 und Galaxy S9+ im März auf den Markt gebracht hat.
Aus den von Apple am gestrigen Abend vermeldeten 52,2 Millionen iPhones errechneten die Analysten einen Marktanteil von 15,5% für das zurückliegende Quartal, was einen leichten Anstieg gegenüber den 14,7% aus dem Vorjahresquartal bedeutet. Platzhirsch bleibt indes weiter Samsung mit 78,2 Millionen verkauften Smartphones, was einem Marktabtei von 23,4% entspricht. Auf den weiteren Plätzen hinter Apple folgen die aufstrebenden Hersteller aus Fernost: Huawai, Xiaomi und Oppo.

In Großbritannien droht offenbar Ungemach für Apple. So thematisiert eine BBC TV-Sendung, die sich um den Verbraucherschutz kümmert am heutigen Abend Apples vergünstigtes Akkutausch-Programm und deckt dabei offenbar eine unschöne Praktik auf. So berufen sich offenbar Apple Stores im Falle von älteren iPhones verstärkt darauf, dass vor dem günstigen Akkutausch zuerst andere Beschädigungen beseitigt werden müssten - und zwar zum vollen Reparaturpreis. Dabei wird angeblich eine Klausel in den AGBs angeführt, die dies ausdrücklich besagen soll. Das Problem ist dabei laut BBC, dass es diese Klausel offenbar gar nicht gibt. Aufmerksam wurde man auf das Problem, nachdem sich zwei Zuschauer über diese Praktik beklagt hatten.
Die Kollegen von 9to5Mac, die über die Sendung berichten, sehen entsprechende Wortmeldungen ebenfalls in den Kommentaren zu ihrem Artikel. In Apples AGBs heißt es zu dem Thema offiziell:
If your iPhone has any damage that impairs the replacement of the battery, such as a cracked screen, that issue will need to be resolved prior to the battery replacement.
Auf eine Anfrage der BBC verwies Apple bislang lediglich auf oben zu sehendes Statement auf seiner Webseite.
Die Gerüchteküche zu den diesjährigen iPhones bleibt auch nach dem Rückzug von Ming-Chi Kuo weiter heiß. Das aktuellste Gerücht dreht sich dabei um das beiliegende Netzteil. Dieses könnte ab dem Herbst erstmals mit einem USB-C Anschluss versehen sein und mit einem USB-C auf Lightning Kabel ausgeliefert werden, was für ein schnelleres Aufladen sorgen würde. Dies zumindest behauptet ein Poster auf dem chinesischen Netzwerk Weibo, der sich auf Quellen in der Zuliefererkette bezieht. Angeblich soll dies der Auftakt zu einem generellen Umstieg auf USB-C Netzteile auch beim iPhone und iPad sein. Das den neuen iPhones beiliegende Netzteil soll zudem 18 Watt liefern und somit Apples hauseigene Schnelladefunktion unterstützen.

Aktuell lässt sich nicht abschließend klären, was an diesem Gerücht dran ist, allerdings erscheint es alles andere als abwegig, dass Apple den Umstieg auf USB-C Netzteile vollzieht. Beim Mac ist dies bereits in weiten Teilen geschehen. Die Schnelladefunktion mit einem 18W USB-C Netzteil würde dafür sorgen, dass sich ein iPhone 8, iPhone 8 Plus oder iPhone X von 0% auf 50% in lediglich 30 Minuten aufladen lässt.
Aktuelle iPhone-Modelle liefert Apple lediglich mit einem 5 Watt Netzteil und einem USB-A auf Lightning Kabel aus. Ein Upgrade auf ein 18W-Netzteil wäre also ein echter Mehrwert. Zudem würde sich damit wohl auch ein Wechsel bei den kommenden iPad Pro Modellen anbahnen, die dann wohl auch ein 18W-Netzteil erhalten werden. Hier kommt aktuell ein 12W USB-A Netzteil zum Einsatz.
Der Mai beginnt erneut erfreulich für alle Mobilfunkkunden bei der Telekom. Diesen schenkt der Magenta-Konzern, wie auch schon im vergangenen Monat, erneut ein zusätzliches Datenvolumen in Höhe von 300 MB. Dies ist zwar nicht weltbewegend, aber eben dennoch eine nette Geste, die man sicherlich gerne annimmt. Um das Geschenk in Anspruch nehmen zu können, reicht es aus, die MagentaSERVICE-App (kostenlos im AppStore) zu öffnen und direkt auf dem Startbildschirm den entsprechenden Button zu betätigen. Ist dies geschehen, werden zunächst die geschenkten 300 MB verbraucht, ehe die Telekom wieder auf das im Vertrag verbliebene Volumen umschaltet.
