Droht Apple ein Problem mit der neuen vertikalen Dual-Lens Kamera des iPhone X? Eine wachsende Anzahl von Besitzern dieses Geräts hat sich in den vergangenen Monaten sowohl in den Apple Support Foren (1, 2, 3, 4), als auch bei Reddit (1, 2, 3) über gerissene oder gebrochene Glasabdeckungen bei der Kamera beschwert. Zudem wird berichtet, dass Apple die Reparatur nicht unter der Garantie durchführt, sondern den vollen Preis hierfür fordert. Die meisten der betroffenen Nutzer behaupten allerdings, dass die Beschädigung nicht durch einen Sturz des Geräts entstanden sei. Hier und da werden sehr kalte Temperaturen verantwortlich gemacht, doch auch bei wärmerem Wetter, beispielsweise in Malaysia sollen die Probleme auftreten, wie 9to5Mac berichtet.

Das Glas über der Kamera des iPhone besteht seit dem iPhone 7 aus Saphirglas, einem Material, welches vor einigen Jahren auch schon einmal für das Display des iPhone angedacht war. Laut Apple ist Saphirglas nicht nur extrem hart, sondern auch deutlich klarer als herkömmliches Glas und eignet sich deshalb hervorragend für die Kameraabdeckung.
Der Grund für die Beschädigungen kann aktuell nicht auf einen konkreten Umstand festgelegt werden. Möglich ist natürlich, dass sie auch ohne einen Sturz des iPhone unbewusst vom Nutzer herbeigeführt wurden, etwa in einem Rucksack oder einer Tasche. Dennoch wird Apple das Thema sicherlich inzwischen auf dem Schirm haben.
Nachdem man sich zu Beginn der Verfügbarkeit des iPhone X und dem anfänglichen Hype um die Animoji auch werbetechnisch auf deren Beliebtheit eingelassen hat, wurde es in letzter Zeit wieder ein wenig ruhiger. Nun hat Apple jedoch einen neuen Animoji-Karaoke Werbeclip auf seinem koreanischcen YouTube-Kanal veröffentlicht. Im Hintergrund dudelt dazu die neue Single "Citizen Kane" der koreanischen Band HYUKOH. Wie auch schon aus den vorherigen Animoji-Karaoke Clips conApple bekannt, "singen" die Animoji-Charaktere den Song lippensynchron mit.
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Seit gut sechs Monaten ist das iPhone X nun erhältlich, das iPhone 8 und iPhone 8 Plus sogar schon ein bisschen länger. Mit diesen drei iPhone-Modellen hat Apple im vergangenen Jahr erstmals auch das kabellose Laden per Qi-Standard in seinem Smartphone verbaut, nachdem man sich zuvor lange dagegen gewehrt hatte. Die Begründung hierfür war sogar einigermaßen einleuchtend: Während das Laden zwar ohne das physische Einstöpseln eines Kabels geschieht, muss die verwendete Ladestation auch weiterhin per Kabel mit einer Stromquelle verbunden werden, was eher Nachteile als Vorteile mit sich bringe. Dies waren seinerzeit die Aussagen von Apples Marketing-Chef Phil Schiller zu dem Thema.
Heute, ein gutes halbes Jahr später muss ich sagen: Er hatte Recht. Ich persönlich nutze diese Funktion nach einigen Tests inzwischen so gut wie überhaupt nicht mehr. Grund hierfür ist vor allem die Tatsache, dass das kabellose Laden mit einem Ladepad das iPhone ein ganzes Stück weit unflexibler macht. So muss es in diesem Falle beispielsweise stets an ein und demselben Ort, nämlich auf dem Ladepad, verbleiben, während es sich zumindest in einem gewissen Radius bewegen lässt, wenn es an einem Kabel hängt.
Eine ähnlich negative Auswirkung auf die Flexibilität ergibt sich auch bei der Nutzung des iPhone während des Ladeprozesses. Kann man das Gerät beim kabelgebundenen Laden in die Hand nehmen und damit arbeiten, ist dies beim kabellosen Laden nur stark eingeschränkt möglich. Am ehesten hat man dabei noch Erfolg, wenn man kein Ladepad, sondern einen Ladeständer nach Qi-Standard verwendet. Gerade auch beim iPhone X mit Face ID ist dies sogar die einzig sinnvolle Variante des Ladens, wenn man das iPhone währenddessen nutzen möchte.
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Kürzlich erst kamen Gerüchte auf, wonach Apple seinen diesjährigen iPhones erstmals ein 18 Watt USB-C Netzteil beilegen würde, was die Ladezeiten für das Smartphone deutlich reduzieren dürfte. Nun berichten auch die Kollegen von ChargerLab von solchen Plänen seitens Apples und veröffentlichen auch gleich ein rendering der möglichen Europa-Version des Netzteils. Dieses deckt sich durchaus mit den Schemazeichnungen, die bereits vor einigen Tagen durchs Netz geisterten.
Rendering von ChargerLab
Das iPhone würde mit dem neuen Netzteil über ein Lightning-auf-USB-C Kabel verbunden, welches den neuen Geräten ebenfalls beiliegen dürfte. Dies würde einen enormen Leistungszuwachs gegenüber dem aktuell den iPhones beiliegenden 5 Watt Netzteil bedeute, da hiermit Apples Schnelladefunktion des iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X in vollem Umfang unterstützt werden würde. Die Kollegen von MacRumors haben das iPhone X exemplarisch mit mehreren 18 Watt Netzteilen von Drittanbietern getestet und dabei das Gerät innerhalb von nur einer Stunde auf 79% Akku-Kapazität aufgeladen, während man mit dem 5W-Netzteil beim selben Setting lediglich auf 39% kam.
Ich persönlich bin nach wie vor der Meinung, dass Touch ID gegenüber Face ID die bessere, weil flexiblere Lösung ist. Zumindest dann, wenn Apple den Sensor bei einem nahezu rahmenlosen Display wie beim iPhone X unter eben diesem Display verbaut hätte. Diverse Patente und Aussagen von Apple im Vorfeld der Vorstellung des iPhone X haben auch bereits belegt, dass Apple mit diesem Gedanken durchaus gespielt hatte. Doch entweder war die Technologie seinerzeit noch nicht so weit oder Apple sieht in Face ID tatsächlich die bessere Lösung gesehen.
Dass ein Fingerabdruck-Scan unter dem Display tatsächlich zuverlässig funktionieren kann, zeigt nun ein Video, in dem ein Vivo X20 Smartphone zu sehen ist, das unter dem Display einen Synaptics-Fingerabdrucksensor verwendet. Der Technologie-Blogger Marques Brownlee hat das System einer Reihe von Tests unterzogen, diese im Video festgehalten und auf YouTube veröffentlicht. Dabei ließ sich der Sensor auch nicht durch Displayschutzfolien, gebrochenes Glas oder Kratzer beirren und verrichtete zuverlässig seinen Dienst - wenn auch deutlich langsamer als Apples letzte Generation des Touch ID Sensors. Nicht zurecht kam der im Display verbaute Sensor hingegen mit durch Wasser und Sauce verunreinigte Finger. Gleiches trifft aber auch auf Touch ID zu.
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Inzwischen scheint die Technik also soweit zu sein. Für Apple kommt dies jedoch offenbar zu spät. In Cupertino hat man wiederholt betont, dass man in Face ID die Zukunft der biometrischen Erkennung sieht.
Ich kann schon gar nicht mehr so recht mitzählen, wie oft Apple und Samsung sich inzwischen vor Gericht gegenübergestanden haben. Auch aktuell ist dies mal wieder der Fall, wobei es um eine schon länger zurückliegende Auseinandersetzung geht. Im Jahr 2012 wurde Samsung für schuldig befunden, verschiedene Design-Patente von Apple zum iPhone verletzt zu haben. Seither streiten die beiden Unternehmen darüber, welchen Geldbetrag Samsung Apple hierfür schuldig ist. Während Apple hierbei den Gesamtwert des Geräts zugrunde legt, möchte Samsung nur für die Komponenten zahlen, die man kopiert hat, wie Bloomberg berichtet.
Für Apple steigen bei der jetzigen Verhandlung Richard Howarth, Apples Senior Director des Design Teams, Susan Kare, Apples Grafik-Designerin und Apples Vice President of Product Marketing Greg Joswiak in den Ring. Letzterer gab inzwischen zu Protokoll, dass das Design des iPhone ein extrem wichtiger Teil von Apples-Produkten sei und man ein großes Risiko bei der Entwicklung eingegangen war, indem man quasi das gesamte Unternehmen auf das neue Produkt ansetzte.
Ursprünglich war 2012 entschieden worden, dass Samsung 1 Milliarde US-Dollar für die Patentverletzungen zahlen müsse. Später wurde diese Summe jedoch auf 548 Millionen Dollar reduziert. Dieser Betrag wurde dann auch 2015 bgelichen, alleridngs legte Samsung zeitgleich Wiederspruch gegen die Strafe ein, der in dieser Woche nun verhandelt wird. Apple beharrt dabei weiter auf der ursprünglich angesetzten Milliarde, Samsung hätte die Strafe gerne auf 28 Millionen Dollar reduziert.
Die Displays des iPad Pro und des iPhone X gehören ohne Zweifel zu den herausragenden Merkmalen der beiden Geräte. Dies wurde nun auch noch einmal offiziell gewürdigt. So erhielten beide Displays den Titel Displays of the Year der The Society for Information Display (SID). Die Vergabe erfolgt anlässlich der jährlich stattfindenden Display Week, einer Kombination aus Symposium und Messe in der kommenden Woche. Das 10,5" und 12,9" iPad Pro au dem Juni 2017 erhielten den Preis für die verbaute ProMotion Display-Technologie, die in den beiden Geräten erstmals verbaut wurde. ProMotion verfügt über eine Bildwiederholrate von 120Hz, was für flüssigere Abläufe der angezeigten Inhalte sorgt. Darüber hinaus unterstützen die Displays der beiden Geräte auch Apples True Tone Technologie und das P3-Farbspektrum.
Das iPhone X wiederum erhielt den Displays of the Year Award für sein nahezu rahmenloses Super Retina Display, welches erstmals auf der OLED-Technologie basiert und sowohl HDR als auch True Tone unterstützt.

Darf es ein bisschen mehr sein? Den altzbekannten Spruch von der Wursttheke kann man inzwischen auch ein Stück weit auf die Telekom anwenden, wo Bestandskunden in den vergangenen Monaten zuverlässig 300 MB Datenvolumen geschenkt bekamen. Wenngleich man mit 300 MB heutzutage nicht mehr allzu viel anfangen kann, schaut man einem geschenkten Gaul bekanntermaßen nicht ins Maul. Aktuell kann man sich als Bestandskunde sogar 1 GB kostenloses Zusatzvolumen sichern, wenn man sich im Gegenzug für den "Informationsservice" der Telekom anmeldet. Die zusätzlichen 1 GB Volumen werden im Anschluss automatisch gutgeschrieben und können über einen Zeitraum von 30 Tagen genutzt werden. Das Angebot gilt noch bis zum 01. Juni 2018 und kann über die zugehörige
Sonderseite in Anspruch genommen werden, wo man auch die zugehörigen Teilnahmebedingungen findet.