Während es inzwischen als gesichert gilt, dass Apple in diesem Herbst drei neue iPhone-Modelle vorstellen wird, diskutieren Analysten und Experten weiter über die Details. Generell wird neben den beiden neuen OLED-Modellen iPhone X 2 und iPhone X Plus auch ein LCD-Modell erwartet, welches wohl das Low-End-Segment besetzen soll. Während auch dieses Gerät wohl über Face ID und damit auch ein rahmenloses Display verfügen soll, wagt sich nun der Rosenblatt Analyst Jun Zhang aus der Deckung und erwartet das Modell in verschiedenen bunten Farben, wie StreetInsider berichtet. Hiermit möchte Apple laut Zhang vor allem auch jüngere Nutzer ansprechen. Dabei bringt der Analyst für das, wie er es nennt, iPhone 8S die Farben blau, gelb und pink ins Spiel und orientiert sich damit ein Stück weit am ehemaligen iPhone 5c.
Momentan handelt es sich dabei um reine Spekulation. Wenn ich dies aber mal mit den gestrigen Gerüchten zum iPhone SE 2 in einen Topf werfe, welches nun wohl zeitgleich mich den neuen iPhone-Generationen im September erscheinen soll, könnte es sich hierbei auch um ein und dasselbe Gerät handeln. Dies ist allerdings wiederum reine Spekulation meinerseits...
Während zuletzt Gerüchte aufkamen, dass Apple noch im laufenden Mai eine neue Generation seines iPhone SE vorstellen würde, berichten Quellen aus China (via MacOtakara) nun von einem anderen Zeitplan. Demnach habe die Produktion des Geräts bislang noch nicht begonnen, was aber in Kürze der Fall sein soll. Dies würde dann wohl bedeuten, dass das iPhone SE 2 gemeinsam mit den restlichen neuen iPhone-Generationen im September präsentiert wird. Auch hier werden als Quelle, wie so häufig, Zubehörhersteller angeführt.
Derzeit soll Apple noch verschiedene Ausführungen des Geräts testen, so dass das finale Design offenbar noch nicht zu 100% feststeht. Letzte Gerüchte sprachen von einer Gehäuseform wie beim aktuellen iPhone SE, allerdings mit einer Vorderseite wie beim iPhone X, also mit rahmenlosem Display, ohne Homebutton und mit Notch am oberen Displayrand. Allerdings soll Apple angeblich auch mit einem deutlich größeren 6"-Display experimentieren.

Nach wie vor bleibt festzuhalten, dass all diese Gerüchte aus der Riege der Zubehörhersteller mit jeder Menge Skepsis zu sehen sind. In der Regel haben diese Quellen keine direkten Informationen von Apple, so dass hier Vieles pure Spekulation bleibt.
Eine Besonderheit des erstmals im iPhone X verbauten Super Retina OLED-Display ist die Fähigkeit, auch Videodateien in HDR wiedergeben zu können. Apple macht hiervon bereits mit verschiedenen Filmen in seinem iTunes Store Gebrauch, nun zieht mit YouTube auch die weltweit größte Videosammlung nach. Seit einigen Tagen wurde auch dort nun die HDR-Wiedergabe für Videos auf dem iPhone X aktiviert, für die diese Auflösung vorliegt. Dies berichten inzwischen unter anderem verschiedene Leser im MacRumors-Forum und bei Reddit. Und auch man selbst kann sich hiervon überzeugen, wenn man einfach mal das unten eingebettete Video abspielt und die Auflösung entsprechend verändert. Weitere passende Videos liefert beispielsweise auch der YouTube-Kanal The HDR Channel. providing videos for you to watch in HDR on iOS. To make sure of the quality of playback find a video to play, then tap anywhere on the video itself, tap the three dots in the top right-hand corner of the screen, tap "Quality," and then make sure it reads 1080p60 HDR.
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Vor wenigen Tagen sorgten der Hüllenhersteller Olixar und der Händler MobileFun für Aufsehen, als sie eine Displayschutzfolie für das gemunkelte iPhone SE 2 zeigten, welches auf der Displayseite gestaltet ist, wie ein iPhone X. Dabei verzichtet die Front auf einen Homebutton, besitzt ein beinahe rahmenloses Display und verfügt sogar über einen Notch am oberen Displayrand. Inzwischen ist bei MobileFun nun auch eine erste Schutzhülle zu sehen, die sich an passende Renderings schmiegt. Auch diese folgen den bisherigen Gerüchten und sehen das restliche Design des nach wie vor nicht offiziell angekündigten Geräts im Stile des bisherigen iPhone SE.

Selbstverständlich sollte auch dies mit einer gehörigen Portion Skepsis gesehen werden. Vor allem, weil es eher unwahrscheinlich erscheint, dass Apple sein momentan herausragendes Feature, nämlich das rahmenlose Display mit Notch, auch in seinem Low-End iPhone verbaut. Zumindest bei Olixar scheint man sich allerdings komplett sicher zu sein, was dieses Design betrifft.
Unterdessen hat der inzwischen durchaus bekannte Leaker Benjamin Gaskin auf Twitter Fotos eines vermeintlichen Bauteils für das Display des iPhone SE 2 veröffentlicht, die er aus dem chinesischen Kurznachrichtendienst Sina Weibo gefischt hat. Hier scheinen die Dimensionen der Displayscheibe durchaus zu passen und auch ein Notch ist vorhanden. Unklar bleibt allerdings, ob es sich tatsächlich um ein Apple-Bauteil handelt oder lediglich um ein Bauteil für einen der zahlreichen Klone, die in Fernost kursieren.

Mit der Dual-Lens-Kamera auf der Rückseite der Plus-Modelle des iPhone und des iPhone X hat Apple unter anderem auch eine Zoom-Funktionalität auf seinem Smartphone eingeführt. Hierfür gibt es in der Kamera-App einen Umschalter, mit dem man zwischen den beiden Objektiven wechseln kann. Ursprünglich hatte Apple dies offenbar auch in anderer Form in Erwägung gezogen. So beschreibt ein Patent, welches kürzlich vom U.S. Patent and Trademark Office unter dem Titel "Digital Viewfinder User Interface for Multiple Cameras" veröffentlicht wurde, eine parallele Vorschau auf das Bild der beiden Objektive.
In dem Patent wird außerdem beschrieben, wie in dieser Ansicht auch der erfasste Bereich des gezoomten Bildes per Touch-Gesten manipuliert werden und man auf beide Ansichten auch einen weiteren Digitalzoom anwenden kann. Theoretisch sollte es auch möglich sein, gleichzeitig jeweils ein Bild mit beiden Objektiven aufzunehmen. Was für Standbilder zutrifft, sollte zudem auch für Videos gelten, sich also zwei Clips zur selben Zeit aufnehmen lassen.
Ein insgesamt also spannender Ansatz, von dem unklar ist, warum Apple ihn letztlich nicht umgesetzt hat. Dies muss freilich aber nicht heißen, dass dies nie der Fall sein wird. Für künftige iPhones ist unter anderem bereits eine Triple-Lens-Kamera im Gespräch. Spätestens dann könnte das Patent auch wieder in den Fokus rücken. Allerdings reicht Apple bekanntermaßen jede Menge Patente ein, von denen die meisten nie auf den Markt kommen.
Kommt das iPhone SE 2 oder kommt es nicht? Diese Frage kann abschließend aktuell wohl nur Apple selbst beantworten. Mit Olixar springt nun aber ein weiterer Hüllenhersteller auf den Gerüchtezug auf und berichtet, dass man zuverlässige Informationen zum Erscheinungsbild und weiteren Spezifikationen erhalten habe. Demnach soll sich das Gerät optisch am iPhone X orientieren und extrem schmale Ränder rund um das Display, sowie einen Notch aufweisen. Hierfür hat man sogar schon entsprechende Displayschutzfolien in den Handel gebracht. Die unten zu sehenden Schemaskizzen stammen dem Hersteller zufolge von einer Quelle bei Apples Fertigungspartnern in Fernost (via 9to5Mac).

Letzten Endes ist das Gerücht nur schwer zu glauben, wenn man bedenkt, um wieviel das iPhone SE günstiger verkauft wird, als Apples aktuelle iPhone-Modelle. Insofern sollte das Gerücht mit einer Menge Skepsis betrachtet werden, zumal verschiedene Gerüchte in der Vergangenheit eher in Richtung des aktuellen Hardware-Designs deuteten. Laut Olixar soll die Vorderseite aber in der Tat wie beim iPhone X erscheinen, der Rest jedoch von der Form her eher an das aktuelle iPhone SE Design erinnern. Den Skizzen zufolge soll das Gerät 12,1 cm lang und 5,5 cm breit sein, was im Großen und Ganzen dem aktuellen iPhone SE entspricht. Der Notch soll hingegen lediglich 1,87 cm breit sein, was deutlich schmaler wäre als beim iPhone X. Ob hierin auch Platz wäre für eine TrueDepth-Kamera für Face ID ist somit extrem fraglich. Insofern: Skeptisch bleiben!
Bereits vor einiger Zeit kamen Spekulationen auf, wonach Apple in seinem für diesen Herbst erwarteten neuen 6,1" LCD-iPhone auf eine neue Touch-Technologie setzen wird, die vermutlich 3D Touch unmöglich machen könnte. Diese Spekulationen werden nun von einem neuen Bericht von Business Korea gestützt. Die als MLCD+ bekannte Technologie von Apple-Partner LG kommt unter anderem auch in dem erst kürzlich angekündigten LG G7 ThinQ Smartphone zum Einsatz. Neben den herkömmlichen Pixeln in rot, grün und blau kommt dabei ein weiteres Pixel in weiß hinzu, wodurch sich ein helleres Bild bei geringerem Stromverbrauch erzeugen lässt. Zudem soll die Technologie auch das DCI-P3 Farbspektrum unterstützen, welches auch beim OLED-Display des iPhone X zum Einsatz kommt.
Business Korea beruft sich nun auf eigene Quellen in Apples Zuliefererkette und berichtet, dass Apple in der Tat auf die LG-Technologie setzen wird.
Solltet ihr nach wie vor an Apples vergünstigtem Akkutausch-Programm interessiert sein, welches anlässlich der Diskussion um die Leistungsdrosselung von iPhones bei schwächer werdendem Akku ins Leben gerufen wurde, gibt es gute Nachtichten. So hat Apple bestätigt, dass man inzwischen die Lager mit Akku-Modellen für sämtliche iPhones gefüllt habe, so dass keine längeren Watrtezeiten auf einen Servicetermin mehr entstehen sollten. Dies geht aus einem internen Memo hervor, welches Apple an seine eigenen Retail Stores und an seine autorisierten Service-Provider am 27. April ausgegeben hat und das den Kollegen von MacRumors vorliegt.
Zwar weist Apples zugehörige Support-Webseite nach wie vor eine mögliche Wartezeit von fünf Werktagen aus, die gefüllten Lager gelten jedoch offenbar weltweit. Allerdings können natürlich regionsabhängige Unterschiede bestehen. Bei Interesse läuft das Programm, bei dem man sein iPhone für nur € 29,- mit einem neuen Akku bestücken kann noch bis Ende des Jahres.