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iPhone X behauptet sich in Europa trotz rückläufigem Smartphone-Markt

Schon bei der Bekanntgabe von Apples Quartalszahlen und den anschließenden Interpretationen der einschlägigen Analysten hat sich gezeigt, dass sich das iPhone X offenbar doch nicht so schlecht verkauft, wie immer wieder kolportiert. Nun legen auch die Marktbeobachter von Canalys ihre Zahlen vor und zeigen damit, dass das iPhone X nicht nur weltweit, sondern speziell auch in Europa ein echter Hit ist. Heruntergebrochen bedeutet dies, dass auf dem alten Kontinent umgerechnet alle drei Sekunden ein iPhone X verkauft wird, womit es das meistverkaufte Smartphone in Europa ist.

Doch auch an anderer Stelle sind die Zahlen von Canalys interessant. So setzt offenbar langsam die schon länger erwartete Sättigung des Smartphone-Markts ein. So ging der Absatz in Europa in den ersten drei Monaten des Jahres 2018 um 6,3% zurück, was dem höchsten Rückgang überhaupt in einem Quartal entspricht. Auch Apple ist hiervon betroffen und verzeichnete im ersten Quartal 2018 einen Rückgang von 5,4% im Jahresvergleich.

Dennoch konnte Apple natürlich den zweiten Platz beim Marktanteil unter den Smartphone-Herstellern in Europa mit 22% verteidigen und liegt damit hinter Samsung mit 33,1%. Die Koreaner mussten allerdings ebenfalls empfindliche Verluste verkraften. Hier brachen die Absätze trotz des Verkaufsstart der Galaxy S9 Reihe um 15,4% ein.

iOS 11.4 aktiviert Maßnahmen gegen GrayKey-Entsperrung

Bereits mit iOS 11.3 hatte Apple erste Maßnahmen eingeführt, um die Entsperrmethode eines iPhone mittels GrayKey-Box zu unterbinden, wie sie in den USA inzwischen flächendeckend von Strafverfolgungsbehörden angewendet wird. Mit dem aktuell im Betastadium befindlichen iOS 11.4 werden diese Maßnahmen nun verfeinert. So wird das Update einen sogenannten "USB Restricted Mode" enthalten, der dafür sorgt, dass der Lightning-Anschluss eines iPhone nach einer Woche komplett deaktiviert wird, falls man sich in der Zwischenzeit nicht an dem Gerät mittels Face ID, Touch ID oder Pincode anmeldet.

Die Kollegen von Elcomsoft haben den neuen Modus in der aktuellen Beta ausgiebig getestet und die Wirksamkeit bestötigt. Nach sieben Tagen ohne Entsperrung ist der Lightning-Anschluss nur noch zum Laden, nicht mehr jedoch für Datenverbindungen zu nutzen.

Bereits kurz nach Bekanntwerden der Arbeitsweise von GrayKey, wo man auf einen Brute-Force-Angriff auf den Pin-Code des Geräts ausführt, war klar, dass je komplexer dieser ist, es umso länger dauert, um das Gerät zu knacken. Als Nutzer kann man sich dementsprechend gegen die Methode schützen, indem man nicht nur einen viertelligen PIN für das eigene Gerät verwendet, sondern nach Möglichkeit einen alphanummerischen Code mit mindestens sieben Stellen, bestehend aus Zahlen, Sonderzeichen und großen und kleinen Buchstaben, wie Sicherheitsexperten empfehlen. In diesem Falle wäre auch mit der GrayKey-Methode ein Knacken innerhalb einer Woche nicht möglich.

Ursprünglich hatte Apple die Maßnahme bereits in den Betas von 11.3 eingeführt, sie dann aber nicht in die finale Version gepackt. Dies dürfte vermutlich mit iOS 11.4 nachgeholt werden.

MacOtakara: iPhone X Plus so groß wie das iPhone 8 Plus; iOS 12 mit Querformat-Unterstützung

Wenn Apple im Herbst dieses Jahres seine neuen iPhone-Modelle vorstellt, gehen so gut wie alle Beobachter davon aus, dass sich darunter auch eine größere Version des iPhone X, aktuell unter dem Namen "iPhone X Plus" gehandelt, befinden wird. Dieses soll über ein 6,5" OLED-Display verfügen und nach aktuellen Informationen der Kollegen von MacOtakara, die sich auf "zuverläassige Quellen in der Zuliefererkette" beziehen, ungefähr dieselben Maße aufweisen wie das aktuelle iPhone 8 Plus.

Konkret berichtet man dort, dass das Gerät ca. 0,2 mm dicker sein soll als das iPhone 8 Plus, was vor allem an der rückwärtigen Kamera liegen soll. Sollte sich dies bestätigen, würde das iPhone X Plus ca. 7,7 mm dick werden. Die restlichen Maße dürfte Apple vor allem durch den Wegfall des Rahmens rund um das Display erzielen, wodurch die Gesamtgröße trotz des gegenüber dem nur 5,5" großen Display des iPhone 8 Plus nur marginal wachsen dürfte.

In Bezug auf die restlichen erwarteten Modelle der 2018er Generation erwartet MacOtakara das gemunkelte LCD-Gerät mit einem 6"-Display. Hier war man bislang von 6,1" ausgegangen. Es soll über Face ID verfügen, jedoch vermutlich nur ein einziges Kameraobjektiv verfügen, im Gegensatz zu den Dual-Lens-Kameras der beiden OLED-Modelle.

Und auch zu iOS 12 bringen die Kollegen ein neues Gerücht in Umlauf. Demnach soll die neue Version unter anderem auch Verbesserungen bei Face ID enthalten. Konkret soll es damit möglich werden, das Gerät auch dann mit seinem Gesicht zu entsperren, wenn sich dieses in horizontaler Lage befindet. Dies greift auch der Bloomberg-Kollege Mark Gurman via Twitter auf und ergänzt, dass Apple hiermit wohl auch den kommenden iPads Sorge tragen wird, die ebenfalls über Face ID verfügen sollen und häufig im Querformat genuztzt werden.

Erneuter Bericht über Triple-Lens-Kamera in 2019er iPhones

Schon mehrfach habe ich in den vergangenen Wochen darauf hingewiesen, dass die Kamera inzwischen eines der wichtigsten Features bei einem Smartphone ist. Hersteller wie Huawai gehen sogar bereits dazu über, bei ihren Geräten ausschließlich die Kamerafunktion zu bewerben. Man wird irgendwie das Gefühl nicht los, dass der Trend eher zu einer Digitalkamera mit Telefonfunktion geht. Eben Huawai hat dabei sogar inzwischen eine Kamera mit drei Objektiven in seinem P20 Pro Smartphone verbaut. Insofern verwundert es nicht wirklich, dass die Kollegen der Taipei Times nun berichten, dass auch Apple den Weg in diese Richtung gehen wird.

Bereits im vergangenen Monat hatten die chinesischen Kollegen von Economic Daily News berichtet, dass Apple dabei mindestens ein Objektiv mit einem 5-fachen Zoom und mindestens ein weiteres Objektiv mit einer Auflösung von 12 Megapixeln verbauen wird. Vor allem die neuen Zoommöglichkeiten durch das dritte Objektiv dürften dabei für den Nutzer interessant sein. Angeblich soll dies im kommenden Jahr der Fall sein, wobei das zusätzliche Objektiv vermutlich den High-End Modellen des iPhone vorbehalten sein wird.

RAVPower HyperAir Qi-Produkte unterstützen Apples 7,5 Watt Schnelllade-Standard

Vor einigen Tagen hatte ich bereits über das neue RAVPower HyperAir-Lineup berichtet, unter der beliebte Gadgetanbieter eine Reihe von kabellosen Ladeprodukten vertreibt, die Apples 7,5 Watt Schnell-Ladefunktion für die neuen iPhones unterstützen. Nachdem das RAVPower HyperAir Pad (€ 32,99 bei Amazon) schon seit einigen Tagen auch in Deutschland erhältlich ist, können nun auch der RAVPower HyperAir Stand (€ 39,99 bei Amazon) und die RAVPower HyperAir Wireless Powerbank (€ 49,99 bei Amazon) hierzulande bestellt werden.

Wie auch schon das Ladepad verfügt auch der Stand über eine horizontale LED-Leiste auf der Vorderseite, anhand der man durch rote und grüne LEDs über den aktuellen Ladestatus des zu ladenden Geräts informiert wird. Der Ladeständer von RAVPower gehört sicherlich zu den ansehnlicheren auf dem Markt und besitzt auf der Rückseite und am Boden stabile Bauteile, die das iPhone bombenfest in einer aufrechten Position halten. Wie auch beim Ladepad, befindet sich auch beim RAVPower HyperAir Stand ein 18 Watt Netzteil im Lieferumfang, was den auf den ersten Blick vielleicht hohen Preis in anderem Licht erscheinen lässt. Ebenfalls enthalten ist natürlich ein micro-USB Kabel für die Verbindung zwischen Netzteil und Ladepad. Der RAVPower HyperAir Stand kann ab sofort über den folgenden Link zum Preis von € 32,99 bei Amazon bestellt werden: RAVPower HyperAir Stand

Ebenfalls inzwischen erhältlich ist auch die RAVPower HyperAir Wireless Powerbank mit einer Kapazität von ordentlichen 10.400 mAh. Sie verfügt über eine integrierte, rutschfeste Qi-Auflagefläche, über die sich das iPhone kabellos laden lässt. Alternativ kann jedoch auch der ebenfalls integrierte USB-Anschluss zum kabelgebundenen Laden verwendet werden. Durch diese beiden Ladeoptionen ist es sogar möglich, zwei Geräte gleichzeitig zu laden. Auch hier kommen LEDs zur Anzeige des Ladestatus zum Einsatz. Die RAVPower HyperAir Wireless Powerbank kann ab sofort zum Preis von € 49,99 über den folgenden Link bei Amazon bestellt werden: RAVPower HyperAir Wireless Powerbank

TrueDepth-Kamera und Teleobjektiv des iPhone X hängen offenbar zusammen

Bereits kurz nach dem Verkaufsstart des iPhone X kamen erste leise Berichte auf, wonach zwischen der rückwärtigen Kamera des Gerätes und der TrueDepth-Kamera auf der Vorderseite ein engerer Zusammenhang besteht, als zunächst angenommen. So berichtete beispielsweise ein Nutzer auf Reddit, dass er gleichzeitig Fehlfunktionen der beiden Kamerasysteme feststellte. Während mit der rückwärtigen Kamera beispielsweise keine normalen Fotos mehr möglich waren, schlug auch die Entsperrung per Face ID fehl.

Nun bestätigt sich dieser Zusammenhang noch deutlicher. Die Kollegen von 9to5Mac haben ein Support-Dokument in die Finger bekommen, welches Apple an autorisierte Service Provider ausgegeben hat und in dem beschrieben ist, wie diese zu verfahren haben, falls ein Nutzer Probleme mit Face ID am iPhone X meldet.

Konkret sollen die Angestellten der Service Provider zunächt ein paar Diagnose-Tests laufen lassen, um herauszufinden, ob sich das Problem durch eine Reparatur der rückwärtigen Kamera lösen lässt. Ist dem nicht der Fall, soll das komplette Gerät getauscht werden, der Nutzer also ein neues iPhone erhalten.

Dies betsätigt auch ein Stück weit den oben angesprochenen Bericht des Reddit-Nutzers, der zu Protkoll gab, dass der Genius Bar Mitarbeiter in einem Apple Store ihm mitteilte, dass die True Depth Kamera und das Teleobjektiv auf der Rückseite miteinander verbunden sind.

LG stellt neues Smartphone mit Notch vor, will das Design aber nicht von Apple kopiert haben

Es ist schon einigermaßen amüsant. Als Apple sein iPhone X mit dem Notch am oberen Bildschirmrand präsentierte, machte sich die halbe Wlt über dieses Design lustig. Inzwischen ist die Aussparung für den Ohrhörer, die Sensoren und die TrueDepth-Kamera jedoch beinahe schon zu einem charakteristischen Merkmal geworden, welches auch von anderen Herstellern kopiert wird. So verfügt auch das am vergangenen Mittwoch vorgestellte LG G7 ThinQ über einen solchen Notch.

Bei LG ist man allerdings nicht der Ansicht, dass man dieses Design vom iPhone X kopiert habe, wie der Korea Herald berichtet. Stattdessen sagt man dort:

"We planned the notch design before Apple. The display design may look similar to that of other smartphones, but boasts differentiated features."

Ein Urteil darf sich mit Blick auf das unten eingebettete Vergleichsbild jeder selber bilden. Selbstverständlich ist LG aber auch nicht der einzuge Hersteller, der inzwischen auf ein Notch-Design setzt, um das Display möglichst groß zu gestalten und dabei dennoch die oben angesprochenen Komponenten zu verbauen. Lediglich Samsung setzt auch bei seinen aktuellen Galaxy S9 Geräten nach wie vor auf die klassischen Ränder ober- und unterhalb des Displays.

Auch Google fördert inzwischen bekannterweise das Notch-Design und hat für die nächste Generation seines mobilen Betriebssystems namens Android P bereits die Unterstützung für ein solches Design angekündigt. Bei Apple plant man hingegen schon weiter. Angeblich soll der Notch in Zukunft zunächst verkleinert werden und auf Kurz oder Lang komplett verschwinden.

iPhone 7 und iPhone 7 Plus können Probleme mit dem Mikrofon unter iOS 11.3 haben

Apple hat Meldungen im Internet (u.a. auf Twitter und in den Apple Support-Foren) bestätigt, wonach eine geringe Menge von iPhone 7 und iPhone 7 Plus ein Problem mit dem Mikrofon unter iOS 11.3 und neueren Versionen aufweisen. In einem internen Dokument, welches den Kollegen von MacRumors vorliegt, beschreibt Apple das Problem auf betroffenen Geräten als einen ausgegrauten Mikrofon-Button während Telefongesprächen und die Möglichkeit, dass betroffene Nutzer während eines Telefonanrufs oder eines FaceTime Video-Chats nicht gehört werden.

Von Apple autorisierte Service Provider werden angewiesen, die Nutzer bei den angesprochenen Problemen zu bitten, etwaige Bluetooth-Headsets oder weitere Audio-Geräte zu trennen oder auszuschalten, um zu sehen, ob sich das Problem hierdurch lösen lässt. Ist dies nicht der Fall, soll eine Audio-Diagnose durchgeführt werden. Sollte diese den Fehler bestätigen, soll der Dienstleister in einem nächsten Schritt die Reparatur des iPhone eingeleitet werden.

Für den Fall das man von dem Problem betroffen ist, sollen sich Nutzer an den Apple Support für einen Termin an der Genius Bar eines Apple Store (iPhone ? Reparaturen & physische Schäden ? Kein Ton aus Hörer oder Lautsprecher ? Überspringen ? Eingebauter Lautsprecher ? Zur Reparatur vorbeibringen) oder einen autorisierten Service Provider wenden.