Apple soll für das iPhone X zunächst komplett ohne Lightning-Anschluss geplant haben
Im Zusammenhang mit dem heutigen Bericht zum Thema AirPower hat der zuständige Redakteur und Apple-Insieder Mark Gurman noch eine weitere interessante Randnotiz parat. So soll Apple ursprünglich in Erwägung gezogen haben, den Lightning-Anschluss am iPhone X wegzulassen. Auf diese Weise wollte man das iPhone von sämtlichen kabelbasierten Anbindungen befreien und somit noch ein Stück radikaler entwickeln, als man dies ohnehin schon tat. Stattdessen hätte man zum Laden des Geräts vollkommen auf kabelloses Laden via Qi-Standard, bei der Datensynchronisation auf WLAN und bei der Audioübertragung auf Bluetooth gesetzt.
Letzten Endes habe man sich aus verschiedenen Gründen gegen diesen Schritt entschieden. So sei kabelloses Laden nach wie vor in der Regel deutlich langsamer als über USB. Zudem wäre es für Apple (und damit auch den Kunden) deutlich teurer geworden, dem iPhone ein kabelloses Ladegerät beizulegen, als ein kabelgebundenes. Dennoch sei Apples Chef-Designer Jony Ive nach wie vor davon besessen, das iPhone auf kurz oder lang von jeglichen externen Anschlüssen und Buttons zu befreien.
Dieser Schritt könnte allerdings nach wie vor mehrere Jahre in der Zukunft liegen, würde sich das iPhone hierdurch schließlich auch auf einen Schlag von einer ganzen Reihe Zubehörprodukten, wie Adapter, Docks, Akku-Cases, Powerbanks, Game-Controllern, etc. abkoppeln, die unter Apples MFi Programm laufen. Für eine der kommenden iPhone-Generationen ist deswegen auch weniger ein Wegfall des Anschlusses angedacht, als vielmehr zunächst der Wechsel auf USB-C.