Skip to content

Vorteile für iPhone X und iPhone 8 Plus: iPhone 8 Produktion soll reduziert werden

Nach wie vor herrscht ein wenig Rätselraten um die Verkaufszahlen der diesjährigen iPhones. Kein Wunder, schließlich gibt Apple hierzu keine offiziellen Zahlen bekannt. Nach allem, was jedoch verschiedene Analysten in Erfahrung gebracht haben wollen, zeichnet sich allerdings inzwischen ein immer deutlicheres Bild. Demnach sind vor allem die Modelle mit den größeren Displays beliebt, allen voran natürlich das iPhone X. Dahinter dürfte dann das iPhone 8 Plus folgen, während das iPhone 8 mit seinem 4,7"-Display offenbar ein wenig abfällt.

Dies bestätigt nun auch noch einmal der KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo mit seinen eigenen Zahlen. Durch die Dominanz der beiden größeren Geräte sagt Kuo einen Rückgang der Produktion des iPhone 8 um gleich 50% bis 60% für das laufende Quartal voraus. Dies dürfte sich dann auch negativ für den Produktionspartner Pegatron auswirken.

Damit schlägt Kuo in dieselbe Kerbe wie auch die Analysten von Canalys, die jüngst ermittelt hatten, dass das iPhone 8 Plus seinen kleineren Bruder mit 6,3 Millionen gegenüber 5,4 Millionen Geräten hinter sich gelassen hat. Damit würde ein Plus-Modell erstmals vor einem 4,7"-Gerät in einem einzelnen Quartal liegen.

In Sachen iPhone X bleibt Ming-Chi Kuo weiter optimistisch und erwartet eine Produktionssteigerung von 35% bis 45% im Laufe des aktuellen Quartals gegenüber dem vergangenen Quartal. Um den aktuellen Lieferengpässen weiter entgegenzuwirken, könne den Informationen des Analysten Zufolge, Apples Haupt-Produktionspartner Foxconn Teile seiner Produktionsstraßen für das iPhone 8 Plus künftig für das iPhone X umwidmen. (via MacRumors)

Vereinzelte Berichte über durchgängige grünen Linien auf dem Display des iPhone X

Dass neu auf den Markt gekommene Geräte mit Problemen zu kämpfen haben, ist ebenso normal wie nicht zu vermeiden. Neue Technologien haben ganz natürlich mit Kinderkrankheiten zu kämpfen. Die Frage ist dabei lediglich, wie viele der Geräte und damit Nutzer hiervon betroffen sind. Gehört man selber dazu, ist das natürlich maximal ärgerlich, allerdings im Endeffekt nichts anderes als Pech. Insofern drücke ich allen meinen Lesern, die bereits ein iPhone X ergattert haben die Daumen, dass sie nicht von einem Problem betroffen sind, welches aktuell die Runde macht. Hierbei taucht nach einer Zeit auf dem neuen OLED-Display m linken oder rechten Rand ein durchgängiger grüner Streifen auf.

Inzwischen sind von diesem Phänomen um die 25 Fälle bekannt, von denen betroffene Nutzer auch Bilder in den Apple Support Communities, auf Twitter, Facebook, Reddit und in den MacRumors-Foren gepostet haben. Auch wenn sich das erstmal nach viel anhört, sollte man dabei nicht vergessen, dass es sich nur um einen äußerst geringen Prozentsatz bei Millionen von produzierten Geräten handelt. Um einen Skandal oder ein Display-Gate auszurufen ist es also deutlich zu früh.

Die Ursache für das Auftreten der grünen Linie ist aktuell noch unklar. In allen bekannten Fällen war sie nicht vorn Anfang an vorhanden, sondern entwickelte sich erst nach einiger Zeit bei vollkommen normaler Benutzung. Beschädigungen des Geräts durch Herunterfallen sollen nicht die Ursache sein. Auch ein komplettes Zurücksetzen des Geräts lässt die grüne Linie nicht wieder verschwinden, weswegen vermutlich von einem Hardwaredefekt auszugehen ist. Die Displays stanmen bekanntermaßen von Samsung und auch das Galaxy S7 war im vergangenen Jahr von einem ähnlichen Problem betroffen. Allerdings wird die Hardware von einem Apple-Controller unterstützt, so dass nicht ganz klar ist, welche Komponente nun verantwortlich sein könnte. Die Kollegen von TechCrunch vermuten eine fehlerhafte Ansteuerung der Pixel.

Bei mir ist das Problem nach über einer Woche Nutzung nicht aufgetreten. Falls man jedoch davon betroffen ist, hat Apple die entsprechenden Geräte bislang kostenlos ausgetauscht und untersucht die zurückgenommenen iPhones auf die Ursache. Insofern bleibt an alle Betroffenen nur der Rat, sich im Fall des Auftretens der grünen Linie an den Apple Support zu wenden.

Display des iPhone X reagiert nicht bei Kälte - Apple kündigt Behebung via iOS-Update an

Ja, Apples Software-Abteilung hat momentan jede Menge zu tun. Die Veröffentlichung von iOS 11 und der neuen iPhones haben doch an verschiedenen Stellen Fehler und Probleme aufgezeigt, die man aber immerhin in Cupertino recht schnell angeht. So auch den Autokorrektur-Bug, der am gestrigen Abend mit iOS 11.1.1 behoben hatte. Inzwischen ist ein weiteres Problem aufgekommen, der das iPhone X betrifft. Hier kann es passieren, dass das Display bei kalten Temperaturen nicht mehr reagiert, wie inzwischen verschiedene Nutzer auf reddit und im MacRumors-Forum berichten. Auch bei Apple ist das Problem inzwischen bekannt. The Loop kündigte man zudem ein korrigierendes Softwareupdate an:

"We are aware of instances where the iPhone X screen will become temporarily unresponsive to touch after a rapid change to a cold environment. After several seconds the screen will become fully responsive again. This will be addressed in an upcoming software update."

Apple gibt für seine iOS-Geräte eine Arbeitstemperatur von 0ºC bis 35ºC an. Die Probleme treten bei verschiedenen Nutzern aber auch innerhalb dieser Grenzen auf. Mit Blick auf die Entwicklung der Temperaturen auf der Nordhalbkugel bleibt zu hoffen, dass das korrigierende Update kurzfristig erscheint.

Apple kündigt die nächste Welle beim iPhone X Verkaufsstart an

Nach dem offensichtlich äußerst erfolgreichen Verkaufsstart des iPhone X in den ersten 55 Ländern am vergangenen Freitag hat Apple nun die Verfügbarkeit in weiteren Ländern angekündigt. So wird das iPhone X ab dem 23. November auch in Israel erhältlich sein. Einen Tag später, also am 24. November ziehen dann Albanien, Bosnien, Kambodscha, der Kosovo, Macau, Mazedonien, Malaysia, Montenegro, Serbien, Südafrike, Südkorea, Thailand und die Türkei nach. In den meisten dieser Länder erfolgt der Vertrieb über die dortigen Mobilfunkpartner Apples, sowie authorisierte Vertriebspartner. In der Türkei und in Macau betreibt Apple zudem auch eigene Retail Stores.

Kosten der Einzelkomponenten des iPhone X belaufen sich auf ca. 357,50 US-Dollar

Nicht nur die Reparaturspezialisten von iFixit haben inzwischen einen genaueren Blick in das Innere des iPhone X geworfen, auch andere Analysten haben dies getan. So auch die Kollegen von TechInsights, die dabei zu dem Ergebnis kommen, dass die verbauten Einzelkomponenten auf gemeinsame Herstellungskosten von ca. 357,50 US-Dollar kommen, wie Reuters berichtet. Bei einem Einstiegspreis von 999,- US-Dollar entspräche dies einer Brutto-Marge von 64% verglichen mit geschätzten 59% beim iPhone 8. Diverse Komponenten des iPhone X sind teurer als ihre Pendants im iPhone 8 wie TechInsights berichtet. Hierzu zählen unter anderem das 5,8" OLED-Display, der Edelstahlrahmen und natürlich die neuen Kamerakomponenten auf der Vorder- und Rückseite.

Berücksichtigt werden muss bei diesen Preisschätzungen natürlich immer, dass dabei ausschließlich die reinen Komponentenkosten betrachtet werden. Weitere Faktoren wie Entwicklung und Forschung, Softwareunterstützung, Fertigung und Produktion sowie Marketing- und Vertriebskosten bleiben dabei unberücksichtigt, weswegen die Aussagekraft dieser Werte nur gering ist. Hierauf hatte bereits vor zwei Jahren auch Apple CEO Tim Cook hingewiesen, als er in eienm Interview betonte, dass diese Kostenschätzung sich deutlich von der Realität unterscheiden würden. Cook habe bis dahin noch keine Schätzung gesehen, die auch nur ansatzweise nah an den tatsächlichen Werten gelegen habe.

iPhone X landet im Kamera-Review auf Platz 2 hinter dem Google Pixel 2

Gestern Abend hatte ich bereits berichtet, dass das iPhone X von DisplayMate in den höchsten Tönen gelobt und als das beste jemals getestete Smartphone-Display ausgezeichnet hat. Inzwischen ist auch eine weitere Referenz verfügbar. Dabei haben sich die Experten von DxOMark mit der Kamera des iPhone X auseinandergesetzt und ihr Review veröffentlicht. Dabei kommt das iPhone X auf 97 Punkte und damit bei den Smartphones ein wenig überraschend nur auf den zweiten Platz hinter dem Google Pixel 2 mit seinen 98 Punkten. Das iPhone 8 und iPhone 8 Plus kommen auf den Plätzen hinter dem iPhone X mit 92 bzw. 94 Punkten ein.

Ebenso wie das iPhone 8 Plus besitzt auch das iPhone X eine Dual Lens Kamera, die jedoch über ein verbessertes Telephoto-Objektiv mit einer größeren Blende von  f/2.4 und optischer Bildstabilisierung verfügt. Gegenüber dem iPhone 8 Plus erzielt das iPhone X auch bessere Ergebnisse beim Zoom und der Porträt-Funktion. Auch die Vorderseite wird gelobt, da Apple verschiedene Verbesserungen wie die Tiefenerkennung, die auch bei Face ID zum Einsatz kommt, oder auch den Bokeh-Effekt für Selfies eingeführt hat. Die Fotoergebnisse beeindruckten die Tester vor allem in Umgebungen mit hohem Kontrast und in hellem Licht. Hierdurch kommt das iPhone X bei der Bewertung der Kamera in der reinen Fotografie auf den bisherigen Rekordwert von 101 Punkten.

Deutlich weniger begeistert waren die Tester hingegen von der Video-Performance des iPhone X. Dabei wurden sämtliche Tests mit der Standardeinstellung von 1080p bei 30fps durchgeführt, auch wenn die Tester die Option mit 4K bei 60fps lobend erwähnten. Dabei hatte das iPhone X vor allem Probleme in schlechten Lichtverhältnissen. Bei gutem Licht hingegen weiß die Videofunktion des iPhone X durchaus zu überzeugen. Die optische Bildstabilisierung wird sogar als "exzellent" bezeichnet. Dennoch kommt das Gerät auf lediglich 89 Punkte in Sachen Videoperformance, wodurch es knapp hinter dem Google Pixel 2 ins Ziel kommt.

DxOMark testet die Kamera in verschiedenen Kategorien und der Gesamtwert kann irgendwann auch durchaus einmal die Marke von 100 Punkten durchbrechen (was bislang noch nicht geschehen ist). Der gesamte Test kann bei den Kollegen von DxOMark eingesehen werden.

In diesem Zusammenhang ebenfalls interessant ist das Review des Reisefotografen Austin Mann, der das iPhone X jüngst auf einem Trip nach Guatemala auf Herz und Nieren getestet hat und zu einem überzeugenden Urteil über die Kamera kommt. Die dabei entstandenen Bilder sind ebenfalls einen Abstecher zu seinem Blog wert.

Update auf iOS 11.1 beschleunigt das kabellose Laden der neuen iPhones

Bereits vor dem Verkaufsstart von iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X war klar, dass das erstmals integrierte kabellose Laden zunächst mit gedrosselter Geschwindigkeit ablaufen würde. Dies bestätigten seinerzeit auch die beiden von Apple ausgewählten Gadgethersteller Belkin und Mophie, deren Produkte von Apple sogar auf der Bühne des September-Events präsentiert wurden. Allerdings stellte man auch damals bereits in Aussicht, dass ein iOS-Update später dazu führen würde, dass die volle Ladeleistung abgerufen werden kann. Wie Apple nun gegenüber den Kollegen vom iPhone-Ticker bestätigte, wurde dies bereits mit dem Update auf iOS 11.1 in der vergangenen Woche realisiert.

Wurden Apples diesjährige iPhones unter iOS 11.0.x bislang mit 5 Watt über den Qi-Standard geladen, sind es seit dem Update auf iOS 11.1 nun 7,5 Watt. Allerdings ist unklar, ob dies nur auf die Ladepads von Belkin und Mophie zutrifft oder auch auf die Alternativen, wie beispielsweise von Anker und Aukey.

2018er iPhone: Zwei Modelle mit OLED-Display; Verbesserungen am Edelstahlrahmen

Verrückt, das iPhone X ist gerade einmal vier Tage auf dem Markt, da gibt es schon wieder neue Gerüchte zu den iPhones des kommenden Jahres. Da sie aber aus dem Munde des in letzter Zeit noch mehr als sonst treffsicheren KGI-Securities Analysten Ming-Chi Kuo stammt, dürfen wir ihnen durchaus Relevanz beimessen. Während Apple Kuos Informationen zufolge Kamera-Design und 3D-Gesichtserkennung im kommenden Jahr unangetastet lassen wird, soll es Verbesserungen am Edelstahlrahmen, der die beiden Glashälften des iPhone X zusammenhält geben. Auf diese Weise soll die Antennenperformance und damit die Gesprächs- und Datenübertragungsqualität verbessert werden. Während der Rahmen bei iPhone X aus vier Teilen besteht, sollen es beim nächsten iPhone mehr Teile werden.

Ebenfalls interessant ist Kuos nebenbei vermittelte Erwartung, dass Apple im kommenden Jahr wohl zwei iPhones mit AMOLED-Display und Edelstahlrahmen auf den Markt bringen wird. (via MacRumors)