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Super Retina OLED Display des iPhone X ist das beste jemals von DisplayMate getestete Smartphone-Display

Das Wort der Display-Experten von DisplayMate hat in der Technologie-Branche Gewicht. Insofern dürfte man sich in Cupertino entsprechend über das aktuelle Urteil der Experten über das Super Retina OLED Display des iPhone X freuen. Laut DisplayMate ist das Display des ersten iPhone ohne Homebutton nämlich das beste jemals getestete Smartphone-Display. Besonders hervorgehoben werden dabei Apples Technologien für die hohe Auflösung des OLED-Displays, das automatische Farbmanagement, die hervorragenden möglichen Blickwinkel und diverse weitere Aspekte. Insofern kommt DisplayMate zu dem Schluss, dass das iPhone X über das "most innovative and high performance" Smartphone-Display verfüge, welches man je getestet habe. Dabei vergessen die Experten auch nicht, dass an dem Bauteil auch Samsung Display einen nicht unerheblichen Anteil habe. Wirklich herausragend wird das Display allerdings erst durch Apples "Precision Display Calibration"-Technologie, die die OLED-Hardware softwareseitig unterstützt.

In dem Bericht von DisplayMate setzt das Display des iPhone X diverse neue Rekorede in den Kategorien Farbtreue, Helligkeit bei OLED-Smartphones, Kontrast bei wechelndem Umgebungslicht und generelles Kontrastverhältnis. Darüber hinaus verfügt das iPhone X Display auch über die geringsten Bildschirmreflexionen und die geringsten Helligkeitsschwankungen bei verschiedenen Blickwinkeln. Sämtliche Details lassen sich in DisplayMates Display Shoot-Out einsehen.

Das iPhone X: Mein erster Eindruck

Seit Freitag habe ich das iPhone X nun in den Händen. Sicherlich wäre es unfair, da jetzt schon ein ausführliches Review zu schreiben. Ein erster Eindruck sei allerdings bereits gestattet. Die drei Aspekte, die sicherlich am meisten diskutiert werden, sind wohl Face ID, der weggefallene Homebutton und die Displayaussparung, im Englischen als "Notch" bezeichnet am oberen Displayrand. Fangen wir kurz mit dem letzten Aspekt an. Man kann sicherlich über die Ästhetik der Apple-Lösung tagelang diskutieren, da hier die Geschmäcker einfach unterschiedlich sind. Ich persönlich habe mich für den pragmatischen Ansatz entschieden. Das Ding stört bei der Benutzung des Geräts in keinster Weise. Klar, wenn man es wahrnehmen möchte, nimmt man es wahr und wenn man sich dran stören möchte, stört man sich auch dran. Allerdings hat Apple die Bereiche rechts und links des Notch genauso genutzt, wie es vorher, bei einem "kompletten Rand" auch der Fall war. Ich sehe hier also überhaupt kein Problem, außer man möchte eins daraus machen.

Der nächste Aspekt ist Face ID. Wenn man mal ehrlich ist, kann Apple hier nur verlieren. Selbst wenn die Entsperrung per Gesichtserkennung nur in einem von 100 Fällen nicht funktioniert, wird der Aufschrei groß sein. Das Problem ist aus meiner Sicht, dass man schon beinahe darauf wartet, dass die Gesichtserkennung versagt, es vielleicht hier und da sogar provoziert. Wir haben uns inzwischen so sehr an Touch ID gewöhnt, dass alles andere ein Rückschritt ist. Sind wir mal ehrlich, auch bei Touch ID funktioniert das Entsperren per Fingerabdruck nicht zu 100%. Na und?! Dann probiert man es eben nochmal. Genauso sehe ich das auch bei Face ID. Ich möchte behaupten, dass die neue Funktion bei mir in den vergangenen zwei Tagen zu 99% funktioniert hat. Die Fehlversuche führe ich darauf zurück, dass ich das vermutlich nicht aufmerksam genug angeschaut habe. Dies ist per Einstellung nämlich verlangt. Beim Zweitversuch (mit dann logischerweise mehr Aufmerksamkeit) hat es hingegen jedes Mal funktioniert. Dabei waren in meinem Fall auch die Lichtverhältnisse komplett egal.

Auch der Einrichtungsprozess ist komplett flüssig und sogar ein Stück schneller als bei Touch ID. Wie man schon aus den vorab bekannt gewordenen Informationen wusste, hält man das Gesicht einfach vor die Kamera und bewegt den Kopf im Kreis. Anschließend wiederholt man den Vorgang noch einmal und fertig. Ebenfalls rasend schnell klappt das Entsperren des iPhone. Im selben Moment, in dem man sein Gesicht vor die True Depth Kamera hält, kann man auch schon den Bildschirm nach oben wischen und ist arbeitsfähig. So soll es sein!

Ein Rückschritt gegenüber Touch ID ist aus meiner Sicht hier also nicht im Geringsten zu erkennen. Im Gegenteil, die Entsperrung per Gesichtserkennung ist (nach ein wenig Eingewöhnung) sogar extrem komfortabel. Hat mal wer versucht, Touch ID mit feuchten Fingern zu nutzen? Keine Chance! Auch das Austricksen von Face ID mit einem Foto funktionierte, wie von Apple angekündigt, nicht ansatzweise. Face ID bekommt von mir also in meinem ersten Eindruck ein dickes Plus. Die andere Anwendung der Gesichtserkennung, die Animoji bekommen von mir keine Wertung. Ich finde Emojis schon extrem nervig, da kann man sich denken, was ich von Animojis halte.

Ausgesprochen angenehm empfinde ich hingegen, dass das iPhone dank der True Depth Kamera erkennt, ob man ihm gerade Aufmerksamkeit schenkt oder nicht. Hat man diese Funktion aktiviert, dunkelt das Display nicht automatisch ab, wenn man keine Eingaben macht, sondern bleibt solange aktiv, wie man es eben anschaut.

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Neuer YouTube-Trend: Animoji-Karaoke auf dem iPhone X

Ich persönlich kann nicht wirklich viel mit den neuen Animojis, die Nutzer auf dem iPhone X dank der TrueDepth-Kamera erstellen können, anfangen. Was manche findige Anwender aber daraus machen, ist dann doch wieder irgendwie witzig. Hieraus hat sich auch der neueste YouTube-Trend entwickelt: Animoji-Karaoke. Dabei entstehen dann so lustige Videos, wie eine Katze, ein Fuchs, ein Schwein und ein Huhn den Queen-Hit "Bohemian Rhapsody" performen. Seit dem Verkaufsstart des iPhone X am Freitag ist bereits ein ganzer Schwung solcher Videos auf YouTube gelandet. Eigentlich können die für iMessage gedachten Animoji nur 10 Sekunden lang sein. Allerdings erlaubt die mit iOS 11 eingeführte Screen Recording auch deutlich längere Clips. Enter Animoji-Karaoke.



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Um selber einen Animoji-Karaoke Clip zu erstellen, muss im Hintergrund einfach ein Song laut genug dudeln, dass er vom iPhone-Mikrofon erfasst werden kann. Nun stimmt man stumm und lippensynchron vor der iPhone-Kamera in den Song mit ein und fertig ist der Karaoke-Clip. Reichen einem die 10 Sekunden, erstellt man den Clip einfach in iMessage. Soll es länger sein, verwendet man entsprechend die Screen Recording Funktion und muss die Aufnahme anschließend, beispielsweise mit iMovie noch ein wenig nachbearbeiten. Die nächste Ausbaustufe ist dann natürlich, mehrere Animoji in einem Clip zusammenzufügen. Aber man kann ja erstmal klein anfangen. Hier ein paar Beispiele:



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iFixit zerlegt das iPhone X

Viel wurde in den vergangenen Tagen bereits über das iPhone X berichtet. Aufmerksamen Lesern wird jedoch aufgefallen sein, dass ein ganz spezieller Artikel zu dem neuen Gerät noch fehlt. Gemeint ist der traditionelle Teardown der Reparaturspezialisten von iFixit. Diesen möchte ich an dieser Stelle natürlich noch kurz nachreichen. Dabei wird dann direkt auch bestätigt, was Apple vollmundig für das Jubiläums-iPhone angekündigt hat: Das Gerät ist vollgepackt mit vollkommen neuen Technologien und Komponenten. Das neue, minimalistischere Design des Logicboards ist laut iFixit ungemein platzsparend und verfügt über eine extrem hohe Dichte an Komponenten. Das Größe des Logicboards des iPhone X entspricht gerade einmal 70% der Größe des Logicboards im iPhone 8 Plus. Der hierdurch entstandene Platz wird durch einen etwas größeren, L-förmigen 2.716 mAh Akku genutzt.

Wie auch schon beim iPhone 8 und iPhone 8 Plus fanden die Kollegen von iFixit auf der Rückseitenschale montiert das auf dem Qi-Standard basierende Lademodul. Als weitere Komponenten stießen die Reparaturspezialisten auf den A11 Bionic Chip, 3 GB LPDDR4x Arbeitsspeicher von SK Hynix, einen Qualcomm Snapdragon X16 LTE Modem-Chip und einen Cirrus Logic Audio-Amplifier.

Alles in allem erhält das iPhone X von iFixit einen Reparierbarkeits-Score von 6 von maximal 10 Punkten und damit denselben Wert, wie auch das iPhone 8. Zwar könne ein gebrochenes Display augetauscht werden, ohne dabei die Hardware der für Face ID benötigten TrueDepth Kamera entfernen zu müssen. Auf der anderen Seite ist die neue interne Verkabelung der verschiedenen Komponenten so kompliziert zu entwirren und auszutauschen.

Apple beschreibt mögliche iPhone X Probleme wie "Burn-In" und verfälschte Farben

Vermutlich auch ein Stück weit, um frühzeitig entsprechenden Berichten in der Presse entgegenzuwirken, hat Apple kurz nach dem Verkaufsstart des iPhone ein neues Support-Dokument veröffentlicht, in dem nicht nur erklärt wird, wie das erstmalig verbaute OLED-Display funktioniert und was dabei für Effekte zu erwarten sind. Diese Effekte können natürlich auch (leicht) negativer Art sein. So erklärt Apple, dass es normal sei, wenn man im Laufe der Zeit ein leichtes "Burn-In" auf dem Display feststellt und Farben leicht anders dargestellt werden, wenn man aus unterschiedlichen Winkeln auf das Display blickt. Laut Apple handelt es sich hierbei wie gesagt um eine "characteristic of OLED" und "normal behavior". Man legt allerdings Wert darauf, dass man das iPhone X und damit auch das OLED-Display so entwickelt habe, dass es auch bei diesen negativen Effekten "best in industry" sei. Ganz ausschließen könne man sie allerdings nicht.

Unklar ist allerdings, wie Apple solche Fälle in Zukunft behandelt, etwa ob sie unter der normalen Garantie oder auch unter AppleCare+ behandelt werden. Normalerweise fallen Phänomene, die Apple als normal bezeichnet nicht unter diese Gewährleistung. Als Gegenmaßnahme empfiehlt Apple, kein statisches Bild für einen längeren Zeitraum auf dem Display zu belassen und die automatische Bildschirmsperre auf eine kürzere Aktivierungszeit zu setzen.

Apple veröffentlicht Tutorial-Video und Handbuch zum iPhone X

Das iPhone X setzt vor allem durch den erstmals nicht mehr vorhandenen Homebutton auf ein neues Bedienkonzept, welches fortan komplett auf Multitouch ausgelegt ist. Auch aus diesem Grunde hat Apple für all diejenigen, die bereits ein Gerät in den Händen halten, eine "Guided Tour" in Form eines Tutorial-Videos für das iPhone X veröffentlicht. In vier Minuten werden hier die wesentlichen neuen Funktionen und Bediengesten vorgestellt. Das letzte solche Video hatte Apple bei der Markteinführung des iPad veröffntlicht. Für das iPhone X ist es nun also wieder soweit.



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Darüber hinaus steht inzwischen auch das Handbuch zum neuen iPhone X zum Download bereit. Die deutsche Version dürfte in Kürze folgen. Und da mich inzwischen einige Mails erreichten, ob und wie man sich denn auch auf dem iPhone X mit seiner durch den Notch unterbrochenen Statusleiste den aktuellen Akkustand in Prozent anzeigen lassen kann, hier ein kurzes Video dazu:



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Der iPhone X Verkaufsstart: Ein Blick in die Apple Stores dieser Welt

Es war wohl das am heißesten erwartete neue Produkt aus Cupertino in den letzten Jahren, ja vielleicht sogar seit dem ersten iPad. Seit gestern ist das iPhone X offiziell im Verkauf und wie es aussieht, kann Apple die extrem starke Nachfrage wider Erwarten besser bedienen als zunächst befürchtet. Dennoch bildeten sich, ganz im Unterschied zum Verkaufsstart des iPhone 8, wieder lange Schlangen vor den Apple Stores dieser Welt. Das beliebteste Modell war dabei die spacegraue Variante des iPhone X mit 256 GB Speicherkapazität. Immerhin hielten aber auch hier die Vorräte in den Stores bis ca. 11:00 Uhr. Die deutschen Ladengeschäfte hatten heute bereits um 08:00 Uhr ihre Türen geöffnet. Vier bis fünf Stunden zuvor begannen sich die Schlangen zu füllen. Wie gewohnt hatte Apple für Absperrgitter, Security und eine Verpflegung der Wartenden mit Wasser und Obst gesorgt. Man fühlte sich ein wenig in die gute alte Apple-Zeit zurückversetzt.

Die meisten Frühkäufer haben also tatsächlich ihr Gerät gestern bereits erhalten. Manche Analystenmeinungen sprechen davon, dass bis zu 12 Millionen Geräte vorbestellt wurden. Dennoch senkte Apple die Lieferzeite im Online Store jüngst von fünf bis sechs auf nur noch drei bis vier Wochen. Über die Hälfte der Vorbestellungen (6,5 Millionen Geräte) sollen übrigens aus China gekommen sein. Diese Vorbestellungen trafen gestern entweder per Kurier bei den Kunden zu Hause ein oder man holte sich das Gerät in einem Apple Store in der Nähe ab. Doch auch Spontan-Käufer konnten in der Regel noch ihr gewünschtes Modell ergattern, wenn sie halbwegs früh vor Ort waren. Im Anschluss eine kleine Galerie von Impressionen aus den verschiedensten Winkeln Deutschlands, die mir meine Leser zukommen lassen haben. Mit bestem Dank an Patrick, Nils, Andreas, Heinz, Gerd und Daniel.

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Diebe stehlen in San Francisco 300 iPhone X kurz vor dem Verkaufsstart

Ja, so ist das leider heutzutage. Am Tage des Verkaufsstarts des iPhone X gibt es nicht nur lange Schlangen mit vorfreudig strahlenden Menschen vor den Apple Stores dieser Welt, sondern eben auch Meldungen wie diese. Nur wenige Stunden vor dem Verkaufsstart in den USA haben Diebe 300 iPhone X aus einem UPS-Truck vor einem Apple Store in San Francisco gestohlen. Die drei Männer trugen Hoodies und waren in einem weißen Van unterwegs. Sie knackten den UPS-Truck, der abgeschlossen vor dem Store in der Stonestown Galleria stand. Ein Hausmeister wurde misstrauisch und fotografierte die Diebe bei ihrer Tat. Die gestohlene Ware hat einen Wert von geschätzten 370.000 US-Dollar und die Täter sind nach wie vor auf der Flucht. Die Seriennummern der gestohlenen Geräte wurden bereits der Polizei übermittelt.

Kunden, die ihre vorbestellten Geräte heute in dem betroffenen Apple Store abholen wollen, sollen ihre Geräte nach wie vor bekommen. Allerdings könnten es Spontankäufer nun deutlich schwerer haben, ein Gerät in dem Stonestown Apple Store zu erhalten. (via CNET)