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Aktuelles Kamera-Design des iPhone X wohl auch in den 2018er iPhones

Beinahe mit jeder neuen Generation des iPhone entwickelt Apple die Kamera des Geräts weiter.. Während dies auch für das kommende Jahr zu erwarten ist, werden sich die Neuerungen aber vermutlich eher auf Seiten der Software abspielen. So berichtet der in der Regel äußerst zuverlässige KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo, dass Apple die aktuell beim iPhone X zum Einsatz kommende Bauweise der rückwärtigen Dual Lens Kamera auch bei seinen 2018er iPhones beibehalten wird. Damit widerspricht Kuo verschiedenen Spekulationen, wonach Apple im kommenden Jahr von der aktuellen 6P-Bauweise auf eine 7P- oder 2G3P-Form umsteigen könnte. 7P steht dabei für "Seven-Lens Plastic", 2G3P für "Two-Lens-Glass, Three-Lens-Plastic".

Laut Kuo hätte ein Wechsel auf eine dieser beiden neueren Bauformen lediglich marginale Auswirkungen auf die Kameraleistung. Zudem würde der Wechsel ein unnötiges Risiko für die Produktion der nächsten iPhone-Generation darstellen. (via MacRumors)

Gewohntes Bild vor den Apple Stores weltweit: Schlangestehen für das iPhone X

In 25 Stunden öffnen auch hierzulande morgen die Apple Retail Stores für den offiziellen Verkaufsstart des iPhone X ihre Pforten. Und anders als noch beim Verkaufsstart des iPhone 8 vor einigen Wochen, dürften sich morgen wieder größere Schlangen vor den Geschäften bilden. Dies zeichnet sich bereits jetzt in anderen Teilen der Welt ab. Teilweise wurden in den vergangenen Tagen auch bereits die gewohnten Camper vor den Stores gesichtet, die auf Nummer sicher gehen wollten, ganz vorne in der Schlange zu sein, um auf jeden Fall ein Gerät zu bekommen. Das Foto unten zeigt die Camper vor dem Apple Store an der West 14th Street in Manhattan am gestrigen Mittwoch des Instagram Users checo7xdp. Sogar Apple selbst hatte empfohlen, sich frühzeitig an einem Store einzufinden, wenn man das iPhone X dort ohne Vorbestellung erwerben möchte.

Inzwischen gibt es aber immerhin aus dem Online Store die frohe Kunde, dass sich die Liefersituation offenbar schneller verbessert als zunächst befürchtet. Dennoch gehen viele Interessenten auf Nummer sicher, wie die nachfolgenden Bilder des Instagram Users hanskristensen1980 aus Sydney und aus Singapur (via Yahoo Singapore) zeigen.

Aus Deutschland liegen mir aktuell noch keine Berichte zu der Lage an den hiesigen Apple Stores vor. Sollte jedoch jemand vor Ort sein, freuen sich die Kommentare über entsprechende Meldungen. Ich drücke allen Wartenden die Daumen, dass sich nicht so chaotische Szenen abspielen, wie man sie leider bereits in Asien erleben musste. Das folgende Video zeigt, wie Apple Mitarbeiter (erfolglos) versuchen, die wartende Meute zu bändigen.



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iPhone X: Apple senkt die Lieferzeiten; Versandbenachrichtigungen sind da

Lieferengpässe beim iPhone X? Schon, allerdings längst nicht so schlimm wie befürchtet. Ich hatte ursprünglich damit gerechnet, dass die Engpässe bis weit in das kommende Jahr hineinreichen würden. Ähnlich, wie es mit dem diamantschwarzen iPhone 7 der Fall war. Doch offenbar weit gefehlt. Noch bevor das iPhone X ab dem morgigen offiziellen Verkaufsstart auch in den Apple Retail Stores zu haben sein wird, hat Apple heute vollkommen überraschend die Lieferzeiten in seinem Online Store gesenkt. Dort verharrte diese seit dem vergangenen Freitag bei fünf bis sechs Wochen. Schaut man heute nach, beträgt die Lieferzeit nur noch drei bis vier Wochen. Es scheint Apple also offenbar doch zu gelingen, das iPhone X bis Weihnachten in die Hände der meisten Interessenten zu bekommen.

Unterdessen befinden sich inzwischen auch die Geräte derjenigen auf dem Weg, die am vergangenen Freitag ihr iPhone X im Apple Online Store vorbestellt haben. Die entsprechenden Versandbenachrichtigungen schlugen heute in den Mailboxen auf.

Das iPhone X könnte bis zu 30 Milliarden Dollar aus dem Weihnachtsgeschäft saugen

Die Höhe der Nachfrage nach dem iPhone X lässt sich nur schwer einschätzen. Im Apple Online Store steht die Lieferzeit nach wie vor bei fünf bis sechs Wochen. Nach sämtlichen Marktanalysen dürfte das Jubiläums-iPhone allerdings ein Verkaufsschlager werden. Nun hat die Morgan Stanley Analystin Katy Huberty (via Business Insider) ihre Erwartungen an die Auswirkungen des iPhone X auf das Weihnachtsgeschäft geäußert. Huberty erwartet dabei einen "Upgrade Supercycle", der dazu führt das die Kunden einen großen Teil ihres Weihnachtsgeldes in einem Apple Stores lassen werden. Dies läge zum Teil auch an dem verhältnismäßig hohen Preis des iPhone X, der dazu führen könnte, dass das Gerät bis zu 30 Milliarden US-Dollar aus dem Weihnachtsgeschäft saugt. Dies hätte dann auch Auswirkungen auf andere Händler und Märkte, da die Kunden für deren Produkte durch das iPhone X weniger Geld zur Verfügung haben, oder wie Huberty es formuliert: "I just bought a $1,000 phone last month, I don't really need another pair of jeans."

Gemeinsam mit dem iPhone 8 und dem iPhone 8 Plus könnte das iPhone X Apple sogar 52,6 Milliarden US-Dollar in die Kassen spülen. Die Auswirkungen könnten sich dabei aufgrund der knappen Verfügbarkeit auch noch bis ins Jahr 2018 auswirken. Man darf daher umso mehr auf die ersten offiziellen Verkaufszahlen zum iPhone X aus Cupertino gespannt sein.

iPhone X: Marimba ist Geschichte, so klingt der neue Standard-Klingelton

Zehn Jahre lang war der inzwischen schon zu Berühmtheit gelangte Klingelton namens "Marimba" der voreingestellte Standard auf dem iPhone und wurde natürlich auch von Steve Jobs bei der Keynote zur Präsentation des ersten iPhone vorgespielt. Mit dem iPhone X wird Apple zum zehnjährigen Jubiläum des iPhone nun nicht nur den Homebutton abschaffen, sondern auch einen anderen Standard-Klingelton einstellen. Dieser hört künftig auf den Namen "Reflection", wurde von dem Entwickler Guilherme Rambo ausgebuddelt und kann nachfolgend gehört werden.



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Selbstverständlich ist auch "Marimba" aber natürlich nach wie vor vorhanden und kann in den Einstellungen unter "Töne und Haptik > Klingelton" auch wieder als Klingelton des iPhone gesetzt werden.

Apple feiert die positiven Reviews zum iPhone X in neuer Pressemitteilung

Dass Apple in Sachen Markteing für das iPhone X einen komplett anderen Weg geht als bisher (später dazu ein wenig mehr in einem separaten Artikel), dürfte inzwischen Vielen aufgefallen sein. Während die klassischen Reviewer jeweils nur 24 Stunden Testzeit mit dem neuen Gerät erhielten, stattete Apple überraschend auch diverse YouTuber und sonstige "Influencer", wie es heute so schön heißt, mit dem Gerät aus und ließ sie über ihre Erfahrungen berichten. In einem weiteren unüblichen Schritt hat Apple heute auch eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der man explizit auf die positiven Bewertungen des Geräts hinweist. Unter anderem werden dabei die folgenden Aussagen zitiert:

Mashable: "Apple's iPhone X is the beginning of something new. Everything the iPhone X is serves as a roadmap for future iPhones."

BuzzFeed: "Face ID worked as promised: with sunglasses, without sunglasses, with my hair up, with it down, at night in the dark, or during the day."

Creative Live Blog: "The OLED display is insanely good. The contrast is unlike anything I've ever seen. And the edge to edge / bezel arrangement is stunning. It somehow further humanizes the device. I feel like I'm holding my photos and videos…not a device on which to view them."

The Wall Street Journal: "Face ID is secure, fast, reliable and very easy to use. But even if it is Halloween, you'll be headed for trouble if you go trying to clone yourself."

CNET: "After 10 hours on the streets of San Francisco, mostly in and around Fisherman's Wharf, I was impressed by how Portrait Mode transformed the everyday selfie into a respectable and elegant photo."

The Evening Standard: "Apple's implementation of the camera is flawlessly done and THE Animoji are fantastic."

TechCrunch: "What I can tell you is that [Animoji] are cute and super funny. The way that the camera is able to accurately track and map your face, the physics in the models and the fun factor of being able to 'wear a mask' combine to make something that's actually a ton of fun."

Apple lüftet das Review-Embargo: Hier sind die Besprechungen zum iPhone X

Nachdem bereits Anfang der Woche die ersten vereinzelten Reviews zum iPhone X veröffentlicht wurden, hat Apple das allgemeine Review-Embargo nun endgültig gelüftet, was eine wahre Flut von Besprechungen des heiß ersehnten Geräts zur Folge hatte. Anders als in den vergangenen Jahren erhielten die einschlägigen Technik-Seiten allerdings gerade einmal 24 Stunden mit dem iPhone X, weswegen es sich bei den Berichten wohl eher um erste Eindrücke als um ernste Reviews handeln dürfte. Der allgemeine Eindruck dabei ist allerdings durchgehend positiv und zeichnet ein einheitliches Bild:

  • Face ID funktioniert wie beworben. Einrichtung und Funktionsweise sind schnell und intuitiv.
  • Die Displayaussparung am oberen Displayrand fällt kaum ins Gewicht.
  • Das Fehlen des Homebuttons macht sich zunächst bemerkbar, was in erster Linie an 10 Jahren Gewöhnung an den Homebutton liegt.
  • Das Gerät fühlt sich insgesamt großartig an.

Ein aktueller Kritikpunkt befasst sich mit der oftmals noch fehlenden Anpassung vieler Apps an das iPhone X, was zu unästhetischen schwarzen Balken am oberen und unteren Rand des Displays führt. Hier sind allerdings nun die Entwickler in der Pflicht, die Apple inzwischen mehrfach zu entsprechenden Anpassungen aufgefordert hat.

Ich werde meinen ersten Eindruck vom iPhone X vermutlich am kommenden Sonntag an dieser Stelle veröffentlichen. Bis dahin können die Reviews der amerikanischen Kollegen über die folgenden Links nachgelesen werden:

Zudem laden die folgenden YouTube-Videos zu einem schnellen Überblick über die ersten Eindrücke, das Unboxing und die wichtigsten Funktionen ein:



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Apple könnte bei den 2018er iPhones auf Modem-Chips von Qualcomm verzichten

Diese Entwicklung kommt freilich nicht überraschend. Nach der inzwischen einigermaßen verbittert geführten gerichtlichen Auseinandersetzung zwischen Apple und seinem langjährigen Chip-Lieferanten Qualcomm plant man in Cupertino für die 2018er iPhones offenbar ohne die Qualcomm LTE-Chips, wie das Wall Street Journal berichtet. Stattdessen sollen Modem-Chips von Intel und eventuell auch MediaTek in den nächsten iPhones (und vermutlich auch iPads) zum Einsatz kommen. Ein weiterer Grund soll sein, dass Qualcomm aktuell angeblich zudem Software zurückhält, die Apple für das Testen der Chips in seinen aktuellen Prototypen benötigt. Auch dies dürfte wohl auf den Rechtsstreit zurückzuführen sein. Qualcomm behauptet allerdings, dass Apple den benötigten Chip bereits getestet habe und man die Entwicklung der neuen Geräte aus Cupertino genauso unterstütze, wie auch die der anderen Hersteller.

Eine ziemlich verworrene Situation also, die nun eventuell endgültig zur Trennung zwischen Apple und Qualcomm führen könnte. Bereits seit dem ersten iPhone setzt Apple Modem-Chips des Herstellers ein, der zudem jede Menge wichtige Patente in diesem Bereich hält. Mit dem iPhone 7 hat Apple allerdings auch damit begonnen, Chips vom Konkurrenten Intel einzusetzen. Auch im iPhone 8 und im iPhone 8 Plus werden sowohl Intel- als auch Qualcomm-Chips eingesetzt.

Dem Bericht des WSJ zufolge soll Apples Entscheidung in Sachen Qualcomm-Chips für 2018 jedoch noch nicht endgültig gefallen sein. Diese kann rein theoretisch noch bis Juni warten, also etwa drei Monate vor dem Verkaufsstart der 2018er iPhones. Es dürfte vermutlich in beiderseitigem Interesse sein, die bislang erfolgreiche Partnershcaft auch künftig fortzusetzen.