Skip to content

Experiment zeigt die Fortschritte der Dual Lens Kamera des iPhone X gegenüber dem iPhone 7 Plus

Wer schon einmal mit der Kamera des iPhone X das eine oder andere Bild geknipst hat, wird von der Leistungsfähigkeit des kleinen Moduls durchweg begeistert sein. Hierzu trägt selbstverständlich auch das Dual Lens Design bei, welches Apple erstmals im vergangenen Jahr beim iPhone 7 Plus zum Einsatz gebracht hat. Dieses Jahr hat man in Cupertino für die neuen Versionen der Kamera im iPhone 8 Plus und iPhone X vor allem dadurch weiter an der Qualität geschraubt, indem man größere Sensoren und eine abermals verbesserte Softwareunterstützung verbaut hat. Das iPhone X kann darüber hinaus nun auch auf eine optische Bildstabilisierung und eine größere Blendenöffnung beim Teleobjektiv zurückgreifen.

Wann letztgenannte bei den Dual Lens Kamera zum Einsatz kommt, ist für den Gelegenheits-Knipser (zu denen auch ich mich zähle) allerdings nicht immer ersichtlich. Auch ich war davon ausgegangen, dass sie automatisch aktiv wird, sobald man auf den eingeblendeten Button für den 2-fach Zoom tippt. Dem ist allerdings nicht so, wie der Studio Neat Designer Dan Provost in einem Experiment herausgefunden hat. So entscheidet sich iOS vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen des Öfteren dzu, lieber auf einen digitalen Zoom zu setzen, um hiermit eine mutmaßlich bessere Bildqualität durch weniger Rauschen und Verschwimmen zu erzielen.

Bei seinem Experiment hat Provost mit der Lichtstärke gespielt, um zu sehen, wieviel hiervon notwendig ist, damit das Teleobjektiv des iPhone X und das des ein Jahr alten iPhone 7 Plus anspringt, wenn man den 2-fach Zoombutton betätigt. Der Aufbau und die Durchführung sind in dem nachfolgenden Video zu sehen. Dabei fällt auf, dass das iPhone X deutlich schneller auf das Teleobjektiv wechselt, als dies beim iPhone 7 Plus der Fall ist. Das gesamte Experiment ist durchaus interessant und kann im Detail auf den Webseiten von Studio Neat eingesehen werden.



Vimeo Direktlink

Heute Verkaufsstart für das iPhone X in 13 weiteren Ländern

Nachdem sich die Lieferzeiten für das iPhone X weiterhin überraschend schnell entspannen, dürfen sich ab heute auch Kunden in weiteren 13 Ländern übe rden Verkaufsstart des Geräts freuen. Dabei handelt es sich um Albanien, Bosnien, Kambodscha, den Kosovo, Macau, Mazedonien, Malaysia, Montenegro, Serbien, Südafrika, Südkorea, Thailand und die Türkei. Seit gestern bereits ist das Gerät auch in Israel offiziell auf dem Markt. In allen genannten Ländern erfolgt der Vertrieb ausschließlich online oder über auhtorisierte Apple-Händler und kooperierende Mobilfunkanbieter. Lediglich in der Türkei und in Macau betreibt Apple eigene Retail Stores.

Eine nicht uninteressante Randnotiz zum heutigen Verkaufsstart gibt es aus Südkorea zu vermelden, dem Heimatland von Samsung, Apples schärfstem Konkurrenten auf dem Smartphone-Markt. So berichtet die in London beheimatete Metro, dass Apples Büros in der Hauptstadt Seoul gestern von der Korea Fair Trade Commission durchsucht wurden, einer Behörde, der bereits in der Vergangenheit nachgesagt wurde, dass sie bevorzugt gegen ausländische Unternehmen vorgehen würde, um koreanischen Konkurrenten Vorteile zu verschaffen. Ein zeitlicher Zusammenhang mit dem Verkaufsstart des iPhone X kann zumindest nicht komplett ausgeschlossen werden, wie unter anderem auch Forbes anmerkt.

Ins Gedächtnis rückt dabei auch automatisch die Verurteilung von Lee Jae Yong, seines Zeichens Erbe und Vize-Chef des Samsung-Imperiums, zu fünf Jahren Haft im August dieses Jahres. Ihm wird vorgworfen, Politiker und staatliche Behörden bestochen zu haben, um seinem Unternehmen Vorteile zu ermöglichen.