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Akku-Thematik: Neuer Preis von € 29,- für den Akkutausch beim iPhone gilt ab sofort

Ursprünglich hatte Apple angekündigt, den Preis für den Akkutausch beim iPhone das gesamte Jahr über ab Ende Januar senken zu wollen. Nun ist die Aktion, die vor allem zur Linderung der Aufgregung um das Drosseln von Geräten mit schwächeren Akkus dienen soll, jedoch bereits jetzt verfügbar. Somit kostet der Akkutausch bei einem iPhone außerhalb der Garantie ab sofort nur noch € 29,-. Dabei hat man entweder die Möglichkeit das Geräte selbst in einem der deutschen Apple Retail Stores abzugeben oder von UPS abholen und anschließend wieder liefern zu lassen.

Entscheidet man sich für letztere Variante, meldet man sich unter der zugehörigen Apple Support-Seite mit seiner Apple ID an und folgt den Anweisungen auf dem Bildschirm, um die Abholung durch den UPS-Mann zu initiieren. Bedenken sollte man, dass man vor der Abholung ein Backup des Geräts macht und sich mit seiner Apple ID sowohl von iMessage, als auch von "Mein iPhone suchen" abmeldet.

Aktuell gibt Apple die Dauer für den Austausch mit einer Zeit von "sechs bis zehn Werktagen" an. In dieser Zeit ist man also mehr oder weniger iPhone-los, sollte man nicht noch ein älteres Ersatzgerät zu liegen haben. Ob einem dies der Akkutausch wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Noch einmal: Bei normalem Gebrauch sollte sich der ältere Akku (wenn überhaupt) nur marginal auf die Leistung des iPhone auswirken.

Eine allgemeine Aufregung ob der Verfügbarkeit des günstigen Akkutauschs ist aus meiner Sicht also ein wenig übertrieben. Der günstige Preis für den Tausch bedeutet nicht, dass nun sofort jeder Besitzer eines iPhones diesen auch durchführen muss. Sollte man jedoch das Gefühl haben, dass das eigene iPhone tatsächlich deutlich langsamer arbeiten als zu Beginn, ist jetzt die Gelegenheit, dem günstig entgegenzuwirken. Der günstige Preis gilt für alle iPhone 6 und neuer.

Apple mit neuem Support-Dokument zur Akku-Thematik; Akkutausch in Deutschland für € 29,-

Das Thema iPhone-Drosselung bei schwachem Akku bestimmt zwischen den Feiertagen weiter die Apple-News. So sind inzwischen auch die reduzierten Preise für den Akku-Tausch während des gesamten Jahres 2018 in Deutschland bekannt. Ab Ende Januar und bis Ende Dezember 2018 werden für den Austausch eines Akkus außerhalb der Garantie statt normalerweise € 89,- lediglich € 29,- fällig. Auch hierzulande gilt das Angebot zur Wogenglättung für alle Geräte ab dem iPhone 6.

Inzwischen hat Apple auch ein nicht uninteressantes neues, auch auf Deutsch verfügbares Support-Dokument veröffentlicht, welches den Titel "iPhone Batterie und Leistung" trägt und genau diesen Zusammenhang thematisiert. Darin gibt Apple unter anderem auch Tipps, wie man die Gesundheit des Akkus über einen längeren Zeitraum erhält.

Ein Mythos, der mir bei dem Thema mal wieder ins Gedächtnis kommt, ist das unnötige Schließen von Apps über den App Switcher. Das Entfernen von in den Hintergrund geschobenen Apps auf diese Weise hat nämlich keinerlei positive Effekte auf die Akkulaufzeit. Im Gegenteil, schließt man die Apps regelmäßig komplett, führt dies eher dazu, dass sich der Akku schneller leert, da das komplette Neustarten der Apps deutlich mehr Strom verbraucht, als das Aufwecken der Apps aus dem Hintergrund. Liegen sie dort, verbrauchen sie nur minimal bis überhaupt keinen Akku, da sie lediglich in dem zuletzt verwendeten Stadium geparkt werden, ohne dass sie dort irgendwelche Rechenprozesse ausführen. Auch hier könnte man also anfangen, den Akku zu schonen.

Das iPhone ist auch 2017 wieder das meistverkaufte Technik-Produkt überhaupt

Das iPhone ist auch im Jahr 2017 erneut das am häufigsten Verkaufte Technik-Produkt überhaupt, berichtet USA Today. Demnach wurden von dem Apple-Smartphone mehr Einheiten verkauft, als von den Geräten auf den Plätzen 2 bis 5 zusammen. Auf Platz 2 landet Apples Konkurrent Samsung mit der Kombination aus Galaxy S8 und Galaxy Note 8, auf Platz 3 Amazon mit seinem Echo Dot, auf Platz 4 Apple mit der Apple Watch und auf Platz 5 der Nintendo Switch. Insgesamt soll Apple dem Bericht zufolge 223 Millionen iPhones in 2017 verkauft haben, was noch einmal einen Anstieg gegenüber den 211 Millionen aus dem Vorjahr bedeuten würde. Absolutes Rekordjahr war bislang 2015 mit 230 Millionen iPhones.

Offener Brief zur Akku-Thematik: Apple kündigt iOS-Update und Preisnachlass beim Akkutausch an

Das Thema Akku-Gesundheit und iPhone-Performance dürfte als eines der unrühmlichen Apple-Kapitel in die Geschichte des Jahres 2017 eingehen. Nun hat sich Cupertino noch einmal offiziell in einem offenen Brief zu der Thematik geäußert und darin Besserung vor allem in Sachen Kommunikation gelobt. Zudem hat Apple noch einmal wiederholt, dass man ältere Geräte nicht geplant ausbremst, um hierüber deren Lebenszeit zu verkürzen oder Nutzer zu einem Upgrade zu bewegen.

Als Schritte zur Linderung der Kritik wird in dem Brief zudem angekündigt, dass man in künftigen iOS-Updates detailliertere Informationen zum aktuellen Status des Akkus liefern und zudem den Preis für den Akkuaustausch bei iPhones für das gesamte Jahr 2018 von zuletzt 79,- auf 29,- US-Dollar senken wird. Dieser neue Preis ist ab Ende Januar gültig und wird bis Ende Dezember 2018 beibehalten. Er gilt für sämtliche Akkuaustausche außerhalb der Garantie bei einem iPhone 6 oder neueren Generationen.

Face ID kann nicht zur Freigabe von Käufen über die Familienfreigabe genutzt werden

In den vergangenen Tagen kamen, wohl auch durch das zu Weihnachten beliebte Verschenken von iTunes-Guthabenkarten, Meldungen auf, wonach Face ID auf dem iPhone X nicht genutzt werden kann, um Familieneinkäufe freizugeben. Stattdessen verlangt das Gerät hier die Eingabe des zu der jeweiligen Apple ID gehörenden Passwortes des Familienoberhaupts. Dabei steigt der Frust der Nutzer inzwischen stark an, wie die Kollegen von ArsTechnica mit Verweis auf einen umfangreichen Thread in Apples Supportforum hervorheben.

Ungewöhnlich erscheint dieses Vorgehen vor allem deswegen, weil es die Nutzer gewohnt waren, die Käufe von Kindern und anderen Familienmitgliedern auf älteren iPhones per Touch ID abnicken zu können. Der wahrscheinliche Grund ist schnell gefunden. So kommt einem natürlich automatisch die Meldung von vor einigen Wochen ins Gedächtnis, als ein 10-jähriges Kind in der Lage war, das Gerät seiner Mutter per Face ID zu entsperren. In der Tat weist Apple selbst auch darauf hin, dass es bei engen Familienmitgliedern in seltenen Fällen dazu kommen kann, dass ein "falsches Gesicht" von Face ID akzeptiert wird. Besonders Zwillinge sind hiervon betroffen.

Vermutlich hat sich Apple aus diesem Grunde dazu entschieden, die Familienfreigabe nicht an Face ID anzubinden. Im Jahr 2013 musste sich Apple dazu bereiterklären, 32 Millionen US-Dollar an Eltern zu zahlen, deren Kinder unauthorisierte In-App Käufe über ihre Geräte getätigt hatten. Vermutlich war Apple die Gefahr einer ähnlichen Geschichte nun zu groß. Ein offizielles Statement aus Cupertino gibt es allerdings bislang noch nicht.

Neuaktivierungen von Geräten zu Weihnachten: Apple liegt deutlich vor der Konkurrenz

Auch in diesem Jahr gehörten die Apple-Produkte wieder zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken. Vor allem das iPhone und das iPad standen dabei wieder hoch im Kurs, wie sich allein schon an den Aktivierungen dieser Geräte rund um die Weihnachtsfeiertage ablesen lässt. So haben die Analysten von Flurry herausgefunden, dass die weltweiten Aktivierungen der Geräte aus dem Hause Apple erneut deutlich vor denen der Konkurrenz lagen.

Satte 44% der Neuaktivierungen gehen dabei auf das Konto von Apple. Dahinter konnte sich Samsung mit 26% platzieren. Die Aufstrebenden Konkurrenten aus Fernost, namentlich Huawei, Xiaomi, Motorola, LG, OPPO und Vivo kamen auf Werte zwischen 2% und 5%. Damit liegen die Zahlen auf einem ähnlichen Wert wie im vergangenen Jahr, als Apple ebenfalls auf 44% kam.

Interessant ist allerdings, dass vor allem die älteren Apple-Geräte stark bei den Aktivierungen vertreten waren. So entfielen 15,1% auf das iPhone 7, gefolgt vom iPhone 6 mit 14,9%. Das iPhone X ging mit 14,7% in die Statistik ein, während das iPhone 8 auf 8,1%, das iPhone 8 Plus auf 8,7% kommt. Vor allem die Tatsache, dass die Zahlen weltweit gemessen wurden, trägt zu diesem Umstand bei. In vielen Ländern stehen preisgünstige iPhone-Modelle nach wie vor hoch im Kurs.

Apple entfernt sich von Qualcomm: MediaTek soll Intel bei Modems unterstützen

Der nach wie vor schwelende Rechtsstreit mit dem bisherigen iPhone Modem-Lieferanten Qualcomm dürfte dazu führen, dass Apple künftig verstärkt auf andere Zulieferer für dieses Bauteil setzen wird. So existieren in Cupertino inzwischen laut der DigiTimes Pläne, weitere Modems von MediaTek für die 2018er iPhones zu beziehen, nachdem man bereits die Hälfte des Gesamtvolumens an Intel vergeben hat. Demnach sei Apple überzeugt, dass MediaTek sowohl die Kapazitäten, als auch die Technologien besitzt und einen akzeptablen Preis für die Modems aufruft. Darüber hinaus könnte die sich anbahnende Partnerschaft zwischen MediaTek und Apple mittelfristig auch dazu führen, dass der Hersteller weitere Bauteile an Apple liefert.

Damit schlägt die DigiTimes in eine ähnliche Kerbe, wie das Wall Street Journal im vergangenen Monat. Dort wurde zuerst berichtet, dass Apple sich nach Alternativen zu Qualcomm umschaue, da man offenbar nicht davon überzeugt ist, sich in den Rechtsstreitigkeiten einigen zu können. MediaTek und Intel wurden dabei ebenfalls bereits als mögliche Alternativen genannt.

iPhone X im ersten Monat für 30% aller iPhone-Verkäufe verantwortlich

Jahr für Jahr rätseln Analysten und Marktbeobachter, welches der neuvorgestellten iPhones denn wohl das sich am besten verkaufende ist. Auf Schützenhilfe von Apple braucht man dabei nicht zu hoffen, dort schlüsselt man die Verkäufe nämlich traditionell nicht nach Modellen auf. Nun werfen die Analysten von Consumer Intelligence Research Partners (CIRP) in den Ring und veröffentlichen ihre Zahlen, wie sich die iPhone-Verkäufe im ersten Monat der Verfgbarkeit des iPhone X verhalten haben.

Demnach soll das Jubiläums-iPhone ca. 30% sämtlicher iPhone-Verkäufe in diesem Zeitraum ausgemacht haben. Das iPhone 8 (23%) und das iPhone 8 Plus (17%) kamen dabei zusammen auf ca. 40% der Gesamtverkäufe, während das iPhone 7 und das iPhone 7 Plus immerhin noch ca. 20% ausmachten. Dabei merkt CIRP allerdings auch an, dass es schwierig sei, auf Basis dieser Zahlen zu sagen, ob das iPhone X denn nun die Erwartungen erfüllt, übertroffen oder unterschritten habe. (via 9to5Mac)

Apples nächste Bekanntgabe der Quartalszahlen, in die dann auch erstmals das iPhone X einfließt, ist für Ende Januar zu erwarten. Man darf gespannt sein, was Tim Cook und Co. dann zu sagen haben.