Dass das iPhone X zu den heißesten Technik-Gadgets des Jahres gehört, dürfte inzwischen als gesichert gelten. Neben verschiedenen Auszeichnungen in den vergangenen Wochen hat es das Gerät nun auch auf die Liste der 2017 Innovation Awards Winners der amerikanischen Website Tom’s Guide geschafft und gesellt sich dort zu anderen Trends, wie den Nintendo Switch und den Amazon Echo. Gelobt wird dabei vor allem das Super Retina OLED-Display, die Gesichtserkennung Face ID und der A11 Bionic Chip.
Die Kollegen baten anlässlich der Auszeichnung den Apple-Manager Greg Joswiak zu einem kurzen Gespräch, in dem er sich zu verschiedenen, teils kontrovers diskutierten Details rund um das iPhone X äußerte. Vor allem den Notch, also die Aussparung am oberen Displayrand, in der sich unter anderem der Ohrhörer und die TrueDepth Kamera befinden hob er dabei hervor. Während sich manch einer an der Optik dieser Lösung stören, betont Joswiak, dass es sich hierbei um eine der größten technischen Leistungen handle, die Apple je vollbracht habe. Vor allem die Dichte der dabei auf engstem Raum verbauten Technologien sei eine absoluter Meisterleistung gewesen.
Auch das Super Retina OLED-Display sei ein wahres Prachtstück der Ingenieurskunst geworden. So habe Apple jede Menge Forschung betreiben müssen, um die üblichen Probleme von OLED-Displays, wie die Übersättigung von Farben oder das Einbrennen von Bildern in den Griff zu bekommen. Hierbei unterstützt Apple die von Samsung gefertigten Displays mit einer speziellen Software und einem speziellen Unterbau, von Leiterbahnen, mit denen sich auch der Rahmen um das Display herum verkleinern ließ.
Wie bereits andere Apple-Manager vor ihm, betont auch Joswiak noch einmal, dass man nie geplant hatte, Touch ID im iPhone X zu verbauen. Der Plan war von Anfang an voll und ganz auf Face ID ausgerichtet. Das bei der Entwicklung des iPhone X angewandte Teamwork umfasste eine enge Zusammenarbeit mit dem Chip-Team auf der einen und den restlichen Hardware- und Software-Teams auf der anderen Seite. Dies sei beispiellos und laut Joswiak nur bei einem Unternehmen wie Apple möglich.
Apple-Geräte waren auch im Jahr 2017 wieder die am häufigsten genutzten Kameras bei den Uploads des Fotodienstes Flickr, wie aus dessen aktuell veröffentlichten Statistiken hervorgeht. Dabei hat sich Apple bei den Herstellern erneut gegen die klassischen Kamerahersteller wie Canon oder Nikon durchgesetzt. Von den hochgeladenen Bildern stammten insgesammt 54% von einem Apple Gerät. Auf den Plätzen folgen Canon mit 23% und Nikon mit 18%. Generell liegt das Smartphone inzwischen deutlich vor den klassischen Kameras, was nicht zuletzt an der Möglichkeit liegt, die Bilder direkt nach Schießen des Schnappschusses über die Onlineverbindung auf das Portal zu laden.
Apple setzt damit auch seinen persönlichen Aufstieg in den Flickr-Statistiken fort. Stammten 2015 noch 42% der Bilder von einem iPhone, waren es 2016 bereits 47%. Nun liegt man also deutlich über der Hälfte aller auf Flickr hochgeladenen Bilder. Interessant ist dabei, dass die beliebtesten iPhones dabei noch die etwas älteren Modelle, wie das iPhone 6, das iPhone 6s und das iPhone 5s sind. Insgesamt machen die iPhones gleich 9 (!) der Top 10 Geräte in der aktuellen Statistik aus. Ledilich die Canon 5D Mark III konnte die Phalanx der Apple-Produkte durchbrechen. (via MacRumors)

Noch gut zwei Wochen sind es bis Heiligabend und das Weihnachtsgeschäft ist in vollem Gange. Gute Nachrichten gibt es dazu auch aus dem Apple Online Store. Hier sind aktuell die Lieferzeiten für das iPhone X erneut gesunken und stehen nun bei unter einer Woche. Damit stehen die Chancen gut, dass diejenigen, die zum heiligen Abend ein iPhone X in den Händen halten oder verschenken wollen, dies auch realisieren können. Passend dazu erhalten aktuell auch diejenigen, die bereits auf die Auslieferung ihres Geräts warten, diese schnelle als zunächst von Apple angegeben. Und last but not least erhalten auch die Apple Retail Stores regelmäßig Lieferungen des iPhone X, so dass man hier unter Umständen auch bei einem Spontanbesuch erfolgreich sein kann.

Gerüchte zu den im kommenden Jahr erwarteten iPhones machen weiter kräftig die Runde. Nachdem Nikkei bereits gestern mit der Erwartung aufhorchen ließ, dass im kommenden Jahr erneut drei iPhone-Modelle erscheinen sollen, von denen eines mit einem LCD-Display und einer Metallrückseite ausgestattet sein soll, legt der KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo nun noch einmal in Sachen Akku nach. Nachdem in diesem Jahr bereits das iPhone X mit einem L-förmigen Akku ausgestattet wurde, sollen im kommenden Jahr weitere Verbesserungen umgesetzt werden. Dabei soll auf der einen Seite die Kapazität des Akkus weiter ausgebaut werden, auf der anderen Seite sollen beide erwarteten OLED-Modelle im kommenden Jahr diesen Akku erhalten.
KGI erwartet dabei konkret, dass das 5,8-Modell auf eine Akku-Kapazität von 2.900 mAh bis 3.000 mAH kommen wird. Aktuell steht das iPhone X bei 2.716 mAh. Während ein Gewinn von 10% nicht allzu viel erscheinen mag, ist jede Verbesserung mit Blick auf die Akkulaufzeit natürlich zu begrüßen.
Laut Kuo soll das mit einem 6,1" LCD-Display erwartete dritte Modell beim alten Akku-Konzept bleiben und damit wohl auch die Low-Budget Kategorie im iPhone-Markt bedienen. Die erwartete Metallrückseite dürfte dabei zudem dazu führen, dass hiermit kein kabelloses Laden möglich sein wird. (via 9toMac)