Nach wie vor ist die automatische Drosselung des iPhone bei schlechter werdendem Akku ein Thema, welches die Gemüter erhitzt. In den USA befasst sich inzwischen sogar die Regierung mit dem Thema und untersucht, ob Apple dabei gegen Gesetze verstoßen hat. Heute hat sich Apple dazu kurz geäußert und zu Protokoll gegeben, dass man einige Fragen von Regierungseinrichtungen erhalten und selbstverständlich darauf geantwortet habe. Bei dieser Gelegenheit wiederholte man noch einmal, dass man mit der Maßnahme niemals beabsichtigt habe, Nutzer zum Kauf eines neueren Geräts zu drängen.
Zugleich kündigte man an, dass die bereits zuvor in Aussicht gestellten Informationen zum Akkustatus und der Schalter zum Deaktivieren der Drosselung ab kommendem Monat in die Entwickler-Betas von iOS 11.3 integrerieren wird. Für alle Nutzer soll das Update dann wie bereits bekannt im Frühjahr erscheinen. Die Kollegen von Axios haben das komplette Statement von Apple veröffentlicht:
About a year ago, we delivered a software update that improves power management during peak workloads to avoid unexpected shutdowns on certain iPhones with older batteries. We know that iPhones have become an important part of the daily lives of our customers and our intention was to improve the customer experience.
We sought to further improve the customer experience in December by announcing a significant discount on replacement batteries for certain iPhones. We also announced that we began developing a new iOS feature to show battery health and which would recommend when the user should consider replacing their battery. These actions were taken to further assist our customers and help extend the life of their iPhones. In addition, users will be able to see if the power management feature is being used to prevent unexpected shutdowns, and turn if off if they so choose. These features will be included in a developer release next month and a user release this Spring.
As we told our customers in December, we have never — and would never — do anything to intentionally shorten the life of any Apple product, or degrade the user experience to drive customer upgrades. Our goal has always been to create products that our customers love. Making iPhones last as long as possible is an important part of that.
We have received questions from some government agencies and we are responding to them.
Selbstverständlich läuft auch witerhin (und noch das komplette Jahr 2018) Apples vergünstigtes Akku-Tauschprogramm, welches man in einem der Apple Retail Stores oder bei einem authorisierten Service Provider für nur € 29,- in Anspruch genommen werden kann. In Kanada hat Apple hierzu nun eine neue Funktion auf seiner Support-Website und innerhalb der Apple Store App namens "Reserve a Battery" eingeführt. Hierüber kann man den Akkutausch quasi ankündigen und sich einen passenden Akku reservieren. Sobald dieser im bevorzugten Apple Store zur Verfügung steht, wird er von Apple kontaktiert, um einen Termin für den Tausch zu vereinbaren.

Die Kollegen von MacRumors haben gehört, dass es sich dabei um einen Testballon handeln soll, der in Kürze auch auf weitere Länder ausgedehnt werden könnte.
Die Kamera im iPhone X ist ein absoluter Knaller, wie ich aus eigener Erfahrung und diversen geschossenen Urlaubsfotos inzwischen berichten kann. Während solche Eindrücke natürlich auch immer ein wenig subjektiv sind, haben die Kollegen von CNET die Kamera des iPhone X nun in den ultimativen Foto- und Video-Shootout gegen das Samsung Galaxy Note 8 ins Rennen geschickt. Während das Note 8 auf dem Papier die bessere Kamera in Bezug auf die Spezifikationen aufweist, unter anderem eine größere Blende und einen 8 Megapixel-Sensor bei der Frontkamera, konnte das iPhone X den Vergleich für sich entscheiden, was nicht zuletzt auf die von Apple beigetragene Softwareunterstützung für die Hardware liegen dürfte.
Während das iPhone X in dem Test zunächst durch übersättigte Farben auffiel, waren die Bilder des Note 8 oftmals überbelichtet. Zudem konnte das iPhone sowohl bei den Details, als auch bei der Dynamic Range punkten. Bei schlechten Lichtverhältnissen war der Fokus des Samsung-Geräts schneller, allerdings schoss das iPhone die besseren Bilder, mit höheren Details und geringerem Rauschen.
Generell fanden die Tester in den meisten Kategorien sowohl Vor-, als auch Nachteile bei beiden Geräten. So auch beim Porträt-Modus, bei dem das iPhone erneut bessere Ergebnisse erzielte, das Note 8 jedoch die Einstellung der Stärke der Hintergrundverwaschung gestattet. Die Bilder des iPhone X wurden in diesem Bereich sogar als vergleichbar mit denen einer DSLR bezeichnet.
Klar für sich entscheiden konnte das Apple-Gerät hingegen den Video-Vergleich. Während das Note 8 die besten Videos aller Samsung-Geräte aufzeichnet, spielt das iPhone den Tests zufolge hier in einer anderen Liga, was auch an der Vielzahl unterschiedlicher Aufnahmemodi liegt. Positiv auswirken sollen sich zudem die bessere Komprimierung und die Maschinenlernfähigkeit des iPhone, welches es ihm ermöglicht, Texturen und Bewegungen in Videos besser zu erfassen.
Die komplette Testreihe kann auf der Webseite von CNET eingesehen werden.
Nach wie vor herrscht große Uneinigkeit darüber, wie gut sich denn nun das iPhone X im Weihnachtsgechäft verkauft hat. Endgültige Klarheit wird wohl erst Donnerstagabend herrschen, wenn Apple seine aktuellen Quartalszahlen bekanntgibt. Geht es nach den Marktbeobachtern von Kantar Worldpanel, war das iPhone X im vergangenen Dezember immerhin unter den drei sich am besten verkaufenden Smartphones in den wichtigsten Kernmärkten wie Europa, Japan, Australien, USA und China. Hier war es sogar das Top-Smartphone während des Weihnachtsgeschäft.
Während der Marktanteil von iOS in den USA im vierten Quartal 2017 um 0,5% auf 43,9% zurückging, erreichte die Loyalität zu Apples mobilem Betriebssystem einen neuen Spitzenwert von 96%. Bei Kantar argumentiert man sogar, dass dass die leicht verzögerte Markteinführung von iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X eine clevere Strategie war, da man so verschiedene Preispunkte für alle Zielgruppen angeboten habe. Insgesamt konnte der iOS-Marktanteil so in verschiedenen Märkten, darunter auch Deutschland, im Jahresvergleich zulegen. In China betrug die Steigerung gar 10,1%, während Android in selbem Maße Anteile verlor.

Nach wie vor halten sich hartnäckig Meldungen, wonach die Verkäufe des iPhone X nicht ganz so sind, wie Apple sich das vorgestellt hatte. Dies soll nun dazu geführt haben, dass man das Ziel von ursprünglich geplanten 40 Millionen gefertigten iPhones im Zeitraum Januar bis März um die Hälfte gekürzt habe, wie Nikkei Asian Review berichtet. Vor allem der hohe Preis soll viele Kunden vom Kauf abgehalten haben. Dieser wiederum sei vor allem auf die hohen Produktionskosten des von Samsung hergestellten OLED-Displays zurückzuführen sein. Aktuell ist Samsung der einzige Lieferant für dieses Bauteil. Die Entwicklung könnte Apple dem Bericht zufolge nun gar dazu veranlasst haben, den Anteil der iPhones mit LCD-Display zu erhöhen und den mit OLED-Displays gleichzeitig zu verringern.
Dies ist vor allem vor dem Hintergrund interessant, das der in der Regel treffsichere KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo für 2018 zwei neue OLED-iPhones und ein LCD-Modell erwartet. Ein Analyst der DigiTimes hatte hingegen kürzlich zwei LCD-Modelle und nur eines mit OLED-Display ins Spiel gebracht. Der heutige Bericht würde letzteres also stützen. Allerdings vergeht durchaus noch einige Zeit bis Apple hier eine finale Entscheidung treffen wird, weswegen es momentan sicherlich noch keine eindutige Tendenz geben dürfte.
Ganz abgesehen davon, sind gerade Berichte aus der Zuliefererkette immer mit einer Menge Vorsicht zu genießen, wie auch Apple CEO Tim Cook bereits mehrfach zu bedenken gab. Spannend ist auch, dass dieselbe Publikation die mehr oder weniger selbe Nachricht Jahr für Jahr im Januar ausgibt. Und Jahr für Jahr knickt die Apple-Aktie daraufhin kurzzeitig ein, nur um kurz darauf wieder zu steigen, wenn Apple den Gegenbeweis antritt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Am Donnerstag gibt es übrigens die offiziellen Quartalszahlen von Apple und damit vermutlich auch den einzigen gesicherten Einblick in die Performance im Weihnachtsgeschäft.
Es gibt nicht wenige iPhone-Nutzer, die sich sehnlich eine Neuauflage des iPhone SE wünschen. Und zuletzt gab es auch immer mal wieder zarte Hinweise, dass es in diesem Jahr auch tatsächlich dazu kommen könnte. Aus berufenem Munde kommen nun jedoch erste Zweifel an einem neuen iPhone SE auf. KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo sieht momentan keinerlei Anzeichen für ein solches Gerät in naher Zukunft. In erster Linie begründet er dies damit, dass er nicht glaubt, dass Apple genpügend Entwicklungs-Ressource habe, um ein weiteres iPhone zu entwickeln, während sich bereits drei neue Modelle fpr den Herbst in der Pipeline befinden.
Sollte Apple allerdings wirklich ein iPhone SE 2 auf den Markt bringen, erwartet Kuo lediglich marginale Veränderungen gegenüber dem aktuellen Modell. Maximal erwartet er dann einen schnelleren Prozessor und einen niedrigeren Preis, nicht jedoch Features wie Face ID oder kabelloses Laden. Eher schlechte Nachrichten also für all diejenigen, die auf ein neues iPhone SE hoffen. (via MacRumors)
Inzwischen gilt das Wort des KGI Securities Analysten Ming-Chi Kuo schon beinahe als Gesetz wenn es um Informationen zu unveröffentlichten Apple-Produkten geht. Insofern ist es auch jetzt wieder spannend, was der Analyst zum für den Herbst erwarteten iPhone X2, iPhone X Plus und 6,1"-iPhone zu sagen hat. Nach wie vor geht Kuo entgegen der Meinung eines Kollegen bei der DigiTimes davon aus, dass das neue 6,1"-Modell als einziges neues Gerät über ein herkömmliches LCD-Display verfügen wird. Dieses soll wie beim iPhone X auch die komplette Vorderseite einnehmen, auf einen Homebutton verzichten und dementsprechend über einen Notch verfügen, in dem die TrueDepth-Kamera für Face ID und Animoji Platz findet.
Endmontiert werden soll das Modell von Pegatron, Foxconn und Wistron, während das Display zu 70% von Japan Display stammen und auf der hauseigenen Full Active LCD Technologie basieren soll. Im Inneren sollen 3 GB Arbeitsspeicher und damit weniger als in den restlichen 2018er Modellen zum Einsatz kommen. Sowohl dank des neuen, größeren Displays, als auch aufgrund des geringeren Preises, verglichen mit dem iPhone X, soll das 6,1"-iPhone laut Kuo für einen starken iPhone-Herbst sorgen.
Dementsprechend sollen die zweite Generation des iPhone X und das iPhone X Plus den Informationen von Kuo zufolge über 4 GB Arbeitsspeicher verfügen. Der Akku des iPhone X Plus dürfte, auch aufgrund des erwarteten 6,5" OLED-Displays, um ca. 25% größer sein als beim iPhone X und über eine Kapazität von 3.300 bis 3.400 mAh verfügen. Beide neuen iPhone X Modelle sollen ab diesem Jahr über einen L-förmigen Akku mit zwei Zellen verfügen. Der Akku im aktuellen iPhone X ist ebenfalls L-förmig, verfügt aber nur über eine Zelle. Das neue Design könnte zu einer Kapazitätssteigerung von bis zu 10% führen. (via MacRumors)

Am morgigen Sonntag werden im New Yorker Madison Square Garden die diesjährigen Grammy Awards verliehen. Und auch wenn Apple selbst, aufgrund seiner Tätigkeiten im Musikgeschäft, damit natürlich nur am Rande zu tun hat, hat man extra zu diesem Event nun zwei neue Werbeclips auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht. Dabei springt man auf den von Nutzern ins Leben gerufene Trend namens "Animoji Karaoke" auf und bewirbt damit natürlich vor allem das iPhone X. Zu sehen ist dabei zum einen das Alien-Animoji, welches "Redbone" von Childish Gambino singt und das Hunde-, Fuchs- und Kackhaufen-Animoji die gemeinsam "Stir Fry" von Migos singen. Dazu sind auch noch weitere Animoji-Charactere zu sehen.
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In der Regel kann man sich auf die Vorhersagen des KGI Aesurities Analysten Ming-Chi Kuo schon verlassen und man muss schon eine sehr gute Quelle an der Hand haben, wenn man seine Vorhersagen in Frage stellt. Dies tut heute zuminsest einmal ein Digitimes-Analyst, der in den Raum wirft, dass Apple in diesem Jahr nicht wie bislang vermutet zwei neue OLED-iPhones auf den Markt bringen wird, sondern nur eines. Kuo hatte bislang berichtet, dass Apple mit der zweiten Generation des iPhone X, erneut mit einem 5,8" OLED-Display und einem "iPhone X Plus" mit einem 6,5" OLED-Display plant.
Die DigiTimes hingegen geht für dieses Jahr nur für ein neues OLED-Modell aus und zwar das größere, als "iPhone X Plus" gehandelte Modell. Allerdings wäre es schon ein wenig merkwürdig, sollte sich Apple nach nur einer Generation bereits vom 5,8"-Formfaktor wieder verabschieden. Stattdessen erwartet die DigiTimes im 2018er Lineup ein 5,8" LCD-iPhone, ein 6,1" LCD-iPhone und das 6,5" OLED-iPhone. Dies basiert vor allem auf der Tatsache, dass Apple auch im vergangenen Jahr zwai Modelle mit LCD- und nur ein Modell mit OLED-Display auf den Markt gebracht habe. Eine etwas merkwürdige Schlussfolgerung wenn man mich fragt.
Der Bericht erwähnt zudem auch das schon länger gemunkelte iPhone S2, welches angeblich über kabelloses Laden, nicht jedoch über 3D Touch verfügen und in der ersten Jahreshälfte auf den Markt kommen soll. Die DigiTimes erwartet hier den Mai oder Juni.