Nach wie vor halten sich hartnäckig Meldungen, wonach die Verkäufe des iPhone X nicht ganz so sind, wie Apple sich das vorgestellt hatte. Dies soll nun dazu geführt haben, dass man das Ziel von ursprünglich geplanten 40 Millionen gefertigten iPhones im Zeitraum Januar bis März um die Hälfte gekürzt habe, wie Nikkei Asian Review berichtet. Vor allem der hohe Preis soll viele Kunden vom Kauf abgehalten haben. Dieser wiederum sei vor allem auf die hohen Produktionskosten des von Samsung hergestellten OLED-Displays zurückzuführen sein. Aktuell ist Samsung der einzige Lieferant für dieses Bauteil. Die Entwicklung könnte Apple dem Bericht zufolge nun gar dazu veranlasst haben, den Anteil der iPhones mit LCD-Display zu erhöhen und den mit OLED-Displays gleichzeitig zu verringern.
Dies ist vor allem vor dem Hintergrund interessant, das der in der Regel treffsichere KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo für 2018 zwei neue OLED-iPhones und ein LCD-Modell erwartet. Ein Analyst der DigiTimes hatte hingegen kürzlich zwei LCD-Modelle und nur eines mit OLED-Display ins Spiel gebracht. Der heutige Bericht würde letzteres also stützen. Allerdings vergeht durchaus noch einige Zeit bis Apple hier eine finale Entscheidung treffen wird, weswegen es momentan sicherlich noch keine eindutige Tendenz geben dürfte.
Ganz abgesehen davon, sind gerade Berichte aus der Zuliefererkette immer mit einer Menge Vorsicht zu genießen, wie auch Apple CEO Tim Cook bereits mehrfach zu bedenken gab. Spannend ist auch, dass dieselbe Publikation die mehr oder weniger selbe Nachricht Jahr für Jahr im Januar ausgibt. Und Jahr für Jahr knickt die Apple-Aktie daraufhin kurzzeitig ein, nur um kurz darauf wieder zu steigen, wenn Apple den Gegenbeweis antritt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Am Donnerstag gibt es übrigens die offiziellen Quartalszahlen von Apple und damit vermutlich auch den einzigen gesicherten Einblick in die Performance im Weihnachtsgeschäft.
Es gibt nicht wenige iPhone-Nutzer, die sich sehnlich eine Neuauflage des iPhone SE wünschen. Und zuletzt gab es auch immer mal wieder zarte Hinweise, dass es in diesem Jahr auch tatsächlich dazu kommen könnte. Aus berufenem Munde kommen nun jedoch erste Zweifel an einem neuen iPhone SE auf. KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo sieht momentan keinerlei Anzeichen für ein solches Gerät in naher Zukunft. In erster Linie begründet er dies damit, dass er nicht glaubt, dass Apple genpügend Entwicklungs-Ressource habe, um ein weiteres iPhone zu entwickeln, während sich bereits drei neue Modelle fpr den Herbst in der Pipeline befinden.
Sollte Apple allerdings wirklich ein iPhone SE 2 auf den Markt bringen, erwartet Kuo lediglich marginale Veränderungen gegenüber dem aktuellen Modell. Maximal erwartet er dann einen schnelleren Prozessor und einen niedrigeren Preis, nicht jedoch Features wie Face ID oder kabelloses Laden. Eher schlechte Nachrichten also für all diejenigen, die auf ein neues iPhone SE hoffen. (via MacRumors)
Inzwischen gilt das Wort des KGI Securities Analysten Ming-Chi Kuo schon beinahe als Gesetz wenn es um Informationen zu unveröffentlichten Apple-Produkten geht. Insofern ist es auch jetzt wieder spannend, was der Analyst zum für den Herbst erwarteten iPhone X2, iPhone X Plus und 6,1"-iPhone zu sagen hat. Nach wie vor geht Kuo entgegen der Meinung eines Kollegen bei der DigiTimes davon aus, dass das neue 6,1"-Modell als einziges neues Gerät über ein herkömmliches LCD-Display verfügen wird. Dieses soll wie beim iPhone X auch die komplette Vorderseite einnehmen, auf einen Homebutton verzichten und dementsprechend über einen Notch verfügen, in dem die TrueDepth-Kamera für Face ID und Animoji Platz findet.
Endmontiert werden soll das Modell von Pegatron, Foxconn und Wistron, während das Display zu 70% von Japan Display stammen und auf der hauseigenen Full Active LCD Technologie basieren soll. Im Inneren sollen 3 GB Arbeitsspeicher und damit weniger als in den restlichen 2018er Modellen zum Einsatz kommen. Sowohl dank des neuen, größeren Displays, als auch aufgrund des geringeren Preises, verglichen mit dem iPhone X, soll das 6,1"-iPhone laut Kuo für einen starken iPhone-Herbst sorgen.
Dementsprechend sollen die zweite Generation des iPhone X und das iPhone X Plus den Informationen von Kuo zufolge über 4 GB Arbeitsspeicher verfügen. Der Akku des iPhone X Plus dürfte, auch aufgrund des erwarteten 6,5" OLED-Displays, um ca. 25% größer sein als beim iPhone X und über eine Kapazität von 3.300 bis 3.400 mAh verfügen. Beide neuen iPhone X Modelle sollen ab diesem Jahr über einen L-förmigen Akku mit zwei Zellen verfügen. Der Akku im aktuellen iPhone X ist ebenfalls L-förmig, verfügt aber nur über eine Zelle. Das neue Design könnte zu einer Kapazitätssteigerung von bis zu 10% führen. (via MacRumors)
