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Apple investiert Millionen-Betrag für die Fertigung von Komponenten für die TrueDepth Kamera

Als Apple das iPhone X im vergangenen Jahr auf den Markt brachte, beruhten die initialen Lieferengpässe dem Vernehmen nach vor allem auf Produktionsprobleme bei den Komponenten der TrueDepth Kamera. Wohl auch um solchen Problemen im laufenden Jahr vorzubeugen soll Apple nun nach Informationen von The Investor ein größeres Investment in den Zulieferer LG Innotek getätigt haben, der für dieses Bauteil zuständig ist. Insgesamt soll sich dieses Investment auf bis zu 820,9 Millionen US-Dollar belaufen, die von LG Innotek genutzt werden sollen, um weitere Produktionskapazitäten zu schaffen, um die Komponenten für die TrueDepth Kamera zu fertigen.

Die ausgebauten Kapazitäten sind insofern wichtig, als dass für dieses Jahr erwartet wird, dass Apple neben einem neuen iPhone X auch ein iPhone X Plus und ein neues Mittelklasse-iPhone auf den Markt bringen wird, die allesamt über Face ID als biometrische Erkennungstechnologie verfügen sollen. Auch ein neues iPad Pro inkl. Face ID wird für 2018 gehandelt. Entsprechend hoch dürfte der Bedarf an entsprechenden Komponenten für die TrueDepth Kamera sein.

Rauchentwicklung beim Akku-Tausch führt zu Evakuierung des Zürcher Apple Stores

Seit Ende vergangenen Jahres gilt inzwischen Apples vergünstigte Akku-Tauschaktion für das iPhone 6 und neuere Geräte, bei der man sich das Bauteil in einem Apple Store oder von einem zertifizierten Service Provider für nur € 29,- austauschen lassen kann. Dies führte bereits in den vergangenen Tagen zu einem verstärkten Ansturm auf Apples Ladengeschäfte. Bei einer dieser Akkutausch-Arbeiten hat sich im Apple Store in der Zürcher Bahnhofstrasse heute ein kleinerer Zwischenfall ereignet, bei dem ein auzutauschender Akku überhitzte, was zu einer leichten Rauchentwicklung in dem Store führte.

Der betroffene Akku wurde von den Store-Mitarbeitern unmittelbar mit Quarzsand bedeckt, was die weitere Rauchentwicklung stoppte und ein Feuerfangen verhinderte. Der Apple-Mitarbeiter, der den Austausch durchführte, erlitt leichte Verbrennungen an der Hand. Die rund 50 Kunden und Mitarbeiter mussten den Store vorübergehend verlassen. Sieben Personen wurden vor Ort medizinisch betreut, mussten aber nicht in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der betroffene Akku wurde dem Forensischen Institut Zürich übergeben, wo er weiter untersucht werden soll.