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Absätze des iPhone X in den USA angeblich schwächer, in China besser als erwartet

Während das iPhone X gemeinhin als absoluter Hit angesehen wird, mischen sich aktuell erste Stimmen in die allgemeine Jubelstimmung, die schwächer als erwartete Verkäufe in einigen Märkten sehen. Hierzu sollen neben den USA auch Taiwan und Singapur gehören. Dies berichtet aktuell zumindest die DigiTimes mit Verweis auf Quellen in Halbleiter- und Testdienstleister-Industrie.

Demnach sollen sich die iPhone X Verkäufe im 4. Quartal des laufenden Jahres auf 30 bis 35 Millionen Stück belaufen und auf diesem Niveau auch Anfang kommenden Jahres bleiben. Damit steht der Bericht in leichtem Kontrast zu den Vorhersagen des KGI Securities Analysten Ming-Chi Kuo, der die Absätze im 4. Quartal höher als zunächst erwartet sieht.

In eine ähnliche Kerbe schlägt auch die Morgan Stanley Analystin Katy Huberty (via Yahoo Finance), die das iPhone X vor allem in China als absoluten Verkaufsschlager sieht. Dies würde vor allem zu einem schnellen Upgrade auf das neueste Gerät und auch zu vermehrten Android-Switchern führen. Dabei soll das iPhone X auch bereits das iPhone 8 deutlich überholt habe - und das trotz des zeitlichen Vorsprungs, den das günstigere Gerät hatte. Die netto Switching-Rate von Android zum iPhone ist seit dem Start des iPhone X von 6,7% Anfang Oktober auf inzwischen 9,2% gestiegen.

Auch die Apple Watch soll der DigiTimes zufolge weiter auf dem Vormarsch sein. Hier werden 27 Millionen verkaufte Einheiten erwartet, was noch einmal deutlich über den zunächst vorhergesagten 23 bis 25 Millionen liegt.

Apple wegen des Ausbremsens des iPhone bei schlechtem Akku verklagt

Die Geschichte um die von Apple bei nachlassendem Akku per iOS gedrosselte Performance des iPhone nimmt einfach kein Ende. Wie beinahe schon zu erwarten war, hat das Statement, in dem Apple dieses Vorgehen bestätigt nun dazu geführt, dass eine Klage gegen Cupertino eingereicht wurde. Dies melden die Kollegen von TMZ. Demnach haben zwei Nutzer aus Los Angeles Apple verklagt, da Apple ältere Geräte bewusst ausbremse und hierauf nicht beim Kauf selbiger hingewiesen habe. Zudem hätten die beiden Nutzer der Performancebremse nicht zugestimmt und hierzu auch keine Wahl gehabt.

Man wird das Gefühl nicht los, dass es hierbei um reine Geldschneiderei geht, zumal weder die Nutzer, noch die Anwälte selbiger offenbar verstanden haben, was da eigentlich geschieht. So handelt es sich bei der Funktion um einen Schutz des Geräts und damit auch des Nutzers. Grund sind eher die technischen Gegebenheiten von Lithium-Ionen Akkus, die nun mal mit der Zeit an Leistungsfähigkeit verlieren. Dass sich dies auch auf die Leistung des damit befeuerten Geräts auswirkt, sollte erst Recht nach Apples Statement klar sein. Es geht also weniger darum, Nutzer zum Kauf eines neuen iPhone zu bewegen, sondern ältere iPhones sogar möglichst lange am Leben zu erhalten.

Sehr wohl kann man Apple, wie bereits angemerkt, einen Vorwurf hinsichtlich der Kommunikation dieses Vorgehens machen. Eine Klage, die sowohl für Kalifornien, als auch für die gesamten USA gelten und sämtliche Nutzer mit Geräten vor dem iPhone 8 betreffen soll, erscheint da doch ein wenig albern. Man darf dennoch gespannt sein, ob die Richter dies ähnlich sehen.

Stromhungrige TrueDepth Kamera: Apple arbeitet an neuer Akku-Technologie für 2019

Immer wenn Apple neue iPhones auf den Markt bringt, werden die Gerüchte in der Regel von der Meldung begleitet, dass ein stärkerer Akku in ihnen verbaut sein wird. Allerdings wirkt sich dies zumeist nur marginal auf die Akkulaufzeit des Geräts aus. Dies ist eigentlich immer der Tatsache geschuldet, dass Apple das Gerät mit neuen Funktionen ausstattet, die die hinzugewonnene Akkukapazität dann auch direkt wieder auffressen.

So wird es wohl auch weiterhin sein. Der KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo glaubt sogar, dass das neue TrueDepth Kamerasystem in den 2019 veröffentlichten iPhones so stromhungrig sei, dass Apple sich einiges wird einfallen lassen müssen, wie man diesen Bedarf decken kann. Allerdings soll man in Cupertino seinen Informationen nach auch bereits an entsprechenden Technologien arbeiten, die dann zum Einsatz kommen sollen. (via MacRumors)

Coconut Battery zeigt euch, wie es um euren iPhone-Akku bestellt ist

Das Akku-Thema und die dadurch in bestimmten Situationen gedrosselte Leistung des iPhone schlägt auch nach Apples Statement zu dem Thema hohe Wellen. Wie aber kann man eigentlich herausfinden, wie es um den im Gerät befindlichen Akku bestellt ist? Hier hilft es, wenn man neben dem iPhone auch noch Zugriff auf einen Mac hat. Ist das iPhone hieran angeschlossen, plaudert es durchaus informativ mit der kostenlosen App Coconut Battery.

Hierin wechselt man nach der Installation auf dem Mac einfach in den Bereich "iOS Device" und findet dort sämtliche Informationen zu dem angeschlossenen iPhone, wie beispielsweise die Anzahl der Ladezyklen oder die Gesamtkapazität. So lange diese nicht unter der "Design Capacity" liegt, ist ohnehin alles in bester Ordnung. Und selbst dann sollte man bei normaler Nutzung noch keinerlei Auswirkungen spüren.

Apple äußert sich zu geringerer iPhone-Leistung bei älterem Akku

So, nun hat man sich also auch in Cupertino endlich dazu genötigt gesehen, in die Diskussion, ob ein älterer Akku zu einem langsameren iPhone führt, einzugreifen und ein offizielles Statement herausgegeben. Gegenüber den Kollegen von TechCrunch gab man dabei zu Protokoll, dass man in der Tat in iOS Maßnahmen integriert habe, die die Leistung der Geräte reduzieren kann. Und das aus gutem Grund!

So können ein älterer, stark beanspruchter Akku, aber auch beispielsweise kalte Temperaturen dazu führen, dass der Akku nicht mehr in der Lage ist, in Spitzenzeiten die benötigte Spannung zu liefern, was im schlechtesten Fall andere interne Komponenten beschädigen könnte. Aus diesem Grunde würde sich ein iPhone in einem solchen Fall selbst ausschalten, was bereits zu jeder Menge Unmit geführt hat. Stattdessen greift Apple nun also softwareseitig ein und reduziert stattdessen die Leistung, um das iPhone auch in den geschilderten Fällen leistungsbereit zu halten.

Der Grund hierfür ist in den Eigenschaften der verbauten Lithium-Ionen-Akkus zu suchen, die sich in den beschriebenen Szenarien eben so verhalten und leider auch im Laufe der Zeit Leistung einbüßen. Ein Umstand, an den Apple beim aktuellen Stand der Technik leider nichts ändern kann. Im Prinzip handelt es sich bei der Funktion also um eine Art Powermanagement zum Wohle des iPhone und somit auch zum Wohle des Nutzers. Im Wortlaut heißt es:

"Our goal is to deliver the best experience for customers, which includes overall performance and prolonging the life of their devices. Lithium-ion batteries become less capable of supplying peak current demands when in cold conditions, have a low battery charge or as they age over time, which can result in the device unexpectedly shutting down to protect its electronic components.

Last year we released a feature for iPhone 6, iPhone 6s and iPhone SE to smooth out the instantaneous peaks only when needed to prevent the device from unexpectedly shutting down during these conditions. We've now extended that feature to iPhone 7 with iOS 11.2, and plan to add support for other products in the future."
Grundsätzlich ist der Schritt von Apple also eher zu begrüßen als zu kritisieren. Wo aber (mal wieder Kritik) angebracht ist, ist zweifelsohne die Kommunikation in dieser Diskussion. Selbige läuft nun bereits seit einigen Wochen und es wäre wohl ohne Zweifel besser gewesen, hätte man von vornherein gesagt: "Leute, wir drosseln eure Geräte aus diesen und jenen Gründen, damit euer iPhone möglichst lange hält und sich auch in speziellen Situationen nicht einfach unerwartet ausschaltet."

Diesem Effekt kann man übrigens auch ein Stück weit entgegenwirken. So kann man bei Apple einen Akku für nur € 89,- tauschen lassen. Bei einem anderen Anbieter geht dies in der Regel sogar noch günstiger. Besitzt man noch Garantie oder AppleCare, ist der Tausch sogar komplett kostenlos.

Allerdigns sollte man aufgrund der Meldungen (wie so oft!) nicht direkt Panik schieben. Der Effekt ist zwar vorhanden und wurde auch in den Geekbench-Tests bestätigt. Allerdings tritt er wie beschrieben nur in bestimmten, äußerst seltenen Situationen auf. Mit anderen Worten: Man kann ihn zwar in einem Benchmarktest bewusst heraufbeschwören, bei normaler Nutzung sollte er aber extrem selten auftreten.

Für 2018er iPhone X und iPhone X Plus: Apple benötigt deutlich mehr OLED-Displays

Einer der Engpässe bei der Herstellung des iPhone X war zunächst auch das erstmals verbaute OLED-Display, welches Apple zudem mit Samsung Displays von nur einem einzigen Hersteller bezieht. Da dieser inzwischen die Ausschusszahlen weitestgehend minimieren konnte, ist der Weg für Apple frei, im kommenden Jahr eine größere Anzahl dieser Komponente für seine 2018er iPhones zu ordern. Dies berichtet aktuell The Investor und geht dabei von einer Zahl zwischen 180 und 200 Millionen Stück im kommenden Jahr aus.

Beinahe nebenbei wird dabei erwähnt, dass ein Teil davon wohl auch auf ein "iPhone X Plus" entfallen dürfte, welches für das kommende Jahr bereits gemunkelt wird. Gerüchtehalber soll dieses über ein abermals größeres Display verfügen, welches eine Diagonale von 6,4" aufweisen soll, während das nächste iPhone X wahrscheinlich sein 5,8"-Display behält.

Auch für Samsung würde sich das neue iPhone-Lineup ironischerweise auszahlen. So wird mit einem Umsatzzuwachs von 22 Milliarden Dollar gerechnet, sollten die oben genannten Zahlen korrekt sein. Ab 2019 sollen Teile der OLED-Produktion dann auch von LG übernommen werden, in die Apple breits kräftig aus diesem Grunde investiert hat.

iPhone X mit hohen Bewertungen bei Käufern in Online-Shops

Nicht nur die Bewertungen des iPhone X durch die einschlägigen Experten und Review-Seiten fallen teils überschwänglich aus, auch die frühen Nutzer (oder "Early Adopters", wie man ja inzwischen sagt) zeigen sich begeistert. So haben die Marktbeobachter von Strategy Analytics in einer Analyse herausgefunden (via 9top5Mac), dass die durchschnittliche Bewertung des iPhone X auf den Webseiten von Onlineshops einen Wert von 4,64 von maximal 5 Sternen erreicht.

Auch die dabei genannten Gründe sind wenig überraschend. Vor allem drei Aspekte stechen bei der Kaufentscheidung und der Bewertung hervor: Face ID und Animoji, das OLED-Display und die Akkulaufzeit und last but not least auch das Apple-Ökosystem, in das sich das iPhone X natürlich perfekt einpasst.