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Mit iOS 12 und macOS 10.14: Apps angeblich auf iPhone, iPad und Macs lauffähig

Bislang sind die beiden Apple-Plattformen iOS und Mac komplett voneinander getrennt und Apple hat in der Vergangenheit auch immer wieder betont, dass man nicht plane, die beiden Welten zusammenzuführen. Stattdessen setzt man auf Konzepte wie Hand-Off und die Verbindung über iCloud. Allerdings könnte sich für das kommende Jahr eine kleine Revolution anbahnen. Wie Bloomberg berichtet, plant Apple nämlich ein neues SDK für seine Entwickler zur Verfügung zu stellen, mit dem sich eine einzige App entwickeln lässt, die dann sowohl auf dem iPhone und iPad, als auch auf dem Mac lauffähig sein soll.

Vor allem dem Mac AppStore dürfte dies zu Gute kommen, brauche Entwickler schließlich fortan nur noch eine App entwickeln und nicht mehr getrennte Versionen für iOS und macOS. Diese Apps würden dann sowohl die Unterstützung für die Touch-Bedienung, als auch für die klassischen Eingabemethoden wie Maus und Tastatur mitbringen. Geplant ist die Umsetzung dem Bericht zufolge für die beiden neuen Betriebssysteme iOS 12 und macOS 10.14, die wohl auch im kommenden Jahr auf der WWDC im Juni vorgestellt und dann im Herbst, vermutlich im September erscheinen werden.

Ob und wie sich das ganze dann in der Umsetzung gestaltet, muss sicherlich abgewartet werden und hängt auch stark von den Entwicklern und der jeweiligen App ab. Der Entwicklungsschritt ist zudem auch Wasser auf die Mühlen derjenigen, die mittelfristig Macs erwarten, die nicht mehr mit einem Intel-Prozessor ausgestattet sind, sondern mit einem von Apple entwickelten ARM-basierten Chip der A-Serie. Die Vereinheitlichung der App-Basis wäre ein weiterer vorbereitender Schritt in diese Richtung.

Nachlassende iPhone-Leistung offenbar das Resultat von altem Akku und iOS-Anpassungen

Die kürzlich vom Zaun gebrochene Diskussion, ob ein älterer Akku in einem iPhone dazu führt, dass sich das Gerät mit fortschreitendem verlangsamt, bekommt nun einen statistischen Unterbau. So hat der Geekbench-Gründer John Poole die über seine Plattform gesammelten Daten einmal zusammengetragen und versucht, eine Beziehung zwischen der Leistung eines iPhone und dem Alter seines Akkus herzustellen.

Dabei sind ihm verschiedene Dinge aufgefallen, die er in seinem Fazit zusammenfasst. Demnach nehmen die Leistungseinbußen in der Tat mit der Zeit zu und können auf einen alternden Akku und Veränderungen in iOS zurückgeführt werden. Ausgelöst wurde all dies vermutlich einst durch die Probleme beim iPhone 6s, welches sich trotz noch verbleibender Restlaufzeit plötzlich ausschalten konnte. Apple behob dies seinerzeit mit der Veröffentlichung von iOS 10.2.1, womit man laut Poole offenbar eine Funktion eingeführt hat, die die Taktrate des Prozessors drosselt, sobald der Akku nicht mehr seine volle Leistungsfähigkeit besitzt.

Darüber hinaus vermutet der Geekbench-Gründer, dass Apple nun für das iPhone 7 eine ähnliche Funktion mit iOS 11.2 eingeführt hat. Die gesamte Auswertung ist durchaus mal einen Blick wert und wird mit verschiedenen Statistiken und Grafiken belegt. Bei Interesse geht es hier entlang.

iOS 11.2.1 behebt offenbar auch Probleme mit dem Autofokus unter iOS 11.2

Die Behebung der HomeKit-Sicherheitslücke stand bei dem gestern Abend freigegebenen Update von iOS 11.2.1 sicherlich im Hauptinteresse der meisten Nutzer. Wie sich inzwischen herausgestellt hat, hat Apple in deinem Atemzug aber offenbar gleich noch ein weiteres Problem behoben, worüber sich vor allem Besitzer eines iPhone X, iPhone 8 und iPhone 8 Plus freuen dürften. Diese waren seit der Veröffentlichung von iOS 11.2 nämlich teilweise von einem Problem betroffen, durch das die Kamera Schwierigkeiten hatte, den Autofokus für verschiedene Objekte korrekt zu setzen. Dieses Problem hat sich verschiedenen Berichten, unter anderem auf Twitter, zufolge nach dem Update auf iOS 11.2.1 nun ebenfalls wieder erledigt.

Geschmacksache? Chinesische Billig-Smartphones kopieren den Notch des iPhone X

Während hierzulande nach wie vor die Diskussion im Gange ist, ob der Notch des iPhone X nun störend ist oder eigentlich überhaupt nicht weiter auffällt, wird dieses Apple-Design inzwischen von Billig-Anbietern in Fernost munter kopiert. Erstes Beispiel ist das "LEAGOO S9" von dem aus dem chinesischen Shenzhen stammenden Hersteller LEAGOO S9. Mit einem Blick auf die Vorderseite des Geräts lassen sich "Ähnlichkeiten" zum iPhone X inkl. dem angesprochenen Notch nicht wirklich wegdiskutieren.

Auf der Rückseite fällt zudem die Ähnlichkeit bei der vertikal angeordneten Dual Lens Kamera auf. Im Unterschied zum iPhone X verfügt das LEAGOO S9 allerdings über einen Fingerabdrucksensor auf der Rückseite.

Noch einen Schritt weiter geht der aus Hangzhou stammende Hersteller Boway, der sein neu vorgestelltes, erstes Smartphone dann auch gleich mit dem Namen "The Notch" versieht. Der Grund hierfür wird mit dem Blick auf das nachfolgende Foto der Produktpräsentation deutlich. Auch bei diesem iPhone X Klon kommen auf der Rückseite ein Fingerabdrucksensor und eine vertikale Kamera zum Einsatz.

Bei beiden Geräten ist unklar, welche Technik sich in dem Notch versteckt. Da jedoch beide über einen Fingerabdrucksensor verfügen, ist eine 3D-Gesichtserkennung wie beim iPhone X eher unwahrscheinlich. Stattdessen dürfte es sich beim Notch der beiden Geräte eher um ein Design-Element handeln. Im Endeffekt bleibt diese Aussparung also ganz offenbar doch nichts anderes als reine Geschmacksache. (via MacRumors)

iPhones passen ihre Leistung möglicherweise an das Alter des Akkus an

Nach wie vor hält sich einigermaßen hartnäckig das Gerücht, dass ältere iPhones und iPads durch neue iOS-Versionen absichtlich von Apple verlangsamt werden. Dies wurde zwar bereits hinlänglich widerlegt, allerdings gibt es nun eine neue Erkenntnis zu dem Thema. So hat ein Reddit-Nutzer berichtet, dass der Austausch des Akkus bei seinem iPhone 6s dazu geführt habe, dass er nun wieder über ein deutlich schnelleres Gerät unter iOS 11 verfüge als vor dem Tausch. Dies hat nun zu der Diskussion geführt, ob Apple die Leistung seiner Geräte eventuell auf Basis des Alters und der Gesundheit des Akkus reduziert, um so sicherzustellen, dass dieser auch nach längerem Gebrauch noch einen ganzen Tag durchhält.

Bislang hat sich Apple nicht offiziell zu dem Thema geäußert, die Vermutung liegt jedoch nicht fern, dass das iPhone tatsächlich beispielsweise die Taktung seines Prozessores zurückfährt oder mehr Aufgaben über die Energieeffizienzkerne abwickelt, sobald der Akku im Laufe der Zeit schwächer wird. Man darf also gespannt sein, ob dazu aus Cupertino noch etwas Offizielles zu hören sein wird.

Wer also unter einem extrem trägen älteren iPhone unter iOS 11 leidet, sollte evtl. einem Akkutausch einmal eine Chance geben.

Apple-Manager Greg Joswiak bezeichnet Notch am iPhone X als große technische Leistung

Dass das iPhone X zu den heißesten Technik-Gadgets des Jahres gehört, dürfte inzwischen als gesichert gelten. Neben verschiedenen Auszeichnungen in den vergangenen Wochen hat es das Gerät nun auch auf die Liste der 2017 Innovation Awards Winners der amerikanischen Website Tom’s Guide geschafft und gesellt sich dort zu anderen Trends, wie den Nintendo Switch und den Amazon Echo. Gelobt wird dabei vor allem das Super Retina OLED-Display, die Gesichtserkennung Face ID und der A11 Bionic Chip.

Die Kollegen baten anlässlich der Auszeichnung den Apple-Manager Greg Joswiak zu einem kurzen Gespräch, in dem er sich zu verschiedenen, teils kontrovers diskutierten Details rund um das iPhone X äußerte. Vor allem den Notch, also die Aussparung am oberen Displayrand, in der sich unter anderem der Ohrhörer und die TrueDepth Kamera befinden hob er dabei hervor. Während sich manch einer an der Optik dieser Lösung stören, betont Joswiak, dass es sich hierbei um eine der größten technischen Leistungen handle, die Apple je vollbracht habe. Vor allem die Dichte der dabei auf engstem Raum verbauten Technologien sei eine absoluter Meisterleistung gewesen.

Auch das Super Retina OLED-Display sei ein wahres Prachtstück der Ingenieurskunst geworden. So habe Apple jede Menge Forschung betreiben müssen, um die üblichen Probleme von OLED-Displays, wie die Übersättigung von Farben oder das Einbrennen von Bildern in den Griff zu bekommen. Hierbei unterstützt Apple die von Samsung gefertigten Displays mit einer speziellen Software und einem speziellen Unterbau, von Leiterbahnen, mit denen sich auch der Rahmen um das Display herum verkleinern ließ.

Wie bereits andere Apple-Manager vor ihm, betont auch Joswiak noch einmal, dass man nie geplant hatte, Touch ID im iPhone X zu verbauen. Der Plan war von Anfang an voll und ganz auf Face ID ausgerichtet. Das bei der Entwicklung des iPhone X angewandte Teamwork umfasste eine enge Zusammenarbeit mit dem Chip-Team auf der einen und den restlichen Hardware- und Software-Teams auf der anderen Seite. Dies sei beispiellos und laut Joswiak nur bei einem Unternehmen wie Apple möglich.

 

Über die Hälfte aller 2017 auf Flickr hochgeladenen Bilder stammten von Apple-Geräten

Apple-Geräte waren auch im Jahr 2017 wieder die am häufigsten genutzten Kameras bei den Uploads des Fotodienstes Flickr, wie aus dessen aktuell veröffentlichten Statistiken hervorgeht. Dabei hat sich Apple bei den Herstellern erneut gegen die klassischen Kamerahersteller wie Canon oder Nikon durchgesetzt. Von den hochgeladenen Bildern stammten insgesammt 54% von einem Apple Gerät. Auf den Plätzen folgen Canon mit 23% und Nikon mit 18%. Generell liegt das Smartphone inzwischen deutlich vor den klassischen Kameras, was nicht zuletzt an der Möglichkeit liegt, die Bilder direkt nach Schießen des Schnappschusses über die Onlineverbindung auf das Portal zu laden.

Apple setzt damit auch seinen persönlichen Aufstieg in den Flickr-Statistiken fort. Stammten 2015 noch 42% der Bilder von einem iPhone, waren es 2016 bereits 47%. Nun liegt man also deutlich über der Hälfte aller auf Flickr hochgeladenen Bilder. Interessant ist dabei, dass die beliebtesten iPhones dabei noch die etwas älteren Modelle, wie das iPhone 6, das iPhone 6s und das iPhone 5s sind. Insgesamt machen die iPhones gleich 9 (!) der Top 10 Geräte in der aktuellen Statistik aus. Ledilich die Canon 5D Mark III konnte die Phalanx der Apple-Produkte durchbrechen. (via MacRumors)

Apple Store: Lieferzeiten des iPhone X fallen auf unter eine Woche

Noch gut zwei Wochen sind es bis Heiligabend und das Weihnachtsgeschäft ist in vollem Gange. Gute Nachrichten gibt es dazu auch aus dem Apple Online Store. Hier sind aktuell die Lieferzeiten für das iPhone X erneut gesunken und stehen nun bei unter einer Woche. Damit stehen die Chancen gut, dass diejenigen, die zum heiligen Abend ein iPhone X in den Händen halten oder verschenken wollen, dies auch realisieren können. Passend dazu erhalten aktuell auch diejenigen, die bereits auf die Auslieferung ihres Geräts warten, diese schnelle als zunächst von Apple angegeben. Und last but not least erhalten auch die Apple Retail Stores regelmäßig Lieferungen des iPhone X, so dass man hier unter Umständen auch bei einem Spontanbesuch erfolgreich sein kann.