Apples iPhones könnten ab 2019 über einen kleineren Notch am oberen Displayrand verfügen, als dies aktuell beim iPhone X der Fall ist, berichten die südkoreanischen Kollegen von ETNews (via MacRumors). Mit Verweis auf seine Quellen in der Zulieferindustrie berichtet die Webseite, dass Apple derzeit versucht, die Frontkamera und die TrueDepth-Kamera für Face ID zu einem einzigen Bauteil zu kombinieren. Aktuell handelt es sich hierbei noch um zwei separate Objektive, deren Kombination zu einer erheblichen Einsparung bei der Größe führen könnte. Allerdings liefert der Bericht keine Details zu Apples aktuellen Plänen, weswegen nicht ganz klar ist, ob sich dieses Gerücht am Ende tatsächlich bestätigen könnte.
Der Notch am iPhone X wird nach wie vor kontrovers diskutiert. Während die meisten Nutzer (dazu zähle ich auch mich selbst) ihn bereits nach kurzer Zeit schon gar nicht mehr wahrnehmen, sehen andere Beobachter darin einen katastrophalen Design-Fail von Seiten Apples. In diesem Jahr sind allerdings Stand jetzt keine weiteren Veränderungen am Notch zu erwarten. Die meisten der frühen Gerüchte sehen keine Veränderungen an der TrueDepth-Kamera, die aktuell im iPhone X zum Einsatz kommt.

Etwas mehr als zwei Monate halte ich das iPhone X nun in den Händen und nutze damit auch die neue biometrische Funktion Face ID. Zeit, ein erstes kleines Fazit zu ziehen und dabei vor allem den Vergleich mit Touch ID heranzuziehen. Bei dieser Betrachtung möchte ich zu Beginn vor allem den Aspekt der Sicherheit klarstellen. Sämtliche bislang bekanntgewordene Möglichkeiten, sowohl Face ID, als auch Touch ID auszutricksen sind für mich absoluter Blödsinn. Ja, man kann sich einen Fingerabdruck aus Silikon basteln und damit Touch ID überlisten. Ja, man kann sich eine Silikonmaske a la Mission Impossible basteln und Face ID damit ein echtes Gesicht vorgaukeln. Im Alltag haben diese Methoden jedoch null Relevanz. Apple möchte mit Face ID und Touch ID nicht den Atomknopf des US-Präsidenten schützen, sondern das Entsperren eines iPhone durch jedermann im Alltag verhindern - und dies gelingt mit beiden Methoden.
Wie sieht es nun aber funktional aus? Beide Methoden funktionieren bzw. funktionierten bei mir überraschend gut. Gerade bei Face ID war (nicht nur) ich zunächst skeptisch, wie es sich in verschiedenen Situationen tatsächlich schlägt. Hier hat Apple tatsächlich ganze Arbeit geleistet. Dennoch geht im Vergleich Face ID vs. Touch ID für mich der Fingerabdrucksensor als Sieger hervor. Lasst mich euch erklären warum.
Allein schon von der Methode des iPhone-Entsperrens her ist eigentlich klar, dass Touch ID flexibler ist als Face ID. Mit dem Fingerabdrucksenor ist es prinzipiell egal, in welcher Position sich das iPhone befindet, wie weit es von einem weg liegt und ob ich dort gerade hinschaue. Das iPhone X hingegen muss ich mir explizit vor das Gesicht halten, damit das Entsperren gelingt. Nun ist es in den meisten Situationen natürlich so, dass ich irgendwas mit dem Gerät machen möchte wenn ich es entsperre und dann schaue ich ohnehin auf das Display. Dies ist aber beispielsweise nicht der Fall, wenn das iPhone neben einem liegt und man nur den Displayinhalt sehen möchte. Dies habe ich bereits mehrfach als ein wenig umständlich empfunden. Klarer Vorteil also für Touch ID, wo ein solches Szenario kein Problem darstellt.
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Direkt bei der Ankündigung seines vergünstigten Akku-Tauschprogramms für das iPhone, welches noch das gesamte Jahr 2018 über gilt, hatte Apple eingeräumt, dass es zu Verzögerungen kommen kann, sollten gerade mal keine Erstazakkus zur Verfügung stehen. Bei dem zu erwartenden Ansturm auf das auf € 29,- reduzierte Programm ist dies nur allzu verständlich. Eine erste konkrete Auswirkung zeigt sich nun bei den Akkus für das iPhone 6 Plus. Hier hat Apple inzwischen bekanntgegeben, dass die entsprechenden Akkus derzeit nicht in ausreichender Stückzahl zur Verfügung stehen und man die betroffenen Nutzer daher auf einen Start der Austauschmöglichkeit Ende März, bzw. Anfang April vertrösten muss.
Bei allen anderen iPhone-Modellen erwartet Apple derzeit keine signifikanten Verzögerungen, gibt aber zu bedenken, dass dies nach wie vor von der Entwicklung der Nachfrage und auch von der jeweiligen Region abhänge. (via MacRumors)
Anfang Februar wird Apple seine aktuellen Quartalszahlen bekanntgeben, die dann auch erstmals das iPhone X beinhalten. Bis dahin werden wir uns also noch gedulden müssen, ehe wir einen halbwegs offiziellen Einblick in den Verkaufsstart von Apples Flaggschiff bekommen. Die Marktbeobachter von Kantar Worldpanel sind da ein wenig schneller und haben nun ihre aktuellen Daten veröffentlicht. Demnach konnte das iPhone X in verschiedenen Märkten auf der ganzen Welt eine herausragende Performance hinlegen, gleichzeitg verlor iOS allerdings an Marktanteil in den USA, Großbritannien, Japan und Australien. Vor allem in China konnten allerdings überraschend positive Entwicklungen beobachtet werden.
Währens der Marktanteil in den USA im Jahresvergleich um 3,8% auf 39,8% fiel, konnte Android um 4 Prozentpunkte zulegen und steht nun bei 59,4%. In China hingegen legte iOS um 4,6% auf nun 24,3% zu, während Android um 4,6% auf nun 75,5% fiel. Insgesamt konnte Apple mit dem iPhone X, dem iPhone 8 und dem iPhone 8 Plus im November die ersten drei Plätze bei den Smartphone-Verkäufen erobern und sich dabei unter anderem deutlich gegenüber dem Samsung Galaxy S8 durchsetzen, welches lediglich auf dem sechsten Platz landete.
Kantar Worldpanel berichtet, dass der Zugewinn in China vor allem auf das iPhone X zurückzuführen sei, welches auch viele Nutzer zum Wechsel von einem anderen Anbieter überzeugen konnte. Und obwohl Apple in Großbritannien im Zeitraum von September bis November an Anteilen verlor, war der November allein betrachtet der beste Monat dort seit mehr als drei Jahren. Insgesamt konnte Apple in diesem Monat 49,4 Marktanteil für sich verzeichnen, was auch hier auf das iPhone X zurückzuführen sei. Spannend wird nun zu sehen sein, wie lange Apple dieses Momentum aufrecht erhalten kann.

Als Apple das iPhone X im vergangenen Jahr auf den Markt brachte, beruhten die initialen Lieferengpässe dem Vernehmen nach vor allem auf Produktionsprobleme bei den Komponenten der TrueDepth Kamera. Wohl auch um solchen Problemen im laufenden Jahr vorzubeugen soll Apple nun nach Informationen von The Investor ein größeres Investment in den Zulieferer LG Innotek getätigt haben, der für dieses Bauteil zuständig ist. Insgesamt soll sich dieses Investment auf bis zu 820,9 Millionen US-Dollar belaufen, die von LG Innotek genutzt werden sollen, um weitere Produktionskapazitäten zu schaffen, um die Komponenten für die TrueDepth Kamera zu fertigen.
Die ausgebauten Kapazitäten sind insofern wichtig, als dass für dieses Jahr erwartet wird, dass Apple neben einem neuen iPhone X auch ein iPhone X Plus und ein neues Mittelklasse-iPhone auf den Markt bringen wird, die allesamt über Face ID als biometrische Erkennungstechnologie verfügen sollen. Auch ein neues iPad Pro inkl. Face ID wird für 2018 gehandelt. Entsprechend hoch dürfte der Bedarf an entsprechenden Komponenten für die TrueDepth Kamera sein.
Seit Ende vergangenen Jahres gilt inzwischen Apples vergünstigte Akku-Tauschaktion für das iPhone 6 und neuere Geräte, bei der man sich das Bauteil in einem Apple Store oder von einem zertifizierten Service Provider für nur € 29,- austauschen lassen kann. Dies führte bereits in den vergangenen Tagen zu einem verstärkten Ansturm auf Apples Ladengeschäfte. Bei einer dieser Akkutausch-Arbeiten hat sich im Apple Store in der Zürcher Bahnhofstrasse heute ein kleinerer Zwischenfall ereignet, bei dem ein auzutauschender Akku überhitzte, was zu einer leichten Rauchentwicklung in dem Store führte.
Der betroffene Akku wurde von den Store-Mitarbeitern unmittelbar mit Quarzsand bedeckt, was die weitere Rauchentwicklung stoppte und ein Feuerfangen verhinderte. Der Apple-Mitarbeiter, der den Austausch durchführte, erlitt leichte Verbrennungen an der Hand. Die rund 50 Kunden und Mitarbeiter mussten den Store vorübergehend verlassen. Sieben Personen wurden vor Ort medizinisch betreut, mussten aber nicht in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der betroffene Akku wurde dem Forensischen Institut Zürich übergeben, wo er weiter untersucht werden soll.
Direkt mal vorweg: Die Quelle für dieses Gerücht ist bislang nicht weiter in Sachen Apple in Erscheinung getreten, weswegen es mit einer gehörigen Skepsis gesehen werden sollte. Allerdings ergibt es auf der anderen Seite auch eine Menge Sinn, bedenkt man Apples aktuellen Kurs. So berichtet Sachin Bhatt auf tekz24.com, dass das inzwischen von mehreren Quellen für dieses Jahr erwartete neue iPhone SE über eine Glas-Rückseite verfügen soll, welche dann auch bei diesem iPhone-Modell das kabellose Laden per Qi-Standard ermöglichen soll.
Diese Information möchte Bhatt aus einer "äußerst verlässlichen Quelle" erhalten haben. Sollte sich dies bewahrheiten, würde das iPhone SE 2 dem Vorbild von iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X folgen, die im vergangenen Jahr aus demselben Grund auf eine Rückseite aus Glas wechselten. Weitere Gerüchte der vergangenen Wochen sprechen von einem Updgrade der internen Komponenten auf den A10-Chip, eine verbesserte Kamera und mehr Speicherkapazität. Nach wie vor fehlen allerdings handfeste Hinweise darauf, dass Apple in diesem Jahr tatsächlich eine Neuauflage des (durchaus beliebten) iPhone SE auf den Markt bringen wird.
Apple ist immer wieder Vorreiter wenn es um die Umsetzung von neuen technischen Entwicklungen oder auch die Umsetzung von bestimmten Regeln und Vorgehensweisen geht. Wohl nicht zuletzt aus diesem Grund haben mit Jana Partners LLC und dem California State Teachers' Retirement System zwei größere Investoren den iPhone-Hersteller nun in einem offenen Brief dazu aufgerufen, verstärkt Maßnahmen gegen die Smartphone-Sucht unter Kindern und Jugendlichen zu ergreifen, sowie eine Studie durchzuführen, wie diese beiden Nutzergruppen das Smartphone nutzen.
In dem Brief wird bereits auf verschiedene Studien verwiesen, die eine negative Auswirkung auf die geistige und physische Gesundheit von Jugendlichen durch die Nutzung von Smartphones und sozialen Medien nahelegen. So glauben beispielsweise 67% von über 2.300 befragten Lehrern, dass Schüler zunehmend durch Smartphones und andere Gadgets im Unterricht abgelenkt werden. 75% glauben gar, dass die Fähigkeit der Schüler, sich auf Unterrichtsinhalte zu konzentrieren durch die Smartphone-Nutzung nachlasse. Eine weitere Studie sieht durch die exzessive Nutzung von sozialen Medien ein um 27% erhöhtes Risiko an Depressionen zu erkranken gegenüber Kindern, die ihre Zeit eher mit Sport, Hausarbeit oder dem Treffen von Freunden verbringen.
Um diesen Risiken vorzubeugen fordern die Investoren, die insgesamt Apple-Aktien im Wert von über 2 Milliarden US-Dollar halten, den iPhone-Hersteller auf, ein Kommitee zu gründen, in dem auch Spezialisten in der Kindesentwicklung vertreten sein sollen, um darin entsprechende Gegenmaßnahmen zu erforschen und umzusetzen. Von Apple war dazu bislang noch kein Kommentar zu vernehmen.