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Lizenzkostenstreit eskaliert: Qualcomm fordert iPhone-Einfuhrstopp für Deutschland

Der Lizenzkosten-Streit zwischen Apple und seinem Chip-Zulieferer Qualcomm geht in die nächste Runde. Zur Erinnerung: Laut Apple missbraucht der Chip-Hersteller seine Marktposition, um ungerechtfertigt hohe Gebühren für den Einsatz seiner Chips in iPhone und iPad zu verlangen. Aus diesem Grunde hat Cupertino die Zahlungen eigenmächtig gekürzt und auch verschiedene seiner Zulieferer dazu angewiesen, entsprechende Zahlungen bis zur Klärung der Angelegenheit zurückzuhalten. Den Zahlungsstopp rechtfertigt man unter anderem damit, dass man der Ansicht ist, in der Vergangenheit bereits über 1 Milliarde US-Dollar zu viel an Lizenzgebühren an Qualcomm gezahlt zu haben.

Nachdem Qualcomm deswegen bereits vor einigen Tagen einen Einfuhrstop für das iPhone in die USA erwirken wollte, soll dieser nun auch auf Deutschland ausgeweitet werden. Die entsprechenden Klagen wurden bereits bei den zuständigen Gerichten in München und Mannheim hinterlegt. Für Apple zum Problem werden könnte dabei, dass die Gerichte hierzulande eher freundlicher den Patentinhabern gegenüber gestimmt sind und auch deutlich schneller entscheiden, wie das Handelsblatt berichtet.

Ein wenig überraschend kommt die Entwicklung dennoch, zumal sich der CEO von Qualcomm inzwischen auch erstmals eine außergerichtliche Einigung vorstellen kann, wie er in einem Interview mit Fortune kürzlich zu Protokoll gab. Laut Reuters haben sich nun aber auch die vier iPhone-Fertiger Foxconn, Pegatron, Wistron und Compal hinter Apple gestellt und werfen Qualcomm Verstöße gegen das Kartellrecht vor. Ein Ausgang der Auseinandersetzung ist momentan ebenso wenig absehbar wie die Auswirkungen der Einfuhrstopp-Forderungen.

Neue Renderings zeigen iPhone 8 mit den erwarteten Features

Auch wenn Renderings zum iPhone 8 inzwischen mehr oder weniger inflationär durchs Internet getrieben werden, sorgt jedes neue Werk für ein kleines bisschen mehr Klarheit zu dem, was Apple im Herbst wohl als Jubiläums-iPhone präsentieren wird. Nun hat auch Forbes (via 9to5Mac) seine Informationen, die man von von Schutzhüllenherstellern erhalten haben möchte, in neue Renderings gegossen und zur allgemeinen Diksussion veröffentlicht. Dabei schlägt man in dieselbe Kerbe, in die auch die letzten Gerüchte schlugen. So sind neben dem beinahe rahmenlosen Display auch eine Aussparung am oberen Rand für Sensoren, Kamera und Co., ein längerer Powerknopf und die vertikal angeordnete Kamera auf der Rückseite zu sehen.

Während der Autor des Artikels Gordon Kelly hinter der neuen Anordnung der Kamera Funktionen aus dem Bereich Augmented Reality erwartet, klären auch die Informationen von Forbes nicht auf, wie Apple mit Touch ID im iPhone 8 verfahren wird. Möglich ist nach wie vor, dass der Sensor tatsächlich in den länglicheren neuen Powerknopf wandert.

Erstmals seit 2015: Samsung soll wieder A-Chips für das iPhone liefern

Im vergangenen Monat weilte Samsungs Co-CEO Kwon Oh-hyun für ein paar Tage in Cupertino. Bei dieser Gelegenheit ist es offenbar zu einem durchaus bemerkenswerten Vertragsabschluss zwischen den Koreanern und Apple gekommen, wie der Korea Herald berichtet. Demnach soll Samsung ab dem kommenden Jahr wieder in die Produktion von Apples A-Chips für das iPhone und das iPad einsteigen. Aktuell ist einzig und allein der Zulieferer Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) für die Fertigung des A10-Chips für das iPhone 7 und den A11-Chip, der im iPhone 8 erwartet wird verantwortlich. Für Apple soll dabei eintscheidend gewesen sein, dass Samsung erst kürzlich Fertigungsmaschinen für den neuen 7-Nanometer Fertigungsprozess beschafft und zudem große Erfahrung mit OLED-Displays habe.

Zuletzt war Samsung 2015 an der Fertigung des A9-Chips beteiligt, den Apple sowohl von TSMC als auch von den Koreanern bezog. Grundsätzlich sind die Zuliefererbeziehungen zwischen Apple und Samsung weiterhin extrem eng. So wird Samsung wohl der alleinige Lieferant für die OLED-Displays des iPhone 8 sein. Zudem wurde kürzlich bekannt, dass Samsung erstmals seit fünf Jahren auch wieder NAND-Speicherchips für das iPhone an Apple liefern soll.

Ehemaliger Apple- und Samsung-Designer sieht Samsung künftig im Vorteil

Das renommierte Wall Street Journal bat kürzlich den ehemaligen Apple Smartphone-Designer Hugh Dubberly zum Interview. Dieser arbeitete allerdings auch länger für Samsung und der Artikel dreht sich auch hauptsächlich im den Apple-Konkurrenten aus Korea. Dennoch werden dabei ein paar interessante Aussagen von Dubberly zu Tage gefördert, die einen kleinen Einblick in den Design-Battle zwischen Apple und Samsung geben. Laut Dubberly ist das Galaxy S8 das erste Smartphone, mit dem Samsung in Sachen Design an Apple vorbeigezogen ist. Allerdings muss bedacht werden, dass das S8 an dieser Stelle mit dem iPhone 7 und nicht mit Apples diesjährigem iPhone verglichen wird.

Dennoch ist Dubberly der Meinung, dass Samsung nicht an Apple vorbeiziehe, weil man in Korea besser geworden sei, sondern weil sich Apple seit dem Tod von Steve Jobs fundamental verändert habe. Inzwischen sei die Pipeline, die Jobs noch auf den Weg gebracht habe versiegt und der aktuelle Kurs stimmt Dubberly nicht unbedingt positiv. Während Tim Cook ein hervorragender CEO mit herausragenden operativen Fähigkeiten sei, fehle ihm die visionäre Weitsicht, die Steve Jobs auszeichnete.

Für die nähere Zukunft wird erwartet, dass die technischen Innovationen beim Smartphone eher weniger werden und sich die Kunden stattdessen mehr auf das Design und die Ästhetik des Geräts konzentrieren würden. Möchte Apple mit dem iPhone 8 erneut an Samsung vorbeiziehen, müssten nebem dem Design aber dennoch auch herausragende Funktionen her. Als Beispiel wird dabei ein in das Display integrierter Touch ID Sensor genannt. Noch ist es aus meiner Sicht eher so, dass Samsungs "Innovationen" nach wie vor auf den Gerüchten rund um Cupertino basieren und Apple nach wie vor die Nase vorn hat. Dennoch haben die Koreaner zweifelsohne aufgeholt. Man darf also umso gespannter sein, was Apple noch so alles in der Schublade hat, um nicht mittelfristig tatsächlich von Samsung abgehängt zu werden.

Angeblich alle diesjährigen iPhone-Modelle von Verzögerungen betroffen

Während die angeblichen Verzögerungen beim iPhone 8 in den vergangenen Wochen immer wieder thematisiert. Nun berichtet die Economic Daily News (via DigiTimes) darüber hinaus, dass sich dieselben Verzögerungen möglicherweise auch auf die "regulären" iPhone-Updates auf das iPhone 7s und das iPhone 7s Plus verzögern könnten. Konkret soll die Massenproduktion für die beiden 4,7" und 5,5" LCD-iPhones in diesem Jahr erst im August auf Hochtouren laufen, ein bis zwei Monate später wäre, verglichen mit den vergangenen Jahren. Das iPhone 8 mit seinem 5,8" OLED-Display hingegen soll gar erst im Zeitraum November/Dezember die volle Auslastung bei der Massenproduktion erreichen, was es dann für Apple schon wieder schwierig machen würde, das lukrative Weihnachtsgeschäft mitzunehmen. Konkret soll es nach wie vor einen hohen Ausschuss in der Produktion bei den beiden Hauptfertigern Foxconn und Pegatron geben.

Grundsätzlich sind wir langsam in der Phase des Jahres, in der Gerüchte über angebliche Verzögerungen beim neuen iPhone Jahr für Jahr aufkommen, weswegen ich zumindest im Falle der beiden s-Upgrades noch nicht in Panik verfallen. Allerdings sollen auch diese über eine neue Glasrückseite verfügen und kabelloses Laden unterstützen. Letzte Gerüchte sprachen davon, dass Apple für diese Funktion nach wie vor Probleme bei der softwareseitigen Umsetzung habe, weswegen sich hier in diesem Jahr durchaus auch Verzögerungen ergeben könnten. Beim iPhone 8 wird ohnehin schon seit Monaten mit einer eher geringen Verfügbarkeit in diesem Jahr gerechnet. Im Endeffekt werden wir es wohl abwarten müssen.

iPhone SE mit 32 GB Speicher zum Tiefstpreis bei Euronics

Immer mal wieder konnte man in den vergangenen Wochen kräftig beim Kauf eines iPhone SE sparen, nun legt Euronics noch einmal nach (mit Dank an Heiko!). So lässt sich im Rahmen einer kurzfristig anberaumten Aktion das iPhone SE mit 32 GB in den Farben spacegrau, silber, gold und roségold für aktuell lediglich € 299,- erwerben. Würde man das Gerät bei Apple direkt erwerben, würden hier € 479,- fällig werden. Einen Vertragsabschluss braucht es dabei nicht, die Aktion läuft allerdings nur so lange der Vorrat reicht. Zur Erinnerung: Das iPhone SE ist das letzte verbliebene iPhone mit 4"-Display und hat erst kürzlich bei einer Zufriedenheitsstudie unter Smartphonebesitzern in den USA den ersten Platz belegt. Die folgenden Links führen direkt zum Angebot bei Euronics:

Apple stellt Zulieferern teures Fertigungs-Equipment fürs iPhone 8 zur Verfügung

So langsam geht es in die heiße Phase in Sachen Produktion des iPhone 8. Auch wenn offenbar immer noch nicht alle Probleme geklärt und alle Entscheidungen final getroffen sind, müssen die benötigten Komponenten so langsam fertig werden, möchte man das Gerät wie geplant auf den Markt bringen. Um die Zulieferer zu unterstützen, hat Apple nun offenbar diverses Fertigungs-Equipment geordert, welches für die Herstellung des neuen Logicboards benötigt wird, um dieses seinen Fertigungspartnern in Fernost zur Verfügung zu stellen. Dies berichten jedenfalls die Kollegen vom Korea Herald auf Basis eigener Informanten. Angeblich soll sich Apple den Spaß mehrere zehn Millionen Dollar kosten lassen, um die eigene gesetzte Timeline zu halten. Das Equipment kommt dabei den beiden koreanischen Herstellern Interflex und Youngpoong Electronics zugute, während sich ein dritter Zulieferer aus Taiwan offenbar aufgrund von Schwierigkeiten aus der Fertigung zurückgezogen hat.

Jetzt auch in Deutschland: Apple will Android-Nutzer zum Wechsel zu iOS bewegen

In den USA geht Apple bereits seit einiger Zeit auf "Switcher-Fang". Dabei versucht man sowohl mit Argumenten, aber auch mit verschiedenen Hilfestellungen und Tools wechselwillige Android-Nutzer vom iPhone zu überzeugen. Inzwischen ist die Kampagne nun auch lokalisiert in Deutschland angelaufen. Die extra zu diesem Thema geschaltete Sonderseite ist inzwischen ebenfalls online und liefert jede Menge Gründe, auf die Apple-Plattform zu wechseln. Weitere Überzeugungsarbeit versucht Apple zudem mithilfe verschiedener Videos zu leisten, die sich inzwischen auf dem hauseigenen YouTube-Kanal eingefunden haben.



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