Bayrische Polizei beschafft 3.000 iPhones und lässt Dienst-Messenger entwickeln
Man wird irgendwie das Gefühl nicht los, dass unsere Polizei in Sachen technischer Fortschritt nicht ganz mit den bösen Buben Schritt hält. Immerhin hat man inzwischen aber das Potenzial der Inhalte von sozialen Medien erkannt und bittet inzwischen, wie im Falle der Krawalle von Hamburg, die Bevölkerung um das Einsenden von Bildern und Videos, die von dem Geschehen gemacht wurden. In Bayern wagt man nun den nächsten Vorstoß und will bis Ende des Jahres sämtliche Polizeiverbände mit iPhones ausstatten. Wie Die Welt berichtet, sollen dabei zunächst ca. 3.000 Geräte beschafft werden, mit denen bis spätestens 2018 jeder Streifenwagen versorgt werden soll.
Neben der Beschaffung der iPhones soll zudem künftig eine spezielle Messenger-App zum Einsatz kommen, die auf Basis des Messenger Teamwire (kostenlos im AppStore) vom Münchner Entwicklerstudio Grouptime entwickelt wird. Hierüber sollen die Einsatzkräfte die Möglichkeit erhalten, über ihre Diensthandys Fotos und Videos mit Kollegen in Form von Gruppen-Chats auszutauschen. Den Spaß lässt sich das bayrische Innenministerium schlanke 3,7 Millionen Euro kosten. Positiv erwähnt werden sollte dabei allerdings, dass man dabei auf eine bewährte Basis setzt und nicht von Null anfängt, einen eigenen Messenger zu entwickeln. Für den Datenaustausch kommt das Mobilfunknetz von Vodafone zum Einsatz. Ein entsprechender Rahmenvertrag wurde bereits geschlossen.
