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Erneut angebliche Gehäuserückseite des iPhone 8 gesichtet

Mal wieder ist es der chinesische Microblogging-Dienst Weibo, der als Quelle für ein Foto einer vermeintlichen Rückseite für das iPhone 8 dient. Zu sehen ist dabei ein schwarzes Bauteil, welches direkt aus den Produktionsstätten aus Fernost stammen soll. Deutlich zu erkennen ist dabei die nun vertikal angeordnete Dual Lens Kamera und das Fehlen eines Touch ID Sensor. Letzterer soll aktuellen Gerüchten zufolge jedoch angeblich ohnehin nicht mehr im iPhone 8 verbaut werden, da Apple stattdessen offenbar auf eine Tiefen-Gesichtserkennung als biometrische Sicherheitsfunktion setzt. Angeblich besteht das Bauteil auch wie erwartet aus Glas, wie Apple es bereits seinerzeit beim iPhone 4 erstmals zum Einsatz gebracht hatte.

Touch ID doch noch nicht vom Tisch? Apple hat nur noch wenige Wochen zur Umsetzung

Bei allen Informationen, die es um das iPhone 8 bereits gibt, ist sich die Gerüchteküche vor allem beim Thema Touch ID bemerkenswert uneinig. Stand zunächst vor allem die Frage im Raum, ob der Sensor künftig auf der Rückseite oder doch weiterhin vorne und dann in das Display integriert seinen Platz finden wird. Im Mai hieß es schließlich, dass Apple die technischen Probleme behoben und es geschafft habe, den Sensor im OLED-Display zu verbauen. Zuletzt kamen jedoch vom in der Regel gut informierten KGI Securities Analysten Ming-Chi Kuo Meldungen auf, wonach Apple beim iPhone 8 komplett auf Touch ID verzichten und stattdessen auf eine 3D-Gesichtserkennung als biometrische Sicherheitsfunktion setzen wird. Allerdings kamen hierdurch auch verschiedene Bedenken auf, was unter anderem das Verhindern einer unbeabeichtigten Entsperrung oder auch die Sicherheit von Apple Pay betrifft.

Die Gerüchte zum Fehlen von Touch ID außen vor lässt nun eine neue Investorenmeldung von Barrons und berichtet stattdessen, dass Apple nach wie vor Probleme habe, den Sensor in das Display zu integrieren und nun nur noch wenige Wochen habe, dieses Problem zu lösen, ehe die Gewinnerwartungen betroffen sind. So muss Apple bis August eine Lösung gefunden haben, um die entsprechenden Chips in Auftrag zu geben, den Verkaufsstart zu verschieben oder ganz auf Touch ID zu verzichten. Demnach scheint auch die Platzierung des Sensors auf der Rückseite offenbar vom Tisch.