Das Thema Barrierefreiheit liegt Apple bereits seit einer ganzen Zeit schon am Herzen. Die Bedienungshilfen in iOS werden dabei immer wieder als Paradebeispiel ins Feld geführt, wie Technologiehersteller seh- und hörbehinderten Menschen Zugang zu Smartphones und Co. erleichtern können. Nun hat sich Apple mit dem Hörgerätehersteller Cochlear zusammengetan, um das erste MFi Implantat zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Dieses ist in der Lage, Audiosignale von einem kompatiblen iPhone, iPad oder iPod touch direkt ins Ohr des Trägers zu streamen (via TechCrunch). Die Implantate von Cochlear werden Menschen mit starkem Hörverlust operativ eingesetzt und verfügen über eine interne und eine externe Komponente.
Dank der MFi-Zertifizierung haben Träger des Implantants die Möglichkeit, dieses direkt über ihre mobilen Apple-Geräte zu steuern und müssen hierfür nicht auf eine separate App zugreifen. Zudem ist die direkte Integration ins Betriebssystem natürlich ein großer Vorteil, so dass sich die Lautstärke beispielsweise über die entsprechenden Tasten am iPhone steuern lässt.. Die benötigten Einstellungen befinden sich in "Einstellungen > Allgemein > Bedienungshilfen". Dort sollte das Implantat dann im Bereich "Hören" in der Liste der MFi-Hörgeräte auftauchen.
In den USA wird die Zeit in der Gerüchte und Widersprüche wie die Pilze aus dem Boden schießen als "silly season" bezeichnet. Und in der sind wir nun beim iPhone 8 mittendrin. Während so ziemlich alle Beobachter davon ausgehen, dass das iPhone 8 erst mit leichter Verspätung und dann auch nur in stark begrenzter Stückzahl auf den Markt kommen wird, berichtet der bekannte Twitter-Leaker Benjamin Geskin nun, dass das Gerät nicht verspätet erscheinen wird und Apple inzwischen die Testproduktion aufgenommen habe, bei der täglich 200 Geräte vom Band laufen sollen. Gleiches gilt im Übrigen auch für das iPhone 7s und das iPhone 7s Plus. Die Informationen sollen direkt aus der Foxconn-Fabrik im chinesischen Zhengzhou stammen.
Darüber hinaus berichtet Geskin auch, dass es Apple nun doch gelungen sei, Touch ID in das OLED-Display des iPhone 8 zu integrieren. Anfang des Monats berichteten mehrere Quellen, dass Apple noch ein ganzes Stück davon entfernt sei, seine diesjährigen iPhones in die Massenproduktion zu bringen, wobei die für das iPhone 8 angeblich erst zum Jahresende hin auf vollen Touren laufen soll.

Selbstverständlich sind alle Gerüchte stets mit einer großen Portion Skepsis zu sehen und Benjamin Geskin hat in der Vergangenheit noch keine größeren Erfolge bei der Prognose von unveröffentlichten Apple-Produkten vorzuweisen. In Sachen iPhone 8 ist er allerdings seit einigen Monaten äußerst aktiv, was darauf hindeuten könnte, dass er tatsächlich eine Quelle bei Apples Fertigungspartnern in Fernost haben könnte. Gewissheit werden wir ohnehin wohl erst im September haben, wenn Apple sein traditionelles iPhone-Event abhält.

Hält sich Apple an seinen aus den vergangenen Jahren gewohnten Fahrplan, dürfte die Vorstellung des iPhone 8 in ca. sieben bis acht Wochen über die Bühne gehen. Damit sind wir klassischerweise inzwischen in der Zeit der Analystenmeinungen angekommen, die sich dann auch gerne mal widersprechen. Während mit Ming-Chi Kuo der vielleicht renommierteste unter diesen Analysten verlauten ließ, dass Apple beim iPhone 8 auf den Touch ID Sensor verzichten wird, erwartet sein chinesischer Kollege Jun Zhang von Rosenblatt Securities, dass Apple die Probleme bis zum Verkaufsstart in den Griff bekommen wird. Allerdings sollen diese aktuell noch bestehenden Schwierigkeiten dann auch dazu führen, dass die Verfügbarkeit des Geräts zunächst stark eingeschränkt sein wird. Größere Auswirkungen auf Apples Marktanteile, vor allem in China, erwartet der Analyst dadurch allerdings nicht. Die volle Massenproduktion des iPhone 8 soll Zhangs Informationen zufolge Ende September anlaufen. Im selben Monat sollen dann 25 Millionen Geräte vom Band laufen, weitere 60 Millionen im Weihnachtsquartal folgen. (via
AppleInsider)
Erst kürzlich hatte Forbes seine Erwarungen an das iPhone 8 in Form von Renderings des erwarteten Designs in Umlauf gebracht. Diese hat man nun noch einmal in einer leicht überarbeiteten Version veröffentlicht, die sich vor allem im oberen Bereich der Vorderseite von den älteren Bildern unterscheidet. Schon seit längerer Zeit wird erwartet, dass sich dort eine Aussparung im ansonsten beinahe rahmenlosen Display befinden wird, in der der Ohrhörer, die Frontkamera und verschiedene Sensoren ihren Platz finden werden. Die neuen Renderings von Forbes zeigen nun, wie Apple die Bereiche rechts und links dieser Aussparung nutzen könnte.

Durch das OLED-Display ist die Erzeugung eines extrem tiefen Schwarz möglich, wodurch kein Übergang zwischen der Aussparung und dem Display erkennbar sein soll. Hierdurch kann Apple die Bereiche neben der Aussparung für iOS-Funktionen, wie die Anzeige des Mobilfunkanbieters oder des Akkuladestands nutzen könnte, wie die Forbes-Quelle Gordon Kelly auf Basis von Informationen des Hüllenherstellers Nodus berichtet. Unklar bleibt dabei allerdings, wo in diesem Fall die Anzeige der Uhrzeit untergebracht werden soll und wie sich das Display um die Aussparung herum im Querformat präsentieren wird. Während sowohl Kelly als auch Nodus unsicher sind, ob und wie Apple einen möglichen Touch ID Sensor in das Gerät verbauen wird, ist man sich einig, dass der Powerknopf an der rechten Seite des Geräts größer werden wird. Dieses Bauteil wurde in der Vergangenheit immer wieder als möglicher neuer Ort für den Sensor gehandelt. (via 9to5Mac)


Der Name Steven Soderbergh dürfte so ziemlich jedem ein Begriff sein, der hin und wieder mal ins Kino geht oder sich generell gerne mal einen Film anschaut. Unter anderem gehen Titel wie Erin Brockovich, Traffic oder auch die Ocean's 11 Reihe auf sein Konto. Der Titel seines neuesten Films ist derzeit noch nicht bekannt, wohl aber, dass Juno Temple und Claire Foy die Hauptrollen spielen werden. Uninteressant? Stimmt! Deutlich spannender ist da schon, dass der komplette Film nach Informationen von
Variety mit einem iPhone gedreht wurde. Soderberg gilt unter den Regisseuren und Produzenten Hollywoods als durchaus experimentierfreudig und wähend mit dem Indie-Streifen "Tangerine" bereits ein kompletter Film mit dem iPhone gedreht wurde, dürfte es spannend zu sehen sein, welche Ergebnisse Hollywood aus dem Apple-Smartphone heraus holt.
Auf den ersten Blick mag ein Artikel mit einer solchen Überschrift nicht weiter spektakulär erscheinen. Allerdings enthält der Originalbericht von den Kollegen von The Korea Economic Daily (via CNBC) einige durchaus interessante Aspekte zum iPhone 9, also der iPhone-Generation des kommenden Jahres. Demnach soll LG Chemical dann der einzige Zulieferer für den Akku des Geräts sein. Damit würde Apple zwar eine Abkehr von dem bewährten Muster der Verteilung von Aufträgen an mehrere Zulieferer vollziehen, allerdings gibt es dafür offenbar auch gute Gründe.
So soll LG zum einen die Kapazitäten der eigenen Fertigungsanlagen deutlich erhöht haben, um Apples Anforderungen zu genügen und zum anderen dabei auch eine neue Form von Akku unterstützen. Im Gegensatz zu den aktuell rechteckigen Akkus soll der im iPhone 9 nämlich eine L-Form besitzen, was auch schon für das iPhone 8 gemunkelt wurde. Dieser soll zu einer besseren Akkulaufzeit führen, was vor allem natürlich an dem größeren Platz liegt, den der Akku dann einnehmen würde. Zudem soll die neue Form ein schnelleres Laden ermöglichen.
Nicht nur das iPhone 8 sorgt in der Apple-Gerüchteküche derzeit für Schlagzeilen, auch das iPhone SE machte in den vergangenen Tagen wieder von sich Reden. Den Anfang machte dabei bereits vor einigen Tagen der eigentlich aus der Android-Ecke stammende Leaker Pan Jiutang, dessen Post auf dem chinesischen Twitter-Pendant Weibo von vielen Beobachtern dahingehend interpretiert wurde, dass das iPhone SE keine weiteren Updates erhalte, da immer weniger Nutzer sich mit dem verhältnismäßig kleinen 4"-Display zufrieden geben. Nun melden sich jedoch die französischen Kollegen von iGeneration mit eigenen Quellen zu Wort und wollen erfahren haben, dass das iPhone SE Ende August ein Hardware-Update erhalten soll und dabei auch gleich noch von derzeit € 489,- auf dann € 399,- für das 32 GB im Preis gesenkt wird. Konkrete Informationen zu dem Upgrade der Hardware können die Kollegen allerdings nicht liefern.
Nicht nur deswegen wäre ich an dieser Stelle äußerst skeptisch, was beide Gerüchte betrifft. Sämtliche Gerüchte der vergangenen Monate deuten auf drei neue iPhone Modelle in diesem Jahr hin: iPhone 7s, iPhone 7s Plus und iPhone 8. Dies muss aber nicht zwangsweise bedeuten, dass das iPhone SE komplett tot ist. Allerdings wird Apple dann ab dem Herbst drei verschiedene Displaygrößen beim iPhone im Sortiment haben, so dass es nicht unwahrscheinlich erscheint, dass man sich von der letzten verbliebenen 4"-Konfiguration mittelfristig verabschiedet. Auf der anderen Seite hat Apple erst kürzlich eine neue Produktionslinie in Indien in Betrieb genommen, wo derzeit ausschließlich das iPhone SE produziert wird. Erst im März hatte Apple dem kleinsten iPhone ein kleines Speicher-Update verpasst und ich halte es für unwahrscheinlich, dass sich in diesem Jahr dort noch mehr tut. Die komplette Einstellung des iPhone SE sehe ich in diesem Jahr allerdings auch noch nicht, durchaus allerdings ein weiteres Update im Frühjahr 2017.
Nach wie vor wird kontrovers darüber diskutiert, wann denn nun das iPhone 8 wohl auf den Markt kommen wird. Angeblich soll es ja Verzögerungen an allen Ecken und Enden geben, so dass die volle Kapazität der Massenproduktion angeblich erst im November/Dezember erreicht werde. Der J.P. Morgan Analyst Rod Hall zeichnet nun endlich mal ein zumindest leicht anderes Bild und erwartet, dass Apples erstes OLED-iPhone immerhin in begrenzter Stückzahl wie geplant im September auf den Markt kommen soll. Damit widerspricht er zwar so ziemlich allen aktuellen Erwartungen, zumindest auf mich wirkt das aber mal ausgesprochen erfrischend.
Auch J.P. Morgan sieht Probleme bei der Fertigung, weswegen man auch die Erwartungen an die Absatzzahlen des neuen Geräts für das laufende Jahr ein wenig zurückschraubte. Zumindest in den ersten ein bis zwei Monaten soll das "iPhone Pro", wie es von dem Analysten genannt wird, nur schwer zu bekommen sein. Hatte man ursprünglich mit 9 Millionen Geräten für den September gerechnet, sollen es nun nur noch 2 Millionen sein. Auch in Sachen Preis gibt Hall seine Erwartungen zu Protokoll und geht hier 1.100,- US-Dollar aus. (via 9to5Mac)