In den letzten Tagen sind wieder verstärkt Renderings und Mockups aus verschiedenen Quellen aufgetaucht, die die aktuellen Informationen zum iPhone 8 zusammentragen sollen. Während ich in der Regel auf die Veröffentlichung solcher 3D-Studien verzichte, hat nun auch der in der Regel treffsichere und auf dem chinesischen Kurznachrichtendienst Weibo aktive Informant KK seine Informationen veröffentlicht und setzt dabei auf leicht andere Dimensionen als auf der Schemazeichnung der vergangenen Woche zu sehen waren. Im aktuellen Fall ist das iPhone 8 137,54 mm hoch und 67,54 mm breit, was ziemlich nah am aktuellen iPhone 7 mit seinen 138,3 mm x 67,1 mm liegt. Die Dicke des Geräts geht aus dem Rendering allerdings nicht hervor. Das Display weist eine Diagonale von 5,768" auf, was zu den Gerüchten um ein 5,8"-Display passt. Auch bei diesem Rendering ist nur noch ein schmaler Rand von 4 mm rund um das "2.5D Curved Glass"-Display zu sehen. Sämtliche Sensoren, die Kamera und ein kleines Loch für ein Mikrofon sind direkt neben dem Ohrhörer angeordnet und offenbar direkt in die Display-Fläche integriert.

Wie zu erwarten zeigt auch das neue Mockup keinen physischen Homebutton mehr. Unklar ist allerdings weiterhin, ob der darin enthaltene Touch ID Sensor künftig in das Display integriert sein oder auf der Rückseite platziert wird. Auf der Rückseite ist allerdings dieses Mal kein entsprechender Sensor auf der Rückseite zu sehen. Dafür sieht man allerdings die nun vertikal angeordnete Dual Lens Kamera, bei der sich der LED-Blitz nun zwischen den beiden Linsen befindet.

Es ist das bekannte Ping-Pong Spiel mit den Gerüchten um ein unveröffentlichtes Apple-Produkt. Die neulich aufgetauchte erste vermeintliche Schemazeichnung für das iPhone 8 deutete darauf hin, dass Apple mit dem Gedanken spielt, den Touch ID Sensor auf die Rückseite des Geräts zu verlagern - zumindest als eine Fallback-Option, sollte die Integration in das OLED-Display tatsächlich nicht rechtzeitig gelingen. Dies "besttigt" nun auch ein Bericht der Kollegen von iDropNews, die aus Quellen beim Apple-Zulieferer Foxconn in Erfahrung gebracht haben wollen, dass Apple derzeit mit zwei Prototypen experimentiert, von denen einer eben den Touch ID Sensor auf der Rückseite und einer auf der Vorderseite haben soll. Derzeit sehe allerdings alles danach aus, als würde Apple den Sensor auch weiterhin auf der Vorderseite verbauen, auch wenn es nach wie vor Schwierigkeiten bei der Produktion gebe.
Darüber hinaus berichten die Kollegen, dass das iPhone 8 einen 4 mm breiten Rahmen rund um das 5,8" große Display aufweisen soll und als Displayglas das bereits schon mehrfach genannte, nicht komplett gekrümmte "2.5 Countered Glass" zum Einsatz kommen soll. Dasselbe Design und Material soll sich dann auch auf der Rückseite wiederfinden. Trotz des größeren Displays soll sich die Größe des Gesamtgeräts dank der schmaleren Ränder an der des iPhone 7 orientieren. Neben dem in das Display integrierten Touch ID Sensor, soll sich auch die Frontkamera unter dem Display befinden und somit "unsichtbar" werden. Praktischerweise haben die Kollegen auch gleich noch ein Designkonzept auf Basis ihrer Informationen anfertigen lassen, welche sich wie folgt präsentiert:

Wie immer sollte aber natürlich auch der aktuelle Bericht mit einer gehörigen Portion Skepsis gesehen werden. Apple befindet sich derzeit offenbar noch tief in der Experimentierphase für das iPhone 8 und viele Details sind sehr wahrscheinlich noch nicht final festgelegt.
Apples schwierige Zeiten in China gehen in die nächste Runde. Nachdem die iPhone-Absätze im Reich der Mitte bereits seit einiger Zeit arg schwächeln und man vorübergehend auch verschiedene digitale Dienste dort vom Netz nehmen musste, ist nun Apples Marktanteil in Sachen Smartphone-Betriebssystem auf den geringsten Wert seit Juli 2014 gerutscht. Dies besagen zumindest die aktuell von Kantar Worldpanel veröffentlichten Zahlen. In dem Bericht werden die Marktanteile in verschiedenen Regionen der Welt aus dem Zeitraum Dezember 2016 bis Februar 2017 dargestellt. In China verlor Apple dabei im Vergleich zum Vorjahresquartal satte 8,9% und rutschte dadurch von einem Marktanteil von 22,1% auf nun nur noch 13,2%. Android bleibt indes in China das Maß aller Dinge mit einem Marktanteil von 86,4%, was einem Plus von 9,3% entspricht. Während das iPhone 7 und iPhone 7 Plus die beiden meistverkauften Smartphones in China bleiben, tut sich Apple vor allem schwer, es mit der günstigen Konkurrenz von Anbietern wie Oppo und Vivo aufzunehmen.

In den meisten anderen Ländern außerhalb Asiens konnte iOS hingegen leicht zulegen. So unter anderem auch in Deutschland, wo man vire Prozentpunkte hinzugewann.
Ungewöhnlich lange hat es in diesem Jahr gedauert, doch nun ist tatsächlich die erste mutmaßliche Schemazeichnung für das neue iPhone 8 auf dem chinesischen Kurznachrichtendienst Weibo (via 9to5Mac) aufgetaucht. Dieser war in der Vergangenheit immer mal wieder Quelle für korrekte (aber auch gefälschte) Fotos von Bauteilen oder Schemazeichnungen für unveröffentlichte Apple-Produkte. Die nun veröffentlichte technische Zeichnung soll angeblich direkt aus den Fertigungsstätten von Foxconn stammen und zeigt ein iPhone 8 von der Vorder- und der Rückseite mit nur noch minimalen Rahmen rund um das Display. Auf der Rückseite ist zudem eine neue Anordnung der Sensoren für die Dual Lens Kamera zu sehen, die sich nun (entsprechend verschiedener Gerüchte der vergangenen Tage) vertikal statt horizontal präsentiert. Auch der LED-Blitz ist dabei in die neue Anordnung gewandert.

Spannend ist auch die Aussparung unterhalb des Apple-Logos, die eventuell für eine Neuplatzierung des Touch ID Sensors sprechen könnte. Gerüchte, wonach Apple dem Vorbild von beispielsweise Samsung folgt und den Fingerabdrucksensor auf die Rückseite des Geräts verlagert, gab es in den vergangenen Tagen immer mal wieder. Grund soll vor allem sein, dass man Probleme damit habe, den Touch ID Sensor unter- oder innerhalb halb des neuen OLED-Displays zu platzieren. Die auf der Zeichnung angegebenen Geräte-Dimensionen entsprechen in weiten Teilen denen des 4,7" iPhone 7, trotz des deutlich größeren Displays.
Die Tabelle mit den Maßen zeigt zudem eine Spalte mit der Überschrift "EVT", was für "Engineering Validation Test" steht. Hierbei handelt es sich um eine relativ frühe Phase in Apples Produktentwicklungs-Zyklus. Vor seiner Fertigstellung muss es anschließend unter anderem auch noch durch den Design Validation Test und den Production Validation Test. Insofern sind die zu sehenden Informationen (so sie denn echt sind), alles andere als in Stein gemeißelt. Möglich ist auch, dass es sich bei dem zu sehenden EVT03-Design um eine Fallback-Variante handelt, sollte Apple seine ursprünglichen Pläne nicht umsetzen können.
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Dass die bloße Größe des Arbeitsspeichers bei einem Smartphone nicht unbedingt etwas über die Performance des Geräts aussagt, beweist Apple bereits seit Jahren. Schon seit jeher kommt das iPhone mit teilweise deutlich weniger RAM aus, als die Konkurrenz aus dem Android-Lager, ohne hierdurch leistungstechnisch ins Hintertreffen zu geraten. In diesem Jahr könnte es aber mal wieder eine Änderung bei der Arbeitsspeicher-Ausstattung beim iPhone geben. Dem Cowen and Company Analyst Timothy Arcuri zufolge sollen nämlich alle drei für den Herbst erwarteten iPhone-Modelle über 3 GB RAM verfügen. Derzeit verfügt in Apples Lineup lediglich das iPhone 7 Plus über diese Menge an Arbeitsspeicher. Allerdings widerspricht Arcuri damit bisherigen Meldungen von TrendForce, wo man erwartet, dass das 4,7"-iPhone auch weiterhin mit 2 GB Arbeitsspeocher auskommen muss.
Darüber hinaus stimmt Arcuri in die bereits vom KGI Securities Analysten Ming-Chi Kuo geäußerten Informationen ein, wonach Apple in diesem Jahr noch nicht den radikalen Schritt zu USB-C beim iPhone gehen wird. Stattdessen sollen alle neuen Modelle weiterhin über einen Lightning-Anschluss verfügen, der im Inneren allerdings auf "USB Type-C Power Delivery" verfügen und damit ein schnelleres Laden des Geräts ermöglichen soll. (via MacRumors)
Gestern kamen Meldungen auf, wonach es Britischen Sicherheitsforschern der Newcastle University gelungen ist, die Eingabe einer PIN über die mitgeschnittenen Daten der Bewegungssensoren in einem Smartphone auszulesen. Die Erfolgsquote der Forscher lag dabei bei der ersten Eingabe einer viertstelligen Zahlen-PIN bei 70%; nach fünf Eingaben hatte man bereits 100% erreicht. Die Gyroskope in den modernen Smartphones arbeiten also so genau, dass bereits kleinste Lageveränderungen registriert werden. Bei der Eingabe einer PIN ergibt sich dabei ein bestimmtes Muster, von welchem auf die eingegebenen Zahlen rückgeschlossen werden kann. Besonders kritisch ist dies natürlich bei der Eingabe solcher Daten in Apps oder im mobilen Browser, da der Entwickler bzw. Betreiber die Daten des Bewegungssensor unter Umständen ohne das Wissen des Nutzers im Hintergrund mitlesen kann.
Grund zur Beunruhigung besteht hierdurch aber nicht. Die Forscher haben ihre Ergebnisse zwar erst jetzt veröffentlicht, aber schon im vergangenen Jahr Apple hierüber informiert. Dort reagierte man einigermaßen schnell und hat das Problem bereits mit iOS 9.3 korrigiert. Unter Android sollte man sich allerdings ein paar Sorgen machen. Google gab nämlich zu Protokoll, von dem problem zu wissen, bislang jedoch noch keine Lösung anbieten zu können. Bei Interesse kann das komplette wissenschaftliche Paper der Sicherheitsforscher hier eingesehen werden.
Bereits seit einigen Wochen kursieren Gerüchte, wonach die Integration von Touch ID in das neue OLED-Display für größere Schwierigkeiten bei der Produktion des diesjährigen Jubliäums-iPhone sorgen und die Markteinführung verzögern könnte. Dies berichtet aktuell der Cowen and Company Analyst Timothy Arcuri gegenüber den Kollegen von MacRumors. Demnach soll der Ausschuss der Apple-eigenen und auf der AuthenTec-Übernahme basierenden Sensortechnologie derzeit noch dermaßen hoch sein, dass sich aktuell drei mögliche Szenarien daraus ergeben:
- Apple verzichtet beim iPhone 8 gänzlich auf Touch ID und verlässt sich bei der biometrischen Entsperrung des Geräts voll und ganz auf einen Gesichts- oder Iris-Scanner. Arcuri hält dies aber für eher unwahrscheinlich, da diese Technologie noch nicht genügend ausgereift ist (siehe Samsungs Galaxy S8) und Apple zudem ein Problem mit Apple Pay bekommen könnte.
- Apple verlegt den Touch ID Sensor auf die Rückseite des iPhone, wie es Samsung beim Galaxy S8 vorgemacht hat. Allerdings ist diese Lösung alles andere als nutzerfreundlich und sorgt zudem dafür, dass ein auf dem Tisch liegendes Gerät nicht eben mal schnell entsperrt werden kann, ohne es in die Hand zu nehmen.
- Apple stellt das neue Gerät zwar wie erwartet im September vor, verschiebt die Markteinführung des iPhone 8 jedoch um die eine oder andere Woche. Dieses Szanerio wurde in den vergangenen Wochen bereits mehrfach diskutiert.
Derzeit soll Apple noch planen, die Touch ID Spezifikationen im Mai zu finalisieren und den Ausschuss bei der Produktion zu minimieren. Sollte dies nicht gelingen, könnte sich der Start der Massenproduktion von Juli/August auf den September verschieben. So oder so dürfte Apple aber alles daransetzen, mit ausreichender Stückzahl des Geräts ins Weihnachtsgeschäft zu gehen.
Ein Einbruch der Aktie des britischen Halbleiterherstellers Dialog Semiconductor hievt ein neues Gerücht auf die Agenda. Der Rückgang um knapp 18,4% auf € 38,99 (dem niedrigsten Wert der vergangenen 16 Jahre) wird nämlich auf den Bericht des Analysten Karsten Iltgen vom deutschen Bankhaus Lampe zurückgeführt (via Bloomberg), der zu Protkoll gibt, dass sich Apple mittel- bis kurzfristig von diesem Zulieferer trennen bzw. die Geschäftsverbindung stark zurückfahren und seine eigenen Chips zur Steuerung des Energieverbrauchs im iPhone entwickeln wird. Dies soll bis 2019 der Fall sein und dem Analysten zufolge in "Power-Management Design Centers in Munich and California" geschehen. Derzeit soll das Team, welches an den Chips arbeitet, 80 Personen bei Apple umfassen. Dieses sollen zu großen Teilen aus ehemaligen Dialog-Mitarbeitern bestehen, was eventuell Patantstreitigkeiten nach sich ziehen könnte.
Einen ähnlichen Vorgang konnte man bereits in der vergangenen Woche beobachten, als Apple mitteilte, dass man sich innerhalb von zwei Jahren auch von Imagination Technology trennen wolle, von denen man bislang die Grafik-Chips für die iOS-Geräte bezog. Auch hier wechselten mehrere Mitarbeiter in den vergangenen Monaten bereits zu Apple, um dort eigene Chips zu entwickeln. Auch das Geschäft von Dialog Semiconductor ist stark von Apple abhängig. Angeblich sollen drei Viertel des Unternehmensumsatzes mit Apple erzielt werden. (mit Dank an Thomas!)