iMore war die erste größere Publikation, die sich mit dem gemunkelten Termin für Apples diesjährigen Herbst-Event aus der Deckung wagte. Insofern messen wir den Äußerungen der Kollegen zu diesem Thema mal ein wenig mehr Bedeutung zu. Aktuell berichtet man dort nämlich vom geplanten Ablauf für den Verkaufsstart des diesjährigen Geräts. Während schon länger mit einem Verkaufsstart am 21. September spekuliert wird, will iMore nun erfahren haben, dass Apple bereits ab dem Tag des Events, also ab dem 12. September, Vorbestellungen für das neue iPhone entgegen nehmen wird. Dies soll zumindest für die USA gelten. Ich würde an dieser Stelle ergänzen, dass auch die weiteren Kernmärkte wie UK, Frankreich und auch Deutschland dann bereits an der Reihe sind. Die zweite Welle mit internationalen Verkaufsstarts soll dann in der ersten Oktoberwoche, wahrschinlich ab dem 5. Oktober erfolgen. Die Quelle soll sich laut iMore in der Vergangenheit als zuverlässig erwiesen haben, weswegen man dort glaubt, dass die Informationen akurat sind.
Keine Informationen konnte man indes zu den weiteren auf dem Event erwarteten Produkten, also dem neuen iPod touch, iPod nano und dem kleineren iPad in Erfahrung bringen. Zumindest in Sachen iPods hat die Vergangenheit gezeigt, dass diese meist direkt im Anschluss des Events im Apple Store verfügbar waren. Dies könnte also durchaus auch in diesem Jahr der Fall sein. Vorausgesetzt das sie wirklich präsentiert werden. Denn dies ist wie alle anderen "Informationen" zur Zeit natürlich noch reine Spekulation.
An dieses Bild wird man sich in den Tagen und Wochen bis zur Präsentation des neuen iPhone (vermutlich am 12. September) gewöhnen müssen. Nachdem in den vergangenen Tagen bereits diverse Bauteile des diesjährigen iPhone aufgetaucht sind, tröpfeln auch heute wieder ein paar innere Organe des Geräts ins Internet. Quelle ist dabei mal wieder die französische Webseite NoWhereElse.fr, die entweder über brilliante Kontakte nach Fernost verfügen, oder ihren Laden nach der Präsentation und der Vorstellung etwas komplett anderem dicht machen können. Geht man aber mal davon aus, dass die Informationen der französischen Kollegen korrekt sind, zeigen die Bilder eines Users aus dem WeiPhone-Forum das Logicboard des nächsten iPhone. Was den Bildern eine gewisse Legitimation zuspricht ist die Tatsache, dass derselbe User im vergangenen Jahr frühzeitig korrekte Bilder der gleichen Komponente des iPhone 4S postete. Leider ist auf den aktuellen Bildern nicht der Prozessor zu sehen, der in dem Gerät zum Einsatz kommen wird. Insofern bleibt es ungeklärt, ob es sich dabei um den A6 oder den A5X, der auch im neuen iPad zum Einsatz kommt, handeln wird.
Aus Fernost schwappen erneut vermeintliche Teile für das kommende iPhone herüber. Viel Neues ist auf den Bildern, die die französische Webseite Nowhereelse.fr ausgegraben hat nicht zu sehen, dafür aber einiges an "Bestätigung". Zudem waren die Kollegen die ersten, die sich mit dem inzwischen als so gut wie sicher angesehenen Event-Datum am 12. September aus der Deckung wagten. Zu sehen sind neben diversen Flex-Kabeln für die internen Komponenten wie Sensoren und Buttons auch die Rückwand des neuen, 4" großen Displays und der Halter für die erwarteten neuen nano SIM-Karten. Wie ich inzwischen aus schweizer Mobilfunkanbieter-Kreisen erfahren habe (vielen Dank an den anonymen Tippgeber!), besteht dort bereits in den internen Systemen die Möglichkeit, nano SIM-Karten zu aktivieren. Diese müssen natürlich nicht zwangsweise dem neuen iPhone zuzuordnen sein, die Wahrscheinlichkeit ist aber recht groß.
Bereits gestern waren ebenfalls bei den französischen Kollegen Vergleichsbilder aufgetaucht, die das neue iPhone mit dem iPhone 4S zeigen und dabei den Unterschied in der Gerätedicke zeigen sollen. So wird das neue Gerät angeblich um ca. 18% dünner als sein Vorgänger ausfallen.
Tim Cook hatte angekündigt, künftig noch mehr auf die Geheimhaltung bei Apple zu setzen. Das Bild, das sich bereits jetzt vom für Mitte September erwarteten neuen iPhone zeichnet, ist dennoch bereits ziemlich scharf. Größeres Display mit 4"-Diagonale und kleinerem Dock-Anschluss sind dabei wohl die prominentesten Hardware-Neuigkeiten. Und genau dafür haben die Kollegen von 9to5Mac nun weitere Hinweise in der aktuellen Beta von iOS 6 gefunden. So ist iOS 6 in der Lage, den Homescreen auf die gemunkelte neue Auflösung von 640 x 1136 Pixeln zu skalieren. Und nicht nur das. Den Kollegen von 9to5Mac ist es gelungen, den in Xcode enthaltenen iOS-Simulator so zu manipulieren, dass er eben in genau dieser Auflösung läuft. Dies führte dazu, dass auf dem Homescreen eine fünfte App-Reihe auftauchte, also die neue Displaygröße entsprechend sinnvoll genutzt wird. Nutzt man iOS 5 auf dem größeren Simulator, werden die vier App-Reihen lediglich weiter auseinander gezogen. Die fünfte Reihe taucht nur bei einer Auflösung von exakt 640 x 1136 Pixeln auf. Ein Hinweis also, dass das kommende iPhone in der Tat diese Auflösung nutzen wird. Wohl gemerkt, ein Hinweis. Ein Beweis ist dies freilich noch nicht, könnte Apple auch lediglich mit der neuen Auflösung experimentieren, ohne sie bereits dieses Jahr ins iPhone einfließen zu lassen. Die Wahrscheinlichkeit schätze ich jedoch ziemlich hoch ein.
Noch ist nicht ganz klar, ob das kommende iPhone bereits über die von Apple propagierte neue nano SIM-Karte verfügen wird. Die europäischen Netzbetreiber zumindest glauben anscheinend fest daran, sollen sie sich gerüchtehalber doch bereits mit entsprechenden Rohlingen eindecken. Auf der anderen Seite waren im Frühjahr gerüchte aufgekommen, wonach es in diesem Jahr noch nicht so weit sein soll. Dagegen sprichen nun aber die Fotos, die die französische Webseite Nowhereelse.fr (Google Übersetzung)
heute veröffentlicht hat. Diese zeigen nämlich den vermeintlichen SIM-Karten-Träger für die kleineren nano SIM-Karten im neuen iPhone. Gegenüber der aktuell verwendeten Micro SIM-Karte ist die nano SIM-Karte sowohl kleiner, als auch dünner, was Apple wieder ein kleines bisschen mehr Platz im Inneren des Geräts verschaffen würde. Dies mag alleine gesehen lächerlich aussehen. Im Gesamtkonzept der internen Komponenten des iPhone spielen solche Einsparungen aber eine durchaus große Rolle.
Na das ist doch mal interessant und passend zugleich. Vorab jedoch eine Warnung, bei der folgenden Meldung kann es sich auch durchaus um einen Fake handeln. Allerdings zugegebenermaßen um einen ziemlich guten. Ein amerikanischer Kollege will im US Apple Store eine interessante Entdeckung gemacht haben. Und zwar soll dort kurzzeitig (denn aktuell ist er zumindest nicht mehr aufzufinden) ein "Dock Connector to Mini Dock Connector Converter" gelistet gewesen sein, wie einige Screenshots und auch ein "beweisendes" Video zeigen sollen. Der kleinere Dock-Anschluss wird in der Gerüchteküche bereits seit einiger Zeit als sicherer Kandidat für das kommende iPhone gehandelt. Insofern wäre es nicht weiter verwunderlich, sollte Apple auch einen entsprechenden Adapter anbieten, um ältere Peripherie kompatibel zu halten. Dem Video zufolge kommt das gute Stück dann in einer silbernen und einer schwarzen Ausführung, die (und hier wird es ein wenig merkwürdig) aus Aluminium gefertigt sein sollen. Auch der Begleittext ist interessant. Hier heißt es "(...) new iPhone, iPod and iPad". Auch das passt irgendwie, gehen die meisten Beobachter doch davon aus, dass Apple sich von der Nummerierung beim iPhone, ähnlich wie beim iPad verabschieden und auch dort auf den Namen "New iPhone" zurückgreifen wird.
Interessant ist das Video allemal. Ob es echt ist, kann ich momentan nur schwer beurteilen. Für mich sieht es im Augenblick jedoch eher danach aus, als habe sich der Autor stark von dem ebenfalls aus Aluminium gefertigten "MagSafe to MagSafe 2 Converter" inspirieren lassen, der zudem auch denselben Preis aufweist. Ich möchte an dieser Stelle aber auch nicht ausschließen, dass der Leak echt ist. Wie gesagt, wenn ein Fake, dann ein ziemlich gelungener! (via iFun)
Ob sich der Chef des Elektronikriesen Sharp mit diesem Interview einen Gefallen getan hat, sei einmal dahin gestellt. Schließlich ist Apple erfahrungsgemäß alles andere ans begeistert darüber, wenn Produktionspartner Informationen (und seien es auch nur Andeutungen) zu Produkt-Roadmaps preisgeben. Betrachtet man aber den aktuellen Kurssturz der Sharp-Aktie, ist es wohl kein Wunder, dass Takashi Okuda versucht, sein Unternehmen in ein positives Licht zu rücken und die Investoren so zu besänftigen. So gab er gegenüber Reuters zu Protokoll, dass Sharp in diesem Monat damit beginnen werde, die Displays für das kommende iPhone auszuliefern. Eine große Überraschung ist dies freilich nicht mehr. Der 12. September dürfte als Termin für das iPhone-Event feststehen. Auch die Bestätigung dieses Termins durch diverse Quellen schreit quasi nach einem kontrollierten Leak durch Apple. Insofern passt die Auslieferung der Displays lediglich ins ohnehin bereits recht scharf gezeichnete Bild. Als weitere Lieferanten benennt Reuters übrigens LG Display und Japan Display Inc. Diese beiden Hersteller haben sich jedoch noch nicht zu ihren Auslieferungsplänen geäußert.
Die Gerüchte um das neue iPhone nehmen erwartungsgemäß mit dem näherrückenden Vorstellungs-Event an Fahrt auf. Nachdem iLounge erst kürzlich seine Informationen zum Produkt-Lineup für das erwartete September-Event zum Besten gegeben hat, legen die Kollegen heute noch einmal nach und weisen dabei direkt ein bislang als sicher gehandeltes neues Feature in die Schranken. Die Rede ist vom neuen, schmaleren Dock-Anschluss mit 19 oder 16 Pins. Laut iLounge soll es sich bei dem neuen Anschluss um einen 8-Pin-Connector handeln, der dem von den mobilen Macs bekannten MagSafe-Connector ähnelt. Zur Erinnerung, Apple hatte gerade mit dem neuen Retina MacBook Pro erst die zweite Generation des MagSafe-Anschlusses vorgestellt. Zu sehr aus dem Fenster lehnen möchte man sich mit dem Gerücht aber nicht. So will man zu diesem Thema unterschiedliche Meinungen gehört haben. Aufgrund der aufkommenden Unzufriedenheit ob der Inkomatibilität des neuen Anschlusses mit älterer Peripherie soll Apple aber bestrebt sein, dem neuen Anschluss mehr Funktionalität zuzuschustern, als nur einen kleineren Formfaktor.
In einer weiteren Randnotiz soll auch der neue iPod nano eine neue technische Spezifikation erhalten und dadurch Bluetooth 4 unterstützen. Hierdurch ließe sich das Gerät mit anderen (iOS-)Geräten verbinden, was ganz neue Möglichkeiten bis hin zum Einsatz als Fernsteuerung für diese Geräte eröffnen würde.