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Erste konkrete Zahlen zur Nutzung von Siri

Das große Killer-Feature des iPhone 4S war und ist der Sprachassistent Siri. Hiermit ist nicht nur eine Sprachsteuerung des Geräts möglich, sondern auch das Stellen komplexer Anfragen nach dem schon fast berühmten Motto "Brauche ich heute Abend einen Regenschirm?". Auch wenn das neue iPad (wohl aus verschiedenen Gründen) nicht mit Siri ausgestattet wurde, wird Apple diese Funktion in Zukunft deutlich vorantreiben, hatte doch Tim Cook sie erst kürzlich als eine der großen Zukunftstechnologien gepriesen. Eine Umfrage unter 482 iPhone 4S-Nutzern liefert nun erstmals konkrete Zahlen darüber, wie Siri genutzt wird. Dabei gaben 87% der befragten Personen an, Siri mindestens einmal pro Monat zu nutzen. Deutlich am häufgsten kommt dabei die (auch auf dem neuen iPad zur Verfügung stehende) Diktierfunktion zur Erstellung von Kurznachrichten und E-Mails zum Einsatz, aber auch Telefonanrufe werden mithilfe von Siri initiiert. Eher weniger wird Siri hingegen für den Terminkalender oder die Steuerung der Musik-App verwendet. Interessant ist auch, dass zwar 55% der befragten Teilnehmer zufrieden mit Siri sind, aber auch immerhin 10% unzufrieden. Letzteres liegt in erster Linie am teilweise schlechten Sprachverständnis oder auch der Nichterreichbarkeit des Dienstes. Überrascht waren die Meinungsforscher davon, dass offenbar kein großes Interesse an einer Sprachsteuerung a la Siri für das heimische Fernsehgerät besteht. Diese Funktion gilt nach wie vor als eines der wahrscheinlichen Features für den gemunkelten Apple Fernseher.

Nach nun fünf Monaten der Nutzung des iPhone 4S kann auch ich mich zu den Personen zählen, die Siri wenig bis überhaupt nicht nutzen. Den Grund dafür kann ich nicht einmal nennen. Vermutlich ist es die Macht der Gewohnheit, das Gerät mit den Fingern zu bedienen. Zudem muss ich es ohnehin in die Hand nehmen, um Siri durch einen Druck auf die Home-Taste zu aktivieren. Dann kann ich die auszuführenden Schritte auch gleich über das Display regeln. Was jedoch noch schwerer wiegt, ist das ich dem was Siri da macht nicht wirklich traue. So wurden in meinem Fall schon falsche Termine oder auch falsche Erinnerungen gesetzt, was mein Vertrauen in Siri nicht wirklich gesteigert hat. Allenfalls im Auto kommt der Sprachassistent bei mir häufiger zum Einsatz. Hier beschränkt es sich jedoch meist auf das Auslösen von Telefongesprächen, was auch die einfache Sprachsteuerung in älteren iPhone-Generationen bereits beherrschte. "Erste konkrete Zahlen zur Nutzung von Siri" vollständig lesen

LTE-iPhone im Herbst mit Micro-Dock-Connector?

Die amerikanischen Kollegen von iMore scheinen Blut geleckt zu haben, seit sie wenig spektakulär, aber immerhin korrekt den Termin für die Vorstellung des neuen iPad vorhergesagt hatten. Seither wagen sie sich immer wieder mit neuen Gerüchten aus der Deckung. Aktuell ist das neue iPhone (ja, so wird es nach den Erfahrungen mit dem neuen iPad wohl heißen) an der Reihe, welches die Kollegen (wie auch ich) erneut für den Herbst erwarten. Der Termin bleibt aber weiterhin ein Streitthema, denn sowohl iLounge als auch 9to5Mac erwarten es schon früher. Entgegen der ohnehin nicht wirklich glaubwürdigen Gerüchte um ein deutlich größeres Display berichtet iMore, Apple würde die Displaygröße von 3,5" auch bei der kommenden iPhone-Generation beibehalten. Dies würde ich ebenso unterschreiben, wie auch begrüßen. Ebenfalls wird das iPhone dann wie das iPad mit LTE ausgestattet sein. Dann vermutlich von Beginn an auch hierzulande.

Wirklich spannend ist jedoch, dass die Kollegen für das kommende iPhone den erst kürzlich erstmals gemunkelten Micro-Dock-Connector erwarten. Denkbar ist dies durchaus, zumal Apples Ambitionen für die Synchronisation ohnehin eher in Richtung Wireless und iCloud gehen und eher weg von der Kabelverbindung. Dabei könnte es durchaus auch in Richtung eines Micro-USB-Anschlusses gehen, auf den sich mehrere Hersteller, unter anderem auch Apple, inzwischen als Standard für das Aufladen des Akkus geeinigt haben. Apple bietet hierzu bereits einen "Micro-USB auf Dock Connector Adapter" an.

Keine Überraschung: Nächste iPhone wohl mit LTE

Nachdem das iPad inzwischen die LTE-Unterstützung erhalten hat, ist es wohl kein Geheimnis mehr, dass auch das nächste iPhone, ob es nun schon im Sommer kommt oder erst (und das ist durchaus wahrscheinlicher) im Herbst, über diese Technik verfügen wird. Wem dies allein jedoch nicht reicht, der dürfte durch die nun vom Cydia-Entwickler Krishna Sagar (via iDownloadBlog) in iOS 5.1 entdeckten Code-Referenzen überzeugen. Während solche Schnipsel auch in früheren Versionen entdeckt wurden, wird nun erstmals explizit auf LTE-Telefonfunktionen verwiesen. Denkbar scheint darüber hinaus auch eine dann zur Verfügung stehende Möglichkeit von FaceTime-Gesprächen über LTE.

"4G_ON_CALL_CANCEL" = "Cancel";
"4G_ON_CALL_OK_DISABLE" = "Disable";
"4G_ON_CALL_OK_ENABLE" = "Enable”;
"4G_ON_CALL_WARNING_DISABLE" = "Disabling 4G will end your phone call. Are you sure you want to disable 4G?";
"4G_ON_CALL_WARNING_ENABLE" = "Enabling 4G will end your phone call. Are you sure you want to enable 4G?";
"4G_ON_FACETIME_4G_WARNING_DISABLE" = "Disabling 4G will end FaceTime. Are you sure you want to disable 4G?";
"4G_ON_FACETIME_WIFI_WARNING_DISABLE" = "Disabling 4G may end FaceTime. Are you sure you want to disable 4G?";
"4G_TEXT" = "Using 4G loads data faster, but may decrease battery life.";

Unterdessen berichtet electronista unter Berufung auf Analysten von Barclays, Apple könnte beim nächsten iPhone auf Qualcomms MDM9615 Chip setzen. Dieser unterstützt weltweite LTE-Frequenzen und wäre damit geeignet, aus dem iPhone, anders als beim iPad, ein "World LTE Phone" zu machen.

Wohl eher nicht: Nächstes iPhone mit 4,6" Display?

Das neue iPad ist auf dem Markt, Zeit also, dass sich die Gerüchteküche einem anderen Produkt zuwendet. Und da die iOS-Geräte inzwischen das Gros an den Gerüchten ausmacht, kommt da eigentlich nur das nächste iPhone infrage. So beruft sich die eigentlich renommierte Nachrichtenagentur Reuters aktuell auf eine Quelle in Korea, die über ein 4,6"-Display im nächsten iPhone philosophiert und ihre Quelle ihrerseits nicht weiter spezifiziert. Gerüchte um ein größeres Display beim iPhone gibt es schon länger, allerdings war man dabei immer von lediglich 4" ausgegangen. Bei all dem sollte man jedoch immer daran denken, dass alles was Apple macht, nicht ohne Grund geschieht. Es werden zahlreiche Prototypen hergestellt, ehe man sich in einem langwierigen Prozess auf das letztliche Produkt festlegt. Die aktuelle Displaygröße von 3,5" ist also nicht zufällig gewählt, sondern resultiert aus einer Mischung aus optimaler Bedienbarkeit mit den Fingern (wahlweise auch einfach nur mit dem Daumen) und einer perfekt darauf abgestimmten Benutzeroberfläche. Sicherlich beobachtet Apple auch den Markt und die Produkte der Konkurrenz. Eine Vergrößerung des Displays halte ich dennoch nach wie vor für wenig wahrscheinlich. Und wenn, dann werden es sicher nicht mehr als die kolpotierten 4" werden. Abgesehen davon, dass die Hosentasche wohl erst noch erfunden werden muss, in die ein noch größeres Gerät hineinpasst, wie folgendes Bild gepaart mit iPhone-Erfahrungen wohl verdeutlicht. (via MacRumors)


Telekom streicht den SIM-Lock beim iPhone

Wie die Kollegen vom iPhone-Ticker berichten, wird die Telekom ab April wohl dem Beispiel von O2 folgen und künftig auf den Einsatz eines Net- bzw. SIM-Lock beim iPhone verzichten. So äußerte sich eine Unternehmenssprecherin gegenüber den Kollegen mit den Worten: "[...] Demnächst werden iPhones 3G und 4 Simlock-frei bei uns zu beziehen sein. Ein genaues Datum kann ich Ihnen noch nicht nennen [...]". Bislang war ein iPhone bei der Telekom nur in Zusammenhang mit einem Complete Mobil Vertrag mit einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten erhältlich, der das Gerät für eben diese Dauer an das Netz der Telekom band. Eine Ausnahme wird wohl zunächst das aktuelle iPhone 4S darstellen. Es dürfte jedoch im Laufe des Jahres folgen. Die Regelung wird zudem nur bei neuen Vertragsabschlüssen oder Vertragsverlängerungen angewandt, wodurch bereits erworbene Geräte nach wie vor erst nach 24 Monaten von ihrem SIM-Lock durch die Telekom befreit werden können.

Das iPad wird von der Telekom bereits seit seiner Verfügbarkeit über den Provider zwar mit dem subventionierenden Datenvertrag, jedoch ohne SIM-Lock vertrieben. Dies wird sich auch bei der dritten Generation nicht ändern.

iTether nun als Web-App verfügbar

Tethering sorgte bei seiner Einführung auf dem iPhone mit iOS 3 für allerhand Furore. Mit dieser Funktion war es möglich das iPhone als Modem für andere Geräte zu nutzen, vorausgesetzt der Mobilfunkanbieter gestattete dies. Mit dem Personal Hotspot in iOS 4.3 wurde die Funktion noch einmal vereinfacht und massentauglich gemacht. Einzige Hürde blieben die Mobilfunkanbieter, die zum Teil exorbitante Preise für das Freischalten der Funktion verlangen. Ende vergangenen Jahres schaffte es dann eine App namens iTether kurzzeitig in den AppStore, mit der es auch providerunabhängig möglich war, Tethering zu betreiben. Die App wurde jedoch nach kurzer Zeit von Apple wieder entfernt. Die Entwickler haben seither aber nicht geruht und bringen mit "Tether" nun den Nachfolger in Form einer Web-App an den Start. Auch hiermit kann ein Ad-Hoc Netzwerk zwischen dem iPhone und einem weiteren Gerät erstellt werden, über das letzteres dann die Mobilfunkverbindung des iPhone nutzen kann. Weiterer Vorteil: Die Web-App kann nicht nur auf dem iPhone, sondern auch einem 3G-iPad genutzt werden. Der Dienst schlägt mit $ 30,- pro Jahr zu Buche und soll mit sämtlichen Mobilfunkanbietern kompatibel sein. Unterstützt werden bei der Verbindung sowohl Windows als auch (Mac) OS X. Eine entsprechende Anwendung zur Unterstützung bei der Einrichtung des Ad-Hoc Netzwerks steht für beide Systeme zur Verfügung. Anschließend loggt man sich auf dem iPhone oder iPad per Browser über die Adresse http://tether.com/web ein und schon kann es los gehen. Vielleicht eine gute Alternative für all diejenigen, deren Anbieter zu viel für das Freischalten des Tethering verlangt.

Nächstes iPhone erneut mit Glas-Rückseite?

Klar, das iPad 3 ist momentan die absolute Nummer 1 in Sachen Apple-News und Apple-Gerüchte. Umso erfrischender wirkt es da, wenn die Kollegen von iLounge nun ein wenig weiter in die Zukunft blicken und ein paar Gerüchte zur nächsten iPhone-Generation ins Spiel bringen. Anders als die bisher gemunkelten Spezifikationen soll den Kollegen eine in der Vergangenheit zuverlässige Quelle gesteckt haben, dass Apple auch beim iPhone 5 wieder auf eine Rückseite aus Glas setzen soll. Alternativ ist zudem ein keramisches Material im Gespräch. Bereits für die aktuelle iPhone-Generation hatten verschiedene Quellen von einer Rückseite aus Aluminium gesprochen. Das neue Gerücht geht nun aber davon aus, dass Apple weiterhin auf Gorilla Glas der Firma Corning setzen soll. Letztere hatte erst kürzlich eine neue Generation des bruchfesten Glases unter dem Namen "Gorilla Glas 2" vorgestellt, welches unter anderem deutlich dünner als sein Vorgänger ist. Die Verwendung dieses Materials könnte Apple dabei helfen das iPhone 5 erneut dünner zu gestalten. Dabei helfen könnte auch ein neuer Anschluss, der den bisherigen 30-Pin Dock-Connector ersetzen soll. Entsprechende Gerüchte waren erst kürzlich zu vernehmen. Last but not least sei zudem noch immer eine leichte Vergrößerung des Displays auf 4" im Gespräch. Das iPhone 5 wird noch in diesem Jahr erscheinen. Ich gehe jedoch nicht davon aus, dass dies vor Herbst der Fall sein wird.