iPhone 4S nun auch als Pre-Paid im Apple Store
Das erste Teil des neuen iPhone: Der Home-Button
Nächstes iPhone: Display- und Termin-Gerüchte
An die Termin-Diskussion um das nächste iPhone werden wir uns vermutlich noch bis zum Beginn der diesjährigen WWDC oder zumindest das Verschicken der entsprechenden Einladungen zu der Entwicklerkonferenz gewöhnen müssen. Während die eine eine Fraktion nach wie vor den Sommer als wahrscheinlichen Termin sieht, tippt die andere Fraktion (und dazu gehöre auch ich) eher auf den Herbst, ähnlich also wie beim iPhone 4S. Einen weiteren Grund für den späteren Termin liefert nun der Hersteller des in dem Gerät vermuteten LTE-Chips Qualcomm. Dieser ist nämlich momentan mit dem Problem konfrontiert, nicht genügend LTE-Chips der nächsten Generation kurzfristig liefern zu können. Dies könnte sich zum einen auf den Start des nächsten iPhone auswirken, zum anderen könnte Apple selbst aber auch der Grund für die Knappheit sein. Sollte man in Cupertino jedoch ebenfalls auf entsprechende Stückzahlen des Chips warten müssen, würde dies auch den Produktstart des nächsten iPhone verzögern. Allgemeiner Konsens herrscht indes darüber, dass das neue iPhone dann, anders als das neue iPad, ein "World Phone" werden soll, welches die Nutzung von LTE weltweit ermöglicht.
Indes werden erste Gerüchte zu einer neuen Displaytechnologie im nächsten iPhone laut. Dies ist nicht weiter verwunderlich, schließlich ist das Display eine der Killer-Komponenten in Smartphones. Informationen der DigiTimes, unter Berufung auf Industriekreise, zufolge soll Apple dabei künftig auf sogenannte "In-Cell Touch-Panels" zurückgreifen, die eine dünnere Bauform ermöglichen. Dies wird dadurch erzeugt, dass die Sensoren zur Erfassung der Multitouch-Bedienung nicht mehr auf, sondern in der LCD-Schicht selbst verbaut sind. Aktuell arbeiten sowohl Sharp, als auch Toshiba an der Massenproduktion dieser Displays, im Gegensatz zu Apples bisherigen Touchpanel-Herstellern TPK Holdings und Wintek, die sich auf die sogenannte "Glass-on-Glass"-Technologie spezialisiert haben. Allerdings wurde im Februar auch letztere Technologie bereits als Feature für das nächste iPhone gehandelt. Da Apple jedoch erst vor Kurzem einen nicht unerheblichen Betrag in die Fertigungslinien bei Sharp gesteckt hat, scheint inzwischen die "In-Cell Touch-Panels"-Technologie wahrscheinlicher.
Nächstes iPhone aus Liquidmetal zur WWDC?
Lange war es einigermaßen still um das kommende iPhone gewesen. Nun wagt sich die koreanische Webseite ETNews.com (via Macrumors) aus der Deckung und berichtet, Apple wird in dem neuen Gerät eine neue "liquid metal" Legierung verwenden, welche dieses noch dünner und dabei dennoch widerstandsfähiger mache. Man bezieht sich dabei auf Informationen aus der Industrie. Sofort werden natürlich Erinnerungen wach, dass Apple in der Tat bereits vor einiger Zeit (August 2010) die Rechte an entsprechenden Produkten der Firma Liquidmetal erworben und kurz darauf damit begonnen hatte, Mitarbeiter zu suchen, die mit den neuen Materialien arbeiten sollen. Bislang ist jedoch nur bekannt geworden, dass das Öffnungs-Tool für die SIM-Kartenschächte bei den iOS-Geräten aus Liquidmetal besteht.
Der Bericht geht sogar noch weiter und spricht von einem Start des neuen iPhone auf der WWDC dieses Jahres, wodurch Apple zum "gewohnten" Sommer-Zyklus bei iPhone-Aktualisierungen zurückkehren werde. Die noch immer ausstehenden Einladungen zur WWDC machen dieses Szenario inzwischen in der Tat nicht ganz unwahrscheinlich, auch wenn ich nach wie vor noch einen Tick mehr an den Herbst glaube.
Grundsätzlich könnte sowohl an dem Gerücht um Liquidmetal, als auch an dem Releasetermin etwas dran sein, da bereits in den kommenden Tagen das Samsung Galaxy S3 erwartet wird, welches dünner als das iPhone 4S sein und dabei zum Teil aus Keramik bestehen soll. Gut möglich, dass Apple sich hierdurch gedrängt sieht, mit der neuen iPhone-Generation die Spitzenposition auf dem Smartphone-Markt zu verteidigen. Allerdings hat sich die Quelle in der Vergangenheit nicht unbedingt als zuverlässig erwiesen, so dass eine gewisse Grundskepsis ob der gemachten Äußerungen angebracht ist.
Apple tauscht in den USA iPhone 4 gegen iPhone 4S
Gedankenspiele zum größeren iPhone-Display
Bereits für die aktuelle iPhone-Generation wurde über ein vergrößertes Display spekuliert. Hartnäckig hält sich dabei eine Diagonale von um die 4" gegenüber den aktuellen 3,5". Man würde damit aktuell einem Trend folgen, der auch bei anderen Herstellern in diese Richtung geht. Fraglich bleibt dabei, wie Apple diese Vergrößerung bewerkstelligen will, ohne eine allzu große Fragmentierung zwischen den verschiedenen in Umlauf befindlichen iPhones und iPod touches zu erzeugen, die allesamt mit 3,5" unterwegs sind. Betroffen sind hiervon in erster Linie die Entwickler im AppStore, die sich und ihre Apps auf die neue Displaygröße einstellen müssten.
Apple hätte in diesem Fall zwei Möglichkeiten. Entweder behält man dieselbe Auflösung auf dem größeren Display bei und verliert dabei ein wenig bei der Displaydichte. Oder man behält die Pixeldichte bei und erhöht die Auflösung. Erstere Lösung würde dazu führen, dass die Entwickler überhaupt nicht aktiv werden müssten, während für die zweite Lösung Anpassungen für eine neue Auflösung nötig wären.
Eine interessante Überlegung bringt nun The Verge ins Spiel. So könnte Apple die kurze Seite des Displays bei 640 Pixeln belassen, während lediglich die lange Seite verlängert wird, bis die 4" in der Diagonale erreicht sind. Dies würde für ein 4"-Retina-Display in etwa 1152 Pixeln entsprechen, verglichen mit 960 Pixeln beim aktuellen 3,5"-Display. In einer Reihe von Illustrationen werden das so gestreckte Display und der gewohnte Formfaktor verglichen. So hätten durch die Verlängerung der langen Seite künftig fünf statt vier App-Reihen auf dem Home-Screen Platz. Für die meisten Drittanbieter-Apps dürfte auch die Anpassung nur einen moderaten Aufwand nach sich ziehen. Im Beispiel meiner App würde dies lediglich bedeuten, dass in der Übersicht mehr Artikel und in der Artikelansicht mehr Text angezeigt würde. Nicht angepasste Apps könnten, ähnlich wie iPhone-Apps auf dem iPad, mit einem schwarzen Balken oben und unten in ihrer herkömmlichen Größe angezeigt werden.
"Gedankenspiele zum größeren iPhone-Display" vollständig lesenAktuelle Gerüchte zum nächsten iPhone [UPDATE]
Der eine oder andere meiner Leser ist inzwischen spürbar genervt von den zahlreichen Gerüchten um Apple-Produkte. Allerdings sind es eben auch genau diese Gerüchte, die den Mythos Apple zu einem großen Teil ausmachen. Allerdings muss selbst ich sagen, dass man teilweise nur noch den Kopf schütteln kann über Informationen, die vornehmlich aus Fernost stammen. Nach den kürzlichen Gerüchten über den Start des nächsten iPhone im Sommer, die von einem Foxconn-Personalchef stammten, hat sich nun ein weiterer Mitarbeiter aus derselben Abteilung zu Wort gemeldet und den Verkaufsstart für Oktober vorhergesagt. Auch wenn sich dies grundsätzlich mit dem deckt, was auch ich erwarte, wäre an manchen Stellen ein bisschen mehr Zurückhaltung in Sachen Informationspolitik, quasi nach dem Vorbild Apples, wünschenswert.
Unklar ist auch, woher die Kollegen von 9to5Mac ihre Informationen zu kommenden iOS-Geräten bezogen haben, die sie aktuell auf ihrer Webseite verbreiten. Allerdings haben sie in der Vergangenheit durchaus öfter bewiesen, dass sie über zuverlässige Quellen verfügen. So soll das nächste iPhone bereits, getarnt im iPhone 4/4S Design, internen Tests unterzogen werden. Das finale Design soll dann aber wie erwartet neu werden. Im Inneren testet man angeblich eine Variante des im neuen iPad verbauten A5X-Chips und bringt 1 GB Arbeitsspeicher zum Einsatz. Zumindest hinter den Chip würde ich jedoch mal ein dickes Fragzeichen setzen, da es hier auch auf den bereits im Vorfeld der iPad-Präsentation gehandelten Quad-Core A6 Chip hinauslaufen könnte. Intern trägt der Prototyp die Bezeichnung N96.
UPDATE: Der Analyst Brian J. White wirft seinen Hut in den Ring und liefert seine aus Zuliefererkreisen stammenden Informationen zum kommenden iPhone. Auch er schießt sich auf den Herbst für den Verkaufsstart ein. Das Gerät soll dann das schon länger gemunkelte 4"-Display mitbringen, in einem komplett überarbeitetem, geschmeidigen Gehäuse stecken und LTE an Bord haben. Das Gehäuse könnte dabei in der Unibody-Fertigungsweise entstehen. Welches Material dabei zum Einsatz kommen soll, ist aber unklar. Aluminium wie beim MacBook dürfte dabei aufgrund der negativen Auswirkungen auf die Antennentechnik aber ausscheiden. Hinsichtlich der Displaygröße bin ich unentschlossen. Eine Vergrößerung ist aus meiner Sicht nicht unbedingt erforderlich und auch nicht anstrebenswert. Möglich wäre es aber durchaus, vorausgesetzt das dabei Gerätegröße und Auflösung erhalten bleiben.
"Aktuelle Gerüchte zum nächsten iPhone [UPDATE]" vollständig lesen