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Ein erstes Teardown-Video zum iPhone 12 taucht im Internet auf

Noch sind das iPhone 12 und das iPhone 12 Pro nicht offiziell erhältlich, weswegen auch der traditionelle Teardown von den Reparaturspezialisten von iFixit noch nicht vorliegt. Der chinesische Leaker DuanRui hat nun jedoch bereits das erste Teardown-Video zu einem iPhone 12? veröffentlicht, so dass man einen ersten Blick ins Innere des Geräts werfen kann. Dabei werden auch immer wieder Vergleichsbilder vom iPhone 11 gezeigt. Verändert hat Apple unter anderem, das Logicboard im iPhone 12, welches nun nicht nu einer L-Form vorliegt, sondern auch länger ist als beim Vorgängermodell. Dass der Akku eine Kapazität von 2.815 mAh besitzt, war ja bereits vorab bekannt geworden. Der Akku ist dabei leicht kleiner geworden als noch beim iPhone 11, mutmaßlich weil Apple den Platz für zusätzliche 5G-Komponenten benötigte.

Deutlich zu erkennen ist zudem, dass auch die Taptic Engine beim iPhone 12 deutlich kleiner geworden ist und selbstverständlich wird sich in dem Video auch ausführlich dem magnetischen Ring gewidmet, über den Apple künftig das MagSafe-Zubehör in Position hält.

Apples einfach-geniale Lösung zur EarPods-Beilage beim iPhone 12 in Frankreich

Bereits vor einigen Tagen wurde bekannt, dass Apple dem iPhone in Frankreich aufgrund der dortigen Gesetzlage auch weiterhin die EarPods beilegen muss, während diese in allen anderen Regionen der Welt seit diesem Jahr nicht mehr im Lieferumfang enthalten sind. Der eine oder andere hatte sich da schon gefragt, wie Apple die EarPods wohl noch in der deutlich schlanker gewordenen iPhone-Verpackung unterbringen würde. Die Antwort ist ebenso einfach wie genial: Apple steckt die Verpackung in eine Verpackung, wie auf dem Bild von iGeneration unten zu sehen ist. In der "Umverpackung" befinden sich dann sowohl die EarPods als auch die normale Packung des iPhone 12, wie sie in anderen Regionen der Welt auf den Markt kommt. Dies kontakariert zwar ein wenig Apples Bestreben nach mehr Umweltschutz, ist aber unter den gegebenen Umständen wohl die bestmögliche Lösung.

5G-Nutzung saugt den iPhone-Akku um 20% schneller leer als 4G

Das iPhone 12 ist das erste iPhone, welches über eine 5G-Konnektivität verfügt. Wo auf der positiven Seite (zumindest in der Theorie) deutlich schnellere Verbindungsgeschwindigkeiten stehen, steht auf der negativen Seite vor allem ein höherer Energieverbrauch. Um diesem zu begegnen hat Apple das iPhone 12 mit jeder Menge cleveren Software-Algorithmen (Smart Data Mode) ausgestattet, die die Verbindungen möglichst energieschonend aussteuern sollen. Ein eher technisches Review zu den neuen Geräten von Tom's Guide zeigt nun jedoch, wie sehr sich die Nutzung von 5G auf die Akkulaufzeit des iPhone auswirkt.

Hierzu wurde ein Test gefahren, bei dem das iPhone dauerhaft bei einer Display-Helligkeit von 150 Nits im Web gesurft ist und dbei alle 30 Sekungen eine neue Seite aufgerufen hat, bis der Akku am Ende war. Dieser Test wurde sowohl mit einem iPhone 12, als auch mit einem iPhone 12 Pro und jeweils im 4G- und im 5G-Modus durchgeführt.

Das Ergebnis: Im 5G-Modus hielt der Akku im iPhone 12? lediglich 8 Stunden und 25 Minuten durch, während es im iPhone 12 Pro 9 Stunden und 6 Minuten waren. Im 4G-Modus war ein deutlicher Unterschied zu spüren. Hier kommt das ?iPhone 12? auf 10 Stunden und 23 Minuten, das iPhone 12 Pro auf 11 Stunden und 24 Minuten. Dies bedeutet, dass die 5G-Nutzung den Akku im ?iPhone 12? und im ?iPhone 12 Pro? um ca. 20% schneller leer saugt als die Nutzung einer 4G-Verbindung.

Damit zieht das iPhone gegenüber den meisten 5G-fähigen Android-Smartphones den Kürzeren, die auf dieselbe Art und Weise getestet wurden. In der Realität dürfte sich allerdings vor allem Apples Smart Data Mode positiv bemerkbar machen, der 5G je nach Nutzung und Verbindungsqualität ein- und ausschaltet. Beispielsweise soll das Streamen von Musik beispielsweise statt über 5G über 4G erfolgen wenn das Display ausgeschaltet ist. Als Nutzer kann man zudem ebenfalls eingreifen. In dein Einstellungen befindet sich hierfür ein Schalter, mit dem man die 5G-Nutzung auf "Ein", "LTE" oder "5G Auto" setzen kann. Letzteres dürfte Apples "Smart Data Mode" aktivieren.

Fingerabdrücke, Akkukapazität und regulatorische Hinweise: Weitere Infos zu den neuen iPhones

Kurz vor dem offiziellen Verkaufsstart von iPhone 12 und iPhone 12 Pro am kommenden Freitag sind drei weitere kleine Details zu den diesjährigen iPhones ans Tageslicht gekommen. So sorgten sich diverse Nutzer darum, ob der hochglanzpolierte Edelstahlrahmen bei der Pro-Version nicht eventuell anfällig für Fingerabdrücke sein würde. Hierzu hat der TechCrunch-Kollege Matthew Panzarino in seinem gestern erschienenen Review angemerkt, dass die goldene Farbvariante offenbar über eine andere Oberflächenbeschichtung verfügt als die anderen Varianten, auf der Fingerabdrücke weniger zu sehen seien. Er schreibt zu dem Thema:

Most of the iPhone 12 Pro finishes still use a physical vapor deposition process for edge coating. But the new gold (which I do not have in person but looks great) uses a special high-power, impulse magnetron sputtering (HiPIMS) process that lays down the coating in a super dense pattern, allowing it to be tough and super bright with a molecular structure that mimics the stainless steel underneath — making it more durable than "standard" PVD. One side effect is that it's easier to wipe clean and takes on less fingerprints, something that my blue model was, uh, definitely prone to.

Sollten Panzarinos Informationen stimmen, könnte dies auch bedeuten, dass der Rahmen des goldenen iPhone 12 Pro aufgrund der anderen Beschichtung weniger anfällig gegenüber Kratzern und weiteren kosmetischen Beschädigungen ist.

Wo wir gerade vom Rahmen der neuen iPhones sprechen, gibt es hier offenbar auch einen Unterschied zwischen den Modellen für den europäischen und für den US-Markt. Während auf den US-iPhones keinerlei regulatorische Symbole zu finden sind, sieht dies in Europa anders aus. Wie inzwischen auf verschiedenen Fotos dokumentiert wurde, befinden sich diese allerdings nicht auf der Rückseite des Geräts, sondern eben in den Rahmen eingraviert. In den USA reicht es seit der Verabschiedung des E-Label Act im Jahr 2014 aus, wenn die Hinweise in den Einstellungen des Smartphones zu finden sind, ist es in Europa erforderlich, dass diese auf dem Gerät selber an- oder aufgebracht sein müssen. Unter anderem findet man daher auf dem Rahmen der neuen iPhones das CE-Symbol des Europäischen Wirtschaftsraums. (via MacRumors)

Und auch zum iPhone 12 Pro Max gibt es noch eine neue Erkenntnis zu vermelden. Wie bereits vor einigen Tagen zum iPhone 12 und iPhone 12 Pro wurde nun auch die Akkukapazität des iPhone 12 Pro Max in einem Regulations-Dokument enthüllt. Dieses Mal stammt es von der chinesischen Telekommunikationsbehörde TENAA (via MacRumors) und weist eine Kapazität von 3.687 mAh aus, was ca. 7% weniger ist als die 3.969 mAh im letztjährigen iPhone 11 Pro Max. Generell scheint Apple Akkus mit geringerer Kapazität in den diesjährigen iPhones zu verbauen, was man vermutlich über Softwarealgorithmen und Optimierungen beim Energieverbrauch des A14 Bionic-Chip wieder wettmacht. Dementsprechend werden auch die Laufzeiten mit denselben Werten angegeben, wie beim iPhone 11 Pro Max was bedeutet, dass das iPhone 12 Pro Max 20 Stunden Videowiedergabe, bis zu 12 Stunden Streamingwiedergabe und bis zu 80 Stunden Audiowiedergabe durchhält.

Ebenfalls aus dem Dokument hervor geht übrigens, dass das iPhone 12 Pro Max über 6 GB Arbeitsspeicher verfügt, wie es auch vergangene Woche bereits in frühen Benchmark-Ergebnissen in der Geekbench-Datenbank zu sehen war.

Die Reviews zum iPhone 12 und iPhone 12 Pro sind da

Wie von anderen Verkaufsstarts von Apple gewohnt, wurde heute auch das Review-Embargo für das iPhone 12 und das iPhone 12 Pro gelüftet, so dass die Kollegen der Fachpresse ihre Reviews veröffentlichen durften. Zusammengefasst kommen bei den Kollegen vor allem das neue Design und die abermals verbesserte Kamera gut an. Wer sich wundert, was mit der 5G-Konnektivität ist, hier macht sich der noch junge Standard und die vergleichsweise geringe Verbreitung bemerkbar. Zwar sehen die Reviewer das Potenzial der 5G-Anbindung, zum aktuellen Zeitpunkt ist dies jedoch nur eine nette Weiterentwicklung. Aber der Reihe nach.

Im vergangenen Jahr war einer der großen Unterschiede zwischen dem iPhone 11 und dem iPhone 11 Pro noch das Display. Während die Standardvariante im vergangenen Jahr noch mit einem LCD-Display auskommen musste, während das Pro-Modell ein OLED besaß, fällt dieser Unterschied in diesem Jahr weg. Den Kollegen von The Verge zufolge wird damit die Lücke zwischen Pro- und Standardmodell deutlich kleiner. Diese besteht nun noch im Edelstahlrahmen des iPhone 12 Pro gegenüber dem Alurahmen des iPhone 12, der Kamera und dem Arbeitsspeicher.

Während sich die Kollegen vom Display mit seiner Wiederholrate von 600 MHz nicht unbedingt beeindruckt zeigten und diese prinzipiell unterhalb sämtlicher Android-Phones in derselben Preiskategorie liegt, kommt vor allem die neue Kamera gut an. Diese sei ein abermaliger Schritt nach vorne, vor allem in Sachen Rauschreduzierung, Kontrast und Schnappschüssen in schwierigen Lichtverhältnissen. Auch die Fähigkeit, HDR Videos in Dolby Vision aufzuzeichnen wird positiv hervorgehoben. Im Anschluss gibt es zwei Kameratestvideos der Fotografen Peter McKinnon und Andy To. Weitere Bilder zur Ansicht gibt es bei den Kollegen TechCrunch von zu bewundern.



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Das Wall Street Journal sieht das iPhone 12 Lineup zusammengefasst als eines der größten iPhone-Upgrades der vergangenen Jahre, weniger wegen der 5G-Konnektivität, als mehr wegen des tollen neuen Designs und den Kameraverbesserungen. Im Anschluss ein paar Links zu weiteren Reviews der US-Kollegen:

Im Nachgang noch eine Zusammenstellung von Video-Reviews...



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Für die Vorfreude: Unboxing-Videos zum iPhone 12 und dem neuen Zubehör

Schaut man auf die teilweise bereits deutlich gestiegenen Lieferzeiten bei manchen iPhone 12 Modellen, dürften auch hierzulande eine Menge Nutzer für eine Vorbestellung am vergangenen Freitag entschieden haben. Möchte man die eigene Vorfreude vor der am Frietag beginnenden Auslieferung noch ein wenig steigern, kann man einen Blick in die unten eingebetteten Videos werfen, in denen die ersten traditionellen Auspackzeremonien festgehalten wurden. Zu sehen ist dabei unter anderem das Unboxing der neuen Grafit-Farbvariante, ebenso, wie das der pazifikblauen Version.



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Auch für verschiedene der neuen Zubehörprodukte wie das MagSafe-Ladegerät sind inzwischen in bewegten Bildern festgehalten worden. Auch diese findet ihr zur Erhöhung der Vorfreude nachfolgend eingebettet.



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iPhone 12: 5G-Verbindungen im Dual-SIM Modus vorerst nicht möglich

Es ist noch gar nicht so lange her, dass es Apple in seinem iPhone ermöglicht, neben der eigentlichen Haupt-SIM-Karte parallel auch eine weitere eSIM zu betreiben, um hiermit beispielsweise im Ausland surfen zu können oder eine Trennung zwischen Geschäftsnummer und privater Nummer auf ein und demselben Gerät zu haben. "Dual SIM" heißt hier die Technologie, die auch beim iPhone 12 zum Einsatz kommen wird. Allerdings wird man dabei anscheinend zumindest zu Beginn mit einer Einschränkung leben müssen. Zwar ist die 5G-Kompatibilität eines der großen neuen Features der diesjährigen Geräte, nutzen kann man es allerdings im "Dual SIM" zum Start des iPhone 12 nicht. Stattdessen wird man auf Geschwindigkeiten von 4G LTE heruntergedrosselt, wie aus einer Apple-FAQ hervorgeht, die man an seine Service-Partner ausgegeben hat (via MacRumors). Darin heißt es:

"Does 5G work with Dual SIM?"
When using two lines in Dual SIM mode, 5G data isn't supported on either line and will fall back to 4G LTE. If customers are using eSIM only and are on a 5G-supported carrier and service plan, they'll have 5G access.

Aus dem Dokument geht zudem hervor, dass die einzige Möglichkeit 5G nutzen zu können darin besteht, eine der beiden SIM-Karten zu deaktivieren. Dies dürfte für die meisten Nutzer alleridngs wenig praktikabel sein. Allerdings scheint es sich bei der aktuellen Einschränkung um ein Softwareproblem zu handeln, welches Apple mit einem Update aus der Welt schaffen dürfte. So erklärt der Reddit-User, der das Dokument in Umlauf gebracht hat auch, dass es noch dieses Jahr ein Update geben wird, welches die 5G-Verbindung auch im "Dual SIM"-Modus ermöglicht.

Brasilianisches Regulations-Dokument gibt Aufschluss über Akkukapazitäten des iPhone 12

Es gibt technische Innereien beim iPhone, die Apple gerne und prominent in den Vordergrund stellt. Man denke dabei beispielsweise an den im Jahrestakt aktualisierten A-Serien Chip. Zum Arbeitsspeicher oder auch zur Akkukapazität schweigt man sich hingegen in der Regel aus. So auch wieder beim iPhone 12 in diesem Jahr. Zumindest zur Akkulaufzeit macht man immerhin Angaben in Stunden. Das iPhone 12 mini hat dabei in diesem Jahr erwartungsgemäß die kürzeste Laufzeit. Ein Regulations-Dokument der brasilianischen Telekommunikationsbehörde ANATEL (via Tecnoblog) dürfte nun auch Klarheit in Sachen Kapazität geschaffen haben.

Demzufolge verfügt das iPhone 12 mini über einen Akku mit einer Kapazität von 2.227 mAh. Auch die Akkukapazität des iPhone 12 wird hier angetgeben und zwar mit 2.815 mAh, was ebenfalls weniger ist als beim 3.110 mAh Akku im iPhone 11 aus dem vergangenen Jahr. Informationen zum iPhone 12 Pro und zum iPhone 12 Pro Max gibt es aktuell hingegen noch nicht. Generell scheint Apple jedoch Akkus mit geringerer Kapazität in den diesjährigen iPhones zu verbauen, was man vermutlich über Softwarealgorithmen und Optimierungen beim Energieverbrauch des A14 Bionic-Chip wieder wettmacht.

Apples offiziellen Angaben zufolge hält der Akku des iPhone 12 mini 15 Stunden Videowiedergabe, bis zu 10 Streamingwiedergabe und bis zu 50 Stunden Audiowiedergabe durch. Beim iPhone 12 und iPhone 12 Pro gibt Apple 17 Stunden Videowiedergabe, bis zu 11 Stunden Streamingwiedergabe und bis zu 65 Stunden Audiowiedergabe an, beim iPhone 12 Pro Max sind es 20 Stunden Videowiedergabe, bis zu 12 Stunden Streamingwiedergabe und bis zu 80 Stunden Audiowiedergabe.