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Let's follow Apple... Auch Samsung will bei seinen Smartphones auf Netzteil und Kopfhörer verzichten

Es ist schon spannend, welche Macht Apple inzwischen auf die verschiedenen Märkte hat, auf denen man aktiv ist. Man erinnere sich nur einmal an den Notch beim iPhone. Zunächst als Design-Katastrophe bezeichnet, dann aber doch von diversen Konkurrenten kopiert. Die AirPods, zunächst als Zahnbürstenköpfe für's Ohr verschrien, entwickelten sich zu absoluten Verkaufsschlagern und fanden zahlreiche Nachhahmer. Oder wie wäre es mit dem Wegfall des 3,5mm Klinkenanschlusses beim iPhone? Ein Aufschrei ging durchs Netz, schließlich schlossen sich aber dann doch diverse Anbieter Apples Vorbild an. Ganz ähnliches scheint sich nun auch beim Wegfall der kostenlosen Dreingabe des Netzteils und der Kopfhörer zum iPhone zu wiederholen.

So wird ab dem kommenden Jahr auch Samsung seinen Smartphones kein Netzteil mehr beilegen, wie die koreanischen Kollegen von ETnews (via The Verge) bereits vor einigen Wochen berichteten und nun auch noch einmal von SamMobile bestätigt wird. Als Hauptgründe führen die Kollegen an, dass sich inzwischen genügend Netzteile in Umlauf befänden und dass die Hersteller mehr und mehr gezwungen sind, die Produktionskosten für ihre Geräte zu senken. Als erstes Gerät könnte das für Januar erwartete "Galaxy S21" von Samsung ohne Netzteil und Kopfhörer ausgeliefert werden.

iPhone 12 ermöglicht erstmals Personal Hotspot mit 5 GHz Band

Inzwischen habe ich auch mit meinem iPhone 12 Pro die 5G-Konnektivität und damit auch die damit zu erzielenden Geschwindigkeiten testen können. Das Fazit für mich ist, dass dies auf einem Smartphone und seinen Anwendungen eine nicht wirklich dramatische Verbesserung darstellt. Wo es aber interessant werden könnte ist, wenn man das iPhone 12 als WiFi-Hotspot für ein Notebook nutzt. Dies liegt im Endeffekt an meinen unterschiedlichen Einsatzzwecken für das iPhone und für mein MacBook. Und genau für dieses "Tethering" bringt das iPhone 12 eine interessante Neuerung mit.

So berichten die Kollegen von Zollotech, dass die Geräte der iPhone 12 Familie erstmals die Unterstützung für das schnellere 5 GHz WiFi-Band beim Personal Hotspot mitbringt. Bei allen bisherigen iPhones war man hier auf das 2,4 GHz Band beschränkt. Die neue Option ist standardmäßig auf allen iPhone 12 Modellen aktiviert. In den Einstellungen kann man dies allerdings aus Kompatibilitätsgründen auch manuell auf 2,4 GHz zurückstellen. Apple weist in diesem Fall aber darauf hin, dass dies die Geschwindigkeit der verbundenen Geräte verringert.

Die Kombination aus einem 5 GHz-fähigen Personal Hotspot und einer 5G-Verbindung am iPhone 12 ist ein echter Mehrwert für alle Nutzer, die ihr iPhone regelmäßig nutzen, um mobil ins Internet zu gehen. Zwar verfügen 5 GHz WLANs über eine geringere Reichweite als 2,4 GHz Netze. Dies dürfte allerdings bei der Nutzung des iPhone als Personal Hotspot eine eher untergeordnete Rolle spielen. Die höhere Geschwindigkeit hingegen sollte sich unmittelbar bemerkbar machen.

MagSafe Charger liefert nur mit dem 20 Watt Netzteil von Apple die volle Leistung

Wohl selten wurde bei einem neuen iPhone in den vergangenen Jahren über das Thema Laden so sehr diskutiert wie bei der neuen iPhone 12 Familie. Dies liegt nicht zuletzt an Apples neuer MagSafe-Technologie für das kabellose Laden. Während dieses viele Probleme beim herkömmliche Laden löst, etwa die Positionierung des Geräts auf dem Ladepuck, ist das kabelogebundene Laden immer noch die schnellere Variante. Dies gilt auch, obwohl Apple die Leistiung bei MagSafe von seinem bisherigen 7,5 Watt Qi-Standard auf nun 15 Watt angehoben hat. Hier ist allerdings eine kleine Falle enthalten, die man besser kennen sollte, wenn man sich für die Anschaffung eines MagSafe Chargers entscheidet.

Apple liefert den Charger ohne ein Netzteil aus, was bedeutet, dass man dieses extre beschaffen oder ein vorhandenes verwenden muss. Allerdings ist dabei wichtig, dass dieses Netzteil über 20 Watt verfügt, um die vollen 15 Watt Leistung über den MagSafe Charger zu erreichen. Die YouTuber von Zollotech haben diverse verschiedene Netzteile von Apple aber auch von Drittanbietern getestet und die tatsächliche Leistungsaufnahme an einem iPhone 12 Pro mit dem MagSafe Charger getestet. Das Ergebnis: Nur mit dem separat erhältlichen 20 Watt Netzteil von Apple (€ 24,35 bei Amazon) selbst kommt der MagSafe Charger auf 15 Watt Leistung. Die folgende Auflistung zeigt die gemessenen Ergebnisse:

  • Apple 20 Watt Netzteil: 15 Watt am MagSafe Charger
  • Apple 18 Watt Netzteil: 13 Watt am MagSafe Charger
  • Apple 96 Watt MacBook Pro Netzteil: 10 Watt am MagSafe Charger
  • Anker 30 Watt PowerPort Atom PD 1: 7,5 bis 10 Watt am MagSafe Charger
  • Aukey 65W Power Adapter : 8 bis 9 Watt am MagSafe Charger
  • Pixel 4/5 Netzteil: 7,5 bis 9 Watt am MagSafe Charger
  • Note 20 Ultra Netzteil: 6 bis 7 Watt am MagSafe Charger

Es deutet also vieles drauf hin, dass einzig die Technik in Apples 20 Watt Netzteil in der Lage ist, dem MagSafe Charger seine volle Leistungsfähigkeit zu entlocken. Im Endeffekt wird es in der Realität aber wohl ohnehin so sein, dass die meisten Nutzer ihr iPhone am MagSafe Charger über Nacht laden und somit genügend Zeit zur Verfügung steht, um das Gerät voll aufzuladen. Für die schnelle Ladung zwischendurch bietet sich auch weiterhin ohnehin die Verbindung mit einem Kabel an.



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"Make Movies Like the Movies" - Neuer Werbclip zum iPhone 12 Pro

Nein, man kann wahrlich nicht sagen, dass Apple derzeit mit Hochglanz-Videos zu seinen Produkten geizen würde. Im Fokus steht dabei aktuell natürlich das neue iPhone 12 (Pro). Und genau hierzu steht nun auch das nächste Video parat, in dem Apple vor allem auf die neue Möglichkeit eingeht, Videos in Dolby Vision HDR aufzuzeichnen, zu bearbeiten, zu teilen und wiederzugeben. Zu sehen sind darin eine Reihe von Menschen, die das iPhone 12 Pro nutzen, um mithilfe verschiedener Stative und weiterem Equipment Videos aufzunehmen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen, entsprechend hört das neue Video auf den Namen "Make Movies Like the Movies".



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