Die Vorstellung des ersten klappbaren Smartphones geriet für Samsung zu einem absoluten Desaster. Nun haben die Südkoreaner bekanntgegeben, dass eine überarbeitete Version des Galaxy Fold im September erscheinen soll. In der Zwischenzeit hat Samsung nach eigener Aussage eine Reihe von Verbesserungen, Optimierungen und Nachbesserungen am Galaxy Fold vorgenommen, durch die die aufgetretenen Probleme behoben sein sollen. So wurde unter anderem die oberste Schicht des faltbaren Displays überarbeitet, um zu verhindern, das Nutzer sie abziehen, wie es bei den ersten Testgeräten der Fall war. Auch die mechanische Haltbarkeit des Klappmechanismus wurde verbessert. Samsung schreibt dazu:
The top protective layer of the Infinity Flex Display has been extended beyond the bezel, making it apparent that it is an integral part of the display structure and not meant to be removed.
Galaxy Fold features additional reinforcements to better protect the device from external particles while maintaining its signature foldable experience:
The top and bottom of the hinge area have been strengthened with newly added protection caps.
- Additional metal layers underneath the Infinity Flex Display have been included to reinforce the protection of the display.
- The space between the hinge and body of Galaxy Fold has been reduced.
Darüber hinaus erklärt Samsung, dass man auch am gesamten Nutzererlebnis des Galaxy Fold gearbeitet und unter anderem weitere Apps und Dienste für das neue Gerät angepasst habe.
Ursprünglich sollte das Galaxy Fold bereits in diesem Frühjahr auf den Markt kommen. Nachdem die an die Technikpresse ausgegebenen Testgeräte jedoch reihenweise den Dienst versagten, defekte Displays aufwiesen und schließlich auch ein übler Designfehler aufgedeckt wurde, entschied man sich, den Verkaufsstart auf unbestimmte Zeit zu verschieben und sämtliche Vorbestellungen zu canceln. Bleibt zu hoffen, dass der nun im September anstehende Start der überarbeiteten Version positiver für Samsung verläuft.


In Fernost bereiten sich Apples Zulieferer und Fertigungspartner auf die Produktion des neuen iPhone vor. Wie
Bloomberg berichtet sollen sich die Stückzahlen dabei in einem ähnlichen Bereich bewegen, wie im vergangenen Jahr und bei ca. 75 Millionen Geräten liegen. Dies würde im Umkehrschluss bedeuten, dass sich die von Apple erwarteten Absatzzahlen nach den diversen Rückschlägen im Verlaufe dieses Jahres wieder stabilisieren sollten. Allerdings müssen die 75 Millionen produzierten Geräte nicht bedeuten, dass Apple auch genausoviele verkaufen wird. Auf der anderen Seite sollen die Zulieferer allerdings auch einen Puffer auf bis zu 80 Millionen Geräte nach oben eingeplant haben. Auch in den vergangenen Jahren hat Apple seine Produktionszahlen je nach Bedarf hoch- oder runtergefahren.
Auch in diesem Jahr werden die neuen iPhones wohl wieder auf einem entsprechenden Event im September vorgestellt. Die Kollegen von 9to5Mac liefern hierzu aktuell ein paar neue Informationen. So sollen es auch in diesem Jahr wieder drei neue Modelle werden, die allesamt über eine überarbeitete Taptic Engine names "Leap Haptics" verfügen sollen. Was konkret Apple dabei überarbeitet hat, ist allerdings unklar. Wahrscheinlich ist hingegen, dass diese Neuerung im Zusammenhang mit dem erwarteten Wegfall von 3D Touch zusammenhängen wird. Darüber hinaus soll auch die Frontkamera der diesjährigen iPhones aktualisiert werden und künftig in der Lage sein, Slo-Mo Videos mit einer Framerate von 120 fps aufzuzeichnen.
Neben den genannten Neuerungen greift der Bericht auch verschiedene Gerüchte aus der Vergangenheit auf. So sollen die beiden High-End Modelle der diesjährigen iPhone-Familie dank ihres dann dritten Kameraobjektivs in der Lage sein, ein Foto oder Video dahingehend zu "reparieren", dass Bereiche, die versehentlich während der Aufnahme abgeschnitten wurden, nachträglich wieder hinzugefügt werden können. Apple soll diese Funktion auf den Namen "Smart Frame" getauft haben. Und auch das am längsten gehandelte Gerücht soll sich bewahrheiten. So sollen die neuen iPhones in der Lage sein, andere kabellos ladbare Geräte, wie beispielsweise die AirPods aus seinem Akku zu speisen.
Die Analysten von Consumer Intelligence Research Partners (CIRP) haben ihre neuesten Zahlen zum iPhone veröffentlicht und dabei ermittelt, dass das iPhone XR auch im dritten Quartal des Fiskaljahres 2019 erneut das sich am besten verkaufende Modell des Apple-Smartphones war. Während das iPhone XS, das iPhone XS Max und das iPhone XR gemeinsam für 67% der gesamten iPhone-Verkäufe in den USA verantwortlich waren, kommt das iPhone XR alleine auf 48%. Dies ist sogar der höchste Wert seit dem iPhone 6 im Jahr 2015, den ein einzelnes iPhone-Modell in diesem Quartal erzielen konnte.

Neben den iPhones hat sich CIRP auch Apples versachiedene Dienste angeschaut. Unter den iPhone-Käufern wird (wenig überraschend) mit 47% vor allem iCloud stark genutzt, während sich nur 3% bis 6% für einen AppleCare-Abschluss entscheiden. 35% der iPhone-Käufer nutzen Apple Music, 15% bis 29% Apple TV, Apple Podcasts und Apple News. (via MacRumors)
