Erneut Gerüchte um eine mögliche Pencil-Unterstützung auf dem iPhone
Wann immer Gerüchte aufkommen, Apple könnte ein iPhone mit Unterstützung für den Apple Pencil auf den Markt bringen, zerre ich gerne wieder die Vorstellung des ersten iPhone hervor, bei der Steve Jobs seinerzeit vor dem Hintergrund der weiten Verbreitung von Eingabestiften die provokante Aussage prägte: "Who wants a stylus? You have to get them, and put them away, and you lose them, yuck. Nobody wants a stylus!". Das iPhone stellte damals den Startschuss für die Multitouch-Bedienung mit den Fingern dar und so ist es bis heute geblieben. Aktuelle Gerüchte bringen nun aber mal wieder Gerüchte zu einer Pencil-Unterstützung für das iPhone gegenüber dem Korea Herald (via The Investor), ins Spiel. Demnach könnte diese möglicherweise ab dem Jahr 2019 tatsächlich umgesetzt werden.
Auf dem iPad hat sich Apple inzwischen von den Worten von Steve Jobs abgewendet. Allerdings sehe ich hier auch ein komplett anderes Anwendungsszenario als beim iPhone. Nicht vergessen sollte man allerdings, dass auch die Smartphone-Displays immer größer werden, wodurch sich eventuell über kurz oder lang ein solches Anwendungsszenario ergeben könne. Dennoch bin ich nach wie vor derselben Meinung wie Steve Jobs was den Einsatz eines Eingabestifts, ob man ihn nun Pencil oder Stylus nennt, im Zusammenhang mit einem Smartphone betrifft: Nobody wants a stylus!
Ming-Chi Kuo: Sämtliche 2018er iPhones werden über Face ID verfügen
Bereits in den vergangenen Wochen kamen immer mal wieder zarte Gerüchte auf, wonach Face ID nach dem iPhone X in diesem Jahr ab dem kommenden Jahr auch Einzug in alle anderen iPhone-Modelle halten würde. Dies bekräftigt nun auch noch einmal der KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo. Dabei soll sich Apple dann auch gleichzeitig vom Touch ID Sensor verabschieden und künftig voll und ganz auf die 3D-Gesichtserkennung als biometrische Sicherheits-Technologie setzen. Hierdurch möchte sich Apple einen Vorteil gegenüber der Android-Konkurrenz sichern, vor der man laut Kuo einen technologischen Vorsprung von bis zu 2,5 Jahren mit Face ID habe. Darüber hinaus stärke die Technologie auch Apples Bestrebungen in Sachen Augmented Reality wofür sie bereits im iPhone X eingesetzt wird.
Damit einhergehend sollen im kommenden Jahr dann auch alle neuvorgestellten iPhone-Modelle auf den Homebutton verzichten und über ein nahezu rahmenloses Display verfügen. Auf dem Mac und dem iPad dürfte Touch ID noch ein wenig weiterleben, doch auch hier plane Apple den Wechsel hin zu Face ID, was beim iPad Pro bereits im kommenden Jahr eingeleitet werden könnte, wie Kuo bereits vor einigen Tagen zu Protkoll gab. (via MacRumors)
Interaktive Webseite gewährt spannende Einblicke in das Innere aller iPhone-Generationen
Seit 2007 hat Apple jedes Jahr mindestens ein neues iPhone auf den Markt gebracht. Das Hauptaugenmerk liegt dabei stets auf dem alle zwei Jahre aktualisierten Design des Geräts. Doch auch der Blick in das Innere der Geräte kann äußerst spannend sein, wie nun eine Partnerschaft zwischen den Reparaturexperten von iFixit und Bloomberg zeigt. Der Teardown von iFixit gehört inzwischen zur liebgewonnenen Tradition bei jeder iPhone-Neuvorstellung. Während das allererste iPhone im Jahr 2007 einen ganzen Markt revolutionierte, sah es im Vergleich zu den heutigen Generationen im Inneren alles andere als spektakulär aus: Ein übersichtlicher Mix aus einem 1.400 mAh Akku, einer 2 Megapixel-Kamera und einer Reihe von Chips und Modems.

Schon im anschließenden iPhone 3G sah es ein wenig aufgeräumter aus, was mit dem iPhone 3GS im Jahr darauf fortgesetzt wurde. Mit dem iPhone 4 kam dann richtig Schwung in die Sache mit einem 1.420 mAh Akku, einer 4 Megapixel-Kamera, erstmals einer Front-Kamera und dem beeindruckenden Retina Display. Mit dem iPhone 5 kam dann der Lightning-Anschluss hinzu und beim iPhone 6 zwei neue Displaygrößen. Mit dem iPhone 7 schließlich verabschiedete sich Apple vom 3,5 mm Klinkenanschluss und führte erstmals eine Versiegelung gegen das Eindringen von Feuchtigkeit ein. Mit dem iPhone X folgt dann in diesem Jahr der nächste Einschnitt mit dem erstmaligen Wegfall des charakteristischen Homebuttons.

Die interaktive Webseite von Bloomberg, die einen ausführlichen Blick in das Innere jeder einzelnen iPhone-Generationen wirft, ist absolut einen Besuch wert und liefert jede Menge Zusatz- und Hintergrundinformationen zum zehnjährigen iPhone-Jubiläum.
In Berlin: Telekom nimmt erste 5G-Mobilfunkmasten in Europa in Betrieb
Die Telekom, der größte deutsche Mobilfunkanbieter positioniert sich als Vorreiter der nächsten Mobilfunkgeneration namens 5G. Dieser soll ab 2020 schrittweise weltweit eingeführt werden. Nach eigenen Angaben hat die Deutsche Telekom nun die ersten 5G-Sendemasten in Europa in Betrieb genommen. Aufgestellt wurden die Masten, die vier Mobilfunkzellen bereitstellen, in Berlin, wo sie ab sofort "live und in realer Umgebung über 5G funken", wie die Telekom in ihrer Pressemitteilung berichtet. Wirklich davon profitieren kann man derzeit mangels kompatibler Endgeräte aber noch nicht. Die Sendemasten funken auf dem 3,7 Gigahertz-Band, setzen auf Technik des Herstellers Huawei und erreichen bereits jetzt Datenübertragungsraten von bis zu 2 GBit/s. Vor allem die mit dem neuen Standard möglich werdende höhere Bandbreiten ist in Zeiten der immer größer werdenden Übertragungsmengen einer der großen Vorteile von 5G. Auch aktuelle Trend-Themen wie Augmented Reality und Virtual Reality würden hiervon ebenso profitieren, wie ultrahochauflösende Videostreams. Alle Informationen zum neuen Standard lassen sich auf den 5G-Webseiten der Telekom einsehen.
Bereits vor einigen Wochen wurde bekannt, dass Apple sich in den USA entsprechende Lizenzen für das Testen von 5G-Netzen gesichert habe. Während bereits erste Spekulationen aufkamen, Apple könnte künftig selbst als Mobilfunkanbieter auftreten, dürften die Lizenzen doch eher zum Abstimmen künftiger iPhones auf den neuen Standard dienen.
Erneute Hiobsbotschaft zur erwarteten Verfügbarkeit des iPhone X
Erneut gibt es eine Hiobsbotschaft was die erwartete Verfügbarkeit des iPhone X zum Verkaufsstart am 03. November betrifft. Der taiwanesische Yuanta Investment Consulting Analyst Jeff Pu hat seine Zahlen zu den in diesem Jahr auf den Markt kommenden iPhone X Einheiten von ehemals 40 Millionen auf nun nur noch 36 Millionen gesenkt. Ursprünglich hatte der Analyst sogar mal 45 Millionen Einheiten erwartet. Grund für die abermalige Kürzung sind seine Informationen aus der Zuliefererkette, die offenbar nach wie vor Schwierigkeiten mit der Produktion der TrueDepth für Face ID haben, wie Nikkei Asian Review berichtet.
Berichte in diese Richtung sind nicht neu. Zuletzt hieß es, dass es ein Ungleichgewicht zwischen den beiden zum Einsatz kommenden Modulen namens "Romeo" und "Juliet" geben soll. Während Romeo dafür zuständig ist, über 30.000 unsichtbare Punkte auf das zu scannende Gesicht zu projezieren, enthält Juliet die Infrarot-Kamera, die diese Punkte einliest und analysiert. Offenbar ist es dabei deutlich schwieriger das Romeo-Modul zu produzieren, was zu dem Ungleichgewicht bei den zur Verfügung stehenden Komponenten führt.
Apple soll gemeinsam mit LG an flexiblen Smartphone-Displays arbeiten
Apples Design-Chef Jony Ive hatte erst kürzlich zu Protokoll gegeben, dass das iPhone X den Startschuss in das nächste Kapitel der Smartphone-Geschichte darstellen solle. Und dieser Startschuss soll dann auch genau das sein, was er verspricht, so dass uns in den kommenden Jahren sicherlich noch jede Menge Innovationen bevorstehen werden. Eine davon könnten faltbare Displays sein. Und an genau einem solchen soll Apple bereits mit seinem Partner LG Display arbeiten, wie die koreanische Webseite The Investor berichtet. Dabei habe sich Apple bewusst für LG und gegen Samsung entschieden, um dem Smartphone-Konkurrenten keinen Einblick in die eigenen Pläne zu gewähren. In der Vergangenheit gab es schon einmal das Gerücht, dass Apple und LG an einem solchen Display arbeiten würden, wobei die ersten damit ausgestatteten Smartphones bereits im kommenden Jahr auf den Markt kommen könnten. Experten gehen aber davon aus, das fertige Produkte nicht vor 2020 zu erwarten sind.
LG hat bereits mehrere Prototypen gezeigt, die sich beispielsweise wie ein Buch falten oder wie eine Zeitung aufrollen lassen. Dabei kommen flexible OLED-Panels zum Einsatz, wobei vor allem die Ausschussrate und die Haltbarkeit ein Problem in der Produktion darstellen.
Das iPhone X ist laut Jony Ive kein Jubiläums-Modell, sondern der Startschuss in ein neues Kapitel
Die meisten Beobachter sehen im iPhone X nicht nur aufgrund der Namensgebung, sondern vor allem vor dem Hintergrund der Tatsache, dass das erste iPhone vor zehn Jahren auf den Markt kam, ein Jubiläums-Modell. Dem widerspricht nun jedoch Apples Design-Chef Jony Ive in einem kurzen Interview mit dem japanischen Design-Magazin Casa Brutus. Laut Ive habe die Entwicklung des iPhone X bereits vor mehreren Jahren begonnen und die Integration von Face ID und der TrueDepth-Kamera sei eines der schwierigsten Projekte gewesen, die Apple jemals in Angriff genommen habe. Die Fertigstellung des iPhone X und das zehnte Jubiläum in diesem Jahr war Ive zufolge lediglich ein "wunderbarer Zufall".
Apple werde sich nun aber nicht auf den Lorbeeren und dem Erreichten ausruhen, sondern arbeitet bereits an Verbesserungen für den aktuellen Stand der Technik im iPhone X. Das aktuelle Modell solle dabei nur der Startschuss für ein neues Kapitel in der Geschichte des iPhone sein.
Unterdessen tauchen dieser Tage (und damit beinahe zwei Wochen vor dem Vorbestellstart des iPhone X) auf der ganzen Welt großflächige Werbebanner für das neue Gerät auf. Unter anderem, wurden diese in Toronto, London, Tokyo, San Francisco und weiteren Städten gesichtet. Apple hat also inzwischen damit begonnen, die Vorfreude bei seinen Kunden weiter anzuheizen. (via MacRumors)

