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Apple bestätigt: Touch ID war zu keinem Zeitpunkt eine Option für das iPhone X

Ehe Apple das iPhone X im September erstmals der Weltöffentlichkeit präsentierte herrschte allgemeine Uneinigkeit darüber, ob Apple ausschließlich auf Face ID oder eine Kombination aus Face ID und Touch ID setzen wird und wenn ja, ob der Fingerabdrucksensor in das Display integriert oder auf der Rückseite des Geräs verbaut sein würde. In einem Interview mit TechCrunch räumt Apples Hardware-Chef Dan Riccio nun mit den Gerüchten auf und erklärt, dass Apple von Anfang an ausschließlich mit Face ID beim iPhone X geplant habe. Sollte man Face ID so hinbekommen, wie man es sich erhofft hatte, würde gar kein Weg daran vorbeiführen, dies so umzusetzen, da es sich hierbei um die Zukunft der biometrischen Erkennung handle.

Interessanterweise war es übrigens mal wieder der bekannte KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo der bereits im Juli vorhersagte, dass das iPhone X keinen Touch ID Sensor enthalten werde.

Wegen Terrorgefahr: Kein iPhone X ohne Abhol-Reservierung in Frankreich und Belgien

Wenn das iPhone X am kommenden Freitag offiziell in den Verkauf geht, werden Kunden in Belgien und Frankreich nicht in der Lage sein, das Gerät ohne Vorbestellung und Abhol-Reservierung in einem Apple Retail Store zu erwerben. Dies berichten die holländischen Kollegen von One More Thing und verweisen als Begründung auf die aktuelle Terrorwarnlage in den beiden europäischen Ländern. Apple handele im Einklang mit aktuellen lokalen Gesetzlagen, die dazu auffordern, größere Menschenansammlungen und Schlangen in populären Touristengegenden zu vermeiden. Mit einem aktuellen Blick nach New York City wird dies nicht die schlechteste Idee sein.

2018er iPhones verzichten laut Ming-Chi Kuo auf TrueDepth Kamera auf der Rückseite

Die TrueDepth Kamera, das Herz hinter Apples Face ID, wird auch bei der kommenden iPhone-Generation auf die Frontkamera beschränkt bleiben. Dies berichtet aktuell der bekannte KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo (via MacRumors). Eine Ausweitung auf die Kamera auf der Rückseite sei derzeit nicht geplant. Die Technologie habe nach wie vor mindestens ein Jahr Vorsprung vor der Konkurrenz, weswegen sich Apple im kommenden Jahr in erster Linie auf eine pünktliche Auslieferung der neuen Geräte und eine Kostenreduzierung konzentrieren werde. Dennoch werden auch die 2018er iPhones nicht mit neuen Funktionen und Spezifikationen geizen, die laut Kuo erneut Kunden zum Kauf animieren werden.

iPhone X zeigt Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm standardmäßig ohne Inhalt an

Am Freitag geht das iPhone X offiziell in den Verkauf und inzwischen sind die meisten Geheimnisse rund um das Gerät gelüftet. Ein weiteres Detail, welches aus dem ersten offiziellen Review von Steven Levy hervorgeht ist, dass das neue Gerät auf dem Sperrbildschirm offenbar standardmäßig keine eingegangenen Nachrichten mehr anzeigt. Dies geschieht erst, wenn sich der rechtmäßige Besitzer via Face ID authentifiziert. Auf Wunsch kann dieses Feature aber auch in den Einstellungen deaktiviert werden. Mit iOS 11 hat Apple unter anderem hierfür eine neue Einstellung eingeführt, mit der sich die Vorschau für Inhalte auf dem Sperrbildschirm pauschal deaktivieren lässt. Ist dies geschehen, bekommt man zwar noch angezeigt, dass man eine Nachricht erhalten hat, um den Inhalt zu sehen, muss das Gerät allerdings entsperrt werden. Auf diese Weise wird der persönliche Datenschutz noch einmal ein kleines bisschen verbessert.

Levy merkt zudem an, dass man die Funktion auch dafür verwenden kann, um die Funktionstüchtigkeit von Face ID zu überprüfen. Schaut man auf das Display, und wird als Besitzer des iPhone erkannt, werden die Benachrichtigungen bei der Entsperrung automatisch mit Inhalt gefüllt. Die Nützlichkeit dieser Funktion muss natürlich jeder Nutzer für sich selbst feststellen. Im Zweifel lässt sie sich wie gesagt auch einfach in den Einsetllungen deaktivieren.