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Nach sechs Quartalen mit Verlust: iPhone mit 40% Steigerung im 3. Quartal in China

China gilt seit jeher als schwieriges Pflaster für Apple. Vor allem das iPhone tut sich im Reich der Mitte schwer gegen die große Konkurrenz aus günstigen Konkurrenzprodukten. In China gilt das iPhone in der Regel als Statussymbol, welches sich jedoch nur wenige Menschen leisten können. Sechs Quartale in Folge hat Apple auch aus diesem Grund nun schon Rückgänge bei den eigenen Verkäufen hinnehmen müssen. Das iPhone 8 hat diesen Trend jedoch nun erst einmal vorläufig gestoppt. Im Jahresvergleich soll das iPhone im dritten Quartal nach Informationen des Canalys-Analysten Mo Jia gleich um 40% zugelegt haben. Konkret habe Apple in diesem Zeitraum 11 Millionen Geräte verkauft, verglichen mit 8 Millionen aus dem Vorjahresquartal. Allerdings geht der Analyst auch davon aus, dass dieser Trend, trotz eines hohen Interesses am iPhone X, nur von kurzer Dauer sein wird.

Während viele chinesische Kunden Interesse am iPhone X haben, dürfte vor allem der hohe Preis dazu führen, dass Apple in China nicht dieselben Zahlen erreichen wird, wie in anderen Teilen der Welt. In China liegt Apple mit dem iPhone nach wie vor nur auf Platz fünf hinter den Konkurrenten Huawei, Oppo, Vivo und Xiaomi. Damit ist Apple allerdings nach wie vor bester nicht-chinesischer Hersteller in dieser Liste.

Das erste offizielle Review zum iPhone X ist da

Vor zehn Jahren war Steven Levy einer der ersten Journalisten, denen Apple das damals erste iPhone zum Testen überlassen hat. Zehn Jahre später ist eben jener Steven Levy auch einer der ersten, die das iPhone X einer ausführlichen Besprechung unterziehen dürfen (via Wired). Damit wird dem Journalisten auch die Ehre zuteil, das erste offizielle Review zum Jubiläums-iPhone zu verfassen. Laut Levy ist der größte Unterschied zu den bisherigen iPhones das Display. Er mag den Ansatz, eine größere Fläche in ein kompaktes Gehäuse zu verbauen, was Apple hervorragend gelungen sei. In Sachen Face ID zeigt sich Levy hingegen eher zurückhaltend. Zwar habe die Entsperrung des Geräts tatsächlich bei niemandem außer ihm selber funktioniert, allerdings gab es auch Momente, wo es bei ihm selbst nicht geklappt habe. Grundsätzlich sollte sich aber niemand Sorgen um die Funktion von Face ID machen.

In der kurzen Zeit, in der er das iPhone X nun benutze habe er sich inzwischen schon an die Gesten gewöhnt, die unter anderem den Homebutton ersetzen, wie Levy beschreibt. Teilweise haber er sich selbst schon dabei erwischt, wie er die Gesten auf seinem iPad anwenden wollte, wo sie natürlich noch nicht funktionieren. Gleiches gilt für die Entsperrung via Face ID. Alles in allem sei Apple mit dem iPhone X auf einem guten Wege in ein Zukunft nach dem Smartphone. Allerdings komme es nun vor allem darauf an, was die Entwickler aus den Möglichkeiten des Geräts machen. Das gesamte Review ist durchaus einen Blick wert und kann bei Wired eingesehen werden.

Unterdessen sind auch zwei nicht ganz so offizielle Reviewsauf dem YouTube-Kanal Booredatwork aufgetaucht. Das erste Video besteht aus einem kompletten, achtminütigen Review des Geräts, das zweite Video nimmt vor allem Face ID genauer unter die Lupe. Dabei merken die Reviewer an, dass die neuen Navigationsgesten zunächst wenig intuitiv seien, nachdem man sich zehn Jahre an einen Homebutton gewöhnt hatte.



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In den kommenden Tagen ist mit weiteren Reviews zu rechnen, wenn Apple das Presse-Embargo lüftet. Ab Freitag trudeln dann die ersten Geräte bei ihren Frühbestellern oder Abholern in einem der Apple Retail Stores ein.