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Auch das iPad Pro soll ab dem kommenden Jahr Face ID unterstützen

Dass Face ID die biometrische Funktion der Zukunft sein wird, daran hat Apple seit der Vorstellung des iPhone X keinen Zweifel gelassen. Insofern kann man schon beinahe davon ausgehen, dass diese Technologie künftig in immer mehr Apple-Produkte Einzug halten wird. Dies erwartet auch der KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo, der bereits für die 2018er Generation des iPad eine TrueDepth Kamera und damit einhergehend die Unterstützung von Face ID erwartet. Zunächst soll dabei das iPad Pro an der Reihe sein, um den Nutzern ein einheitliches Erlebnis auf dem iPad Pro und dem iPhone X zu ermöglichen und zudem auch die Marktdominanz des Geräts weiter zu stärken. Hiervon würde dann auch das gesamte Apple-Ökosystem im Premium-Segment profitieren. Später im Jahr sollen dann die restlichen iPhone-Modelle und kurz darauf dann auch die weiteren Mitglieder der iPad-Familie folgen. (via MacRumors)

Bereits vor einigen Tagen hatte Kuo zu Protokoll gegeben, dass die Technologie der TrueDepth Kamera Apple einen Vorsprung von bis zu 2,5 Jahren vor der Konkurrenz in Sachen Gesichtserkennung geben würde.

Studie widerlegt den Mythos, iOS-Updates würden ältere iPhones langsamer machen

Immer wieder muss sich Apple den Vorwurf gefallen lassen, dass ältere iPhones und iPads mit neueren iOS-Versionen langsamer werden und man somit eine geplante Obsolenz herbeiführen würde. Diese These wird nun in einer neuen Studie von Futuremark widerlegt. Statt die Geschwindigkeit der Geräte zu reduzieren würde diese auch nach einem Update erhalten bleiben, wie man anhand von Datensätzen herausfand, die mit iOS 9, iOS 10 und iOS 11 im Zeitraum von April 2016 bis September 2017 erhoben wurden. Selbst das älteste getestete Gerät, ein iPhone 5s, wies nur extrem niedrige abfallende Werte in den Benchmarkergebnissen von CPU und GPU auf. Diese Abweichungen seien den Testern zufolge von Nutzern im Alltag nicht einmal zu bemerken.

Interessant ist zudem, dass die Tester festgestellt haben, dass sich die GPU-Leistung bei einem getesteten iPhone 6, einem iPhone 6s und einem iPhone 7 mit Installation der Updates sogar leicht verbessert hat. Vor allem iOS 10 und iOS 11 haben hier für Verbesserungen gesorgt. Als Ursache für den Mythos, dass ältere Geräte langsamer würden, führen die Tester von Futuremark gleich mehrere Gründe ins Feld. Vor allem psychologische Ursachen seien hierfür verantwortlich. Der Nutzer ist sich darüber bewusst, dass es neuere und leistungsfäühigere Geräte gibt und erwartet dadurch quasi schon einen Abfall der Leistung des eigenen Geräts, auch wenn dieser auf Basis technischer Daten nicht eintritt. Aber auch neue Funktionen in den iOS-Updates sind ein Grund, da diese oftmals leistungshungriger sind. Ein weiterer Hauptgrund ist weniger bei Apple, als vielmehr bei den App-Entwicklern zu suchen, die ihre Apps nicht an die neuen iOS-Versionen anpassen und hierdurch für eine schlechtere Leistung ihrer Produkte auch auf älteren Geräten sorgen.

Natürlich möchte Apple vor allem die neuesten Generationen seiner Geräte verkaufen und optimiert iOS und dessen neue Funktionen in diese Richtung. Dies als Vorwurf zu sehen, ist allerdings ebenso naiv wie an der Normalität vorbei.

Dank iPhone X: Ming-Chi Kuo erwartet starkes Wachstum für das iPhone in 2018

Als "Supercycle" bezeichnen Analysten gerne ein Jahr, in dem ein Produkt einen stetigen und großen Wachstum verzeichnen kann. Während beim iPhone solche Zeiten schon ein wenig zurückliegen, da die neueren Modelle weniger Bestandskunden zum Wechsel bewegen konnten, soll das iPhone X diesen Trend nun mal wieder umkehren und einen solchen Supercycle einleiten. Dies wird nach Ansicht des anerkannten KGI Securities Analysten Ming-Chi Kuo jedoch nicht vor dem kommenden Jahr geschehen. Als Gründe hierfür führt Kuo ins Feld, dass Apple im laufenden Jahr noch mit Lieferengpässen zu kämpfen haben wird, die nicht zuletzt an den Produktionsproblemen der TrueDepth Kamera liegen. Diese sollen dann aber spätestens in 2018 recht schnell beseitigt sein. Auch die iPhone-Modelle des kommenden Jahres sollen dann davon profitieren und ebenfalls zum Supercycle beitragen. Während der Analyst für das laufende Jahr 210 bis 220 Millionen verkaufte iPhones sieht, sollen es im kommenden Jahr 245 bis 255 Millionen Einheiten sein.

Unterdessen wiederholt Kuo seine Erwartungshaltung, dass sich das iPhone 8 besser verkaufen werde, als viele erwarten. Dies liege nicht zuletzt an der erwartet schlechten Verfügbarkeit des iPhone X, aber auch daran, dass die Spezifikationen des iPhone 8 besser seien, als diese oft dargestellt würden. (via MacRumors)

Google Pixel 2 verdrängt das iPhone 8 Plus als beste Smartphone-Kamera

Google hatte es bereits bei der Vorstellung seiner neuen Smartphones vorweggenommen, nun ist es auch offiziell. Die Kamaras der Pixel 2 Geräte wurden von DxOMark als die besten Smartphone-Kameras aller Zeiten ausgezeichnet - und das mit nur einer Linse einem Objektiv. Damit setzte sich das neue Google Pixel 2 gegen das iPhone 8 Plus und das Samsung Galaxy Note 8 mit ihren Dual Lens Kameras durch, die sich bislang mit 94 Punkten die Spitzenposition geteilt hatten. Das Google Pixel 2 erzielte nun beeindruckende 98 Punkte in dem Referenztest. Die Tester lobten dabei die herausragende Video-Performance, Farbtreue, den akuraten Autofokus, vor allem aber auch die Detailgenauigkeit in den verschiedensten Lichtverhältnissen. Einzige Kritikpunkte waren die Belichtung in extrem dunklen Szenarien, die zu Rauschen in HDR-Bildern führten. Selbstverständlich kann das Pixel 2 auch in Sachen Zoom und Bokeh mit den Dual Lens Kameras des iPhone 8 Plus und des Galaxy Note 8 mithalten.

Als Fazit ziehen die Tester, dass das Pixel 2 für so ziemlich jedes Foto oder Video die beste aller Smartphone-Kameras ist. Allerdings bauten sie auch schon einmal vor und merkten an, dass die Punkteskala jede Menge Platz ließe, sich auch jenseits der Marke von 100 Punkten zu bewegen. Viele Beobachter erwarten, dass das iPhone X diese Marke durchbrechen und sich nach seiner Veröffentlichung im kommenden Monat an die Spitze der Rangliste setzen wird.

Kamera des Samsung Galaxy Note 8 gleichauf mit der des iPhone 8 Plus

Erst kürzlich hatte DxOMark dem iPhone 8 und iPhone 8 Plus die besten aktuell verfügbaren Smartphone-Kameras bescheinigt. Nun wurde auch das Samsung Galaxy Note 8 demselben Test unterzogen und muss sich gegenüber den Apple-Smartphones nicht verstecken. So erzielt das Samsung-Gerät bei Fotos sogar bessere Resultate als das iPhone 8 Plus, dafür müssen bei Videos leichte Abstriche gemacht werden. Im Endeffekt sehen die Tester beide aktuellen Smartphones gleichauf und nur marginal vor dem iPhone 8. Die Tester loben dabei die herausragende Foto-Qualität des Galaxy Note 8, die sogar erstmals mit der vollen Punktzahl von 100 bewertet wurde. In der Bewertung werden vor allem die exzellenten Zoom-Qualität, die Rauschreduzierung und Detaildarstellung, sowie der exakte Autofocus gelobt. In Sachen Videos liegt das Samsung-Gerät mit 84 Punkten leicht hinter dem iPhone 8 Plus mit seinen 89 Punkten.

Insgesamt kommt das Galaxy Note 8 auf einen DxOMark Mobile-Score von 94 Punkten - derselben Punktzahl wie auch das iPhone 8 Plus. Diese beiden Geräte rangieren dann auch auf Platz 1 der Rangliste, gefolgt vom iPhone 8 mit 92 Punkten.

Kurios: Samsung ist der große Profiteur am iPhone X

Es ist schon immer wieder spannend, was für Details so rund um das Apple-Universum ans Tageslicht kommen. So profitiert mit Samsung einer der größten Konkurrenten Apples auf dem Smartphone-Markt gewaltig von jedem verkauften iPhone X. Dies liegt daran, dass der südkoreanische Konzern einer der größten Komponenten-Zulieferer für das Gerät ist. Unter anderem stammen Bauteile wie das OLED-Display oder auch Teile des NAND-Speichers von Samsung. Hierdurch verdient der Apple-Konkurrent ca 110,- US-Dollar pro iPhone X. Nun wird einem diese Zahl vermutlich nicht mal ein müdes Lächeln abringen. Zumindest so lange, bis man sie einmal in den Zusammenhang setzt. Im Endeffekt verdient Samsung nämlich auf diese Weise mehr als mit den selbstproduzierten Bauteilen im hauseigenen Galaxy S8.

Dies hat nun das Marktforschungsunternehmen Counterpoint Technology im Auftrag des Wall Street Journal herausgefunden. Dabei wurde eine Hochrechnung für die ersten 20 Verkaufsmonate des iPhone X erstellt, in denen Counterpoint von rund 130 Millionen iPhone X ausgeht, von denen ca. 110 US Dollar pro Gerät an Samsung gehen. Zwar liegt der Profit beim Galaxy S8 durch die selbtsproduzierten Bauteile von Samsung mit 202 US Dollar höher, allerdings wird hier ein Absatz von lediglich 50 Millionen Geräten erwartet. In der Endabrechnung verdient Samsung am iPhone X somit etwa 4 Milliarden US Dollar mehr als mit den eigenen Komponenten im Galaxy S8. Sowas nennt man dann wohl Hassliebe...

Apple soll sich mit der Technologie hinter Face ID einen Vorsprung von 2,5 Jahren gesichert haben

Als Apple das erste iPhone vorstellte, wähnte man sich mehrere Jahre im Vorsprung gegenüber der Konkurrenz. Google machte Cupertino hier mit Android einen Strich durch die Rechnung. Insofern darf man gespannt sein, inwieweit sich die heute ausgegebene Vorhersage von KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo bewahrheiten wird, wonach sich Apple mit der Gesichtserkennung im iPhone X dank der verwendeten TrueDepth Kamera einen Vorsprung von bis zu 2,5 Jahren vor der Konkurrenz gesichert haben soll. Vor allem die Android-Konkurrenten dürften sich dabei an der Umsetzung und Nutzerfreundlichkeit eine ganze Weile die Zähne ausbeißen. Kuo korrigiert dabei seine ursprüngliche Vorhersage von ein bis zwei Jahren nach oben, nachdem er die technische Dokumentation des Bauteils studiert hatte. Mit dem Vorsprung einhergehend sieht Kuo auch mindestens bis ins Jahr 2019 hinein eine Dominanz im High-End-Bereich des Smartphone-Markts.

Allerdings wird Apple dafür wohl auch einen Preis zahlen. So senkte KGI Securities abermals seine Erwartungen von ausgelieferten Einheiten des iPhone X für das laufende Jahr von ehemals 40 Millionen auf nun 30 bis 35 Millionen Stück. Grund hierfür sollen eben genau die TrueDepth Kamera und ihre Komponenten sein. Dieselben Probleme die Apple jetzt gerade hat, dürften allerdings in ähnlicher Form wohl auch noch auf Samsung, Google und Co. zukommen. (via MacRumors)

Apple veröffentlicht Umweltbilanz des iPhone X

Bereits seit einiger Zeit weist Apple für seine neuvorgestellten Produkte auch stets eine Umweltbilanz aus. Hierauf ist man auch auch kurz bei der Präsentation des iPhone X eingegangen. Nun hat man noch enmal nachgelegt und stellt die Umweltverträglichkeit des iPhone X und seiner Produktion in einem vierseitigen PDF-Dokument mit dem Titel "iPhone X Environmental Report ausführlich dar. Unter anderem gibt der Bericht Auskunft darüber, welche giftigen Substanzen verwendet wurden, wie es um die Energie- und Materialeffizienz steht und welchen Einfluss die iPhone X Produktion auf den Klimawandel hat.

Wie bereits bei anderen Produkten in der Vergangenheit, konnte Apple auch für das iPhone X erneut das "Goldene Siegel" US-amerikanischen Electronic Product Environmental Assessment Tool (EPEAT) erhalten. Unter anderem ist es Apple gelungen, bei der Verpackung beinahe ausschließlich auf Recycling-Material zurückzugreifen. Die Umweltbilanzen sämtlicher Apple-Produkte lassen sich auf Apples Umwelt-Webseite einsehen.