Skip to content

Disney Research baut Wohnzimmer mit umfassender kabelloser Ladetechnologie

Über das kabellose Laden von Geräten kann man sicherlich äußerst kontrovers diskutieren. Im Endeffekt ist die Verwendung einer Lösung, die einen physischen Kontakt zwischen dem zu ladenden Gerät und einer Stromquelle benötigt, aus meiner Sicht eher ein Rück- als ein Fortschritt. Schließlich kann man ein Gerät immerhin noch einigermaßen bedienen, wenn es nur an einem Kabel hängt. Muss es aber zwingend beispielsweise in einer Ladeschale oder auf einem Dock liegen, ist dies schon deutlich weniger komfortabel. Auch aus diesem Grunde gibt es jede Menge Hoffnung, dass Apple nicht auf eine solche Lösung beim iPhone 8 setzen wird, sondern auf eine, die dahingehend funktioniert, dass sich das Gerät lediglich in der Nähe einer Stromquelle befinden muss, um geladen zu werden.

Passend zu diesem Ansatz hat Disney Research nun ein Wohnzimmer designt, welches über eine allgemeine Stromquelle verfügt, die sämtliche kompatiblen Geräte in dem Raum kabellos laden kann (via Ars Technica). Der Boden, die Decke und die Wände des Raums wurden mit Aluminium-Platten versehen und in der Mitte befindet sich ein Kupferrohr, welches das unsichtbare Spannungsfeld aussendet. Selbstverständlich handelt es sich noch um einen Prototypen in einem recht frühen Stadium. Unter anderem muss eine Person in dem Raum einen Mindestabstand von einem halben Meter um das Kupferrohr herum einhalten, um keinen Schaden durch die ausgestrahlten Wellen zu nehmen. Außerhalb dieses Sicherheitsabstands soll es allerdings nach Aussage der Weissenschaftler absolut sicher sein, sich in dem Raum aufzuhalten. Die zu ladenden Geräte wurden von Disney mit einem Dongle versehen, der sie über ihren normalen Ladeport auflädt. Hier läge es an den Herstellern, entsprechende Empfänger direkt in den Geräten zu verbauen.

Auch wenn es sich derzeit vornehmlich um ein "Proof of Conept" handelt, zeigt der Ansatz von Disney doch bereits sehr anschaulich, was jetzt schon möglich ist und wo die Reise künftig wohl hingehen wird. Die kompletten Forschungsergebnisse können hier eingesehen werden. Spannend ist in diesem Zusammenhang auch das nachfolgend eingebettete Video.



YouTube Direktlink

Apples März-Event: Neue iPads, neue Apple Watch Armbänder und rotes iPhone 7?

Na also! Fast musste man sich schon Sorgen machen, dass die Gerüchte um ein erneutes Apple-Event im März im Sande verlaufen. Nun nehmen sie aber doch wieder Fahrt auf, den japanische Kollegen von MacOtakara sei Dank. Dort berichtet man heute nämlich über eben jenes Event und zugleich auch noch über die dabei erwartete neue Hardware. Demnach soll Apple wie erwartet sein neues iPad-Lineup, bestehend aus einem neuen 7,9"-, einem neuen 9,7"-, einem komplett neuen 10,5"- und einem neuen 12,9"-Modell vorstellen. Vor allem die neue 7,9"-Variante kommt dabei doch einigermaßen überraschend, war doch allgemein davon ausgegangen worden, dass Apple das Format des iPad mini in diesem Jahr einstellen wird. Das komplett neue 10,5" iPad Pro ergänzt die bisherigen Größen und soll, ähnlich wie auch das iPhone 8, über ein rahmenloses Display ohne Homebutton verfügen. Die Gerätegröße soll durch den Wegfall des Rahmens um das Display dennoch lediglich so groß sein, wie das aktuelle 9,7" iPad. Allerdings soll das neue Gerät angeblich erst ab Mai erhältlich sein. Zu erwarten ist, dass die neuen iPads allesamt über das mit dem 9,7" iPad Pro eingeführte True Tone Display verfügen werden.

Doch auch in Sachen iPhone soll sich auf dem Event etwas tun. Angeblich führt Apple dabei nicht nur eine neue Speichergröße von 128 GB für das iPhone SE ein, sondern auch gleich noch die bereits Anfang Dezember gehandelte rote Variante des iPhone 7 und iPhone 7 Plus.

In Sachen Apple Watch soll Cupertino eine neue Frühjahrskollektion in Sachen Armbänder in der Schublade haben. Dies kommt mit Blick auf die Vergangenheit wenig überraschend und passt auch zu den aktuellen Lieferengpässen bei der Apple Watch.

Apple übernimmt auf Gesichtserkennung spezialisiertes Startup RealFace

So langsam fügen sich die Puzzlestücke zusammen. Nachdem bereits mehrfach spekuliert wurde, dass Apple beim iPhone 8 auf eine lasergestützte Technologie zur Gesichtserkennung setzen könnte und in den vergangenen Jahren bereits verschiedene Unternehmen aus diesem Feld übernommen wurden, hat sich Apple nun auch noch das israelische Startup RealFace einverleibt. Wie es der Zufall so will, ist dieses Unternehmen auf Cybersecurity und künstliche Intelligenz spezialisiert, in deren Zentrum die, genau, Gesichtserkennung steht. Wie die Times of Israel berichtet, wurde das 2014 gegründete und in Tel Aviv ansässige Unternehmen von Apple für ca. 2 Millionen übernommen worden. Vergleichsweise also ein echtes Schnäppchen.

Derzeit ist die Webseite von RealFace nicht zu erreichen, aber das verfügbare Promo-Material zeigt relativ anschaulich, wozu die Technologie des Unternehmens im Stande ist. Der dahinterstehende Lernalgorithmus sorgt zudem dafür, dass die Software extrem schnell dazu lernt und sich so auch auf verschiedene Ansichten ein und desselben Gesichts reagieren kann. Unter anderem werden dazu auch Fotos des Nutzers aus verschiedenen Quellen analysiert. Klingt im ersten Moment gruselig, dürfte in den Händen von Apple allerdings durchaus in die richtige Richtung eingesetzt werden.



YouTube Direktlink