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Apple im 4. Quartal 2016 der weltweit größte Smartphone-Hersteller

Über Jahre hinweg liegen Apple und Samsung nun schon mit deutlichem Abstand vor dem Rest an der Spitze der weltweiten Smartphone-Hersteller, wobei Samsung inzwischen schon länger die Spitzenposition vor Apple inne hat. Im vergangenen Rekord-Quartal von Apple konnte Cupertino nun erstmals seit längerer Zeit Samsung wieder verdrängen und brachte mit den gestern Abend offiziell vermeldeten 78,3 Millionen verkauften iPhones ca. 800.000 Geräte mehr an den Mann als Samsung im selben Zeitraum. Großen Anteil hatte hieran selbstverständlich das Akku-Debakel beim großen Rivalen. Apple kommt somit im vierten Quartal 2016 auf einen Marktanteil von 17,8%, Samsung folgt kurz dahinter mit 17,7%. Auf das gesamte Jahr gesehen liegt Samsung aber weiterhin deutlich vorn und kommt auf einen Marktanteil von 20,8% (Apple 14,5%). Insgesamt wurde im vergangenen Jahr den Daten von Strategy Analytics zufolge der Rekordwert von 1,5 Milliarden Smartphones verkauft, was einer Steigerung von 3% gegenüber 2015 bedeutet.

Und noch ein kleiner Nachtrag zur gestrigen Bekanntgabe der aktuellen Quartalszahlen von Apple. Die Aktie des Unternehmens aus Cupertino stieg nach der Vermeldung des Rekordumsatzes in der Unternehmensgeschichte auf einen Wert von über 127,- US-Dollar pro Aktie, was einem Gewinn von 5% entspricht. Damit ist die Aktie nicht mehr weit entfernt von seinem Allzeithoch von 135,- US-Dollar kurz vor dem Sieg Donald Trumps bei der US-Präsidentschaftswahl.

Die letzte Hürde ist genommen: Roaminggebühren entfallen ab dem 15. Juni

Bereits seit einigen Monaten steht fest, dass die lästigen Roaminggebühren ab dem Sommer 2017 engültig der Vergangenheit angehören sollen. Damit dies auch tatsächlich in die Tat umgesetzt werden kann, musste allerdings noch eine letzte Hürde aus dem Weg geräumt werden. Dies ist am heutigen Tage nun Gott sei Dank geschehen. In Brüssel verständigten sich Vertreter des Europaparlaments und der Mitgliedsstaaten auf die künftigen Roaming-Obergrenzen für den Großhandel. Diese regeln, welche Kosten sich die verschiedenen Mobilfunkanbieter gegenseitig maximal in Rechnung stellen dürfen, wenn Kunden aus anderen Netzen im Ausland bedient werden. Die informell getroffene Vereinbarung muss nun noch von den EU-Mitgliedstaaten und dem Parlament bestätigt werden, was allerdings in Anbetracht der Vorgeschichte reine Formsache sein sollte. Ab dem 15. Juni entfallen damit Roaminggebühren für Telefonate, SMS und Datennutzung innherhalb der EU.

Als Obergrenzen für den Großhandel legte die EU heute 3,2 Cent pro Minute für Anrufe und 1 Cent pro SMS fest. Die Kosten für übertragene Daten sinken schrittweise von zunächst € 7,70 pro Gigabyte ab dem 15. Juni 2017 auf  € 2,50 pro Gigabyte ab dem 01. Januar 2022. Damit liegen die festgelegten Preise um ca. 90% unter den aktuellen Begrenzungen. Die finnische Europaabgeordnete Miapetra Kumpula-Natri wird zu der neuen Regelung mit den Worten zitiert: "Die vereinbarten Obergrenzen sorgen dafür, dass die Anbieter überall in Europa ihre Kosten abdecken können, sind aber niedrig genug, um den Wettbewerb auf den europäischen Telekommärkten zu sichern."