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Apple tritt Konsortium zur Entwicklung kabelloser Ladestandards bei

Kablloses Laden gilt eigentlich bereits seit einiger Zeit als eine der großen Neuerungen, mit denen das iPhone 8 angeblich wird aufwarten können. Ein weiteres Puzzlestück, welches erneut in diese Richtung deutet, ist nun, dass Apple kürzlich Mitglied im Wireless Power Consortium geworden ist. Dieses Konsortium war in der Vergangenheit unter anderem bereits für die Entwicklung des kabellosen Ladestandards namens Qi, der bereits von anderen Herstellern, wie beispielsweise Samsung verwendet wird. Neben Samsung und Apple sind noch über 200 weitere Unternehmen, darunter LG, HTC, Qualcomm, Verizon, ConvenientPower, Aircharge, Dell, Canon, Sony, ST Microelectronics, Toshiba, Texas Instruments, Philips, Panasonic, Bosch, Nokia, und Huawei Mitglied im WPC.

Während Qi aktuell der führende kabellose Ladestandard ist, erfordert er nach wie vor einen physischen Kontakt vom zu ladenden Gerät mit beispielsweise einer Ladeschale. Dennoch ist die hinter dem Standard steckende Technologie einigermaßen beeindruckend und skaliert von 1 Watt bis hin zu über 2.000 Watt. Die aktuelle Version von Qi kann ein Smartphone in fünf Minuten mit Strom für bis zu fünf Stunden versorgen. (via MacRumors)

Ob der Beitritt allerdings tatsächlich im Zusammenhang mit dem iPhone 8 steht oder doch eher der Apple Watch zuzuordnen ist, ist nicht ganz klar. Eine kabellose Ladetechnologie, die auf physishem Kontakt beruht ist aus meiner Sicht kein wirklicher Fortschritt. Im Gegenteil. Ein an einem Ladekabel hängendes iPhone lässt sich deutlich besser handhaben, als eines, welches auf einer Ladeschale liegt. Insofern darf weiter gehofft werden, dass Apple nicht eine Qi-ähnliche induktive Ladetechnologie setzt, sondern auf eine wirklich kabellose Technologie ohne die Notwendigkeit eines physischen Kontakts.

iPhone 8 angeblich mit deutlich verbesserter Akkulaufzeit dank neuem Logicboard

Und weiter geht's mit dem fröhlichen Gerüchtereigen zum iPhone 8. Dieses Mal ist der Akku an der Reihe und die Quelle kann sich durchaus sehen lassen. Die Informationen stammen von KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo und angeblich soll das iPhone 8 über eine deutlich verbesserte Akkulaufzeit verfügen. Erzielen möchte Apple dies offenbar durch die Verwendung eines teureren Logicboard-Designs, womit man mehr Platz für den Akku im Gehäuse schaffen kann. Ein sogenanntes "Stacked Logicboard" oder auch "Substrate-like PCB (SLP) mainboard" sorgt laut Kuo dafür, dass das iPhone 8, welches seinen Informationen nach über ein OLED-Display mit einer ähnlichen Nutzfläche wie das aktuelle 4,7"-iPhone verfügt, eine Akkulaufzeit vergleichbar mit der eines 5,5"-iPhone erhält. Apple habe sich zu diesem Schritt entschieden, da bei der Akku-Technologie in den nächsten 3-5 Jahren keine großen Fortschritte zu erwarten seien und man eine Verbesserung der Akkulaufzeit somit nur über die Verwendung eines größeren Akkus erzielen kann. (via MacRumors)

Als weiterer Nebeneffekt darf zudem erwartet werden, dass sich auch das erwartete OLED-Display positiv auf die Akkulaufzeit auswirkt. Die OLED-Technologie gilt als deutlich energiesparender als die bisher verwendeten TFT-LCD-Displays. A propos OLED, den Informationen des The Korea Herald zufolge soll Apple einen weiteren entsprechenden Auftrag bei seinem Zulieferer Samsung platziert haben. Demnach soll Apple nach dem Auftrag über 100 Millionen aus dem vergangenen April nun noch einmal weitere 60 Millionen Einheiten zusätzlich geordert haben.