Die iPhone- und iPad-Schutzhüllen von Twelve South sind so ziemlich mit das beste, was man seinem iOS-Gerät tun kann. Auch wenn sie einen Preis haben, den sehr wahrscheinlich nicht jeder bereit sein wird zu zahlen, sorgt die Qualität in jedem Fall für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Inzwischen sind verschiedene Modelle aus dem Hause Twelve South auch für das iPhone 7 und iPhone 7 Plus verfügbar, auf die ich an dieser Stelle kurz hinweisen möchte. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich bei den Cases aus der "Relaxed Leather"-Reihe um (Echt-)Lederhüllen, die im Inneren mit einem Mikrofaserstoff ausgekleidet sind und somit das iPhone-Gehäuse schonen. Dank des Überstands von 1mm kann man das iPhone mit der Hülle auch auf seine Vorderseite legen, ohne dass das Display dabei den Untergrund berührt.
Ähnlich wie bei Apples Lederhüllen für das iPhone verändern naturgemäß auch die Relaxed-Leather-Hüllen ihre Optik im Laufe der Zeit, was letzten Endes daran liegt, dass es sich bei Leder um ein Naturprodukt handelt. Twelve South nutzt diesen Umstand dann direkt auch zu Werbezwecken: "Relaxed Leather looks good new, but looks even better after months of use. Constant use and handling continues to soften the leather and darken its original tone. Now you can have an iPhone case that has as much character as you do, but looks even better with age."
Die Twelve South RelaxedLeather-Hüllen gibt es in Varianten mit und ohne Fächern für beispielsweise Visiten-, Kredit- oder EC-Karten in den Farben dried herb, marsala, warm taupe, cognac und black und können ab sofort über den folgenden Link zu Preisen ab € 47,98 bei Amazon bestellt werden: Twelve South Relaxed Leather
Mit der Kampagne "Shot on iPhone" hat Apple eindeutig einen Nerv getroffen. Kein Wunder, die Kamera wird schließlich von vielen Nutzern inzwischen als eine der wichtigsten Funktionen eines Smartphones angesehen. Und die Bilder, die aus einem iPhone 7 oder einem iPhone 7 Plus sind auch wirklich mit dem Prädikat beeindruckend zu bezeichnen. Nun hat Apple die nächste Stufe der Kampagne gezündet und mit "One Night on iPhone 7" eine neue Serie von Fotos veröffentlicht, die allesamt nachts geschossen wurden und damit natürlich vor allem auch die Möglichkeiten der iPhone-Kamera bei schlechten Lichtverhältnissen herausstellen soll. In dem zugehörigen "Behind the scenes"-Bericht schreibt Apple:
On one night — November 5, 2016 — iPhone photographers canvassed the globe, from Arctic ice caves and Indonesian volcanoes, to the clubs of Johannesburg and rooftops of Shanghai. For the latest "Shot on iPhone" campaign, Apple enlisted a group of photographers to capture life from dusk to dawn using the low-light camera on iPhone 7. The people, sights and scenes they encountered over the course of the night resulted in a spectacular display of nighttime photography, which will be displayed in 25 countries beginning today.
Die Bilder sind in der Tat einen Blick wert und werden von Apple auch noch einmal in dem nachfolgenden Video zusammengefasst:
Am Wochenende wurde bekannt, dass Apple die bislang zur Verfügung stehende Webseite zur Überprüfung der Aktivierungssperre eines iPhone ohne weitere Angabe von Gründen vom Netz genommen hat. Während die Gründe hierfür zunächst unklar waren, kommt langsam aber sicher Licht ins Dunkel. Schon in den Kommentaren zu meinem damaligen Artikel wurde angedeutet, dass die Webseite eventuell von Hackern missbraucht worden sein könnte, um entwendete iPhones auf ihre Aktivierungssperre zu überprüfen und sie anschließend per Hack hiervon zu lösen. Nun wurden weitere Details zu diesem Hack bekannt. (via MacRumors)
Der Vorgang wird in dem unten zu sehenden Video demonstriert. Durch das bloße Verändern von einer oder zwei Stellen der per Aktivierungssperre deaktivierten Seriennummer konnte offenbar eine gültige Seriennummer erzeugt werden, die dann von den Hackern auf ihre Funktionstüchtigkeit über die Apple-Webseite überprüft werden konnte. Diese Seriennummer, die oftmals zu einem legitimen iPhone-Nutzer gehörte wurde dann zum Entsperren des modifizierten iPhone genutzt. Unter Umständen lässt sich auf diese Weise auch ein hier und da aufgetretener iPhone-Fehler erklären, bei dem auf einmal unbekannte Apple IDs mit dem eigenen iPhone verknüpft waren.
Apple hat sich nach wie vor weder zu den offiziellen Gründen der Offlineschaltung der Webseite, noch zu dem im Video demonstrierten Hack geäußert. Die Indizien deuten allerdings eindeutig in diese Richtung und die Deaktivierung der Überprüfungsseite wäre die logische Konsequenz. Bleibt zu hoffen, dass Apple einen alternativen und sicheren Weg findet, die Überprüfung in Zukunft wieder möglich zu machen.
Apples Strategie, bestimmte Hardware-Features zunächst der Plus-Version seines iPhone vorzubehalten, stößt nicht bei jedem auf Zustimmung. In der Vergangenheit erhielt so die größere von Apples iPhone-Versionen beispielsweise als erstes einen optischen Bildstabilisator oder zuletzt auch eine Dual Lens Kamera. Während letztere Entscheidung wohl auch aufgrund des mehr benötigten und im iPhone 7 Plus vorhandenen Platzes getroffen wurde, könnte es auch künftig eine strategische Entscheidung sein, das High-End Modell als erstes mit neuen Funktionen auszustatten. Diesen Schluss legen zumindest Zahlen derAnalysten von Cowen & Co nahe, die das Wall Street Journal veröffentlicht hat. Demnach konnte das iPhone 7 Plus satte 40% aller iPhone 7 Verkäufe für sich verzeichnen. Im Vergleich dazu hätten sich seinerzeit nur etwa 17% der iPhone 6 Käufer für die größere Variante entschlossen. Während dieser Unterschied auch durch einen generellen Trend hin zu größeren Displays erklärbar wäre, gehen die Analysten davon aus, dass auch die Dual Lens Kamera die Entscheidung der Käufer beeinflusst hat.
In Zahlen bedeutet dies letzten Endes einen höheren Gewinn für Apple, der durch den höheren Verkaufspreis des iPhone 7 Plus einen Umsatzanstieg von 2% für Apple bedeuten könnte. Im Umkehrschluss könnte dies Apple dazu verleiten, auch künftig neue Features zunächst bei der Plus-Variante des iPhone einzuführen. Abzuwarten bleibt allerdings, ob die Analysten mit ihren Spekulationen richtig liegen. Erst vor wenigen Tagen gab es Spekulationen, wonach der durchschnittliche Verkaufspreis des iPhone in 2016 zurückgegangen sei. Grund hierfür sei zum einen das iPhone SE, zum anderen der Griff mehrerer Käufer zu älteren iPhone-Generationen, wie beispielsweise dem iPhone 6s. Apple selber wird am morgigen Abend seine offiziellen Zahlen aus dem Weihnachtsquartal bekanntgeben. Die meisten Analysten erwarten nach zuletzt schwächeren Quartalsergebnissen dieses Mal erneut ein Rekordergebnis von Apple.
Wann immer man ein gebrauchtes iPhone kaufen wollte, war es in der Vergangenheit übliche Praxis, dass man zunächst die IMEI des Geräts auf der Webseite iCloud.com/activationlock eingab, um zu überprüfen, ob auf dem Gerät auch wirklich die Aktivierungssperre deaktiviert wurde. Ansonsten ließe sich das Gerät logischerweise nach dem Erwerb nicht aktivieren und somit auch nicht nutzen. Apple wies auf diese Praxis auch lange Zeit in einem entsprechenden Support-Dockment hin. Dieses Dokument wurde zuletzt am 24. Januar aktualisiert und seitdem fehlt der Hinweis auf die oben angegebene URL. Seit Freitagabend ist die URL nun auch offiziell nicht mehr erreichbar. Stattdessen stößt man beim Aufruf auf eine entsprechende 404 Fehlerseite.
Ein Grund für die Änderung lässt sich nicht wirklich ermitteln. Apple gibt sich diesbezüglich gewohnt zugeknöpft und auch das angesprochene Support-Dokument gibt keinen weiteren Aufschluss. Aufgrund des Entfernens des Hinweises scheint die Webseite aber bewusst vom Netz genommern worden zu sein. Leider gibt es aber auch keine alternative Möglichkeit zu prüfen, ob die Aktivierungssperre entfernt wurde, eine Schutzmaßnahme, die Apple ursprünglich eingeführt hatte, um den Verkauf von gestohlenen iPhones auf Plattformen wie eBay und Co. zu erschweren. Aktuell ist unklar, ob Apple die Funktion wieder zurückbringen oder eine neue Möglichkeit zur Überprüfung einführen wird.
Seit dem iPhone 4s hat Appe inzwischen fünf neue iPhone-Generationen auf den Markt gebracht. Insofern richtet sich das um 17:30 Uhr auf Amazon startende Blitzangebot wohl vor allem an Nostalgiker oder all diejenigen, die ein iPhone als Einstiegsgerät suchen, nicht mehr benötigen oder einfach gerne ein Zweitgerät in der Schublade liegen haben. Das Gerät ist generalüberholt und wird in der Version mit 8 GB in weiß angeboten. Der reguläre Amazon-Preis für das Gerät beträgt € 119,90, den Preis für das Blitzangebot gibt Amazon erst mit Beginn des Angebots bekannt. Der folgende Link führt direkt zum um 17:30 Uhr startenden Blitzangebot bei Amazon: iPhone 4s refurbished
Grundsätzlich ist das Vorhaben nicht neu. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen sowohl der eigenen Zahlen, als auch der der Konkurrenz, bekommt das Thema jedoch aktuell noch einmal neuen Wind. Der vor allem auf dem asiatischen Markt bereits äußerst erfolgreiche und umtriebige Smartphone-Hersteller Huawai hat sich als ambitioniertes Ziel gesetzt, in vier Jahren der größte Smartphone-Hersteller weltweit zu sein. Dass man dieses Ziel erreichen kann, zeigen nicht nur aktuelle Marktanteile, die Huawai inzwischen hinter Samsung und Apple auf Platz drei im weltweiten Ranking sehen. In den Märkten China, Portugal und den Niederlanden ist man sogar bereits führend. Und auch in Finnland holt man mächtig auf und konnte dort im vergangenen Jahr zehnmal soviele Smartphones an den Mann bringen wie Apple. Woran es bislang noch hapert ist der Einstieg in den nach wie vor stark von Apple dominierten US-Markt. Hier konnte man bislang noch nicht einmal die Top 10 knacken. Um dies möglichst bald zu schaffen, will man künftig vor allem auf Partnerschaften mit den dortigen Mobilfunkanbietern setzen. Ob man hiermit die beiden Schwergewichte tatsächlich wird angreifen können, muss die Zukunft allerdings erst noch zeigen. (via MacRumors)
Am Dienstag kommender Woche wird Apple seine aktuellen Quartalszahlen bekanntgeben, in denen dann auch das zurückliegende, traditionell starke Weihnachtsgeschäft enthalten sein wird. Interessanterweise erwarten verschiedene Analysten, dass dabei ein neuer Rekord bei den Absatzzahlen verkündet wird, allerdings der Umsatz dabei gesunken ist. Dies liege laut Bloomberg daran, dass der durchschnittliche Verkaufspreis pro abgesetztem iPhone von 691,- US-Dollar im Jahr 2015 auf 688,- US-Dollar im Vergleichsquartal 2016 gesunken ist. Dies klingt vielleicht auf den ersten Blick nicht viel, rechnet man die 3,- US-Dollar Unterschied aber auf die vermuteten 76 Millionen iPhones im vergangenen Quartal um, ergibt dies knapp 250 Millionen US-Dollar insgesamt. Dennoch erwarten die meisten Analysten ein Rekordquartal von Apple, wobei vor allem die in den vergangenen Monaten immer wieder thematisierten digitalen Dienste eine treibende Kraft gewesen sein sollen.
Der Rückgang des durchschnittlichen Verkaufspreises hingegen erklärt sich dem Analysten Mark Moskowitz zufolge vor allem daraus, dass viele Neukäufe auf das ein Jahr alte iPhone 6s entfallen seien. Ihm zufolge haben sich Smartphones inzwischen soweit entwickelt, dass selbst eine ein Jahr alte Version mehr als gut genug für die meisten Nutzer sei. Diese setzen nun vermehrt darauf, dass diese Geräte den digitalen Nutzen bereits erfüllen und so lange genutzt werden, bis dies entweder nicht mehr der Fall ist oder aber das Gerät seinen Geist aufgibt. Darüber hinaus habe aber auch das im vergangenen Jahr auf den Markt gebrachte und überaus erfolgreiche iPhone SE zum geringeren Durchschnittspreis beigetragen, wie unter anderem auch die folgende Grafik zeigt.