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Samsung angeblich einziger Lieferant für das OLED-Display im nächsten iPhone

Bereits in den vergangenen Wochen machten verschiedene Berichte die Runde, wonach Apples 2017er Jubiläums-iPhone von Lieferengpässen bedroht sein könnte, die vor allem an der knappen Verfügbarkeit von den erwarteten OLED-Displays liegen könnte. Diese Berichte werden nun noch einmal von Quellen aus der Zuliefererkette in Taiwan "bestätigt" (via DigiTimes). Demnach soll wie erwartet Samsung Display der einzige Lieferant für das Bauteil sein, was eine Knappheit aufgrund des einzelnen Herstellers auslöst. Pro Monat sollen dort maximal 20 Millionen Einheiten pro Monat hergestellt werden. Diese Engpässen könnten unter anderem auch ein Grund dafür sein, warum im kommenden Jahr wohl nur das neue High-End Modell mit dem OLED-Display ausgestattet wird. Ab 2018 soll als weiterer Lieferant dann unter anderem die in diesem Jahr von Foxconn übernommene Display-Sparte von Sharp für Entlastung sorgen.

In einem weiteren Artikel berichtet die DigiTimes zudem, dass sich als dritter Partner für die Endmontage des iPhone ab dem kommenden Jahr Wistron zu den bisherigen Lieferanten Foxconn und Pegatron gesellen soll. Wistron war unter anderem bereits an der Fertigung des iPhone 5c und iPhone SE beteiligt, wurde von Apple bei der Montage des iPhone 7 jedoch nicht berücksichtigt. Beim 2017er iPhone könnte es nun ein Comeback geben.

iPhones und iPads erneut die beliebtesten mobilen Geräte im Weihnachtsgeschäft

Einer aktuellen Marktstudie der zum Yahoo-Konzern gehörenden Analysten von Flurry zufolge waren das iPhone und das iPad die beliebtesten mobilen Geräte im zurückliegenden Weihnachtsgeschäft. Bei ihrer Erhebung kam zudem heraus, dass die Apple-Geräte doppelt so erfolgreich gewesen sind, wie die des wohl größten Konkurrenten Samsung. Zu diesem Schluss kommt man dort jedenfalls aufgrund der Beobachtungen, die man zwischen dem 19. und 25. Dezember gemacht hat. Hierbei wurden die Geräteaktivierungen im angegebenen Zeitraum herangezogen. Heraus kam dabei, dass 44% aller neuen Smartphone-Aktivierungen den Apple-Geräten zuzuschreiben sind, gefolgt von Samsung mit 21%. Weitere Hersteller wie Huawei, LG, Amazon, Oppo, Xiaomi und Motorola folgen dahinter mit Aktivierungsanteilen von jeweils 2% bis 3%. Googles im Oktober erschienenes Pixel Smartphone schaffte es nicht auf die Liste.

Nicht unter den Tisch kehren sollte man allerdings, dass Apple im Jahresvergleich einen Rückgang bei den Aktivierungen hinnehmen musste. So waren es im vergangenen Jahr noch 49,1% der aktivierten Geräte, die auf Apples Konto gingen. Samsung kam im vergangenen Jahr auf 19,8%, konnte also sogar leicht zulegen.

Mockup-Video zeigt iPhone 7 und iPhone 7 Plus in "Jet White"

Im vergangenen Monat tauchte einigermaßen unvermittelt ein Gerücht auf, wonach Apple nach den beiden neuen schwarzen Farboptionen für das iPhone 7 und iPhone 7 Plus Anfang kommenden Jahres auch eine weiße Variante namens "Jet White" (in Anlehnung an die englische "Jet Black"-Bezeichnung für das hierzulande verwendete "Diamantschwarz") auf den Markt bringen würde. Seit der vergangenen Nacht kursiert nun ein Video im Internet, in dem wohl ein Mockup einer solchen Farbvariante zu sehen ist und das einen kleinen Eindruck dessen vermittelt, wie ein solches Gerät aussehen könnte. In dem Video zu sehen sind sowohl ein iPhone 7, als auch ein iPhone 7 Plus in einem weißen Farbfinish. Das auf dem 4,7"-Modell fehlende Apple-Logo deutet allerdings darauf hin, dass es sich nicht um echte Geräte, sondern allenfalls um Mockups handelt.

Angeblich neues 5"-iPhone mit vertikaler Dual-Lens Kamera in 2017

Dass Apple zusätzlich zu seinen 4,7"- und 5,5"-Modellen im kommenden Jahr ein drittes iPhone auf den Markt bringen könnte, welches dann die verschiedenen größeren Änderungen mitbringen wird, die in den vergangenen Wochen und Monaten gehandelt wurden, wird bereits seit einiger Zeit diskutiert. Die japanischen Kollegen von MacOkatara bringen nun ein neues Feature ins Spiel, welches bislang noch nicht in Erscheinung getreten ist. Demnach soll ein neues 5"-Modell über eine vertikale Dual Lens Kamera verfügen und als mittleres Gerät im 2017er iPhone-Lineup fungieren. Die Information soll von einem Apple-Zulieferer aus Taiwan stammen. Allerdings fehlt dabei auffällig die bislang erwartete Bezeichnung "iPhone 8". Stattdessen wird bei allen neuen Geräten vom "iPhone 7s" gesprochen.

Aktuell ist die Gerüchtelage nach wie vor sehr unübersichtlich und zwiegespalten. Während einige Quellen beim neuen iPhone von einem komplett neuen Design aus Glas sprechen, welches unter anderem ein kabelloses Laden ermöglichen würde, erwarten andere Quellen lediglich ein komplett neues Modell, welches die moderaten Updates beim 4,7" und 5,5" iPhone 7s ergänzt. Wiederum andere erwarten für das kommende Jahr lediglich ein iPhone 7s, wie auch schon beim aus den vergangenen Jahren gewohnten Tick-Tock-Rhythmus. Insofern ist der Bericht aus Japan vorerst nichts anderes als auch die Berichte in den vergangenen Wochen: Ein Gerücht, dem man zum aktuellen Zeitpunkt lediglich informativen Charakter beimessen sollte.

Dokumente zeigen, auf welche iPhone-Daten Cellebrite zugreifen kann

Der Anfang dieses Jahres war in Sachen Apple-News vor allem durch die Auseinandersetzung Cupertinos mit den amerikanischen Strafverfolgungsbehörden über die Entsperrung eines von Terroristen genutzten iPhones geprägt. Apple weigerte sich seinerzeit hiergegen, was die Geschichte vor Gericht brachte. Bevor sie dort jedoch abschließend verhandelt werden konnte, zog sich das FBI zurück und zahlte stattdessen Berichten zufolge einen Millionenbetrag an das israelische Sicherheitsunternehmen Cellebrite, das sich der Sache angeblich erfolgreich annahm. Die Kollegen von ZDNet haben nun Dokumente zugespielt bekommen, die verdeutlichen, welche Daten Cellebrite mithilfe seiner Software und der zugehörigen UFED-Hardware (Universal Forensic Extraction Device) von einem Smartphone extrahieren kann.

Die zugespielten Daten sind sogenannte "Extraction Reports", aus denen die Ermittler relativ schnell erkennen können, was für Daten auf dem Gerät lagern. Dabei ist auch zu erkennen, dass teilweise auch gelöschte Daten wiederhergestellt werden können. Das dabei verwendete Gerät war ein iPhone 5 unter iOS 8. Und genau hier liegt auch der Knackpunkt bei Apple Sicherheitsvorkehrungen. Dieses Gerät war das letzte, welches nicht mit einem Touch ID Sensor und damit auch einer Secure Enclave ausgestattet ist. Zudem hat Apple seit iOS 9 verstärkte Verschlüsselungsmechanismen in sein mobiles Betriebssystem eingebaut. Der Zugriff auf ein aktuelleres mit einem PIN oder per Touch ID gesichertes Gerät und iOS ist also ungleich schwerer als in dem angegebenen Beispiel.

Aus den Dokumenten geht unter anderem hervor, welche Daten Cellebrite mit seiner Methode abgreifen kann. Hierzu zählen gerätespezifische Daten wie die Telefonnummer, die IMEI oder auch die darauf genutzte Apple ID. Zudem verwendet Cellebrite auch verschiedene Plugins, mit denen Daten aus QuickTime und iPhone-Backups extrahiert werden können. Darüber hinaus erhalten die Ermittler auch Zugriff auf Geo-Daten, die aus den auf dem iPhone gespeicherten Fotos extrahiert werden, Textnachrichten, genutzte WLANs, inkl. der MAC Adresse dessen Routers und der verwendeten Verschlüsselungsmethode. Bei den Telefonaten kann erkannt werden, ob es sich um eingehende oder ausgehende Anrufe handelte, inkl. der Dauer, des Datums und der Zeit. Aggregiert kann Cellebrite hier auch angeben, wie häufig mit welcher anderen Telefonnummer kommuniziert wurde. Hinzu gesellen sich Informationen zu Kontakten, installierten Apps und deren Datenbanken, sowie diverse weitere Daten.

Insgesamt können mit der Cellebrite-Methode also in der Tat umfassende Daten aus einerm iPhone extrahiert werden. Allerdings können Nutzer mit einem aktuellen Gerät und der stets aktuellen iOS-Version dem Zugriff einen starken Riegel vorschieben. Ratsam ist aber in jedem Fall eine gute PIN, die nicht unbedingt 0000, 1234 oder 2580 lautet.

2017er Jubiläums-iPhone hört anscheinend auf den internen Namen "Ferrari"

Auch kurz vor Weihnachten geht es noch weiter mit den Gerüchten rund um das 2017er Jubiläums-iPhone. So wollen die chinesischen Kollegen von cnBeta (Google-Übersetzer) interne Dokumente in die Finger bekommen haben, auf denen die drei von Apple für kommendes Jahr geplanten iPhones zu sehen und beschrieben sei sollen. Quelle dieser Dokumente ist mal wieder das chinesische Twitter-Pendant Sina Weibo. Die drai dabei genannten Modelle hören auf die Produktbezeichnungen D20, D21 und D22, wobei das High-End-Modell zusätzlich mit dem treffenden Codenamen "Ferrari" benannt wird. Dieses soll dann die bislang gehandelten neuen Funktionen, wie ein gebogenes 5,1" oder 5,2" AMOLED-Display, einen darin integrierten, virtuellen Home-Button samt Touch ID, kabelloses Laden und ein Glasgehäuse auf sich vereinen.

Doch nicht nur äußerlich soll sich an dem neuen Modell etwas ändern. Sollten die Dokumente authentisch sein, wird Apple auch beim inneren Aufbau kräftig Hand anlegen. So soll das bislang aus einem Bauteil bestehende Logicboard in zwei über ein Kabel miteinnander verbundene Einheiten aufgeteilt werden. Dabei würde dann die eine Einheit Bauteile wie den A11-Chip und den NAND-Flashspeicher enthalten, während die andere die Chips für WLAN, Bluetooth und Mobilfunk enthält. Die Abschirmung dieser Komponenten voneinander war in der Vergangenheit immer mal wieder ein Problem. Der SIM-Kartenslot soll zudem an die Unterkante des Gerätes wandern.

Letzte Gerüchte widersprachen sich teilweise bei Apples Plänen für die kommenden iPhones. So soll nur eines der neuen Geräte, nämlich das oben gennante "Ferrari"-Modell die bereits seit einiger Zeit gehandelten Neuerungen mitbringen, während die anderen beiden Modelle dem Zyklus entsprechende s-Updates werden sollen, die dann vor allem der gewohnten Produktpflege von iPhone 7 und iPhone 7 Plus entsprechen würden und entsprechend die Namen iPhone 7s und iPhone 7s Plus tragen sollen.

"Find my Phone" - Interessanter Kurzfilm über ein gestohlenes Smartphone

Das Smartphone ist heutzutage unser ständiger Begleiter, mit dem man beinahe alles machen kann. Vom Lesen von E-Mails über das Komminizieren mit Freunden und Familie, das Buchen von Flugtickets bis hin zum Bezahlen. Manch einer hat quasi sein ganzes Leben auf seinem Smartphone gespeichert. Umso ärgerlicher und auch beunuhigender ist es, wenn es einem abhanden kommt oder gestohlen wird. Zwar sind die Schutzmaßnahmen inzwischen soweit ausgereift, dass es beinahe unmöglich ist, auf die auf dem Gerät lagernden Daten zuzugreifen, dennoch überkommt einen ein ungutes Gefühl, was der Dieb wohl mit dem Smartphone samt Daten anstellen könnte. Um einem verlorengegangenen oder gestohlenen iPhone auf die Spur zu kommen, bietet Apple die nützliche iOS-Funktion "Mein iPhone finden", über die sich das Gerät zur Not auch aus der Ferne sperren und löschen lässt - vorausgesetzt, es hat eine Onlineverbindung.

Ein neuer Kurzfilm eines niederländischen Studenten gewährt nun einen interessanten Einblick, was Diebe mit einem gestohlenen Smartphone so alles anstellen. Hierzu hat er sich ein präpariertes Android-Gerät stehlen lassen und über eine in der Systempartition installierte App die Tätigkeiten des Diebes nachverfolgt. Zeitweise konnte er sich hierdurch sogar in die Person hineinversetzen und sich mit ihr identifizieren. Allerdings gilt es zu bedenken, dass die gesammelten Daten nur ein sehr grobes Bild des Täters vermittelten können. Ziel des Projekts, welches bei YouTube inzwischen über 2,5 Millionen mal angesehen wurde, ist es, den Nutzern zu verdeutlichen, wie wichtig es ist, die zur Verfügung stehenden Sicherheitsfunktionen zu nutzen, um das eigene Smartphone und damit auch die persönlichen Daten zu schützen.

Der Autor Anthony van der Meer gibt an, dass bei der niederländischen Polizei über 300 Anzeigen pro Woche zu gestohlenen Smartphones eingehen. Das für den Film präparierte HTC-Smartphone befindet sich mittlerweise übrigens in Rumänien.



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iPhone 8 kommt angeblich mit gebogenem Kunststoff-OLED-Display

Nach wie vor ranken sich bereits zum jetzigen, äußerst frühen Zeitpunkt eine Menge Gerüchte um das für kommendes Jahr erwartete Jubiläums-iPhone. Aktuell wirft der Korean Herald seinen Hut in den Ring und berichtet, dass es über ein gebogenes OLED-Display verfügen werde, welches statt aus Glas aus Kunststoff besteht und wohl mit einer neuen Touch-Technologie ausgestattet ist. Von der Qualität her soll dieses an das Display des Samsungs Galaxy S7 heranreichen, welches von Vielen als das derzeit beste Display auf dem Markt angesehen wird. Samsung soll dann auch der Hersteller des Displays sein und Apple mit 100 Millionen Einheiten ausstatten. Ab 2018 sollen sich dann auch LG und Sharp als weitere Produzenten hinzugesellen. Hieraus könnten sich eventuell Lieferengpässe beim neuen iPhone ergeben, bedenkt man, dass Apple im Jahr ca. 200 Millionen iPhones verkauft.

Die neue Touch-Technologie soll das iPhone vom Galaxy S7 unterdessen dahingehend abheben, indem es Berührungen an verschiedenen Seiten des Geräts verarbeiten kann ("enables the phone to respond when users touch any side of the device"). Weitere Details nennt der Korean Herald hierzu jedoch nicht.