Die Gerüchteküche ist sich weitgehend einig, dass das diesjährige iPhone erstmals ohne den bekannten 3,5 mm Klinkenanschluss für Kopfhörer auf den Markt kommen wird. Fortan soll stattdessen für die Verbindung mit einem Kopfhörer entweder Bluetooth zum Einsatz kommen, oder ein kabelgebundener Kopfhörer, der allerdings fortan über Apples hauseigenen Lightninganschluss verbunden wird. Den beiden neuen Geräten beiligen werden den Informationen der japanischen Kollegen von Macotakara allerdings die herkömmlichen EarPods mit Klinkenstecker. Dazu wird Apple dann dem Bericht zufolge noch einen 3,5 mm auf Lightning-Adapter beilegen.
Für mich klingt dieses Gerücht allerdings ein wenig merkwürdig und irgendwie nicht Apple-like. Allerdings bin ich in dieser Hinsicht in den vergangenen Monaten schon so manches Mal eines besseren belehrt worden. Die Informationen der Kollegen sollen angeblich von der Computex 2016 in Taipei stammen, können aber natürlich nicht abschließend bestätigt werden.
Übrigens, in Sachen der anderen Verbindungsoption über Bluetooth gleich noch eine sehr gut gemeinte Empfehlung aus der Abteilung Gadget-Watch!
Sollte das aktuell aus Fernost herüberschwappende Gerücht stimmen, würde damit ein absolutes Mank behoben werden. Der chinesische Smartphone-Reparateur Rock Fix hat aktuell einige Fotos von vermeintlichen Ersatzteilen für das diesjährige iPhone veröffentlicht, die darauf hindeuten könnten, dass das Gerät über eine Dual-SIM Funktion verfügen könnte. Dies würde es endlich ermöglichen, beispielsweise eine private und eine geschäftliche SIM-Karte mit unterschiedlichen Telefonnummern in ein und demselben iPhone nutzen zu können. Eine Funktion, die bereits bei Featurephones Gang und Gäbe war und auch von einigen Android-Geräten unterstützt wird. Gerade im Business-Segment könnte Apple hiermit gewaltig aufholen. (via Engadget).

In einem anderen Anwendungszenario könnte man zudem SIM-Karten von unterschiedlichen Providern einsetzen und hiermit eventuellen Funklöchern begegnen. Ein Szenario, welches zugegebenermaßen in den USA deutlich sinnvoller ist als hierzulande. Aber auch eine Trennung zwischen Telefon und SMS auf der einen SIM-Karte und Daten auf einer anderen wäre damit möglich.
In Cupertino muss man zunächst von einer Ente ausgegangen sein, als die Meldung aus China kam. Das dortige Beijing Intellectual Property Office hat nämlich Apple der Patentverletzung schuldig gesprochen. Und zwar soll Apple beim Design eines aus China stammenden Smartphone abgekupfert haben, konkret beim Shenzhen Baili 100c, welches auch unten im Bild zu sehen ist (via MacRumors). Dies könnte im schlimmsten Fall dazu führen, dass Apple das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus künftig nicht mehr im Großraum Peking verkaufen darf. Wer nun meint, dass ein Verkaufsverbot in Peking nicht ganz so schlimm sei, der sei daran erinnert, dass in diesem Winkel der Erde immerhin 21,7 Millionen Menschen leben, also durchaus ein Markt für Apple. Wie Bloomberg anmerkt könnte der Fall zudem Signalwirkung für künftige Auseinandersetzungen in China haben, sollte er negativ für Apple ausgehen.

Bereits in den vergangenen Monaten hatte Apple schwer in China zu kämpfen, was vor allem daran liegt, dass die dortige Regierung mehrere Maßnahmen ergriffen hat, um einheimische Unternehmen und ihre Dienste zu fördern und gegen ausländische Unternehmen zu schützen. Unter anderem sind nun schon seit einiger Zeit aus diesem Grund der iTunes Movie Store und der iBookstore in China offline und im vergangenen Monat verlor man auch noch das exklusive Namensrecht für den Begriff "iPhone" in China.
In einer Erklärung gegenüber
CNBC hat Apple inzwischen bestätigt, dass sowohl das von dem Urteil betroffene iPhone 6 und 6 Plus, als auch die neueren, nicht betroffenen Modelle, weiterhin in China im Verkauf sind und dass man gegen das Urteil aus Peking vorgehen werde:
"iPhone 6 and iPhone 6 Plus as well as iPhone 6s, iPhone6s Plus and iPhone SE models are all available for sale today in China. We appealed an administrative order from a regional patent tribunal in Beijing last month and as a result the order has been stayed pending review by the Beijing IP Court".
Ja man kennt das inzwischen. Die sogenannten Spy-Pics, auf denen noch nicht veröffentlichte Apple-Produkte zu sehen sein sollen, zeichnen sich in erster Linie mal dadurch aus, dass sie per Definition verschwommen sein müssen. Und das im Zeitalter der großartigen Handykameras. Sei es drum, die Fotos, die heute die Kollegen von mobipicker.com in Umlauf gebracht haben, erfüllen dieses Kriterium und regen zur Diskussion an. Zu sehen sein soll auf den verschwommenen Bildern die angebliche Vorderseite des diesjährigen iPhone, welche nicht nur eine veränderte Anordnung der Sensoren aufweist, sondern vor allem einen virtuellen Homebutton besitzt.

Den Quellen der Webseite zufolge soll sich der bisherige Hardware-Knopf auch nicht mehr ertasten lassen, sondern plan mit der Oberfläche abschließen. Dementsprechend soll dich der neue Homebutton auch nicht mehr klassisch drücken lassen, sondern touch-sensitiv sein. Ich persönlich würde dieses Gerücht mal ins Reich der Fabel verweisen. Wenn überhaupt, wird sich Apple sehr wahrscheinlich erst im kommenden Jahr vom gewohnten Homebutton verabschieden. Und auch dann vermutlich nicht auf die in dem Bild zu sehende Art und Weise.
Wie zu erwarten, fördert die erste Beta von iOS 10, die sich seit Montagabend in den Händen der Entwickler befindet nach und nach immer neue kleine Verbesserungen und neue Funktionen ans Tageslicht, die vielleicht nicht immer der großen Rede wert sind, aber das mobile Betriebssystem Stück für Stück runder machen. So bringt iOS 10 beispielsweise auf dem 12,9" iPad Pro eine neue Ansicht für verschiedene Apps mit. Unter anderem Mail oder auch die Notizen-App können nun auf ein 3-spaltiges Layout zurückgreifen, welches hier und da an die Ansichten derselben Apps auf dem Mac erinnert. Wie unten zu sehen, kann so beispielsweise in Mail die linke Spalte alle Mailkonten enthalten, die mittlere Spalte dann die einzelnen Mails des ausgewählten Kontos und die linke Spalte schließlich den Mailinhalt. Praktisch!

"Dies und das - weitere kleine Neuerungen aus iOS 10" vollständig lesen
Bereits seit einiger Zeit wird spekuliert, dass Apple bei seinem 2017er iPhone ein radikal neues Design einführen wird, welches unter anderem auch über ein Rundum-Display verfügen und dabei alle Hardware-Knöpfe virtualisieren könnte. Passend hierzu ist just ein neues Apple-Patent aufgetaucht (via Patently Apple), welches eine mögliche Umsetzung dieses Gerüchts zeigt. Eingereicht bereits im Jahr 2011, jedoch erst jetzt durchgewungen beschreibt es ein Smartphone mit einem Rundum-Display, welches an jeder Position Software-Bedienelemente bietet. Zudem könnte die Verbauung eines zweiten Displays für 3D-Effekte sorgen.

Im kommenden Jahr jährt sich die Vorstellung des ersten iPhone zum zehnten Mal und es wird erwartet, dass Apple zu dieser Gelegenheit ein Mega-Update auf den Markt bringen wird. Möglich, dass das nun gesichtete Patent hierauf einen kleinen Vorgeschmack gibt.
Wie immer bei der Vorstellung von großen Betriebssystemupdates stellt sich natürlich auch am heutigen Abend die Frage nach den unterstützten Geräten bzw. den Systemvoraussetzungen für die Installation der Updates. Apple hat hierzu bereits Klarheit auf seinen Webseiten geschaffen. So werden von iOS 10 sämtliche iPhones seit dem iPhone 5 unterstützt. Das iPhone 4s und alles was davor auf den Markt kam kommen somit nicht mehr in den Genuss von iOS 10. Beim iPad hingegen werden sämntliche Geräte mit Ausnahme des allerersten iPad unterstützt, also auch sämtliche Generationen des iPad mini. In Sachen iPod touch beschränkt sich Apple auf die 5. und die 6. Generation des Musikspielers.
UPDATE: Apple hat die Kompatibilitätsliste inzwischen noch einmal überarbeitet und noch das eine oder andere iPad aus der Unterstützung entfernt. Dies bedeutet nun, dass das iPad mini der ersten Generation nicht mehr von iOS 10 unterstützt wird. Gleiches gilt für das iPad 2 und das iPad 3, sowie den iPod touch der 5. Generation.

Ja, hin und wieder muss man sich vielleicht auch einfach mal eines besseren belehren lassen. Als vor einigen Tagen erste Gerüchte aufkamen, wonach Apple plane, in diesem Jahr das spacegraue iPhone durch eine dunkelblaue Variante abzulösen, rief das in mir spontan eine tiefe Ablehnung hervor. Nun hat der bekannte Designer Martin Hajek (via MacRumors) einige Renderings angefertigt, die zeigen, wie eine solche Farbvariante des diesjährigen iPhone aussehen könnte. Und ich muss sagen, so schlimm ist das gar nicht. Die Farbe erinnert mich sogar irgendwie an das gute, alte Nokia 6210, welches seinerzeit auch in einer grün-blau schimmernden Farbgebung auf den Markt kam. Sagen wir es also mal so... Wenn Apple diesen Weg tatsächlich gehen sollte und das Ergebnis am Ende so aussieht, wie von Hajek gezeigt, könnte ich mich damit anfreunden.


