Noch nicht einmal zwei Wochen sind es mehr, bis am 10. April die Vorbestellphase für die Apple Watch beginnt. Und wie es aussieht, wird dieser Termin auch durchaus eine hohe Relevanz haben. Denn um am eigentlichen Verkaufsstart am 24. April auch tatsächlich eine Apple Watch in einem Retail Store kaufen zu können, muss man sie wohl vorher online reserviert haben. Einfach in den Store gehen und eine Apple Watch kaufen wird demnach nicht möglich sein. Dies geht zumindest aus internen Unterlagen hervorm die den Kollegen von MacRumors vorliegen. Demnach können interessierte Kunden die Uhr wie angekündigt in den zwei Wochen ab dem Vorbestellstart in einem Retail Store ausprobieren und dann unter Anleitung der dortigen Mitarbeiter auch direkt über die Apple Store App reservieren. Ob interne Gründe oder Lieferengpässe für diese Vorgehensweise verantwortlich sind, ist nicht bekannt.
Unterdessen präsentieren auch die Kollegen von 9to5Mac diverse News zum Apple Watch Verkaufsstart, genauer gesagt zur Ausstattung der Retail Stores. Während die Apple Watch Edition ohnehin nur in ausgewählten Stores und dort auch nur auf speziellen Wunsch auf einer speziellen Verkaufsfläche präsentiert wird, werden die anderen beiden Modellvarianten direkt in den Stores ausgestellt. Nachdem ein Kunde einen Anprobetermin für die Apple Watch gemacht hat und in den Store kommt, wird er durch verschiedene Schritte geführt. Hierfür werden, wie auf dem Bild unten zu sehen, spezielle Tische aufgestellt, auf denen Kästen mit den verschiedenen Modellen bereitstehen, aus denen der Kunde dann wählen kann. Auf einer speziellen Verkaufsfläche können dann verschiedene Gehäuse- und Armband-Varianten probiert werden und die Funktionen der Uhr getestet werden, ehe man sich für einen Kauf oder eine Reservierung entscheidet. Allerdings hält Apple hierfür lediglich eine gewisse Anzahl an vorkonfigurierten Uhren bereit. Ein willkürliches Austauschen von Armbändern wird (wohl auch aus Zeitgründen) nicht möglich sein. Weitere Bilder von der neuen Store-Ausstattung gibt es bei den amerikanischen Kollegen.

Nicht nur die Vorbereitungen im AppStore laufen auf Hochtouren, auch sonst ist Apple fleißig, was die Vorbereitungen einer der wichtigsten Produkteinführungen für das Unternehmen der vergangenen Jahre betrifft. So deutete sich bereits an, dass Cupertino seine Smartwatch nicht nur versuchen wird, über den hauseigenen Online Store und die bereits existierenden Retail Stores an den Mann und die Frau zu bringen, sondern auch über spezielle Verkaufsflächen in prominenten, exklusiven Kaufhäusern weltweit. Hierbei handelt es sich um Selfridges in London, Galeries Lafayette in Paris und Isetan in Tokio. In der vergangenen Nacht wurden nun offiziell die Eröffnungen dieser Verkaufsflächen für den Tag des Vorbestellstarts für die Apple Watch, also den 10. April angekündigt. Dies lässt darauf schließen, dass man auch dort die Apple Watch zwei Wochen lang, bis zum eigentlichen Verkaufsstart am 24. April ausprobieren und vorbestellen kann. Nimmt man die spezielle Eröffnung dieser Verkaufsflächen, die exklusive Lage und die Ankündigung, dass die Apple Watch Edition nur in ausgewählten Locations verkauft werden soll, kann man davon ausgehen, dass man sie unter anderem auch dort wird kaufen können. (via MacRumors)
Der Verkaufsstart der Apple Watch rückt unaufhaltsam näher und noch immer beschäftigt eine zentrale Frage vor allem diejenigen, die das Gadget vor allem für das tägliche Workout einsetzen wollen: Kann man die Apple Watch auch ohne iPhone sinnvoll beim Joggen einsetzen? Mangels eines integrierten GPS-Moduls ist dies zugebenermaßen nicht ganz einfach. Und ohne eben dieses Modul lassen sich verschiedene Werte nicht komplett zuverlässig berechnen. Allerdings scheint Apple auch dies im Hinterkopf gehabt zu haben. So berichtet Apples Watch-Aushängeschild, das US-Model Christy Turlington Burns in ihrem Apple Watch-Blog, dass die Apple Watch sich nach ein paar Läufen mit Watch und iPhone das persönliche Laufprofil des Nutzers merkt und dabei sogar zwischen einem Outdoor- und einem Einsatz auf dem Laufband unterscheiden kann. Dies soll dazu führen, dass man anschließend auch ohne mitgeführtes iPhone ziemlich genaue Berechnungen der Laufleistung erhält.
Unterdessen tauchen inzwischen die ersten für die Apple Watch optimierten Apps im AppStore auf. Innerhalb der Apple Watch App findet man zwar unter iOS 8.2 immer noch einen Platzhalter auf der AppStore-Seite, die ersten namhaften Entwickler sind aber schon mit ihren Apps am Start. Nachfolgend eine erste, sich sicher in den kommenden Tagen weiter stetig füllende Liste (via 9to5Mac):
Eines vorweg: Man sollte nicht immer alles glauben, was da so an Gerüchten und Meldungen aus Fernost zu uns herüber schwappt. Das gilt auch für die aktuelle Nachricht der taiwanesischen Economic Daily News (via MacRumors), die bereichtet, dass Apple die Produktionszahlen der Apple Watch aufgrund von Schwierigkeiten bei der Fertigung um die Hälfte reduziert habe. So sollten ursprünglich nach dem Verkaufsstart der Apple Watch am 24. April zwischen 2,5 und 3 Millionen Exemplare pro Monat vom Band laufen. Nun soll Apple die eigenen Erwartungen auf 1,25 bis 1,5 Millionen reduziert haben. Zumindest möchte man dies aus der Zuliefererkette des Produkts erfahren haben. Dabei soll vor allem das AMOLED-Display der Watch für Probleme sorgen. Zudem soll auch Apples Fertigungspartner Quantas Probleme haben, sich an die Herstellung der verhältnismäßig kleinen Produkte zu gewöhnen. Eventuell soll daher künftig auch der andere große Auftragnehmer Foxconn Teile der Fertigung übernehmen.
Prinzipiell könnte man dieselbe Meldung vor dem Verkaufsstart so ziemlich jeden neuen Apple Produkts verwenden, wenn man dden Begriff "Apple Watch" einfach gegen "iPad", "iPhone" oder Mac austauscht. Ja, es wird Lieferengpässe zum Verkaufsstart geben. Ja, das ist bei jedem neuen Apple Produkt so. Ja, das ist vollkommen normal. Schließlich kennt Apple ja auch nicht die genaue Nachfrage. Erst recht nicht bei einer vollkommen neuen Produktkategorie. Tagesgeschäft bestenfalls.
Die Apple Watch ist derzeit (und wird wohl auch noch in den kommenden Wochen sein) das bestimmende Thema in Sachen Apple. Spannend wird der Verkaufsstart in jedem Fall, markiert er schließlich auch für Apple eine Zäsur. Erstmals in der Unternehmensgeschichte verkauft man ein Produkt, das nicht nur reine Technik, sondern auch Mode und Lifestyle ist. Und Apple scheint sich akribisch auf diese Situation vorzubereiten. Bereits seit Wochen werden die eigenen Retail-Mitarbeiter geschult, um die Kunden beim Kauf ihrer Apple Watch zu beraten. Wer sich noch nicht im Vorfeld für ein Modell entschieden hat, der wird außerdem ab dem 10. April in den Retail Stores die Möglichkeit haben, verschiedene Apple Watches zu testen. Wie die Kollegen von 9to5Mac berichten, gibt es hierfür bereits fein ausgearbeitete Pläne. So erhält offenbar jeder Interessierte ein Zeitfenster von 15 Minuten, in dem er die verschiedenen Modelle an zehn verschiedenen Stationen im Store probieren kann. Ein Termin muss hierfür vorab offenbar nicht vereinbart werden.
Und auch der Verkaufsstart wird bereits geplant. Der Store wird hierfür dann offenbar in vier Zonen eingeteilt. In der ersten Zone werden die Apple Watch aus Edelstahl und die Apple Watch Sport ausgestellt. Die zweite Zone teilt sich in jeweils eine Reihe für Kunden, die bereits wissen, welches Modell und welches Armband sie kaufen möchten, und eine für Kunden, die noch nach der passenden Kombination suchen. In Zone drei beantworten extra geschulte Mitarbeiter Fragen zur Apple Watch und die vierte Zone ist schließlich der Apple Watch Edition vorbehalten. Dieser Bereich wird wohl auch räumlich vom Rest des Stores ein wenig abgetrennt sein.
Es scheint also bereits alles vorbereitet. Angeblich soll Apple sogar genügend Watches vorrätig haben, um zum Verkaufsstart keine allzu großen Engpässe zu haben. Es ist angerichtet.
Vor einer Woche hat Apple ein zweites Mal seine Apple Watch präsentiert und dabei noch ein paar neue Details in den Ring geworfen. Am 24. April wird die Smartwatch, Apples erstes Wearable dann in den Verkauf gehen und selten war man gespannter auf die ersten Verkaufszahlen. Dabei zeichnet sich aktuell ein eher verhaltenes Bild um es einmal vorsichtig auszudrücken. Gut 4.000 Leser beteiligten sich an meiner Umfrage ob sie denn eine Apple Watch kaufen werden. Deutlich über die Hälfte der Teilnehmer geben dabei an, dass sie sich sehr wahrscheinlich keine Apple Watch kaufen werden. Und das wohlgemerkt Leser eines Apple-Blogs. Während man dies auf der einen Seite überraschend finden kann, spiegelt das Ergebnis auf der anderen Seite aber auch den allgemeinen Tenor wider. Ich persönlich denke dennoch, dass die Apple Watch ein Erfolg wird. Vielleicht nicht kurzfristig, aber mittelfristig auf jeden Fall. Warum, das werde ich in diesem Kommentar einmal versuchen darzulegen.
Über Jahre hinweg hört man nun das Geschrei nach einer echten Innovation, die man mal wieder von Apple erwartet. Nun ist sie da und keiner will sie haben. Klar, ist die Innovation wirklich so groß? Uhren gibt es doch schon ewig. Smartwatches auch. Stimmt! Ich sehe aber an verschiedenen Stellen in Sachen Apple Watch Parallelen zum iPhone. Der große Unterschied ist, dass niemand wusste, was Apples Smartphone können wurde. Bei der Apple Watch war das schon deutlich absehbarer. Aber auch beim iPhone war es so. Handys gab es auch schon ewig. Smartphones auch. Es war die Umsetzung, die das iPhone zu etwas besonderem machte. Und etwas ähnliches erwarte ich auch bei der Apple Watch. Interessanterweise hauen bereits alle auf der Apple Watch rum, ohne dass man sie überhaupt in den Händen hatte. Das war beim iPhone seinerzeit anders.
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iOS 8.2 ist draußen und damit haben alle Nutzer auch automatisch die Begleit-App zur Apple Watch erhalten. Wirklich viel zu entdecken gibt es dabei allerdings nicht. Momentan verfügt die App über drei zugängliche Tabs: Einen zum Koppeln der Apple Watch, einen mit Videos um sich auf die Uhr einzustellen und einen Tab für den noch leeren AppStore. Wer dennoch gerne jetzt schon wissen möchte, was denn noch alles unter der Haube der App steckt, der sollte einmal einen Abstecher zu den Koillegen von 9to5Mac machen. Hier gibt es eine ausführliche Galerie mit 25 Screenshots aus der fertigen App. Geschossen hat sie der Entwickler Hamza Sood, der heute bereits die bislang noch unbekannte Activity-App der Welt präsentierte.
Genau wie die Activity-App präsentiert sich auch die Apple Watch App in dunklen, gedeckten Farben. Ob man dies schön findet, muss jeder selbst entscheiden. Immerhin ist es einigermaßen konsequent. Interessant: Musik wird sich offenbar in Form von Playlisten auf die Apple Watch synchronisieren lassen. Dabei wurde nun auch das bereits gemunkelte 2 GB Limit für Offline-Musik auf der Apple Watch bestätigt.


Der Zeitpunkt für die Einführung eines neuen Produkts ist bei der Apple Watch einigermaßen untypisch für Apple. Normalerweise wählt man hierfür einen Termin kurz vor dem Weihnachtsgeschäft, um die dann herrschende Kauflaune entsprechend ausnutzen zu können. Unter anderem auch dieser Umstand könnte den bekannten und in der Regel treffsicheren KGI Securities Analysten Ming-Chi Kuo zu seiner aktuellen Prognose veranlasst haben, in der er bis zu drei neue Materialien für das Gehäuse der Apple Watch in diesem Herbst erwartet. Bereits kurz vor dem Event waren Gerüchte aufgekommen, wonach Apple auch mit Platin als weiteres Material experimentiert haben soll. Ob Platin aber zu den drei von Kuo erwarteten Materialien gehört oder um was es sich sonst dabei handeln könnte, bleibt jedoch unklar (hat eigentlich noch irgendjemand Liquid Metal im Hinterkopf?). Kuo erwartet für die erste Generation der Apple Watch dann auch keine überragenden Verkaufszahlen, sondern denkt, dass Apple mit dieser Generation zunächst den Markt abklopfen wird, um dann mit der zweiten und dritten Generation eine breitere Masse an Käufern anzusprechen. Somit erwartet Kuo im Jahr 2015 auch "nur" zwischen 15 und 20 Millionen verkaufter Apple Watches, während andere Beobachter bislang eher von 20 bis 30 Millionen Exemplaren ausgingen. (via
MacRumors)