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Gerüchte um smarte Armbänder: Apple Watch mit verstecktem Lightning-Port

Die Kollegen von TechCrunch warten aktuell mit einem interessanten Bericht auf, der zu Gerüchten führt, wonach die Apple Watch über "smarte Armbänder" verfügen oder später damit ausgestattet werden könnte. So sollen die Prototypen der Smartwatch über einen versteckten Lightning-Port unter einem der beiden Befestigungsschlitze für die Armbänder verfügt haben, über den sich prinzipiell auch Datenverbindungen aufbauen ließen. Erst kürzlich hatte Apple den Lightning-Port an iPhones und iPads für die Nutzung von Drittanbietern geöffnet. Kam dieser Schritt in Vorbereitung für die Apple Watch? Vermutlich nicht. Jedenfalls nicht kurzfristig. Die für gewöhnlich gut informierten Kollegen von 9to5Mac wollen nämlich ihrerseits erfahren haben, dass die für den Handel bestimmten Varianten der Apple Watch nicht über den Anschluss verfügen würden. Er sei in den Prototypen lediglich zu Testzwecken und für Diagnosen integriert gewesen. Dies schließt natürlich nicht aus, dass er es in einer der kommenden Versionen zurück in die Smartwatch schafft und dann in der Tat unter anderem für den Anschluss von "smarten Armbändern" genutzt werden könnte. Unter anderem gibt es solches Zubehör auch für die neue Smartwatch Pebble Time, welches beispielsweise zusätzliche Sensoren für die Uhr bereitstellt.

Bloomberg wirft einen Blick in Apples Entwickler-Labor für die Apple Watch

Bereits vor einigen Wochen wurde bekannt, dass Apple Entwickler verschiedener Herkunft und aus unterschiedlichen Branchen nach Cupertino einlädt, um ihnen bei der Entwicklung bzw. Portierung ihrer Apps für die Apple Watch unter die Arme zu greifen. Bloomberg (via MacRumors) wirft nun einen interessanten Blick hinter die Kulissen dieser Vorgänge und in das "geheime Labor", in dem die Entwickler ihren Apps aktuell unter Aufsicht von Apple den letzten Schliff geben. Unter anderem sollen dabei Entwickler von Facebook, BMW, Starwood Hotels, usw. mehrere Trips nach Cupertino unternommen haben, die allesamt geheim zu halten waren. Und auch vor Ort ging die Geheimniskrämerei weiter. So gibt es dem Bericht zufolge beispielsweise keinerlei Internetzugang und es dürfen keine persönlichen Dinge mit in die Räume gebracht werden. Der App-Code muss auf einer Festplatte mitgebracht werden, die das Labor anschließend nicht mehr verlassen dürfe. Erst kurz vor dem Verkaufsstart der Apple Watch würden die Unternehmen ihren fertigen Code dann von Apple zurück erhalten, um ihre Apps in den AppStore einzureichen. Innerhalb des Labors kann der Code allerdings auf der finalen Hardware getestet werden, um Probleme, beispielsweise mit der digitalen Krone oder Force Touch erkennen und beheben zu können.

Interessant sind auch die Anforderungen, die Apple an die eingeladenen Entwickler stellt. So sollen diese bei ihren Apps, die potentiell Kandidaten für eine Präsentation am kommenden Montag sind, darauf achten, dass diese für den Benutzer nützlich und nicht nervend sind. So soll die Anzahl der Benachrichtigungen, die die Apple Watch von sich gibt auf ein Minimum reduziert werden, um die Akkulaufzeit nicht noch weiter zu belasten. Stattdessen sollen die Apps dafür ausgelegt sein, nicht länger als ca. 10 Sekunden benutzt zu werden. Problematisch ist offenbar aktuell noch die Bluetooth-Verbindung zwischen der Apple Watch und dem iPhone, die bei manchen Apps zu verzögerungen führt. Ob die Entwickler dies ausgleichen können oder Apple hier noch einmal Hand anlegen muss, ist unklar.