Apple hat auf dem heutigen Event wie zu erwarten die dritte Generation seines iPhone SE präsentiert. Die meisten Details waren dabei bereits im Vorfeld durchgesickert. So wird das günstigste iPhone im Sortiment erstmals auch 5G-Konnektivität bieten. Zudem bringt Apple die internen Komponenten auf den aktuellen Stand, was unter anderem den A15 Bionic Chip und 4GB Arbeitsspeicher umfasst. Zudem bringt Apple nun auch bei diesem Modell das Ceramic Shield zum Einsatz, durch das das verwendete Glas auf der Vorder- und der Rückseite deutlich bruch- und kratzfester wird. Fortschritte gibt es zudem bei der Akkulaufzeit, die Apple deutlich nach oben korrigieren konnte
Äußerlich ändert sich hingegen beim iPhone SE nichts. Das bedeutet, dass das Gerät auch weiterhin auf dem iPhone 8 basiert und somit auch nach wie vor über einen Touch ID Homebutton verfügt. Auch bei den Farben bleibt alles beim Alten. Der Preis für das iPhone SE beginnt bei € 519,-. Vorbestellungen nimmt Apple ab kommendem Freitag entgegen.
Nach der kleineren Veränderung am Notch beim iPhone 13 soll er mit dem iPhone 14 dann langsam endgültig der Vergangenheit angehören. Zumindest erst einmal bei den beiden erwarteten Pro-Modellen. Hier werden im Herbst statt des Notch eine ovale und eine runde Aussparung im Display zum Einsatz kommen, hinter denen sich die FaceTime-Kamera und die TrueDepth-Kamera für Face ID befinden. Eine weitere "Bestätigung" zu dieser Erwatung liefert nun der bekannte Display-Analyst Ross Young. Ihm zufolge werden die beiden Aussparungen in etwa dieselbe Dimension haben wie der aktuelle Notch, durch das neue Design aber optisch luftiger wirken. Nachdem in diesem Jahr die neuen Aussparungen ausschließlich bei den Pro-Modellen des iPhone 14 zum Einsatz kommen, wird das neue Design mit dem iPhone 15 laut Young auch auf die Standard-Modelle ausgeweitet.
Dem Analysten zufolge ist es möglich, dass die Aussparungen im kommenden Jahr kleiner ausfallen werden als noch in diesem Jahr, ganz verschwinden werden sie aber wohl auch in 2023 noch nicht. Dies könnte dann frühestens im Jahr 2024 soweit sein, wenn die Technologie es erlaubt, die TrueDepth-Kamera komplett hinter dem Display verschwinden zu lassen. Die kreisrunde Aussparung für die FaceTime-Kamera wird allerdings auch dann noch erhalten bleiben.
Neben den Renderings zum neuen Mac Studio und dem Studio Display liefert der Leaker und YouTuber Luke Miani noch weitere Last-Minute-Gerüchte zu Apples morgigen "Peek Performance" Event. Demnach soll Apple auch in diesem Jahr wieder eine neue Farbe für das iPhone 13 auf dem Event präsentieren. Dabei soll es sich um ein Grün handeln, in dem das iPhone 13 und das iPhone 13 mini künftig zusätzlich zur Verfügung stehen. Damit würde Apple die geschichte vom vergangenen Jahr wiederholen, als man auf dem Frühjahrs-Event das iPhone 12 und das iPhone 12 mini überraschend in einer neuen violetten Farbvariante vorstellte.
Doch nicht nur das iPhone 13 und das iPhone 13 mini sollen einen neuen Anstrich erhalten, auch das iPad Air soll angeblich in derselben violetten Farbe auf den Markt kommen, in der auch schon das iPad mini erhältlich ist. Grundsätzlich erwartet die Gerüchteküche eine komplett neue Generation des iPad Air, die dann mit dem A15 Chip, 5G-Konnektivität, einer aktualisierten 12-Megapixel FaceTime-Kamera mit Unterstützung von Center Stage und einem Quad-LED True Tone Blitz auch technisch an das iPad mini angeglichen wird. Sämtliche Renderings zu den beiden neuen Farben können bei den Kollegen von AppleTrack abgerufen werden.

Der seit Jahren bekannte und zuverlässige Apple-Analyst Ming-Chi Kuo hat nun auch einen Twitter-Account und wird damit wohl künftig einen direkteren Weg anbieten, seine Informationen mit der Welt zu teilen. Bislang ist dies stets über offizielle Investorennews seines Arbeitgeber TF International Securities geschehen. In seinem ersten Tweet überhaupt fasst Kuo noch einmal die erwarteten Spezifikationen zum wohl am kommenden Dienstag von Apple präsentierten iPhone SE der dritten Generation zusammen. Die spannendste Neuerung wird dabei bekanntermaßen die erstmalig vorhandene 5G-Konnektivität sein, sie laut Kuo sowohl die mmWave als auch die Sub-6GHz Technologie unterstützt. Erstmals wird Apple das iPhone SE zudem wohl in drei Speicherkonfigurationen von 64GB, 128GB und 256GB anbieten. Bei den Farben bleibt hingegen offenbar alles beim Alten wie auch beim Design des Geräts. Kuo erwartet hier die Auswahl zwischen weiß, schwarz und rot.
Einem aktuellen Bericht von Gartner zufolge konnte sich Apple im vierten Quartal 2021 an die Spitze der größten Smartphone-Hersteller der Welt setzen. In einem durch die Corona-Pandemie schwer zu überblickenden und durch weiter hinzukommende chinesische Hersteller immer umkämpfteren Markt kann sich das iPhone damit weiter deutlich behaupten. Insgesamt wuchs der weltweite Smartphonemarkt im vergangenen Jahr um 6% und vermutlich wäre diese Zahl noch höher ausgefallen, hätte die weltweite Chip-Krise nicht zu größeren Lieferengpässen in der zweiten Jahreshälfte geführt. Apple konnte sich dabei auf das gesamte Jahr gesehen mit einem Marktanteil von 16,7% und 239 Millionen verkauften iPhones den zweiten Platz hinter Samsung (19%) sichern. Im Jahresvergleich konnte Apple dabei um knapp 20% zulegen.

Vor allem das vierte Quartal erwies sich dabei dank der neu vorgestellten iPhone-Modelle mal wieder als sehr erfolgreich für Apple. Dieses Quartal konnte man mit einem Marktanteil von 21,9% vor Samsung (18,2%) für sich entscheiden.

Ab dem kommenden Jahr wird Apple aller Vorraussicht nach erstmals einen selbstdesignten 5G Modemchip in seinem iPhone zum Einsatz bringen. Dieses Jahr allerdings wird dieser Chip noch vom Zulieferer Qualcomm stammen, mit dem man sich noch vor wenigen Monaten in diversen Rechtstreitigkeiten befand. Wahrscheinlich wird es sich bei dem Chip um den "Snapdragon X70" handeln, den Qualcomm heute nun vorgestellt hat. Laut Qualcomm enthält das neueste hauseigene 5G-Modem für Smartphones den "world's first 5G AI processor integrated in a 5G Modem-RF System", durch den sich vor allem die Up- und Downloadgeschwindigkeiten sowohl in mmWave, als auch in sub-6GHz 5G-Netzen verbessern sollen. Angeblich kann der Snapdragon X70 im Downlink 10Gbps erreichen, beim Upload 3,5Gbps. Dabei ist der Chip nach Aussage von Qualcomm durch die verwendete 5G PowerSave Gen 3 Technologie auch noch um bis zu 60% energieeffizienter als sein direkter Vorgänger. Der Chip unterstützt zudem 5G Multi-SIM und Dual-SIM Dual Active.
Während der Snapdragon X70 ab dem Herbst in aktuellen 5G-Smartphones zum Einsatz kommen wird, ist unklar, ob Apple ihn auch im iPhone 14 verbaut. Möglich ist der Vereinbarung zwischen Apple und Qualcomm zufolge auch, dass dort der X65 zum Einsatz kommt und der X70 dann erst im 2023er iPhone. Dann allerdings wird eigentlich, wie oben angesprochen der erste Modemchip aus dem Hause Apple erwartet. Denkbar ist, dass Apple sich entweder einen Puffer für die Entwicklung eingebaut hat oder aber zwischen Standard- und Pro-Modellen bei den Chips unterscheiden wird.
Der März beginnt erneut erfreulich für alle Mobilfunkkunden bei der Telekom. So schenkt der Magenta-Konzern seinen Bestandskunden in berechtigten Verträgen aktuell wieder ein zusätzliches Datenvolumen in Höhe von 500 MB. Dies ist zwar in der heutigen Zeit nicht weltbewegend, aber eben dennoch eine nette Geste, die man sicherlich gerne annimmt. Um das Geschenk in Anspruch nehmen zu können, reicht es aus, die MeinMagenta-App (kostenlos im AppStore) zu öffnen und direkt auf dem Startbildschirm den entsprechenden Button zu betätigen. Alternativ kann man dies auch auf der Webseite https://pass.telekom.de tun. Ist dies geschehen, werden zunächst die geschenkten 500 MB verbraucht, ehe die Telekom wieder auf das im Vertrag verbliebene Volumen umschaltet.

Es ist nach wie vor die Zeit der Jahresrückblicke der verschiedenen Analysten, die auf diese Weise auch einen Blick zurück auf das Apple-Jahr 2021 werfen. Stammten die meisten der zuletzt veröffentlichten Zahlen vor allem aus den USA, haben sich die Marktbeobachter von Strategy Analytics nun einmal der iPhone-Verkaufszahlen aus Europa angenommen und konnten auch hier ein stetiges Wachstum von 11% beobachten, während Samsung zwar nach wie vor an der Spitze des Marktes steht. Allerdings musste man hier einen leichten Rückgang von 1% hinnehmen. Dennoch kommt Samsung nach wie vor auf einen Marktanteil von 29%. Apple folgt direkt danach mit 23%.
Interessant ist hingegen der große Aufsteiger des Jahres. Hierbei handelt es sich um den indischen Anbieter realme, der auf das gesamte Jahr gesehen um 500% wuchs und es in Europa mit 3% Marktanteil erstmals sogar in die Top 5 schaffte.