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Die Probleme mit iPhone 13 und iOS 15 häufen sich: Nutzer berichten von Touch-Problemen

Es läuft momentan noch nicht so recht rund in Sachen iPhone 13 und iOS 15. Nachdem zuletzt schon verschiedene, eher den Komfort betreffende Probleme ins Internet durchtröpfelten, werden diese so langsam aber sicher massiver. So berichten zunehmend mehr werdende Nutzer von Touch-Problemen beim iPhone 13 aber auch verschiedntlich von anderen Modellen, seitdem diese auf iOS 15 aktualisiert wurden. Diese gehen teilweise sogar soweit, dass den Nutzern keine andere Möglichkeit bleibt, als ihr Gerät neuzustarten. Entsprechende Meldungen finden sich inzwischen zuhauf bei Reddit, in den MacRumors Foren oder auch wie unten eingebettet auf Twitter. Die gute Nachricht ist, dass es sich nach aktuellem Stand um softwarebezogene Probleme handeln dürfte, welche Apple mit einem entsprechneden Update beheben kann. iOS 15.1 befindet sich bereits in seiner zweiten Betaversion und enthält bereits verschiedene Korrekturen für in den vergangenen Tagen bekanntgewordene Probleme.

Ich persönlich kann aktuell von keinen Problemen auf meinem iPhone 13 Pro berichten. Hier läuft allerdings auch schon die angesprochene zweite Beta von iOS 15.1.

Lockdown in Vietnam führt zu Produktionsproblemen beim iPhone 13

Auch im Herbst 2021 beeinflusst die Corona-Pandemie noch immer die weltweite Wirtschaft. Aktuell gibt es beispielsweise in Vietnam einen größeren Lockdown, der auch dazu führt, dass Apples iPhone-Produktion derzeit beeinträchtigt ist. In Vietnam werden vor allem Kamerakomponenten für das iPhone 13 gefertigt, so dass es in diesem Bereich derzeit zu Nachschubproblemen kommt, wie Nikkei Asia berichtet. Auch die Ausweitung der Sensor-Shift Bildstabilisierung auf alle Modelle der iPhone 13 Reihe verstärkt dieses Problem momentan, was dazu führt, dass Käufer der neuen iPhone-Modelle derzeit mit länger als geplanten Lieferzeiten konfrontiert werden.

Dem Bericht zufolge dürfte sich die Situation Mitte Oktober wieder entspannen, allerdings könnten in näherer Zukunft auch weitere von Apples Zulieferern und Fertigungspartnern von Lockdowns in Fernost betroffen sein. Allerdings hat die hohe Nachfrage nach dem iPhone 13 inzwischen auch dazu geführt, dass verschiedene Zulieferer Teile für Apple-Produkte gegenüber der Konkurrenz priorisieren, wie die DigiTimes aktuell berichtet.

Display des iPhone 13 Pro ist laut DisplayMate das beste Smartphone-Display aller Zeiten

Während bereits die Kamera des iPhone 13 Pro überzeugen und sich den vierten Platz im DXOMark-Kameratest sichern konnte, hat sich nun auch ein weiteres aktualisiertes Bauteil von Apples neuem Smartphone eine Auszeichnung gesichert. Die Rede ist vom neuen ProMotion-Display des iPhone 13 Pro, welches von den Experten von DisplayMate mit dem Best Smartphone Display Award ausgezeichnet wurde. Dabei sicherte es sich sogar die beste von DisplayMate ausgegebene Bewertung von A+ und setzte oder egalisierte nicht weniger als 12 Rekorde für Smartphone-Displays. Das Super Retina XDR Display bringt Apples ProMotion-Technologie erstmals auf sas iPhone, wo es variable Bildwiederholfrequenzen zwischen 10Hz und 120Hz ermöglicht.

Einer der vom iPhone 13 Pro neu aufgestellten Rekorde ist der für die beste Helligkeit auf dem gesamten Display. Kein anderes Smartphone mit einem OLED-Display kommt hier auf die Werte des iPhone 13 Pro. Apple selbst gibt die maximale Helligkeit mit 1.000 Nits für normale Inhalte und 1.200 Nits für HDR-Inhalte an. Auch in Sachen Farbtreue, Kontrastverhältnis und Displayspiegelungen konnte das iPhone 13 Pro neue Rekorde auf- oder bestehende einstellen. Wer sich für die komplette technische Analyse interessiert, sei auf die Webseite von DisplayMate verwiesen.

Zweite Beta von iOS 15.1 und watchOS 8.1 korrigiert Fehler beim iPhone-Entsperren per Apple Watch

Kurz nach der Veröffentlichung von iOS 15 und iPhone 13 mehrten sich Stimmen von Nutzern im Internet, die meldete, dass die im Rahmen der Corona-Pandemie eingeführte Möglichkeit, das iPhone trotz getragener Maske über eine am Handgelenk getragene Apple Watch automatisch zu entsperren nach dem Wechsel auf das iPhone 13 nicht mehr funktionierte. Stattdessen wurde man mit einer Meldung konfrontiert, die besagt, dass das iPhone nicht mit der Apple Watch kommunzieren könne. Apple hatte hierzu bereits Abhilfe in Form eines Software-Updates angekündigt. Bei diesem Update dürfte es sich wohl um iOS 15.1 und watchOS 8.1 handeln, die sich bereits in der Betaphase befinden. Die heute Abend veröffentlichte zweite Beta der kommenden Updates korrigiert den Fehler bereits. Allerdings gibt es noch keinen Termin, wann Apple die neuen Versionen für alle Nutzer freigeben wird.

DXOMark testet die Kamera des iPhone 13 Pro

Die Kamera-Spezialisten von DXOMark haben ihr Review zum Kamerasystem des iPhone 13 Pro veröffentlicht. Auch wenn die Methoden von DXOMark oft angezweifelt werden, wird ihre Rangliste dennoch immer mal wieder als Referenz herangezogen, wenn es um den Vergleich der Kameras in verschiedenen Smartphones geht. Unter anderem wird bemängelt, dass die Testergebnisse oft subjektiv sind und es keine feste Skala für die Bewertung in den verschiedenen Kategorien gibt. Sei es drum, auch der aktuelle Testbericht vermittelt zumindest einen gewissen Eindruck von der iPhone 13 Pro Kamera und setzt diese ins Verhältnis zu anderen Kameras auf dem Markt. Da beide Kamerasysteme identisch sind, gelten sämtliche Bewertungen auch für das iPhone 13 Pro Max.

Apple hat auch beim iPhone 13 Pro wieder eine Triple-Lens Kamera inkl. LiDAR Scanner verbaut. Sämtliche Objektive wurden jedoch deutlich verbessert und sind dabei auch deutlich größer geworden. Insgesamt kommt das System auf eine Endbewertung von 137 Punkten, was es auf den vierten Platz unter den verfügbaren Smartphones hievt und zum besten iPhone macht. Aufgeteilt gehen 144 Punkte auf das Konto der Fotofunktion, 76 Punkte auf das der Zoom-Funktion und 119 Punkte auf das Konto der Videofunktion. Insgesamt kommt das iPhone 12 Pro damit auf neun Punkte mehr als das iPhone 12 Pro. Die größte Kritik äußern die Tester am Zoom der iPhone-13-Pro-Kamera, der zwar inzwischen eine dreifache optische Vergrößerung über das Teleobjektiv bietet, damit aber dennoch teilweise der Konkurrenz hinterher hinkt.

Bei den Fotoaufnahmen lobt DXOMark vor allem den Autofocus des iPhone 13 Pro. Dieser arbeitet den Testern zufolge in den allermeisten Situationen sehr schnell und zuverlässig. Auch die auf dem Display dargestellte Vorschau ist extrem nah an dem letztlich geschossenen Foto. Auf der anderen Seite machten die Tester aber auch Bildrauschen und weitere Störungen bei Fotos in extrem schlechten Lichtverhältnissen aus. In den höchsten Tönen gelobt wird hingegen die Videofunktion des iPhone 13 Pro. Sowohl die Details im 4K-Modus als auch der Autofokus und die Bildstabilisierung sorgen hier für hohe Punktzahlen in der Bewertung.

Insgesamt reiht sich das iPhone 13 Pro damit wie gesagt auf dem vierten Platz in der Rangliste von DXOMark ein und muss sich lediglich dem Huawei P50 Pro, dem Xiaomi Mi 11 Ultra und dem Huawei Mate 40 Pro+ geschlagen geben:

  1. Huawei P50 Pro: 144 Punkte
  2. Xiaomi Mi 11 Ultra: 143 Punkte
  3. Huawei Mate 40 Pro+: 139 Punkte
  4. Apple iPhone 13 Pro: 137 Punkte
  5. Huawei Mate 40 Pro: 136 Punkte
  6. Xiaomi Mi 10 Ultra: 133 Punkte
  7. Huawei P40 Pro: 132 Punkte
  8. Oppo Find X3 Pro: 131 Punkte
  9. Vivo X50 Pro+: 131 Punkte
  10. Apple iPhone 13 mini: 130 Punkte

iFixit veröffentlicht kompletten Teardown des iPhone 13 Pro

Bereits am Wochenende hatten die Reparaturspezialisten von iFixit einen Livestream ihres Teardowns des iPhone 13 Pro ins Internet gesendet, nun liegt die komplette Zerlegung von Apples neuem Smartphone vor und gewährt einen Blick auf das Innenleben des Geräts. Zu Beginn hat man auch dieses Mal wieder eine Röntgenaufnahme des iPhone angefertigt, auf der unter anderem der neue, L-förmige Akku, der MagSafe-Magnetring, das neue Kameramodul und die Logicboards zu sehen sind. Wie bereits bekannt, ist die Taptic Engine in den diesjährigen Geräten geschrumpft, gleichzeitig laut iFixit aber um 1,5 Gramm schwerer geworden.

Ein Displaytausch dürfte künftig vor allem dadurch erleichtert werden, dass der Ohrhörer des Telefons nicht mehr mit dem Display verbunden ist. Grundsätzlich geht iFixit davon aus, dass Apple für das Display OLED-Panels verwendet, in denen die Touchsensoren direkt verbaut sind, anstatt zwei separate Schichten übereinander zu verwenden. Die beiden Sensoren der TrueDepth-Kamera sind beim iPhone 13 in einem Modul zusammengefasst, was ein Grund dafür ist, dass Apple den Notch schmaler gestalten konnte. Allerdings führt ein Trennen des Displays von der TrueDepth-Kamera dazu, dass Face ID nicht mehr genutzt werden kann, sollte eine Reparatur nicht von Apple autorisiert und mit original Ersatzteilen durchgeführt worden sein. Immerhin lässt sich laut iFixit der Akku relativ problemlos tauschen. Die neuen Kapazitäten waren bereits am Wochenende bekannt geworden.

Insgesamt vergibt iFixit für das iPhone 13 Pro einen Reparaturscore von 5 von maximal 10 Punkten. Vor allem das Problem mit Face ID beim Displaytausch, das doppelte Glasgehäuse und die Maßnahmen zur Erzeugung der Wasserfestigkeit durch Apple sorgen für Probleme bei der Reparatur.

Gurman: iPhone 14 wird ein komplett neues Design erhalten

Der Power On Newsletter des Bloomberg-Kollegen Mark Gurman ist inzwischen zu einer liebgewonnenen Tradition am Wochenende geworden. Nachdem das iPhone 13 seit Freitag offiziell im Verkauf ist, wirft Gurman in der aktuellen Ausgabe bereits einen Blick in das kommende Jahr und berichtet, dass das iPhone 14 deutlich mehr Änderungen und Neuerungen mitbringen werde, als dies in diesem Jahr beim iPhone 13 der Fall war. Dabei spricht der in der Regel bei Apple gut vernetzte Journalist von einem "complete redesign". Einen Hinweis darauf hätte auch die aktuelle iPhone-Generation mit eher moderaten Neuerungen geliefert. Die Apple-Ingenieure sind laut Gurman bereits mit den großen Änderungen für das kommende Jahr beschäftigt.

Konkret wird der Bloomberg-Kollege in seinen Aussagen zwar nicht, allerdings gab es in den vergangenen Wochen bereits Meldungen des zuverlässigen Apple-Analysten Ming-Chi Kuo, der in eine ähnliche Richtung deutet. Vor allem der Wegfall des Notch soll im kommenden Jahr eine der großen Änderungen sein. Angeblich wird Apple stattdessen auf ein "Punch-Hole Design" für die FaceTime-Kamera setzen, während die TrueDepth-Kamera für Face ID hinter dem Display verbaut sein soll. Auch der bekannte Leaker Jon Prosser hatte bereits in diese Richtung berichtet.

Wegfallen soll im kommenden Jahr hingegen erwartungsgemäß das mini-Modell, welches zumindest beim iPhone 12 in Sachen Verkaufszahlen enttäuschte. Eine Trendwende ist hier auch beim iPhone 13 nicht zu erwarten. Stattdessen soll es ab dem kommenden Jahr jeweils zwei Modelle mit gleicher Displaydiagonale geben - einmal in der Standard- und einmal in der Pro-Ausführung.

Nach den Erfahrungen des zurückliegenden Events muss man allerdings natürlich festhalten, dass sowohl Gurman, als auch Kuo und Prosser mit diversen Vorhersagen komplett daneben lagen. Erst kürzlich hatte Apple CEO Tim Cook zudem in einem internen Memo betont, künftig noch stärker gegen Leaker vorgehen zu wollen. Insofern sollten wir ab sofort alle Gerüchte auch wieder mehr als das sehen, was sie sind: Gerüchte.

iPhone 13 Pro Max setzt neue Maßstäbe in Sachen Akkulaufzeit

Durch größere Akkus, die weiter gesteigerte Effizienz des A15 Bionic Chips und weitere softwarebezogene Optimierungen ist es Apple gelungen, die Akkulaufzeit der gesamten iPhone 13 Familie zu erhöhen. Eine bei den meisten Nutzern sicherlich mehr als willkommene Neuerung. Die Betreiber des YouTube-Kanals Mrwhosetheboss haben alle vier neuen Modelle nun einem Test unterzogen und die tatsächliche Akkulaufzeit gemessen. Sämtliche Geräte waren komplett aufgeladen, wiesen einen Batteriezustand von 100% auf und hatten dieselbe Einstellung in Sachen Displayhelligkeit. Zudem wurden auf jedem Gerät natürlich dieselben Tätigkeiten durchgeführt.

Wenig überraschend kommt das iPhone 13 Pro Max in dem Test auf die längste Akkulaufzeit mit beeindruckenden 9 Stunden und 52 Minuten durchgehender Nutzung. Dies ist die längste Akkulaufzeit, die je auf einem iPhone gemessen wurde. Die kompletten Ergebnisse für das iPhone 13 sowie einige Vergleichswerte sehen wie folgt aus:

  • iPhone 13 Pro Max: 9:52 Stunden
  • iPhone 13 Pro: 8:17 Stunden
  • iPhone 13: 7:45 Stunden
  • iPhone 13 mini: 6:26 Stunden
  • iPhone 12: 5:54 Stunden
  • iPhone 11: 4:20 Stunden
  • iPhone SE (2020): 3:38 Stunden

Nachfolgend natürlich auch noch das Video zum Test:



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