Es läuft noch nicht komplett rund, wenige Tage nach der Verfügbarkeit von iOS 15 und iPhone 13. Die gute Nachricht: Die meisten Probleme wirken sich vor allem auf den Komfort und weniger auf die wirklich wichtigen Funktionen aus, weswegen man aus meiner Sicht mit den Kinderkrankheiten durchaus leben kann. Ein Beispiel hierfür ist die im Rahmen der Corona-Pandemie eingeführte Möglichkeit, das iPhone trotz getragener Maske über eine am Handgelenk getragene Apple Watch automatisch zu entsperren. Diverse iPhone 13 berichten inzwischen unter anderem auf Reddit, dass die ehemals funktionierende Funktion auf ihrem neuen iPhone 13 nicht mehr das tut was sie soll.
Stattdessen werden sie mit einer Meldung konfrontiert, die besagt, dass das iPhone nicht mit der Apple Watch kommunzieren könne. Die in diesem Fall für gewöhnlich durchgeführten Maßnahmen, wie das Neustarten beider Geräte oder das Ent- und anschlißende Neukoppeln führen nicht zum Erfolg. Insofern ist wohl einfach Geduld gefordert, bis Apple die Funktion mit einem kommenden Softwareupdate wiederherstellt. Von offizieller Seite ist allerdings noch nichts zu dem Problem bekanntgegeben worden. iOS 15.1 und watchOS 8.1 befinden sich aber bekanntermaßen bereits in der Betaphase.
Eine der ganz großen Neuerungen bei den iPhone 13 Pro Modellen ist das neue ProMotion-Display, welches in der Lage ist, die Bildwiederholfrequenz dynamisch und je nach Bedarf auf Werte zwischen 10Hz und 120Hz zu justieren. Dies wirkt sich vor allem auf sanftere Animationen beim Scrolling, bei Spielen und auch in verschiedenen anderen Apps bemerkbar. Inzwischen haben verschiedene AppStore-Entwickler allerdings bemerkt, dass ihre Apps keinen Gebrauch von der maximalen Rate von 120Hz machen, sondern bis maximal 60Hz auf diese Funktion zugreifen können. Wie die Kollegen von 9to5Mac berichten, arbeitet ProMotion zwar beim Scrollen und bei Vollscreen-Animationen mit bis zu 120Hz, in allen anderen Fällen geht es jedoch nicht über 60Hz hinaus.
Eine App in der dieses Verhalten zu beobachten war, ist mein bevorzugter RSS-Reader Reeder, dessen Entwickler Silvio Rizzi das Problem vermutlich mit Apples Unterstützung selbst in den Griff bekommen hat. Aus Cupertino heißt es nämlich inzwischen, dass es keine Begrenzung für Drittanbieter-Apps gebe. Diese müssten lediglich einen entsprechenden Eintrag in der "plist" gesetzt haben. Eine entsprechende Dokumentation soll in Kürze freigegeben werden. Man habe sich für diesen Schritt entschieden, damit nur die Apps von den vollen 120Hz Gebrauch machen, die diese auch wirklich benötigen, um nich unnötig den Akku des iPhone zu belasten. (via MacRumors)
Traditionen wollen gepflegt werden. Und so haben die Reparaturspezialisten von iFixit auch in diesem Jahr, kurz nach dem Erscheinen der neuen iPhone-Generation ein solches Gerät fein säuberlich in seine Einzelteile zerlegt und ihren Teardown sogar per Livestream via YouTube übertragen. Der Mitschnitt steht inzwischen zum Streamen bereit. Bereits zuvor bekannt war, dass Apple verschiedene Komponenten im Inneren der neuen Geräte geschrumpft hat, um auf diese Weise mehr Platz für einen größeren Akku zu schaffen. Betroffen sind hiervon unter anderem die Taptic Engine und das Logicboard. Der größere Akku zeigt sich nun in einer L-Form und das Kameramodul ist deutlich gewachsen. Die neuen Kapazitäten des Akkus werden für das ?iPhone 13? mini mit 2.406 mAh (vorher 2.227 mAh), beim ?iPhone 13? mit 3.227 mAh (vorher 2.815 mAh), beim iPhone 13 Pro? mit 3.095 mAh (vorher 2.815 mAh) und beim ?iPhone 13 Pro? Max mit 4.352 mAh (vorher 3.687 mAh) angegeben.
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Da mich in den vergangenen Stunden diverse Nachrichten zu diesem Thema erreicht haben (vielen Dank für alle Einsender!), hier ein schneller Hinweis für all diejenigen, die seit gestern ein neues iPhone in den Händen halten oder ein solches in den kommenden Tagen noch erwarten. Hattet ihr auf eurem alten Gerät ein digitales Impfzertifikat in der CovPass-App oder der Corona-Warn-App hinterlegt und euer neues iPhone aus einem Backup des Altgeräts wiederhergestellt haben, müsst ihr das Impfzertifikat neu auf dem neuen Gerät einrichten. Es wird nicht über das Backup auf das neue Gerät übertragen. Verwenden könnt ihr für das Einscannen des Zertifikats dasselbe Dokument, welches ihr auch beim ersten Mal verwendet habt. Dieses lässt sich also mehrfach für die Erzeugung eines digitalen Nachweises verwenden.
Im vergangenen Jahr führte Apple mit dem iPhone 12 seine kabellose MagSafe-Ladetechnologie ein, bei der das iPhone durch einen ringförmigen Magneten in einer idealen Position zum Aufladen auf einem MagSafe-Ladegerät positioniert wurde. Diese Technologie findet sich natürlich auch im iPhone 13 wieder. Allerdings ist den Apple-Ingenieuren beim Design des MagSafe Duo Chargers und dem iPhone 13 eine Kleinigkeit entgangen. So sorgt der größere Kamerabuckel auf der Rückseite des iPhone 13 dafür, dass das Gerät nicht mehr perfekt auf das Duo-Ladegerät passt, wie unter anderem in dem nachfolgenden Twitter-Beitrag von Marques Brownlee zu sehen ist. Zwar sorgen die Magnete nach wie vor dafür, dass iPhone und Ladegerät zueinanderfinden und auch der Ladevorgang funktioniert, wirklich gut sitzen tut die Kombination allerdings nicht mehr.
Dies betrifft vor allem das iPhone 13 Pro, bei dem der Kamerabuckel am meisten gewachsen ist. Brownlee weist daher auch zurecht darauf hin, dass man dies beim Kauf einer Schutzhülle beachten sollte, wenn man das iPhone mit dem für € 149,- nicht gerade billigen MagSafe Duo Charger laden möchte.
Und noch ein kleiner Hinweis in Sachen MagSafe: Bereits beim iPhone 12 mini war es so, dass das Gerät kabellos nicht mit den maximalen 15 Watt Leistung per MagSafe geladen werden konnte, wie dies bei den anderen drei Geräten der Generation der Fall war. Vermutlich aufgrund der vergleichsweise großen Hitzeentwicklung und der geringeren Möglichkeiten, diese in dem kleinen Gerät abzuleiten, standen auf dem iPhone 12 mini so lediglich 12 Watt an maximaler Ladeleistung zur Verfügung. Wie aus einer Aktualisierung eines Support Dokuments hervorgeht, gilt dies auch für das iPhone 13 mini, welches heute bei den ersten Frühbestellern angekommen sein dürfte. Dies ist freilich keine allzu große Überraschung, da sich das Design der beiden Generationen kaum unterscheidet. Dennoch liefert Apple hierzu nun auch erstmals eine offizielle Bestätigung.
In der Nutzung dürfte sich die Begrenzung allerdings so gut wie nicht auswirken. Da der Akku im iPhone 12 mini kleiner ist als in den anderen Modellen, dürften die Zeiten bis zu einer vollständigen Ladung in etwa identisch sein.
Ja, heute ist es soweit. Der diesjährige iPhone-Verkaufsstart ist in vollem Gange und wie es sich gehört, hat Apple auch passend dazu wieder eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der man auch einige Hochglanzfotos aus den Apple Retail Stores auf der ganzen Welt präsentiert. Zu sehen sind darauf natürlich vor allem vor Freude strahlende Menschen, die ihr neues iPhone 13 aber auch ein neues iPad oder iPad mini in Empfang nehmen. Während die Lieferzeiten der neuen Geräte je nach Modell zuletzt bis in den Oktober oder gar November reichten, ließen sich einzelne Modelle sogar noch bis gestern für eine heutige Abholung in einem Apple-Ladengeschäft ordern. Auch Spontankäufer konnten heute natürlich noch Glück haben.
Wie schon aus dem vergangenen Jahr gewohnt, versucht Apple den Event-Charakter gerade auch wegen der Corona-Pandemie in einigermaßen geregelte Bahnen zu lenken und achtete dabei vor allem auch auf Abstandsregelungen und das Tragen von Masken. Grundsätzlich war die Abholung der vorbestellten Geräte zwar nur in Kombination mit einem Termin möglich, allerdings fanden sich neben den Spontankäufern auch einige Vorbesteller teils deutlich vor ihrer Zeit ein, so dass die gewohnten, wenn auch nicht ganz so langen Wartschlangen auch in diesem Jahr wieder entstanden, wie unter anderem das unten zu sehende Bild vom Hamburger Jungfernstieg (mit Dank an Andreas!) zeigt.

Wer sich nach wie vor spontan für einen Kauf des iPhone 13 entscheidet, kann sein Glück übrigens auch bei den beiden Elektromarktketten MediaMarkt und Saturn versuchen. Hier werden online aktuell noch recht kurzfristige Lieferzeiten zwischen dem 25. und 27. September angezeigt. Auch bei Amazon sollen einzelne Modelle bis morgen geliefert werden können.
All denjenigen, die ihr neues iPhone oder iPad heute bekommen: Viel Spaß mit den neuen Geräten!
Selbstverständlich werden die meisten von euch auf dem Schirm haben, dass heute der offizielle Verkaufsstart für das iPhone 13 erfolgt, nachdem Apple bereits seit vergangenem Freitag Vorbestellungen für die neuen Geräte entgegennimmt. Diejenigen, die dabei schnell zugeschlagen haben, werden heute dann auch mit ihren Geräten beliefert. Hatte man auch vorher schon ein iPhone im Einsatz, besteht die traditionelle Vorgehensweise natürlich aus dem Anlegen eines Backups auf dem alten Gerät, welches dann auf dem neuen eingespielt wird. Hierfür bietet Apple in diesem Jahr erstmals eine neue Möglichkeit via iCloud an, bei der sich der Speicherplatz auf den Apple-Servern unabhängig vom aktuellen Speicherplan kurzzeitig zum Zwecke der Datenübertragung kostenlos erhöht werden kann.

In den Einstellungen der aktuellen iOS-Versionen wurde der ehemalige Menüpunkt "Zurücksetzen" inzwischen in "Gerät übertragen/zurücksetzen" umbenannt. Wählt man ihn aus, und hat man das iCloud-Backup aktiviert, überprüft das Gerät den für die Datenübertragung notwendigen Cloud-Speicherplatz. Reicht dieser nicht aus, erhält man den Hinweis, dass der Speicherplatz zum Zwecke der Datenübertragung für 21 Tage kostenlos erweitert wird. Anschließend ist keine separate Kündigung der Erhöhung notwendig, Apple stellt nach Ablauf der Frist automatisch wieder auf den im aktuellen iCloud-Abonnement enthaltenen Speicherplatz um. Bei Bedarf lässt sich der Zeitraum auch einmalig über einen simplen Tap in den Einstellungen um weitere 21 Tage verlängern. Apple beschreibt den kompletten Prozess auch noch einmal in einem entsprechenden Support-Dokument.
Ich wünsche euch viel Spaß mit euren neuen iPhones!
Im Laufe des Tages werden heute die ersten Exemplare des iPhone 13, iPad 9 und iPad mini 6 bei den Frühbestellern eintreffen. Das übliche Prozedere ist dabei oftmals, dass man die neuen Geräte aus einem Backup des zuvor genutzten iPhone oder iPad wiederherstellt und somit sämtliche Einstellungen und Inhalte sofort wieder zur Verfügung stehen. Dabei kann es allerdings zu einem Problem im Zusammenhang mit Apple Music geben, wie Apple in einem neuen Support Dokument verkündet. Demnach können Nutzer unter Umständen nach der Wiederherstellung aus dem Backup nicht in der Lage sein, auf den Apple Music Katalog zuzugreifen. Allerdings hat Apple schnell reagiert und ein korrigierendes Update für iOS 15 bereitgestellt, welches auf den neuen iPhones und iPads bereits angezeigt wird, wie Frühbesteller berichten, die ihre Geräte bereits erhalten haben. (via MacRumors)

Dasselbe Update kümmert sich zudem auch um ein weiteres Problem im Zusammenhang mit Widgets wenn man ein neues iPhone oder iPad aus einem von einem älteren Gerät erstellten Backup wiederherstellt. Auch hierzu gibt es bereits ein entsprechendes Support Dokument aus dem hervorgeht, dass sich das Problem dhingehend äußert, dass die Wiidgets auf ihre Standardeinstellungen zurückgesetzt werden. Sollte auch das Installieren des angesprochenen Updates keine Besserung bringen, müssen die Anpassungen an den Widgets von Hand neu vorgenommen werden. Hierzu hält man den Finger auf dem jeweiligen Widget bis das Quick-Actions Menü erscheint. Hier wählt man "Bearbeiten" aus und nimmt die gewünschten Anpassungen vor. (via MacRumors)