DXOMark testet die Kamera des iPhone 13 Pro
Apple hat auch beim iPhone 13 Pro wieder eine Triple-Lens Kamera inkl. LiDAR Scanner verbaut. Sämtliche Objektive wurden jedoch deutlich verbessert und sind dabei auch deutlich größer geworden. Insgesamt kommt das System auf eine Endbewertung von 137 Punkten, was es auf den vierten Platz unter den verfügbaren Smartphones hievt und zum besten iPhone macht. Aufgeteilt gehen 144 Punkte auf das Konto der Fotofunktion, 76 Punkte auf das der Zoom-Funktion und 119 Punkte auf das Konto der Videofunktion. Insgesamt kommt das iPhone 12 Pro damit auf neun Punkte mehr als das iPhone 12 Pro. Die größte Kritik äußern die Tester am Zoom der iPhone-13-Pro-Kamera, der zwar inzwischen eine dreifache optische Vergrößerung über das Teleobjektiv bietet, damit aber dennoch teilweise der Konkurrenz hinterher hinkt.
Bei den Fotoaufnahmen lobt DXOMark vor allem den Autofocus des iPhone 13 Pro. Dieser arbeitet den Testern zufolge in den allermeisten Situationen sehr schnell und zuverlässig. Auch die auf dem Display dargestellte Vorschau ist extrem nah an dem letztlich geschossenen Foto. Auf der anderen Seite machten die Tester aber auch Bildrauschen und weitere Störungen bei Fotos in extrem schlechten Lichtverhältnissen aus. In den höchsten Tönen gelobt wird hingegen die Videofunktion des iPhone 13 Pro. Sowohl die Details im 4K-Modus als auch der Autofokus und die Bildstabilisierung sorgen hier für hohe Punktzahlen in der Bewertung.
Insgesamt reiht sich das iPhone 13 Pro damit wie gesagt auf dem vierten Platz in der Rangliste von DXOMark ein und muss sich lediglich dem Huawei P50 Pro, dem Xiaomi Mi 11 Ultra und dem Huawei Mate 40 Pro+ geschlagen geben:
- Huawei P50 Pro: 144 Punkte
- Xiaomi Mi 11 Ultra: 143 Punkte
- Huawei Mate 40 Pro+: 139 Punkte
- Apple iPhone 13 Pro: 137 Punkte
- Huawei Mate 40 Pro: 136 Punkte
- Xiaomi Mi 10 Ultra: 133 Punkte
- Huawei P40 Pro: 132 Punkte
- Oppo Find X3 Pro: 131 Punkte
- Vivo X50 Pro+: 131 Punkte
- Apple iPhone 13 mini: 130 Punkte
iFixit veröffentlicht kompletten Teardown des iPhone 13 Pro
Bereits am Wochenende hatten die Reparaturspezialisten von iFixit einen Livestream ihres Teardowns des iPhone 13 Pro ins Internet gesendet, nun liegt die komplette Zerlegung von Apples neuem Smartphone vor und gewährt einen Blick auf das Innenleben des Geräts. Zu Beginn hat man auch dieses Mal wieder eine Röntgenaufnahme des iPhone angefertigt, auf der unter anderem der neue, L-förmige Akku, der MagSafe-Magnetring, das neue Kameramodul und die Logicboards zu sehen sind. Wie bereits bekannt, ist die Taptic Engine in den diesjährigen Geräten geschrumpft, gleichzeitig laut iFixit aber um 1,5 Gramm schwerer geworden.

Ein Displaytausch dürfte künftig vor allem dadurch erleichtert werden, dass der Ohrhörer des Telefons nicht mehr mit dem Display verbunden ist. Grundsätzlich geht iFixit davon aus, dass Apple für das Display OLED-Panels verwendet, in denen die Touchsensoren direkt verbaut sind, anstatt zwei separate Schichten übereinander zu verwenden. Die beiden Sensoren der TrueDepth-Kamera sind beim iPhone 13 in einem Modul zusammengefasst, was ein Grund dafür ist, dass Apple den Notch schmaler gestalten konnte. Allerdings führt ein Trennen des Displays von der TrueDepth-Kamera dazu, dass Face ID nicht mehr genutzt werden kann, sollte eine Reparatur nicht von Apple autorisiert und mit original Ersatzteilen durchgeführt worden sein. Immerhin lässt sich laut iFixit der Akku relativ problemlos tauschen. Die neuen Kapazitäten waren bereits am Wochenende bekannt geworden.

Insgesamt vergibt iFixit für das iPhone 13 Pro einen Reparaturscore von 5 von maximal 10 Punkten. Vor allem das Problem mit Face ID beim Displaytausch, das doppelte Glasgehäuse und die Maßnahmen zur Erzeugung der Wasserfestigkeit durch Apple sorgen für Probleme bei der Reparatur.
