In der vergangenen Woche kamen Gerüchte auf, wonach Intel möglicherweise nicht rechtzeitig passende Modemchips für das anvisierte 5G-iPhone im kommenden Jahr wird liefern können. Dies bringt Apple ein wenig unter Zugzwang, da man Gefahr laufen könnte, den Anschluss an die Konkurrenz zu verlieren, die teilweise bereits in diesem Jahr mit entsprechenden Geräten auf den Markt drängt. Der einzige mögliche Ausweg wäre für Cupertino ein Biss in den sauren Apfel, da aktuell ausschließlich Qualcomm in der Lage scheint, die passenden Chips in der ausreichenden Menge und der von Apple geforderten Qualität zu liefern. Problematisch ist allerdings, dass sich Apple und Qualcomm quasi überall auf der Welt momentan vor Gericht gegenüberstehen.
Dennoch riecht der Chip-Lieferant bereits Lunte und hat, angesprochen auf die mutmaßlichen Probleme bei Intel, in Person ihres Präsidenten Cristiano Amon bereits lapidar verlauten lassen, dass sich Apple in Sachen 5G-Chips gerne jederzeit an Qualcomm wenden könne, wie Axios berichtet:
"We’re still in San Diego, they have our phone number. If they call, we’ll support them."
Eine Antwort aus Cupertino steht hierzu freilich noch aus. Allerdings dürfte Apple das Angebot wohl tatsächlich annehmen, sollte sich abzeichnen, dass Intel nicht in der Lage sein wird, die Chips zu liefern.
Apple wird nicht müde, die zugegebenermaßen herausragende Kamera des iPhone XS weiter zu promoten und in den Vordergrund zu stellen. So auch in zwei neuen Videos aus seiner "Shot on iPhone XS"-Reihe, in denen es dieses Mal um die stetig wachsende Surf-Community in Kua geht. Apple geht dabei sogar soweit zu behaubten, dass der erste Clip nicht nur einen Blick auf diese Community wirft, sondern auf eine damit verbundene neue Freiheit und Ära des Inselstaates. Selbstverständlich war das Video namens "Ola Cubana" von Zak Noyle mit einem iPhone XS und einem iPhone XS Max gedreht, wobei zusätzlich unter anderem der Freefly Movi Cinema Robot Smartphone-Stabilisator, die FILMic Pro App und ein AxisGO Unterwassergehäuse zum Einsatz kamen. Das ebenfalls unten anhängende Behind-the-Scenes Video gibt einen Eindruck vom Entstehungsprozess des Clips.
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Zuerst war es nur ein Rendering auf Basis von Gerüchten, dann kursierte eine Schemazeichnung und nun ist angeblich eine mutmaßliche Gehäuseplatte für das kommende iPhone mit einer Triple-Lens Kamera in China aufgetaucht. Das zunächst auf Weibo gesichtete und später vom bekannten Leaker Ben Geskin verbreitete Foto zeigt dabei in weiten Teilen das, was auch kürzlich bereits auf der angesprochenen Schemazeichnung der Platte zu sehen war. Inzwischen deutet damit immer mehr darauf hin, dass Apple in diesem Jahr tatsächlich zumindest eines seiner neuen iPhones mit drei Kameraobjektiven ausstattet und dass sich diese dann wohl gemeinsam mit dem LED-Blitz in einer quadratischen Anordnung präsentieren.


Auch wenn es zunächst positive Meldungen von Apples Chip-Zulieferer Intel gab, mehren sich nun Bedenken, wonach das Unternehmen nicht in der Lage sein könnte, seine Deadlines fur das XMM 8160 5G Modem zu halten, die Apple als 5G-Chips für seine iPhones ab dem kommenden Jahr eingeplant hatte. Mit Verweis auf Quellen, die über die Beziehung zwischen Apple und Intel Bescheid wissen, berichtet Fast Company, dass die ersten Deadlines bereits gerissen wurden und sich Apple nun ernsthafte Sorgen macht, ob das Ziel eines 5G-iPhone ab 2020 gehalten werden kann. Damit dieses iPhone im September 2020 auf den Markt kommen kann, benötigt Apple die ersten Sample-Chips bereits in diesem Sommer und die finale Version dann Anfang kommenden Jahres.
Apple ist inzwischen stark von Intel abhängig, nachdem man sich in verschiedene gerichtliche Auseinandersetzungen mit dem Modem-Platzhirschen Qualcomm gestürzt hat. Dem Bericht zufolge würde es aus unternehmerischer Sicht am ehesten Sinn machen, in den sauren Apfel (...) zu beissen und die 5G-Chips zunächst doch wieder von Qualcomm zu beziehen, um nicht allzu sehr ins Hintertreffen gegenüber der Konkurrenz zu geraten, die teilweise bereits in diesem Jahr mit ersten 5G-Smartphones auf den Markt drängt. Dieses Szenario scheint aber recht unwahrscheinlich zu sein.
Umso mehr dürfte Apple daran gelegen sein, möglichst bald selbstdesignte Modemchips zu entwickeln, die dann von Fertigungspartnern wie TSMC produziert werden könnten. Angeblich arbeiten bereits zwischen 1.000 und 2.000 Ingenieure bei Apple an eigenen Chips für kommende iPhones. Diese dürften jedoch nicht vor 2021 zur Verfügung stehen.
Apple scheint sich auch für die kommenden Jahre auf einen Drei-Modell-Zyklus bei seinen neuen iPhones eingeschossen zu haben. Während es in diesem Jahr dabei erneut zwei OLED-Geräte als Nachfolger für das iPhone XS und das iPhone XS Max, sowie ein LCD-Modell als Nachfolger des iPhone XR geben soll, könnte Apple ab 2020 alle seine iPhones auf die OLED-Technologie umstellen. Dies berichten heute die Kollegen von DigiTimes mit Verweis auf Quellen in Apples Zuliefererkette. Bei dieser Gelegenheit sollen sich dann erneut auch die Displaygrößen leicht ändern. Die Kollegen sprechen dabei von 5,42", 6,06" und 6,67", während die Größen in diesem Jahr noch unverändert bleiben sollen.
Ein bisheriger Engpass für die komplette Umstellung auf OLED war die Verfügbarkeit dieser Displays, die bislang nur von Samsung in der ausreichenden Stückzahl und der geforderten Qualität geliefert werden können. Spätestens ab 2020 soll dann auch LG Display größere Mengen zuschießen können. Ab 2020 könnte zudem eine neue Fertigungstechnologie dazu führen, dass die Displays dünner als bei den aktuellen Modellen ausfallen können.
Eine neue Funktion der diesjährigen iPhones soll die Möglichkeit sein, andere Geräte kabellos mit dem Strom aus dem eigenen Akku zu laden. Vor allem für Produkte wie die AirPods in ihrem neuen kabellosen Ladecase ist dies eine interessante Möglichkeit. Eine Mögliochkeit, die unter anderem auch Konkurrent Samsung in seinen aktuellen Galaxy-Smartphones verbaut hat. Auch der renommierte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo bestätigte die Gerüchte um die 2019er iPhones nun noch einmal gegenüber Investoren.
Ein wichtiger Aspekt in diesem Zusammenhang ist natürlich die Kapazität des iPhone-Akkus, der bei vielen als einer der größten Schwachpunkte zählt. In der derzeitigen Konfiguration reicht der darin gespeicherte Strom gerade mal für das iPhone selbst einen ganzen Tag. Um nun noch andere Geräte zu speisen, glaubt Kuo, dass Apple die Kapazität der Akkus erhöhen wird. Beim Nachfolger des iPhone XS Max sollen dies 10% bis 15%, beim Nachfolger des iPhone XS gar 20% bis 25% betragen. (via MacRumors)
Das iPhone XS kämpft offenbar weiter mit einem Problem mit der Sprachqualität bei Telefonaten. So wächst auch weiterhin fröhlich ein Thread in den Apple Support Foren, in dem sich Nutzer über ein hochfrequentes Rauschen oder Knacken während der Gesprächspartner redet. Auch mein Leser Oliver ist hiervon betroffen und hat mich auf den Thread aufmerksam gemacht (vielen Dank dafür!). Ebenso wie verschiedene User dort, berichtet auch Oliver, dass er sich mit dem Problem an einen Apple Store gewendet hat, wo man sein Gerät austauschte. Auch das neue Gerät ist jedoch von dem Problem betroffen. Andere Nutzer berichten, dass sie in einem Apple Store mehrere Geräte getestet hätten und keines dabei war, bei dem das Problem nicht zu hören war.
Ich persönlich kann bei mir ein ähnliches Problem entweder nicht feststellen oder meine Ohren sind dafür nicht empfänglich. Möglich ist auch, dass die Störgeräusche nur in bestimmten Konfigurationen auftauchen. Daher hier die Eckdaten zu meinem Gerät:
- iPhone XS
- spacegrau
- 256 GB Speicher
- iOS 12.3 Beta 1
- Telekom
Über eure Erfahrungsberichte zu dem Thema in den verschiedensten Konfigurationen freuen sich die Kommentare.
Der April beginnt erneut erfreulich für alle Mobilfunkkunden bei der Telekom. Diesen schenkt der Magenta-Konzern in diesem Monat eine DayFlat unlimited. Hiermit kann man 24 Stunden lang komplett gratis und unbegrenzt Datenvolumen nutzen. Um das Geschenk in Anspruch nehmen zu können, reicht es aus, die MeinMagenta-App (kostenlos im AppStore) zu öffnen und direkt auf dem Startbildschirm den entsprechenden Button zu betätigen. Ist dies geschehen, werden ab dem Buchungsmoment für 24 Stunden lang keine Daten aus dem Inklusivvolumen des eigenen Tarifs verbraucht, ehe die Telekom wieder auf das im Vertrag verbliebene Volumen umschaltet.
