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Erste US-Universitäten unterstützen Studentenausweise in der Wallet-App

Eine von Apple bereits auf der WWDC präsentierte neue Funktion in iOS 12 ist die Möglichkeit, seinen Studentenausweis in der Wallet-App auf dem iPhone bzw. der Apple Watch abzulegen. Dies gilt bis auf weiteres zwar ausschließlich für die USA, dort ist diese Funktion nun jedoch mit zunächst drei unterstützenden Universitäten an den Start gegangen. Mit an Bord sind seit heute die Duke University, die University of Alabama und die University of Oklahoma. Hier können Studierende nun ihre Ausweise in der Wallet-App unter iOS 12 und watchOS 5 ablegen und die damit verknüpften Dienste per iPhone und Apple Watch nutzen. Die Johns Hopkins University, Santa Clara University und Temple University sollen noch in diesem Jahr nachziehen. Für die Funktion verknüpft Apple den Studentenausweis in der Wallet-App mit dem NFC-Chip in iPhone und Apple Watch, so dass die Studierenden lediglich ihr Gerät an den entsprechenden Kartenleser halten müssen, um die von ihrer Universität angebotenen Dienste nutzen zu können.

Weitere Tests zeigen verbesserte LTE-Übertragungsraten bei den neuen iPhones

Zu den Übertragungsgeschwindigkeiten von iPhone XS und iPhone XS Max gab es in den vergangenen Tagen unterschiedliche Aussagen. Nun haben sich auch die Experten von Cellular Insights und Ookla der Sache angenommen und ihre Ergebnisse an die Kollegen von PCMag weitergereicht. Herausgekommen ist, dass die in den aktuellen iPhones verwendeten Intel XMM 7560 LTE Modems in der Tat schneller sind als die Chips von Intel und Qualcomm, die Apple im iPhone X verbaut hatte. Allerdings erreicht das neue Modem nicht die Werte des Qualcomm X20 Modems, welches unter anderem im Samsung Galaxy Note 9 zum Einsatz kommt.

Bei ihren Tests verglichen die Experten von Cellular Insights Apples iPhone XS Max mit dem Intel-Modem im iPhone X, dem Samsung Galaxy Note 9 und dem Google Pixel 2 in verschiedenen nordamerikanischen Netzen bei voller und schwacher Signalabdeckung. Vor allem bei guter Netzabdeckung machen sich die neuen 4x4 MIMO Antennen im iPhone XS und iPhone XS Max positiv bemerkbar, auch wenn das Note 9 und das Pixel 2 nach wie vor leicht bessere Ergebnisse erzielen. Der Unterschied wird jedoch geringer, je schwächer das Signal wird.

Auch Ookla kommt zu ähnlichen Ergebnissen und sieht das iPhone XS ein ganzes Stück schneller als das iPhone X in den Netzen der USA und Kanadas. Auch hier ist das Samsung Galaxy Note 9 mit seinem Qualcomm X20 Modem jedoch leicht vorne. Dieses kommt auf durchschnittliche Downloadgeschwiendigkeiten von  43,2 Mb/s, während das iPhone XS auf 38,9 Mb/s kommt.

Bezüglich der Nutzermeldungen zu ein- oder gar abbrechenden LTE-Verbindungen berichtet PCMag, dass man hierfür keine Hardwareprobleme verantwortlich macht und davon ausgeht, dass Apple die Probleme mit einem kommenden Softwareupdate aus der Welt schaffen wird.people are experiencing can perhaps be fixed through a future software update.

iMessage Business Chat startet in Deutschland: Vodafone einer der ersten Teilnehmer

Mit iOS 11.3 führte Apple in den USA eine neue "Business Chat" Funktion für iMessage ein, über die Nutzer mit Unternehmen in Kontakt treten können, um Fragen zu stellen oder allgemeinen Support zu erhalten. Nun steht diese Funktion auch in Australien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Hong Kong, Italien, Singapur, Japan, der Schweiz und in Großbritannien zur Verfügung. In Deutschland zählt der Mobilfunkanbieter Vodafone zu den ersten Unternehmen, die Business Chat bereits unterstützen. Gerhard Mack, Geschäftsführer Commercial Operations wird hierzu mit den folgenden Worten zitiert:

"Mit Apple Business Chat bieten wir unseren Kunden eine neue, leistungsstarke Möglichkeit, mit uns in Kontakt zu treten. Der Apple Business Chat macht die Kommunikation mit Vodafone so einfach wie das Nachrichten Schreiben mit Freunden. Wir gehen davon aus, dass dieser Kanal schon in Kürze eine weitere, wichtige Alternative darstellen wird, mit unserem Kundenservice in Kontakt zu treten."

Auch wenn ich mir langsam den Ruf erarbeite, vielen Neuerungen eher skeptisch gegenüber zu stehen, kann ich dieser Entwicklung nicht wirklich etwas Positives abgewinnen. Immer mehr Menschen kommunizieren inzwischen über Textnachrichten, als miteinander zu sprechen. Dies setzt sich nun also auch an dieser Stelle fort. Während die Funktion für den Nutzer sicherlich komfortabel ist, halte ich die gesellschaftlichen Auswirkungen für eher bedenklich.

Apple präsentiert "Shot on iPhone" Galerie zur neuen Kamera im iPhone XS

Noch vor wenigen Jahren wurde die Aussage "Mach mal ein Foto mit deinem Handy" eher belächelt, inzwischen ist die Kamera im Smartphone eine der wichtigsten Komponenten und wird von den Herstellern entsprechend beworben und in den Vordergrund gestellt. Auch beim iPhone XS und iPhone XS Max hat Apple erneut jede Menge Verbesserungen beim Kamerasystem eingeführt. Um diese Verbesserungen zu verdeutlichen, hat Apple nun eine Auswahl von herausragenden "Shot on iPhone" veröffentlicht, die man auf Instagram und Twitter auf Basis des Hashtags "#ShotoniPhone" aufgespürt hat. Unter anderem werden dabei Funktionen wie der Portrait-Modus, Smart HDR, Bokeh-Tiefenkontrolle, ets. hervorgehoben.

Foto von Instagram-User lappi77

Die komplette, absolut empfehlenswerte Galerie der von Apple ausgewählten Fotos kann im Apple Newsroom eingesehen werden.

Technologie-Spezialisten schätzen die Materialkosten des iPhone XS Max auf 443,- US-Dollar

Immer wieder versuchen sich Technologie-Webseiten nach der Veröffentlichung eines neuen iPhone daran, die Komponentenkosten für das Gerät zu schätzen. Apple CEO Tim Cook hat hierzu bereits zu Protokoll gegeben, dass diese Schätzungen jedoch in aller Regel deutlich an den tatsächlichen Kosten vorbeigehen. Sei es drum, die Kollegen von TechInsights haben sich die einzelnen Komponenten des iPhone XS Max mit 256 GB einmal genauer angesehen und kommen dabei auf 443,- US-Dollar Herstellungskosten. Damit liegt diese Schätzung um ca. 50,- Dollar über dem Wert, den man für das iPhone X mit 64 GB im vergangenen Jahr angesetzt hat.

Die teuerste Komponente im iPhone XS Max ist demnach das Display mit 80,50 Dollar, gefolgt vom A12-Chip und den Modems mit jeweils 72,- Dollar. Insgesamt soll Apple aus dem Gerät gegenüber dem iPhone X Komponenten im Wert von 10,- Dollar entfernt haben, unter anderem solche, die zuvor an 3D Touch beteiligt gewesen sind. Wie Tim Cook zu bedenken gibt, müssen die Angaben jedoch nicht notwendigerweise in die richtige Richtung gehen. Nicht vergessen werden dürfen zudem auch die Entwicklungskosten für das Gerät, die in die geschätzten Herstellungskosten nicht mit einfließen.

iPhone XS und iPhone XS Max unterliegen dem iPhone X im Akkutest

Die Kollegen von Tom's Guide haben einen Vergleichstest der Akkus im iPhone XS und iPhone XS Max mit verschiedenen anderen Smartphones durchgeführt und sind dabei auf teilweise überraschende Ergebnisse gestoßen. So erreichten beide diesjährigen iPhones nicht die Werte des letztjährigen iPhone X im selben Testsetting, bei dem unter anderem dauerhaft mit einer 4G-Verbindung im Web gesurft wurde, während die Display-Helöligkeit dauerhaft auf 150 Nits gestellt war. Das iPhone XS Max hielt dabei 10 Stunden und 38 Minuten durch, während das iPhone XS auf 9 Stunden und 41 Minuten kam. Zum Vergleich: Das iPhone X schaffte bei dem Test 10 Stunden und 49 Minuten. Auch das vier weitere Smartphones kamen auf höhere Werte als das iPhone XS, wobei das Huawai P20 Pro mit 14:13 Stunden deutlich an der Spitze liegt. Dabei erinnern wir uns natürlich mit einem Augenzwinkern an die Guerilla-Aktion von Huawai beim Verkaufsstart des iPhone XS, bei der man Powerbanks an die wartenden Kunden austeilte mit dem Aufdruck "Here’s a power bank. You’ll need it. Courtesy of Huawei."

Für alle Bestandskunden: Telekom verschenkt im Oktober erneut 300 MB Datenvolumen

Der Oktober beginnt erneut erfreulich für alle Mobilfunkkunden bei der Telekom. Diesen schenkt der Magenta-Konzern, wie auch schon in den vergangenen Monaten, erneut ein zusätzliches Datenvolumen in Höhe von 300 MB. Dies ist zwar nicht weltbewegend, aber eben dennoch eine nette Geste, die man sicherlich gerne annimmt. Um das Geschenk in Anspruch nehmen zu können, reicht es aus, die MagentaSERVICE-App (kostenlos im AppStore) zu öffnen und direkt auf dem Startbildschirm den entsprechenden Button zu betätigen. Ist dies geschehen, werden zunächst die geschenkten 300 MB verbraucht, ehe die Telekom wieder auf das im Vertrag verbliebene Volumen umschaltet.

Manche iPhones fangen unter iOS 12 bei Anschluss eines Kabels nicht automatisch an zu laden

Ja, es sind die Kinderkrankheiten, die kurz nach der Veröffentlichung neuer Hard- und Software immer am meisten nerven. Im Falle des iPhone XS und iPhone XS Max bzw. iOS 12 fällt aktuell ein Problem mit dem Aufladen in diese Kategorie. So haben sich inzwischen diverse Nutzer in den Apple Support Communities beschwert, dass ihr Gerät nicht automatisch anfängt zu laden, wenn ein Lightning-Kabel in die Buchse gesteckt wird, während das Display ausgeschaltet ist. Wie immer bei derlei Fehlemeldungen, gehen diese recht weit auseinander. So können einige der betroffenen Nutzer den Ladevorgang starten, indem sie das iPhone aufwecken, wodurch das Display eingeschaltet wird, andere sind hiermit nicht erfolgrei. Mir persönlich ist das Problem bei meinem iPhone XS überhaupt noch nicht aufgefallen.

Gerüchte für die Ursache deuten derzeit in Richtung der USB-Zubehörsperre, die Apple mit iOS 11.4.1 eingeführt und mit iOS 12 noch einmal verschärft hat. Hierdurch kann verhindert werden, dass eine Datenverbingung über das angeschlossene Kabel aufgebaut wird, wenn das Gerät nicht innerhalb der letzten Stunde einmal entsperrt wurde. Laden sollte allerdings in jedem Fall dennoch möglich sein.

Es deutet Vieles darauf hin, dass das Problem, sollte Apple ihm auf die Schliche kommen, mit einem Softwareupdate aus der Welt geschaffen werden kann. Das erste Update für iOS 12 dürfte erfahrungsgemäß nicht mehr lange auf sich warten lassen.