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Neuer Akku und bessere Versiegelung: Der erste Teardown des iPhone XS ist online

Sind es somst immer die Reparaturspezialisten von iFixit, die kurz nach der Vorstellung neuer Apple-Produkte diese feinsäuberlich auseinandernehmen, wurden die Kollegen dieses Mal von den niederländischen Konkurrenten von FixjeiPhone zeitmäßig geschlagen. Diese haben offenbar bereits ein iPhone XS in die Finger bekommen und gewähren mit ihrem Teardown einen ersten Blick in das Innere des neuen Geräts. Im Vergleich zum iPhone X, also dem direkten Vorgänger, haben sich die internen Komponenten und deren Anordnung nicht signifikant verändert. Die auf den ersten Blick auffäligste Änderung ist sicherlich der nun nur noch aus einer einzelnen Zelle bestehende Akku in L-Form. Bereits vorab wurde bekannt, dass dieser nun eine Kapazität von 2.658 mAh aufweist, was in etwa 2,2% weniger ist als die 2.716 mAh im iPhone X.

In ihrem Video des Teardowns merken die niederländischen Kollegen an, dass es etwas schwieriger war, das Display des iPhone XS zu entfernen, da dieses nun etwas stärker versiegelt ist, was nötig war, um die von Apple beworbene IP68-Zertifizierung gegen das Eindringen von Staub und Wasser zu erlangen.



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Wenn das iPhone XS morgen in den offiziellen verkauf geht, dürften auch die Kollegen von iFixit mit ihrem Teardown und weiteren Details auf Sendung gehen. Sollten sich dabei neue Erkenntnisse ergeben, werde ich natürlich entsprechend berichten.

Regisseur dreht Kurzfilm mit dem iPhone XS Max - und zeigt sich beeindruckt

Jon M. Chu, am ehesten bekannt als Regisseur des Films "Crazy Rich Asians" wurde im Vorfeld des morgigen Verkaufsstarts des iPhone XS Max mit einem solchen Gerät von WIRED ausgestattet, mit dem er einen Kurzfilm in 4K drehte, um die von Apple beworbenen neuen Videomöglichkeiten auszuloten. Dabei brachte er keinerlei weitere technische Unterstützung, wie Belichtung oder ähnliches zum Einsatz, sondern nutzte einzig und allein natürliches Licht, Apples Kamera-App und den optischen Bildstabilisator des iPhone. Geschnitten wurde das Video anschließend am Computer, wobei allerdings keine Veränaderungen am Bild selbst vorgenommen wurden.

Chu erklärte gegenüber WIRED, dass er beeindruckt von den mit dem iPhone XS Max gedrehten Aufnahmen war. Vor allem weil er große Teile des Films in einer Garage unter speziellen Lichtverhältnissen drehte. Vor allem die Farbtreue sei bemerkenswert. Abschließend gibt Chu zu Protokoll, von seinem aktuellen iPhone X auf ein iPhone XS Max wechseln zu wollen. Der komplette Film namens "Somewhere" kann auf YouTube eingesehen werden.



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Vorsicht beim Hüllenkauf: Kameraerhebung des iPhone XS leicht größer als beim iPhone X

Grundsätzlich entsprechen die Maße des iPhone XS denen des iPhone X. Die Kollegen von MacOtakara haben jedoch einen kleinen aber feinen Unterschied ausgemacht, der eventuell problematisch im Zusammenhang mit Schutzhüllen für das iPhone X werden könnte. So ist das hervorstehende Kameramodul auf der Rückseite des iPhone XS gegenüber dem iPhone X leicht in Länge und Breite gewachsen. Zwar handelt es sich hierbei lediglich um ein bis zwei Millimeter, dennoch könnte dies zu Problemen bei Hüllen führen, die dier Erhebung bislang eng umschlossen haben. Die meisten Hüllen dürften zwar nach wie vor passen, die japanischen Kollegen haben jedoch gleich das unten zu sehende Foto mitgeliefert, auf dem das iPhone X in einer Apple Lederhülle für das neue iPhone XS steckt. Dabei ist deutlich zu sehen, dass die Aussparung für das neue Gerät gewachsen ist.

Sicherlich ist dies für die meisten Käufer kein größeres Problem. Allerdings sollte man gewarnt sein, dass Hüllen für das iPhone X, die keinen Spielraum um die Kamera herum aufweisen, möglicherweise nicht passen könnten.

Gestiegene Erwartungen: Apple fährt offenbar Produktion des iPhone XR deutlich hoch

Bereits kurz nach dem diesjährigen iPhone-Event heute vor einer Woche wurde vielfach gemunkelt, dass das iPhone XR trotz der Vorstellung von iPhone XS und iPhone XS Max der heimliche Star des Abends war. Schon im Vorfeld gingen viele Analysten und Experten davon aus, dass das LCD-iPhone für den Großteil der iPhone-Verkäufe in der zweiten Jahreshälfte verantwortlich sein wird. Diese Erkenntnis scheint sich inzwischen auch bei Apple durchzusetzen. So berichten die Kollegen der Digitimes auf Basis von Informationen aus der Zuliefererkette, dass Apple die Produktion der Komponenten für das iPhone XR inzwischen deutlich hochgefahren habe, da man inzwischen von bis zu 20 Millionen Bestellungen des Geräts allein im Oktober ausgeht. Die Anhebung der Produktionskapazitäten soll aktuell sogar bis in den Dezember hinein gelten.

Vor allem in China könnte die Kombination aus vergleichsweise niedrigem Preis und der neuen Dual-SIM Funktion für einen gewaltigen Schub beim iPhone sorgen. Wie es im Rest der Welt aussieht, ist derzeit schwer zu sagen. Aus der meiner Umfrage zu den Kaufabsichten beim diesjährigen iPhone geht hervor, dass 11,19% der Teilnehmer beabsichtigen, ein iPhone XR zu kaufen. DAmit konnte es sich nicht wirklich vom iPhone XS (13,88%) und vom iPhone XS Max (11,02%) absetzen.

Chinesische Regulierungsbehörde informiert über Akku und Arbeitsspeicher in den neuen iPhones

Normalerweise schweigt sich Apple zu genauen Spezifikationen der Komponenten im Inneren des iPhone aus. Verschiedene Testverfahren und Regulierungsanforderungen bringen diese inzwischen aber mit regelmäßiger Zuverlässigkeit ans Licht. So auch im aktuellen Fall von iPhone XS und iPhone XS Max. Das Ministerium für Industrie und Informationstechnologie der Volksrepublik China verlangt von Apple die Offenlegung der Details und hat diese nun öffentlicht einsehbar ins Netz gestellt (via MacRumors). Demnach verfügen die beiden Geräte über jeweils 4 GB Arbeitsspeicher, während im iPhone XR 3 GB verbaut sind. Zum Vergleich: Das iPhone X und das iPhone 8 Plus verfügen über 3 GB, das iPhone 8 über 2 GB RAM.

Ebenfalls aus den Dokumenten hervor geht, dass im iPhone XS ein Akku mit 2.658 mAh zum Einsatz kommt, was ca. 2,2% weniger sind, als die 2.716 mAh des Akkus im iPhone X. Dennoch erzielt das iPhone XS durch verschiedene Optimierungen und bessere, energiesparendere Komponenten eine um bis zu 30 Minuten längere Akkulaufzeit. Der Akku im iPhone XS Max kommt auf 3.174 mAh, der des iPhone XR auf 2.942 mAh.

Beeindruckend: Reisefotograf Austin Mann zeigt erste mit dem iPhone XS geschossene Bilder

Schon in den heute am frühen Abend angesprochenen Reviews zum iPhone XS stach vor allem die neue Kamera des Geräts als herausragendes Merkmal hervor. Die ersten in freier Wildbahn geschossenen Bilder stammen nun vom Reisefotografen Austin Mann veröffentlicht worden, der dies auch in den vergangenen Jahren mehrfach getan hat. Mann ist dieses Mal mit dem iPhone XS auf Sansibar unterwegs und hat seine erneut sehr exotischen Bilder auf dem Portal PetaPixel veröffentlicht. Die Ergebnisse können sich sicherlich mehr als sehen lassen. Zwar nutzen das iPhone XS und das iPhone XS Max dasselbe 12-Megapixel Dual-Kamera System, welches auch schon im iPhone X zum Einsatz kam, inkl. eines f/1.8 Weitwinkel- und eines f/2.4 Tele-Objektivs. Vor allem der dahintersteckende Prozessor und der A12 Bionic-Chip sorgen aber für deutlich verbesserte Bilder, die unter anderem per Smart HDR erzielt werden.

Die im Englischen auf den Namen "Depth Control" hörende Funktion erlaubt zudem das nachträgliche Manipulieren des Tiefeneffekts bei Porträtbildern. Dies funktioniert beim iPhone XS und iPhone XS Max sowohl mit der Kamera auf der Vorder-, als auch auf der Rückseite.

Hinzu gesellt sich ein größerer Sensor mit größeren Pixeln, die vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen für bessere Fotos sorgen. Die Bilder von Austin Mann liefern von all dem schon einmal einen guten Eindruck. Die kompletten Fotos in voller Auflösung können in einem öffentlichten Flickr-Album eingesehen werden.

Die ersten Reviews und Unboxing-Videos zum iPhone XS landen im Internet

Am Freitag ist der offizielle Verkaufsstart der neuen iPhones und wie man es aus den vergangenen Jahren bereits kennt, hat Apple inzwischen das Review-Embargo für die einschlägige Technikpresse gelüftet. Somit wird das Internet in diesen Stunden von den ersten Eindrücken der Reviewer geradezu geflutet. Aus diesem Grunde an dieser Stelle eine kurze Zusammenfassung der Stimmen. Wie eigentlich jedes Jahr werden die neuen iPhones auch in diesem Jahr wieder in hohen, wenn auch nicht in den höchsten Tönen gelobt. Grund für die deutlich an vielen Stellen herauszulesende Zurückhaltung sind natürlich die vergleichsweise wenigen Neuerungen des iPhone XS gegenüber dem iPhone X, was aber bei einem S-Upgrade auch nicht wirklich überraschend kommt. Die Kollegin Lauren Goode von Wired verpackt dies in die immer wieder gern bemühten Worte "evolutionary, not revolutionary".

Hochgelobt werden natürlich auch dieses Jahr wieder die hohe Qualität des gesamten Geräts. Dies zieht sich von der allgemeinen Fertigungsqualität über das Design des Geräts bis hin zur generellen Leistungsfähigkeit. Vor allem die neue Kamera inkl. der Möglichkeit, den Tiefeneffekt bei Porträtaufnahmen künftig nachträglich manipulieren zu können, kommt bei den Testern, wie unter anderem The Verge gut an. Dort geht man sogar so weit, dass man der Meinung ist, die Kamera des iPhone XS stellt das iPhone X bei der Fotografie deutlich in den Schatten. Weitere spürbare Verbesserungen haben die Kollegen bei Face ID, der allgemeinen Leistung und der Akkulaufzeit ausgemacht.



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In Sachen iPhone XS Max geben die Tester zu bedenken, dass dieses keine zusätzlichen Funktionen gegenüber dem iPhone XS bietet, sondern lediglich ein größeres Display und eine leicht längere Akkulaufzeit mitbringt. Dennoch bezeichnen die Kollegen von Tom's Guide das iPhone XS Max als das beeindruckendere neue Modell.

Das Wall Street Journal hingegen sieht das im Oktober erscheinende iPhone XR als das interessanteste der drei neuen Modelle. Hier bekäme man fast alle Funktionen des iPhone XS zu einem spürbar niedrigeren Preis und hat zudem auch noch die Wahl zwischen mehreren knallbunten Farben. Zur selben Einschätzung kommt auch Scott Stein von CNET.

Weitere Reviews zu den neuen iPhones können unter den folgenden Links eingesehen werden:

Und wie es sich gehört, lassen sich inzwischen auch die ersten unvermeidlichen Unboxing-Videos im Internet bewundern. Für diejenigen, die es kaum erwarten können, wie es aussieht, wenn man ein goldenes iPhone XS (Max) auspackt, hier drei Beispiele:



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Neue iPhones im LTE-Test bis zu 266% schneller als das iPhone X

Bei der Vorstellung der neuen iPhones hatte Apple unter anderem auch eine verbesserte Geschwindigkeit beim Surfen über LTE beworben. Erste unabhängige Tests bestätigen dies nun. Die auf Geschwindigkeitstests spezialisierten Kollegen von SpeedSmart haben die neuen Geräte einmal unter die Lupe genommen und ihre Messergebnisse auf Twitter veröffentlicht. Dank neuer verbauter MIMO-Funktechnologien (Multiple Input Multiple Output), die Apple erstmals im iPhone zum Einsatz bringt, liegen die Werte von iPhone XS und iPhone XS Max direkt mal um bis zu satte 266% über den Testergebnissen des iPhone X. Getestet wurde dies in den Netzen der drei größten Mobilfunkanbieter in den USA. Dort erreichte das iPhone Xs im Netz von AT&T über 72 Mbps im Downlod. Zum Vergleich: Das iPhone X erreichte hier nur 27,67 Mbps. Im Upload siegten die neuen iPhones mit 14,88 Mbps zu 10,28 Mbps.

Voraussetzung für das Erreichen der schnelleren Geschwindigkeit ist abert natürlich auch, dass das jeweilige Netz des Mobilfunkanbieters den 4x4-MIMO-Standard unterstützt. Laut der Telekom ist dies im eigenen Netz besipielsweise flächendeckend der Fall. Die beiden anderen großen deutschen Anbieter o2 und Vodafone haben ebenfalls bereits mit der Aufrüstung ihrer Mobilfunktürme begonnen.