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Hat Apple den Verkaufsstart des iPhone XR bewusst um einen Monat verzögert?

Das iPhone XR kommt erst Mitte Oktober auf den Markt und bislang war man davon ausgegangen, dass hierfür Produktionsschwierigkeiten beim Display verantwortlich waren. Das Wall Street Journal allerdings blickt einmal aus einem anderen Winkel auf das Thema und wirft das Gerücht auf, dass hierhinter keineswegs irgendwelche Schwierigkeiten stecken, sondern schlichtweg Kalkül von Seiten Apples. So soll hinter dem geplant gesplitteten Verkaufsstart die Idee Apples stecken, einen kompletten Monat den Fokus auf das iPhone XS und iPhone XS Max lenken und die beiden neuen High-End Geräte verkaufen zu können, ehe man dann nach einem Monat mit dem iPhone XR noch einmal nachlegen kann.

Auf diese Weise kann Apple vier Wochen lang auch in der Werbung präsent sein, ehe man das iPhone XR dann mit einem weiteren gehörigen Push in das Weihnachtsgeschäft schickt. Aus Marketing-Sicht würde dies auf jeden Fall eine Menge Sinn ergeben, da man immer eines der drei neuen Modelle ein wenig in den Schatten stellen würde, kämen sie zeitgleich auf den Markt. Beim iPhone XS und iPhone XS Max fokussiert sich Apple in der Werbung extrem auf die neue goldene Farbvariante und betont an allen Ecken und Enden, dass die Geräte bis auf die Größe komplett identisch seien.

Mit einer weiteren Kampagne für das iPhone XR, die dieses auch zweifelsohne komplett verdient, geht Apple mit einem beeindruckenden iPhone-Lineup ins lukrative Weihnachtsgeschäft. An der Theorie des Wall Street Journal könnte also durchaus eine Menge dran sein.