So langsam haben sich die Wogen um die iOS-seitige Leistungsdrosselung von iPhones mit schwachem Akku wieder geglättet. Als kleiner Nachklapp zu dem Thema wird aktuell aber noch einmal ein Vergleichsvideo durch das Internet getrieben, in dem ein iPhone 6s jeweils vor und nach dem von Apple angebotenen kostengünstigen Akkutausch für € 29,- zu sehen ist. Das darin zu sehende Ergebnis ist nicht wirklich neu. Vor dem Akkutausch greift Apples Drosselung, was das Gerät spürbar langsamer macht im Vergleich zu nach dem Akkutausch. Der Leistungsunterschied soll ca. 20% ausmachen.
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Mit dem aktuell im Betastadium befindlichen iOS 11.3 wird Apple dann vermutlich Ende des Monats weitere Informationen zur Akkugesundheit in den Einstellungen des iPhone bereitstellen und auch die Möglichkeit anbieten, die Leistungsdrosselung zu deaktivieren.
Für iPhone-Nutzer gibt es ab heute interessante Neuerungen im Produktportfolio der Telekom und deren Tochter Congstar. So hat die Telekom mit dem neuen Tarif MagentaMobil XL eine Komplett-Flatrate eingeführt, in der es kein Inklusivvolumen für Daten mehr gibt. Neben den unbegrenzten Highspeed-Daten mit LTE MAX sind natürlich auch sämtliche Telefongespräche und SMS im Monatspreis von € 79,95 (ohne Top-Smartphone) bzw. € 99,95 inkl. Top-Smartphone enthalten. Für das Datenroaming im Ausland stehen 23 GB zur Verfügung.

Genau in die andere Richtung geht der ebenfalls neue Einsteiger-Tarif MagentaMobile XS, den die Telekom für monatlich € 19,95 (ohne Smartphone), € 19,95 (mit Smartphone) bzw. € 39,95 (mit Top-Smartphone) anbietet. Enthalten sind neben einer Telefon- und SMS-Flatrate auch 750 MB Inklusivvolumen.
Und auch die Telekom-Tochter Congstar kann mit einer Neuerung aufwarten. Dort lassen sich ab sofort nun auch Tarife inkl. schnellem LTE buchen. Hierfür bietet Congstar ab sofort drei Tarife zwischen monatlich € 10,- und € 30,- an, in denen bis zu 8 GB Datenvolumen inklusiv sind. Der folgende Link führt direkt zu den neuen Congstar-Tarifen: Die neuen Congstar-Tarife
Das iPhone 8 und das iPhone X aus dem vergangenen Jahr dürfen sich durchaus erneut als absolute Verkaufsschlager bezeichnen lassen. Es gibt allerdings auch einige iPhone-User, die von einem Upgrade auf eines der neuen Modelle abgesehen haben. In einer Umfrage wollte der Piper Jaffray Analyst Michael Olson die Gründe hierfür herausfinden und hat dazu 1.500 iPhone-Besitzer befragt. Herausgekommen ist dabei, dass die meisten der hohe Preis abgeschreckt hat und sie zudem mit ihrem aktuellen Gerät zufrieden sind, was im Umkehrschluss bedeutet, dass die neuen Geräte nicht genügend neue Features mitgebracht haben, um bestehende Nutzer von einem Wechsel zu überzeugen.

Sollten sich die aktuellen Gerüchte bewahrheiten, wird sich Apple offenbar zumindest der Preisthematik annehmen. Hier ist für das laufende Jahr ein neues iPhone-Modell mit einem 6,1" LCD-Display im Gerpräch, welches vor allem mit einem vergleichsweise niedrigen Preis punkten soll.
Auch an diesem Wochenende meldet sich der bekannte und zuverlässige KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo wieder zu Wort und hat ein paar interessante Informationen in Sachen Apple parat. So erwartet Kuo, dass Apple in diesem Jahr ein günstigeres 13" MacBook Air auf den Markt bringen wird. Anscheinend ist das letzte Wort in Sachen Air also doch noch nicht gesprochen. Kuo erwartet das neue Gerät bereits im zweiten Quartal 2018 und dass es die MacBook-Sparte um 10% bis 15% in diesem Jahr pushen wird. percent this year. Konkrete Details zu den Spezifikationen des neuen MacBook Air kann Kuo aktuell noch nicht liefern, der angeblich günstigere Preis müsste dann aber unterhalb der aktuell von Apple hierzulande geforderten € 1.099,- liegen.
Auch in Sachen iPhone und AirPods hat Kuo etwas zu vermelden. So ist er weiterhin positiv was die Beliebtheit der kabellosen Kopfhörer aus Cupertino betrifft. Er erwartet eine neue Generation der AirPods auch weiterhin für die zweite Jahreshälfte und eine entsprechend starke Performance im Jahresvergleich. Beim iPhone konzentriert sich Kuo vor allem auf das neue 6,1"-Einstiegsmodell, welches er nach wie vor als größten Treiber für ein starkes iPhone-Jahr sieht.
Die Nachfrage nach dem HomePod bleibt laut Kuo bislang hinter den Erwartungen zurück und kann allenfalls als mittelmäßig bezeichnet werden. Kuo selbst nimmt daher eine eher neutrale Haltung in Sachen Erwartungen an den HomePod ein. Spannend dürfte daher umso mehr der internationale Start des smarten Speakers aus Cupertino werden. (via 9to5Mac)
Okay, einen haben wir noch. Die letzte wichtige Kategorie, in der das neue Samsung Galaxy S9 noch nicht mit dem iPhone X verglichen wurde, ist die verbaute Gesichtserkennung, für die Apple in der Vergangenheit jede Menge Lob kassierte. Nun stellte sich also die Frage, ob Samsung mit seinem Intelligent Scan mit Apples Face ID mithalten kann. Um die Spannung direkt zu nehmen: Nein, kann es nicht. Nachdem die Gesichtserkennung in Samsungs Galaxy S8 und Note 8 extrem einfach mit einem Foto ausgetrickst werden konnte, sollte im Galaxy S9 nun alles besser werden.
Laut CNET ist dies jedoch überhaupt nicht der Fall. So setzt Samsung offenbar nach wie vor auf dieselbe unsichere 2D-Gesichtserkennung und ergänzt diese bei einfach mit einem Iris-Scan, sollte sie nicht funktionieren. Schlägt auch der Iris-Scan fehl, werden die Ergebnisse von beiden Methoden kombiniert. Dies soll dazu führen, dass die Entsperrung des Geräts zwar schneller und zuverlässiger funktioniert, aber keinesfalls sicherer. Einer der von CNET zitierten Sicherheitsforscher glaubt, dass es Samsung eher darum ging, mit Apples Geschwindigkeit bei der Geräte-Entsperrung gleichzuziehen, als mit der Sicherheit von Face ID.
Ebenfalls zitiert wird Jan Krissler vom Computer Chaos Club, der einst das Galaxy S8 mit einem Foto entsperrte und nicht einmal Interesse daran hat, das Galaxy S9 zu testen, wenn Samsung dasselbe System erneut verbaut habe. Offenbar ist Samsung selbst nicht zu 100% von seinem Intelligent Scan überzeugt, erlaubt man schließlich nicht mal die Nutzung von Samsung Pay mit der Technologie.
Es ist ein wenig der Tag der großen Vergleiche zwischen dem iPhone X und dem Samsung Galaxy S9. Konnte das Apple-Smartphone bislang die Spitzenposition in Sachen Displayqualität für soch reklamieren, wurde es nun vom Samung-Gerät vom Thron gestoßen. Laut DisplayMate ist das OLED-Display des Samsung Galaxy S9 das beste Smartphone-Display auf dem Markt. In dem Test konnte das Gerät herausragende Werte bei der Performance erzielen und erhielt als erstes getestetes Display in allen DisplayMate-Kategorien die Top-Bewertung "All Green".
Im Hinterkopf sollte man dabei natürlich immer behalten, dass auch das OLED-Display des iPhone X von Samsung hergestellt wird. Die Hardware wird allerdings noch von einer von Apple entwickelten Display-Kalibrierung softwareseitig unterstützt, was das iPhone X einst an die Spitze des Rankings katapultierte. Nun ist jedoch das Galaxy S9 vorbeigezogen und hat dabei auch gleich noch diverse neue Bestwerte, unter anderem in den Kategorien Farbgenauigkeit, Helligkeit, Kontrastverhältnis und Reflektionen aufgestellt. Der komplette Test kann bei den Kollegen von DisplayMate eingesehen werden.
An anderer Stelle hat jedoch nach wie vor Apple die Nase vorn. So hat AnandTech nun den im Galaxy S9 verbauten Samsung Exynos 9810 Chip auf Herz und Nieren getestet und zeigt sich extrem enttäuscht von den Ergebnissen. So wurden die neuen Samsung-Geräte nicht nur in allen Kategorien vom iPhone 8 und iPhone X zum Teil deutlich geschlagen, sondern auch in drei Kategorien vom im Jahr 2016 erschienenen iPhone 7. Samsung glaubt, dass ein Firmware-Problem vorliegen könnte, die Tester sind aber nicht sicher, ob dies tatsächlich der Fall wäre.
Heute Morgen war die Kamera des iPhone X erst in den News, da es von Consumer Reports als derzeit beste Smartphone-Kamera überhaupt gekürt wurde. Nun gibt es schon wieder ein neues Ranking - und zwar vom in der Aufstellung von Consumer Reports noch fehlenden neuen Samsung Flaggschiff Galaxy S9 Plus. Getestet wurde die Kamera von den Experten von DxO, die sie als beste jemals getestete Smartphone-Kamera bezeichnen. Dabei erzielte das Galaxy S9 Plus den höchsten bislang vergebenen DxOMark Score von 99, nd setzt sich damit vor dem Google Pixel 2 (Score von 98) und iPhone X (Score von 97) an die Spitze.
DxO merkt in seinem Review an, dass die Kamera des Galaxy S9 Plus keine offensichtlichen Schwächen aufweist und sich in sämtlichen Foto- und Videokategorien herausragend schlägt. Dies gelte auch bei schwierigen Lichtverhältnissen. Gegenüber dem iPhone X verfügt das Galaxy S9 Plus über eine variable Blende, die sich automatisch entsprechend den jeweiligen Verhältnissen anpasst. So wird bei schlechtem Licht eine f/1.5 Blende verwendet, während bei hellem Licht eine f/2.4 Blende zum Einsatz kommt. Das komplette Review lässt sich auf der Webseite von DxO einsehen.
Zu bedenken ist bei all diesen Tests immer, dass der Eindruck, den man von einem geschossenen Bild hat, immer ziemlich subjektiv ist. Fakt ist, dass die Smartphone-Flaggschiffe der verschiedenen Hersteller inzwischen allesamt über herausragende Kameras verfügen.

Die US-amerikanische Institution Consumer Reports ist vergleichbar mit der Stiftung Warentest hierzulande und hat durchaus ein gewichtiges Wort in den Staaten. Insofern ist es durchaus bemerkenswert, dass man dort nun die Kamera des iPhone X in einem aktuellen Test als die derzeit beste Smartphonekamera der Welt klassifiziert hat. Und nicht nur das. Auf den Plätzen zwei und drei folgen mit dem iPhone 8 und dem iPhone 8 Plus ebenfalls zwei Apple-Geräte, ehe sich das Samsung Galaxy S8+ auf dem vierten Platz einfindet, gefolgt vom iPhone 7 und dem iPhone 6s Plus. Auf dem neunten Platz folgt schließlich noch das iPhone 7 Plus, womit Apple sechs Plätze in den Top 10 belegt. Die restlichen gehen an den Konkurrenten Samsung.
- Apple iPhone X
- Apple iPhone 8
- Apple iPhone 8 Plus
- Samsung Galaxy S8+
- Apple iPhone 7
- Apple iPhone 6s Plus
- Samsung Galaxy S8
- Samsung Galaxy Note8
- Apple iPhone 7 Plus
- Samsung Galaxy S8 Active
Aktuell fehlen in der Aufstellung noch die beiden neuen Samsung-Geräte Galaxy S9 und Galaxy S9+, die erst am Wochenende vorgestellt wurden und bei denen man ebenfalls einen großen Wert auf die Kamera legte.Dies tat man übrigens auch bei den Google Pixel Smartphones, von denen sich bemerkenswerterweise keines in den Top 10 von Consumer Reports wiederfindet.